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	<title>Wilhelm Winzer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;updated picture&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[File:Wilhelm Winzer 1932.jpg|thumb|right|Wilhelm Winzer ca. 1932]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Winzer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. Februar]] [[1878]] in [[Bamenohl]] bei [[Finnentrop]]; † [[19. März]] [[1957]] in [[West-Berlin]]) war ein deutscher Gewerkschafter, Genossenschaftler und [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|sozialdemokratischer]] Politiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:1914 W Winzer.jpg|thumb|left|upright=0.8|Wilhelm Winzer 1914 als Kriegsteilnehmer]]&lt;br /&gt;
Wilhelm Winzer war ein Sohn des Bäckers, Land- und Gastwirtes Franz Winzer zu Bamenohl. Auch er machte zunächst eine Bäckerlehre, ehe er eine kaufmännische Ausbildung absolvierte. Bereits 1897 war er dem [[Freie Gewerkschaften (Deutschland)|freigewerkschaftlichen]] [[Verband der Bäcker und Berufsgenossen Deutschlands|Bäckerverband]] beigetreten. Im Jahr 1903 wurde er auch Mitglied der SPD. Im Jahr 1905 wurde Winzer Betriebsleiter einer Großbäckerei. Außerdem war er Funktionär des Bäcker- und Konditorenverbandes in [[Hildesheim]]. Im Jahr 1908 wurde Winzer hauptamtlicher Funktionär des Verbandes und Bezirksleiter für [[Schlesien]] und [[Pommern]] mit Sitz in [[Breslau]]. Im Jahr 1912 wechselte er als Geschäftsführer zum Konsumverein Vorwärts. Im Jahr 1913 war er Organisator der [[Volksfürsorge]] in Breslau. Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] war Winzer Soldat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg wurde er Stadtverordneter in Breslau und war bis 1924 der örtliche Vorsitzende der SPD. Im Jahr 1929 wurde Winzer zum Landesrat der Provinzialverwaltung [[Provinz Niederschlesien|Niederschlesien]] ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Winzer war seit 1921 Mitglied des [[Preußischer Landtag|Preußischen Landtages]], dem er bis 1933 angehörte. 1932 und 1933 war er einer der Fraktionsvorsitzenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Beginn der [[Zeit des Nationalsozialismus|nationalsozialistischen Herrschaft]] wurde Winzer als Landesrat entlassen und im Mai 1933 für zwei Wochen im [[KZ Breslau-Dürrgoy]] inhaftiert. Im August 1944 wurde er erneut in KZ-Haft genommen. Wegen angeblicher „Nichtanzeige eines hochverräterischen Unternehmens“ wurde Winzer noch im Februar 1945 zu drei Jahren Zuchthaus verurteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1945 wurde Winzer als Deutscher aus Schlesien ausgewiesen. Er war danach in Berlin in der &amp;#039;&amp;#039;Zentralverwaltung für [[Umsiedler]] (ZVU)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/dd7b4c5b-7200-4bfd-942f-1574e75ae506/ DO 2]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039; der [[Sowjetische Besatzungszone|Sowjetischen Besatzungszone]] (SBZ) als Leiter der Abteilung &amp;#039;&amp;#039;Organisation&amp;#039;&amp;#039; tätig. Im Zusammenhang mit den Auseinandersetzungen um die Vereinigung von SPD und [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] ging Winzer nach West-Berlin und engagierte sich dort als Organisationssekretär der SPD gegen die [[Zwangsvereinigung von SPD und KPD zur SED]]. Im Oktober 1946 wurde Winzer besoldeter Bezirksstadtrat für Sozialwesen im [[Bezirk Tempelhof]]. Im Ruhestand war er seit 1951 bis zu seinem Tod Bezirksverordneter und Aufsichtsratsvorsitzender der Konsumgenossenschaft Tempelhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Winzer&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Franz Osterroth]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Lexikon des Sozialismus]]&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 1, Hannover 1960, S. 336.&lt;br /&gt;
* Sozialdemokratische Partei Deutschlands (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Freiheit verpflichtet. Gedenkbuch der deutschen Sozialdemokratie im 20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Marburg 2000, ISBN 3-89472-173-1, S. 351.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Biosop||250820}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Winzer, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Landtags (Freistaat Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:ADGB-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Breslau-Dürrgoy]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Konsumgenossenschaftswesen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bezirksstadtrat (Bezirk Tempelhof)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1878]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1957]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verurteilte Person (NS-Opfer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Finnentrop)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Winzer, Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Gewerkschafter, Genossenschafter, Politiker (SPD), MdL&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. Februar 1878&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bamenohl]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. März 1957&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[West-Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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