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	<title>Wilhelm Will - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T10:21:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_Will&amp;diff=1734843&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Halbgeviertstrich, deutsch</title>
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		<updated>2025-06-23T07:48:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Halbgeviertstrich, deutsch&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zum gleichnamigen Optikhersteller siehe [[Wilhelm Will (Wetzlar)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Wilhelm Will ca1910.jpg|miniatur|Wilhelm Will, um 1910]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wilhelm Will - Bildnis (&amp;#039;Die chemische Industrie&amp;#039; 43.1920, S. 103-106).jpg|mini|Wilhelm Will – Bildnis (&amp;#039;Die chemische Industrie&amp;#039; 43.1920, S. 103–106)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wilhelm Will - Nachruf S. 1 (&amp;#039;Die chemische Industrie&amp;#039; 43.1920, S. 103-106).jpg|mini|Seite 1 des Nachrufs auf Wilhelm Will in »Die chemische Industrie« 43.1920, S. 103–106]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Wilhelm Will&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (*&amp;amp;nbsp;[[12. April]] [[1854]] in [[Gießen]]; †&amp;amp;nbsp;[[30. Dezember]] [[1919]] in [[Berlin]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Chemiker]]. Er wirkte ab 1892 als Professor an der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Universität Berlin]] sowie darüber hinaus ab 1889 an der [[Militärversuchsamt|Zentralversuchsstelle für Explosivstoffe]] des [[Preußisches Kriegsministerium|preußischen Kriegsministeriums]] und ab 1898 als Direktor der [[Zentralstelle für wissenschaftlich-technische Untersuchungen]] in [[Neubabelsberg|Berlin-Neubabelsberg]], einer Forschungseinrichtung der deutschen Sprengstoff- und Munitionsindustrie. Schwerpunkt seiner Forschungen war die Entwicklung und Verbesserung von [[Explosivstoff]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wilhelm Will wurde 1854 als Sohn des Chemikers [[Heinrich Will (Chemiker)|Heinrich Will]], dem Nachfolger von [[Justus von Liebig]] an der [[Justus-Liebig-Universität Gießen|Universität Gießen]], in [[Gießen]] geboren. Er absolvierte das Gymnasium und studierte anschließend ab 1872 Naturwissenschaften an der Gießener Universität. Nach dem [[Staatsexamen#Lehramt|Staatsexamen für das höhere Lehramt]], das er 1876 zusammen mit der [[Promotion (Doktor)|Promotion]] erwarb, ging er an das chemische Institut der [[Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin]], an dem er unter [[August Wilhelm von Hofmann]], einem Freund seines Vaters, als Vorlesungsassistent und ab 1880 als Leiter der analytischen Abteilung tätig war. 1883 [[Habilitation|habilitierte]] er sich in Berlin, zu seinen Vorlesungsfächern als [[Privatdozent]] zählten in der Folgezeit die [[analytische Chemie]], die [[physikalische Chemie]], ausgewählte Bereiche der [[Organische Chemie|organischen Chemie]] sowie die [[Geschichte der Chemie]]. Neun Jahre später folgte die Berufung zum außerordentlichen Professor für Chemie an der Berliner Universität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1889 wirkte er außerdem in der neugegründeten Zentralversuchsstelle für Explosivstoffe des [[Preußisches Kriegsministerium|preußischen Kriegsministeriums]], die ab 1896 Versuchsstelle für Sprengstoffe beziehungsweise ab 1897 [[Militärversuchsamt]] hieß und die er ab 1893 geschäftsführend sowie ab 1897 als Direktor leitete. Ein Jahr nach seiner Ernennung zum Direktor gab er diese Position auf, um die Leitung der von mehreren deutschen Sprengstoff- und Munitionsfirmen neugeschaffenen Zentralstelle für wissenschaftlich-technische Untersuchungen in [[Neubabelsberg|Berlin-Neubabelsberg]] zu übernehmen, die er dann bis zu seinem Tod innehatte. Mit Beginn des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] führte er zunächst im Rang eines [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmanns]] der [[Landwehr (Militär)#Preußen|Landwehr]] das 12.&amp;amp;nbsp;Ersatzbataillon an der [[Ostfront (Erster Weltkrieg)|Ostfront]]. Nachdem er im November 1914 auf Veranlassung von [[Emil Fischer]] von dort zurückberufen worden war, gehörte er bis Kriegsende der [[Artillerieprüfungskommission]] an. Die Arbeiten der Neubabelsberger Zentralstelle unterstellte er während dieser Zeit der Heeresverwaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wilhelm Will war ab 1892 mit einer Nichte des Chemikers [[Adolph Strecker]] verheiratet und Vater eines Sohns und einer Tochter, die später einen Sohn des Industriellen und Politikers [[Hugo Stinnes]] heiratete. Neben seinem beruflichen Wirken war er in verschiedenen Nebenämtern tätig, so ab 1894 als nicht-ständiges Mitglied des [[Patentamt#Deutschland|Kaiserlichen Patentamtes]] sowie als lebenslanges Ausschussmitglied beim Vorstand des [[Deutsches Museum|Deutschen Museums]] in [[München]]. Von 1912 bis 1914 fungierte er als Präsident der [[Deutsche Chemische Gesellschaft|Deutschen Chemischen Gesellschaft]]. Er starb 1919 in Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wissenschaftliches Wirken ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Forschungsinteresse von Wilhelm Will, der während seiner Karriere über 80 [[wissenschaftliche Publikation]]en veröffentlichte, galt vor allem der [[Organische Chemie|organischen Chemie]] und zunächst insbesondere der Untersuchung von Pflanzeninhaltsstoffen wie den [[Glucoside]]n, dem [[Hesperidin]], dem [[Naringin]] und verschiedenen [[Alkaloide]]n. Im späteren Verlauf seiner Karriere widmete er sich [[Explosivstoff]]en wie dem [[Cellulosenitrat]], dem [[Nitroglycerin]] und der [[Pikrinsäure]]. So versuchte er unter anderem, die für die Herstellung von Nitrocellulose verwendete [[Baumwolle]] durch aus [[Holz]] gewonnene [[Cellulose]] zu ersetzen. 1914 beschrieb er die Synthese des [[Hexanitroethan]]s. Als seine bedeutendste Leistung im Bereich der Explosivstoffchemie gilt die Entwicklung sogenannter „lösemittelfreier Nitroglycerinpulver“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wilhelm Will war ab 1888 Mitglied der [[Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina|Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina]] und wurde 1904 zum [[Geheimer Rat|Geheimen Regierungsrat]] ernannt. Er erhielt „für seine Untersuchungen zur Prüfung und Stabilisierung der Nitrocellulose“ einen &amp;#039;&amp;#039;Grand Prix&amp;#039;&amp;#039; der [[Brüssel International – 1910|Weltausstellung 1910]] in [[Brüssel]] sowie „für die photographische Darstellung von Explosionsflammen und ihre Bewertung zur Beurteilung der Schlagwetter-Gefahr“, einen Beitrag zur Vermeidung von [[Grubengas]]explosionen im [[Bergbau]], einen doppelten &amp;#039;&amp;#039;Grand Prix&amp;#039;&amp;#039; während der [[Weltausstellung Turin 1911|Weltausstellung 1911]] in [[Turin]]. Die Technische Hochschule Charlottenburg, aus der später die [[Technische Universität Berlin]] hervorging, verlieh ihm anlässlich seines 60.&amp;amp;nbsp;Geburtstags einen [[Ehrendoktor]]titel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Fortschritt der Sprengtechnik seit der Entwickelung&amp;lt;!-- Originalschreibweise, bitte nicht ändern! --&amp;gt; der organischen Chemie.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1904&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über technische Methoden der Sprengstoffprüfung.&amp;#039;&amp;#039; Halle an der Saale 1906&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über Glycerin-Nitrate.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1908&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Friedrich Lenze: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Will&amp;amp;nbsp;†.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für angewandte Chemie.&amp;#039;&amp;#039; 33.&amp;amp;nbsp;Jahrgang. Ausgabe&amp;amp;nbsp;34 vom 27.&amp;amp;nbsp;April 1920, S.&amp;amp;nbsp;101/102&lt;br /&gt;
* Bernhard Lepsius: &amp;#039;&amp;#039;[[:Datei:Wilhelm Will Nachruf 1921.pdf|Wilhelm Will: Ein Gedenkblatt]].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Berichte der Deutschen Chemischen Gesellschaft.&amp;#039;&amp;#039; 54.&amp;amp;nbsp;Jahrgang. Ausgabe&amp;amp;nbsp;9 vom 15.&amp;amp;nbsp;Oktober 1921, S.&amp;amp;nbsp;A204–A268&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Wilhelm_Will Wilhelm Will - Nachruf auf Wilhelm Will über 4 Seiten (&amp;#039;Die chemische Industrie&amp;#039; 43.1920, S. 103-106)]&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117580791}}&lt;br /&gt;
* [http://www.sammlungen.hu-berlin.de/dokumente/16667/ Katalog der wissenschaftlichen Sammlungen der Humboldt-Universität zu Berlin: Biografie, Karl Wilhelm Will] (mit Bild)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117580791|VIAF=15549926}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Will, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemiker (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Humboldt-Universität zu Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Technischen Universität Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geheimer Regierungsrat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1854]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1919]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Will, Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Will, Karl Wilhelm (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Chemiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. April 1854&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Gießen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. Dezember 1919&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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