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	<title>Wilhelm Wandschneider - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_Wandschneider&amp;diff=395686&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Phrontis: /* Zeit des Nationalsozialismus */ +EN</title>
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		<updated>2026-04-01T18:48:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Zeit des Nationalsozialismus: &lt;/span&gt; +EN&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Wilhelm Wandschneider 1909.jpg|miniatur|Wilhelm Wandschneider, Ölgemälde von [[Heinrich Hellhoff]] (1909)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Georg Johannes Wandschneider&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. Juni]] [[1866]] in [[Plau am See]]; † [[23. September]] [[1942]] ebenda) war ein deutscher [[Bildhauerei|Bildhauer]] und [[Medailleur]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.medaillenkunst.de/index.php?person_id=252 | titel=Künstler: Wilhelm Wandschneider | hrsg=Deutsche Gesellschaft für Medaillenkunst e.&amp;amp;nbsp;V. | zugriff=2014-11-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Leben und Werk des Künstlers sind seit 1994 im Plauer [[Bildhauermuseum Prof. Wandschneider]] dokumentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
=== Kindheit und Jugend in Plau ===&lt;br /&gt;
Wilhelm Wandschneider wurde geboren als Sohn des Malermeisters Ludwig Wandschneider (1827–1890) und dessen Frau Christine, geb. Koch (1840–1905). Seine Geschwister waren Marie (verh. Niemann, 1869–1934) und Karl Wandschneider (1869–1938).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wandschneider besuchte zunächst die unteren Klassen der Plauer Stadtschule. Der Familientradition folgend, erlernte er nach Abschluss der Schulzeit in der Werkstatt des Vaters das Malerhandwerk; die „Pinselführung und Quaststreicherei“. Die wenigen freien Stunden nutzte er zum Zeichnen und Malen, später auch zum Modellieren. Als Malergehilfe ging Wilhelm Wandschneider im Sommer 1884 auf Wanderschaft nach Güstrow und Rostock. Im März 1885 erteilte ihm der Vater dann die Erlaubnis, nach Berlin zu fahren und sich Arbeit zu suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Künstlerischer Werdegang ===&lt;br /&gt;
Der Plauer Bürgermeister Gustav Holldorff (1850–1898) hatte sich einige plastische Arbeiten Wandschneiders zeigen lassen und setzte sich daraufhin bei Großherzog [[Friedrich Franz III. (Mecklenburg)|Friedrich Franz III.]] für die Gewährung eines Stipendiums ein. Zunächst musste dazu ein Gutachten eines bekannten Bildhauers eingeholt werden. Wandschneider stellte sich in Berlin bei [[Ludwig Brunow]] und [[Martin Wolff (Bildhauer)|Martin Wolff]] vor, die beide wohlwollend über das künstlerische Talent urteilten. Auf einen Bittbrief des Plauer Bürgermeisters hin gewährte der Großherzog ein einmaliges, persönliches Geldgeschenk von 150 Mark zu weiterer Ausbildung Wandschneiders an der [[Königliche Kunstschule zu Berlin|Königlichen Kunstschule]]. Im Herbst 1886 bestand er die Aufnahmeprüfung für die [[Akademische Hochschule für die bildenden Künste]]. Die Immatrikulation erfolgte am 12. November 1886. Zu seinen Lehrern zählten u.&amp;amp;nbsp;a. [[Julius Ehrentraut]], [[Hans Virchow]], [[Albert Wolff (Bildhauer)|Albert Wolff]] und [[Gerhard Janensch]]. Zur praktischen Weiterbildung arbeitete er in den Ateliers bei [[Karl Hilgers]], [[Ernst Herter]], Martin Wolff und Ludwig Brunow. Sie alle standen in der Tradition der [[Berliner Bildhauerschule]]. Besonderer Förderer Wandschneiders während der Studienzeit wurde Albert Wolff. Unter seinen Mitschülern pflegte er besonders zu [[Constantin Starck]] und [[Hermann Hidding]] ein freundschaftliches Verhältnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 1895 wechselte Wandschneider mit Empfehlung der Akademie als Meisterschüler in das Atelier von [[Reinhold Begas]]. 1895 gewann er den von der Rohr’schen Stiftung ausgeschriebenen Preis in Höhe von 4.500 [[Mark (1871)|ℳ]] (entspricht heute etwa {{Inflation|DE|4500|1895|r=-3}}&amp;amp;nbsp;[[Euro|EUR]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Inflation-VK-3&amp;quot;&amp;gt;Diese Zahl wurde mit der [[Vorlage:Inflation]] ermittelt, ist auf volle 1.000 EUR gerundet und bezieht sich auf Januar {{JETZIGES_JAHR}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;) für eine einjährige Kunst- und Studienreise nach Italien. Nach einem mehrwöchigen Aufenthalt in Paris erreichte Wandschneider Rom am 24. Dezember 1895. Die Akademie hatte dort für ihre Stipendiaten ein Atelier der [[Villa Strohl-Fern]] angemietet. Auf dem Kostümfest des [[Deutscher Künstlerverein (Rom)|Deutschen Künstlervereins]] in Rom begegnete Wandschneider im Januar 1896 Anna Kreß, die er zwei Jahre später heiratete. Im Mai 1896 trat Wandschneider die Heimreise an.&lt;br /&gt;
[[Datei:Kustodie der Universität Greifswald - Bueste von Wilhelm Ahlwardt 2019.jpg|mini|Büste von [[Wilhelm Ahlwardt]] (1901)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schaffen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Teterow fountain Hecht.jpg|mini|hochkant|Hechtbrunnen in [[Teterow]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wilhelm Wandschneider - Mausoleum Karow 2020-03.jpg|mini|Mausoleum Karow (2020)]]&lt;br /&gt;
Wandschneider beteiligte sich an zahlreichen, zumeist anonym veranstalteten, Wettbewerben um Denkmäler und Brunnen im ganzen Land. Er gewann insgesamt 27 Preise, darunter die Ausführungen für das Kaiser-Wilhelm-I.-Denkmal in Neustettin und für das Kaiser-Friedrich-III.-Denkmal in Dortmund. Die beiden Statuen wurden im September bzw. Oktober 1898 enthüllt. Es folgten u. a.: [[Werner-von-Siemens-Denkmal (Berlin)|Denkmal Werner von Siemens in Charlottenburg]] (1899), [[Bismarck-Denkmal (Schwerin)|Bismarckdenkmal Schwerin]] (1901), das Rostocker [[Friedrich-Franz-III.-Denkmal]] (1901) und das [[Dreyse-Denkmal Sömmerda]]. Ferner stammt die Figur des Bischofs [[Adalbert von Bremen|Adalbert]] im Innenhof des [[Hamburger Rathaus]]es von ihm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über seinen Freund Constantin Starck kam Wandschneider 1899 in Kontakt zu Mecklenburgs Herzog-Regenten [[Johann Albrecht (Mecklenburg)|Johann Albrecht]]. Dieser erteilte ihm in den Folgejahren mehrere Aufträge, u. a. für den Kruzifix am Grabe Großherzogs Friedrich Franz III. im [[Helenen-Paulownen-Mausoleum]] Ludwigslust. In den Jahren von 1897 bis 1916 erlebte Wandschneider als Bildhauer seine erfolgreichsten Jahre. Fast ununterbrochen stellte er von 1893 bis 1919 auf der [[Große Berliner Kunstausstellung|Großen Berliner Kunstausstellung]] aus. Auch auf Ausstellungen in Dresden, München, Schwerin, Düsseldorf und im Ausland in St. Louis, Venedig, Wien, London, Glasgow und Liverpool war der Name Wandschneider vertreten. In Mecklenburg bekamen Güstrow mit dem [[John Brinckman|Brinckman-Brunnen]] „Voß un Swinegel“ (1908), Stavenhagen mit dem [[Fritz-Reuter-Denkmal (Stavenhagen)|Fritz-Reuter-Denkmal]] (1911), Teterow mit dem „[[Hechtbrunnen Teterow|Hechtbrunnen]]“ (1914) und Karow mit dem [[Herrenhaus Karow (Plau am See)#Mausoleum|Schlutius-Mausoleum]] (1911–1916) Werke aus Wandschneiders Werkstatt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Internationale Ausstellungen und Wettbewerbe ===&lt;br /&gt;
Als der Name Wilhelm Wandschneider in Deutschland in weiten Kreisen schon bekannt war, sann der Künstler darauf, sich auch im Ausland anzubieten. Erste Gelegenheit war die Delegierung von einigen seiner Arbeiten zur [[Louisiana Purchase Exposition|Weltausstellung 1904]] in St. Louis/USA. Der &amp;#039;&amp;#039;[[Coriolanus|Coriolan]]&amp;#039;&amp;#039; bekam eine Goldene Medaille. 1906 erhielt er auf der [[Große Berliner Kunstausstellung|Großen Berliner Kunstausstellung]] eine kleine Goldmedaille für die Bronzefigur &amp;#039;&amp;#039;Der Sieger&amp;#039;&amp;#039;, die Kaiser Wilhelm II. ankaufte&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|dib|24|01|1907|6|Ein künstlerisches Geschenk des deutschen Kaisers für Berlin|HERVORHEBUNG=deutsche&amp;amp;#32;Kaiser&amp;amp;#32;Ijatj}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und im Tiergarten Berlin aufstellen ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er bewarb sich auch bei internationalen Denkmalswettbewerben, u. a. Denkmal [[José Rizal]] für Manila, Reiterdenkmal [[Peter der Große]] für Riga, Reiterdenkmal [[Alexander II. (Russland)|Alexander II.]] für St. Petersburg, Denkmal [[Pjotr Arkadjewitsch Stolypin]] für Moskau, Reiterdenkmal [[Louis Botha]] für Kapstadt, Reiterdenkmal [[Simón Bolívar]] für Quito. Die genannten Wettbewerbe blieben, mit Ausnahme eines 3. Preises beim Denkmal für Zar Peter den Großen in Riga, alle ohne Erfolg, hingegen wurde die Konkurrenz um das [[Barclay-de-Tolly-Denkmal]] in Riga zu einem unerwartet großen Erfolg. Wandschneider erhielt alle drei Preise und den Auftrag. Wenig später bekam er die Einladung für einen internationalen Wettbewerb um ein Denkmal für St. Louis/USA. Es sollte drei Deutschamerikanern, den Publizisten und Politikern [[Carl Schurz]], [[Emil Preetorius (Journalist)|Emil Preetorius]] und [[Carl Daenzer]] gewidmet sein. Mit der Figur „[[Die nackte Wahrheit (Denkmal)|Die Nackte Wahrheit]]“ bekam Wandschneider auch hier den Auftrag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als persönlicher Auftrag von Kaiser [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Wilhelm II.]] entstand im Kriegsjahr 1915 das dritte große Denkmal Wandschneiders auf ausländischem Boden. In gegenseitiger Abstimmung mit den Behörden der besetzten französischen Gebiete beschloss die deutsche Militärbehörde, ein gemeinsames Ehrenmal für die Gefallenen beider Seiten zu errichten. Als Standort wurde der [[Deutscher Soldatenfriedhof Saint-Quentin|Soldatenfriedhof St. Martin]] bei [[St. Quentin]] in Nordfrankreich ausgewählt. Seit 2023 sind Friedhof und Denkmal Teil des UNESCO-Weltkulturerbes [[Grab- und Gedenkstätten des Ersten Weltkriegs (Westfront)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jahre in Berlin – Rückkehr nach Plau ===&lt;br /&gt;
Nach dem Zusammenbruch des Kaiserreiches als Folge des Ersten Weltkrieges geriet eine große Zahl der [[Bildende Kunst|bildenden Künstler]] – so auch Wandschneider – in existenzielle Bedrängnis. Die alten Auftraggeber öffentlicher Denkmäler gab es durch die politischen und wirtschaftlichen Umwälzungen nicht mehr, ebenso sank die Zahl privater Auftraggeber. Zeitweise musste Wandschneider seine 6 Kinder mit Essen aus der [[Suppenküche|Volksküche]] ernähren.&amp;lt;!--ref name=&amp;quot;Wandschneider&amp;quot; /--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzige Auftraggeber waren in den frühen 1920er Jahren die [[Kriegerverein|Militär- und Kriegervereine]], die zunehmend mit [[Revanchismus|revanchistischen]] Inhalten versehene Denkmäler für ihre gefallenen Kameraden errichten ließen. In dieser Zeit schuf er das Malchower Kriegerdenkmal 1914–18, das sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Hakenkreuzdenkmal&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1925 sah sich Wandschneider gezwungen, das Atelierhaus in Berlin zu verkaufen. Nunmehr fast 60-jährig, setzte er sich in seiner Vaterstadt Plau zur Ruhe. Die Nachricht von der Rückkehr ihres berühmten Sohnes nahm man in der Plauer Stadtverwaltung mit Freude auf. Zum 60. Geburtstag wurde Wandschneider zum [[Ehrenbürger]] der Stadt ernannt. Die Stadtväter stellten in der Stadtschule einen Raum zur Verfügung, in dem zunächst 70 Gipsmodelle seiner Werke ausgestellt wurden. Ein erstes „Wandschneider-Museum“ war gegründet und bestand bis 1947.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeit des Nationalsozialismus ===&lt;br /&gt;
Ab 1930 war Wandschneider Mitglied der [[NSDAP]].&amp;lt;!--ref name=&amp;quot;Wandschneider&amp;quot; /--&amp;gt; Beruflich profitierte er durch seine frühe NSDAP-Mitgliedschaft, die ihm eine ansehnliche Zahl von Kleinaufträgen einbrachte.&amp;lt;ref&amp;gt;Brigitte Hartel, Bernfried Lichtnau: &amp;#039;&amp;#039;Kunst im Ostseeraum: Architektur und bildende Kunst von 1933 bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 2. Peter Lang Verlag der Wissenschaften, Bern u.&amp;amp;nbsp;a. 1997, ISBN 3-631-30618-0, S.&amp;amp;nbsp;112.&amp;lt;/ref&amp;gt; In den Jahren der [[NS-Herrschaft]] entstanden auch größere Werke: &amp;#039;&amp;#039;Sämann&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Mähender&amp;#039;&amp;#039; 1935 als Geschenk zur 700-Jahr-Feier von Plau, der &amp;#039;&amp;#039;Pfennigjunge&amp;#039;&amp;#039; 1936 für die Sparkasse Plau, das &amp;#039;&amp;#039;Skagerrakdenkmal&amp;#039;&amp;#039; mit der Figur eines Geschützmatrosen 1936 für die Stadt Rostock und der &amp;#039;&amp;#039;Trauernde Soldat&amp;#039;&amp;#039; 1937 auf dem Soldatenfriedhof Schwerin. Mit diesen gut modellierten, aber künstlerisch wenig überzeugenden Arbeiten konnte der alternde Künstler nicht mehr an vorhergehende Erfolge anknüpfen. Seine bereits 1907 entstandene &amp;#039;&amp;#039;Aphrodite&amp;#039;&amp;#039; und der auf Basis des &amp;#039;&amp;#039;Coriolan&amp;#039;&amp;#039; (1903) modellierte &amp;#039;&amp;#039;Thor&amp;#039;&amp;#039; wurden 1940&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|dkb|02|08|1940|15|Die große Kunstausstellung 1940 in München|HERVORHEBUNG=Wandschneider-Plau}} (Mit Abbildung.)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|svb|15|08|1940|6|Große Deutsche Kunstausstellung 1940|HERVORHEBUNG=Wilhelm&amp;amp;#32;Wandschneider}} (Mit Abbildung.)&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1942 auf der von der [[Reichskammer der bildenden Künste]] organisierten [[Große Deutsche Kunstausstellung|Großen Deutschen Kunstausstellung]] gezeigt. Die &amp;#039;&amp;#039;Aphrodite&amp;#039;&amp;#039; wurde im Zuge der Ausstellung 1940 von [[Adolf Hitler]] im Rahmen des [[Sonderauftrag Linz]] angekauft und in ein Zwischenlager im Kloster Höhenfurt im besetzten Böhmen gebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.gdk-research.de/de/obj19405164.html |zugriff=2024-03-23 |titel=Die Große Deutsche Kunstausstellung 1937–1944/45 |hrsg=gdk-research.de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Otto Thomae: &amp;#039;&amp;#039;Die Propaganda-Maschinerie: bildende Kunst und Öffentlichkeitsarbeit im Dritten Reich.&amp;#039;&amp;#039; Gebrüder Mann Verlag, Berlin 1979, ISBN 978-3-7861-1159-7, S.&amp;amp;nbsp;332, 333.&amp;lt;/ref&amp;gt; Einen 1941 angefertigten Zweitguss stiftete Hitler 1942 im Rahmen des [[Sonderauftrag Linz|Sonderauftrages Linz]] der Stadt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.diepresse.com/397839/stadt-linz-entfernt-hitlers-aphrodite-statue &amp;#039;&amp;#039;Geschenk Adolf Hitlers: Stadt Linz entfernt Aphrodite-Statue&amp;#039;&amp;#039;]. presse.com, abgerufen am 10.&amp;amp;nbsp;Februar 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; Anschließend wurde die Statue im Linzer Bauernbergpark aufgestellt. 2008 ließ die Stadt Linz die von Hitler gestiftete Statue von diesem Standort entfernen. Seit dieser Zeit lagerte der umstrittene Zweitguss im Keller des [[Nordico|Nordico-Stadtmuseums Linz]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://derstandard.at/2000034943706/Historikerin-sieht-in-Linzer-Hitler-Aphrodite-Statue-mit-Potential &amp;#039;&amp;#039;Historikerin sieht in Linzer Hitler-Aphrodite „Statue mit Potenzial“.&amp;#039;&amp;#039;] standard.at, abgerufen am 20. März 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf Initiative des städtischen Kulturausschusses wird &amp;lt;!-- veraltete Information? &amp;quot;wurde&amp;quot;? --&amp;gt; Wandschneiders &amp;#039;&amp;#039;Aphrodite&amp;#039;&amp;#039; ab Ende März 2018 im Nordico Stadtmuseum Linz ausgestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nordico.at/html/de/1824.aspx Ausstellung Aphrodite 23. März 2018 bis Jänner 2019]. Abgerufen am 29. Januar 2018&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;!-- nur befristete Sonderausstellung? seither wieder magaziniert? --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen und Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1901: Goldene [[Medaille für Kunst und Wissenschaft (Mecklenburg-Schwerin)]]&lt;br /&gt;
* 1904: Goldmedaille der [[Louisiana Purchase Exposition|Weltausstellung 1904]] in St. Louis/USA&lt;br /&gt;
* 1905: (Kleine) Goldmedaille der Internationalen Kunstausstellung München&lt;br /&gt;
* 1906: Goldmedaille der [[Große Berliner Kunstausstellung|Großen Berliner Kunstausstellung]]&lt;br /&gt;
* 1907: Königlich-Preußischer [[Roter Adlerorden]] IV. Klasse&lt;br /&gt;
* 1908: Krone zum Preußischen Roten Adlerorden IV. Klasse&lt;br /&gt;
* 1911: Königlich-Preußischer [[Königlicher Kronen-Orden (Preußen)|Kronenorden]]&lt;br /&gt;
* 1911: Silberne Verdienstmedaille für Kunst und Wissenschaft des Herzogtums Braunschweig&lt;br /&gt;
* 1913: „Hundertjahrmedaille“ Russlands&lt;br /&gt;
* 1914: Preis der [[Verein der Kunstfreunde im preußischen Staat|Kunstfreunde des Preußischen Staates]]&lt;br /&gt;
* 1926: Ehrenbürgerschaft der Stadt [[Plau am See]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Bernd Ruchhöft, [[Fred Ruchhöft]]: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Wandschneider. Leben und Werk eines Mecklenburger Bildhauers.&amp;#039;&amp;#039; Selbstverlag, Plau am See 1992.&lt;br /&gt;
* Heidrun Lorenzen, Volker Probst (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bildende Kunst in Mecklenburg 1900 bis 1945. Zwischen Regionalität und Internationalität.&amp;#039;&amp;#039; Hinstorff, Rostock 2010, ISBN 978-3-356-01406-8 (Begleitbuch zur Ausstellung „Schönheit pur. Mecklenburg – ein Land für Künstler 1900 bis 1945“, Güstrow u. Rostock 2010).&lt;br /&gt;
* Hans Land: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Wandschneider und sein Werk.&amp;#039;&amp;#039; Mit elf Illustrationen nach photographischen Original-Aufnahmen. In: &amp;#039;&amp;#039;Reclams Universum&amp;#039;&amp;#039; 24.1 (1908), S. 442–447.&lt;br /&gt;
* [[Wolf Karge]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Antlitz des „Großen Krieges“ – der Bildhauer Wilhelm Wandschneider.&amp;#039;&amp;#039; In: Florian Ostrop (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Erste Weltkrieg und Mecklenburg&amp;#039;&amp;#039;. Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern und Stiftung Mecklenburg, Schwerin 2019, ISBN 978-3-9816439-8-5, S. 111–123.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{LBMV PPN|23567060X}}&lt;br /&gt;
* {{LBMV PER|wandschneider,+wilhelm}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117136905|VIAF=25371638}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wandschneider, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wilhelm Wandschneider| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer (Berlin)|Wandschneider]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer (Mecklenburg-Vorpommern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler (Mecklenburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildende Kunst (Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Plau am See]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Roten Adlerordens 4. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Preußischen Königlichen Kronenordens 3. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Medaille für Kunst und Wissenschaft (Mecklenburg-Schwerin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1866]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1942]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wandschneider, Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Wandschneider, Wilhelm Georg Johannes (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Bildhauer und Medailleur&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. Juni 1866&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Plau am See]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. September 1942&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Plau am See]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Phrontis</name></author>
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