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	<title>Wilhelm Waetzoldt - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T14:22:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_Waetzoldt&amp;diff=858631&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Horst Gräbner: Änderungen von ~2026-97861-3 (Diskussion) auf die letzte Version von Fan-vom-Wiki zurückgesetzt</title>
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		<updated>2026-02-13T10:13:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2026-97861-3&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2026-97861-3&quot;&gt;~2026-97861-3&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:~2026-97861-3&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:~2026-97861-3 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Fan-vom-Wiki&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Fan-vom-Wiki (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Fan-vom-Wiki&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 102-10504, Berlin, Übergabe des Pergamon-Saales.jpg|mini|Wilhelm Waetzoldt hält die Eröffnungsrede zur Eröffnung des Pergamonmuseums (1930)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Waetzoldt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. Februar]] [[1880]] in [[Hamburg]]; † [[5. Januar]] [[1945]] in [[Halle (Saale)]]) war ein deutscher [[Kunsthistoriker]], Professor für Kunstgeschichte in Halle, Geheimer [[Oberregierungsrat]] im Preußischen Kultusministerium und von 1927 bis 1933 [[Generaldirektor]] der [[Staatliche Museen zu Berlin|Staatlichen Museen zu Berlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Wilhelm Waetzoldts Vater war der Philologe und Pädagoge [[Stephan Waetzoldt (Philologe)|Stephan Waetzoldt]] (1849–1904). Seine schulische Ausbildung erhielt er an verschiedenen Schulen in Berlin, Magdeburg und Hamburg. Im Jahr 1899 legte er am Gymnasium [[Kloster Unser Lieben Frauen#Säkularisation|„Unser Lieben Frauen“]] in Magdeburg das Abitur ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach nahm er das Studium der Kunstgeschichte, Philosophie und Literaturgeschichte in [[Berlin]] und [[Magdeburg]] auf. Dieses schloss er mit einer Dissertation über [[Friedrich Hebbel]] 1903 ab. Von 1908 bis 1909 wirkte Waetzoldt als Assistent am [[Kunsthistorisches Institut in Florenz|Kunsthistorischen Institut Florenz]]. Die in Italien gewonnenen Kenntnisse und Eindrücke schlugen sich in späteren Publikationen nieder.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Peter Betthausen |Titel=Wilhelm Waetzoldt |Sammelwerk=Metzler-Kunsthistoriker-Lexikon |WerkErg=210 Porträts deutschsprachiger Autoren aus vier Jahrhunderten |Auflage=2., aktualisierte und erweiterte |Verlag=J. B. Metzler |Ort=Stuttgart, Weimar |Datum=2007 |ISBN=978-3-476-02183-0 |Seiten=473}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Beschäftigungen an der [[Warburg Institute|Bibliothek Warburg zu Hamburg]] (1909–1911) und den Staatlichen Museen Berlin (1911–1912) schlossen sich an. 1912 erfolgte die Ernennung zum Ordinarius für Neuere Kunstgeschichte an der [[Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg|Universität Halle]]. Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] diente Waetzoldt an der Westfront im Range eines Leutnants und nahm an der Schlacht um [[Soissons]] teil. Er wurde zwei Mal verwundet und mit dem [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuz]] II.&amp;amp;nbsp;Klasse ausgezeichnet. Im Jahre 1916, infolge seiner Kriegsverwundung, wurde er zur [[Landwehr (Militär)|Landwehr]] versetzt und konnte seine Lehrtätigkeit in Halle fortsetzen. &lt;br /&gt;
[[Datei:Wilhelm_Waetzold_Gedenktafel_Kampen.jpg|mini|Wilhelm Waetzold  Gedenktafel Kampen]]&lt;br /&gt;
1920 wurde Waetzoldt zum Vortragenden Rat im [[Preußisches Ministerium der geistlichen, Unterrichts- und Medizinalangelegenheiten|Preußischen Kultusministerium]] ernannt und 1927 schließlich Generaldirektor der Staatlichen Museen Berlin. In seine Amtszeit fällt der Neubau des [[Pergamonmuseum]]s. Im Jahr 1929 folgte die Ernennung zum Senator der [[Preußische Akademie der Künste|Preußischen Akademie der Künste]]. Des Weiteren wirkte er als [[Honorarprofessor]] an der Universität Berlin. Mit der [[Machtergreifung]] der [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] 1933 wurde er seines Amtes enthoben. Ihm wurden finanzielle Unregelmäßigkeiten, die Förderung der Modernen Kunst sowie die Unterstützung und Anstellung von Juden zur Last gelegt. Sein Nachfolger wurde [[Otto Kümmel]]. Den Vorwurf der finanziellen Unregelmäßigkeiten konnte Waetzoldt ausräumen. Die Verantwortung für die Ankaufspolitik der Nationalgalerie, insbesondere die Aufnahme von Bildern [[Emil Nolde]]s, wies er vergeblich von sich. Später bot man Waetzoldt die Wiedererlangung seiner Ämter in Verbindung mit dem Eintritt in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] an, was dieser ablehnte. Im September 1933 wurde er jedoch Mitglied im [[Nationalsozialistisches Kraftfahrkorps|NSKK]].&amp;lt;ref&amp;gt;NSKK-Mitgliedschaft bei: Bärbel Holtz (Bearb./Ed.): &amp;#039;&amp;#039;Die Protokolle des Preußischen Staatsministeriums 1925–1938/38. Bd. 12/II (1925–1938)&amp;#039;&amp;#039;. (&amp;#039;&amp;#039;[[Acta Borussica]]. Neue Folge&amp;#039;&amp;#039;). Olms-Weidmann, Hildesheim 2004. ISBN 3-487-12704-0, S. 721.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gegen den Willen des gleichgeschalteten Rektorats der Universität Halle wurde Waetzoldt 1934 zum Ordinarius für Kunstgeschichte an der Philosophischen Fakultät ernannt, wo er auch von 1938 bis 1940 als kommissarischer Dekan an der Philosophischen Fakultät wirkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wilhelm Waetzoldt war der Vater des Kunsthistorikers [[Stephan Waetzoldt (Kunsthistoriker)|Stephan Waetzoldt]] und der Militärhistorikerin [[Ursula von Gersdorff]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Darstellung Waetzoldts in der bildenden Kunst ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Gustav Weidanz]]: &amp;#039;&amp;#039;Bildniskopf Wilhelm Waetzoldt&amp;#039;&amp;#039; (Porträtbüste, Bronze, 1945; [[Neue Nationalgalerie]] Berlin&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://recherche.smb.museum/detail/960803/bildniskopf-wilhelm-waetzoldt |titel=Bildniskopf Wilhelm Waetzoldt |hrsg=Staatliche Museen zu Berlin |abruf=2024-08-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
Siehe das Schriftenverzeichnis in &amp;#039;&amp;#039;Deutschland – Italien. Festschrift für Wilhelm Waetzoldt zu seinem 60. Geburtstage, 21. Februar 1940&amp;#039;&amp;#039;. G. Grote, Berlin 1941, S. xx–xxxvi.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Kunstwerk als Organismus&amp;#039;&amp;#039; (1905)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Kunst des Porträts&amp;#039;&amp;#039; (1908)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Einführung in die bildenden Künste&amp;#039;&amp;#039;. 2 Bände (1911)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bildnisse deutscher Kunsthistoriker&amp;#039;&amp;#039;. E. A. Seemann, Leipzig 1921 (&amp;#039;&amp;#039;[[Bibliothek der Kunstgeschichte]]&amp;#039;&amp;#039; 14)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Kunsthistoriker&amp;#039;&amp;#039;. 2 Bände, E. A. Seemann, Leipzig 1921/24 ([https://archive.org/details/deutschekunsthis017002mbp Digitalisat Band 1], [https://archive.org/details/deutschekunsthis02waet/page/n6 Band 2])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dürer und seine Zeit&amp;#039;&amp;#039;. Phaidon Verlag, Wien 1935; Büchergilde Gutenberg, Frankfurt am Main 1956&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dürers Ritter, Tod und Teufel&amp;#039;&amp;#039; (1936)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Du und die Kunst. Eine Einführung in Kunstbetrachtung und Kunstgeschichte&amp;#039;&amp;#039; (1938)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hans Holbein der Jüngere. Werk und Welt&amp;#039;&amp;#039;. G. Grothe, Berlin (1938)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Burckhardt als Kunsthistoriker&amp;#039;&amp;#039; (1940)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Kunstwerke: beschrieben von deutschen Dichtern&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Sammlung Dieterich&amp;#039;&amp;#039; 96). Dieterich, Leipzig 1940.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Italienische Kunstwerke in Meisterbeschreibungen&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Sammlung Dieterich&amp;#039;&amp;#039; 105) Dieterich, Leipzig 1942.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kamerad Italien.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg.vom Deutschen General beim Hauptquartier der Italienischen Wehrmacht. Rom 1942&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Niccolò Machiavelli&amp;#039;&amp;#039;. Bruckmann, München 1943.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schöpferische Phantasie: Essais und Glossen&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;[[Sammlung Dieterich]]&amp;#039;&amp;#039; 11). Dieterich, Wiesbaden 1947.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deutschland – Italien. Beiträge zu den Kulturbeziehungen zwischen Norden und Süden. Festschrift für Wilhelm Waetzoldt zu seinem 60. Geburtstage, 21. Februar 1940&amp;#039;&amp;#039;. G. Grote, Berlin 1941&lt;br /&gt;
* Gisela Schunck: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Waetzold. Universitätslehrer, Kunstreferent der Weimarer Republik, Generaldirektor der Staatlichen Museen zu Berlin&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch Preußischer Kulturbesitz&amp;#039;&amp;#039; 30, 1994, S. 407–491.&lt;br /&gt;
* [[Bärbel Holtz]] (Bearb./Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Protokolle des Preußischen Staatsministeriums 1925–1938/38.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 12/II: &amp;#039;&amp;#039;(1925–1938).&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;[[Acta Borussica]]. Neue Folge&amp;#039;&amp;#039;.) Olms-Weidmann, Hildesheim 2004, ISBN 3-487-12704-0, S. ?.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Peter Betthausen]] |Titel=Wilhelm Waetzoldt |Sammelwerk=Metzler-Kunsthistoriker-Lexikon |WerkErg=210 Porträts deutschsprachiger Autoren aus vier Jahrhunderten|Auflage=2., aktualisierte und erweiterte |Verlag=J. B. Metzler |Ort=Stuttgart/Weimar |Datum=2007 |ISBN=978-3-476-02183-0 |Seiten=472–475}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{CPH}}&lt;br /&gt;
* [https://arthistorians.info/waetzoldtw Eintrag] im [[Dictionary of Art Historians]]&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117091499}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Generaldirektoren der Staatlichen Museen zu Berlin}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117091499|LCCN=n/93/76853|VIAF=10614048}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Waetzoldt, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunsthistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museumsleiter (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generaldirektor der Staatlichen Museen zu Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Humboldt-Universität zu Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Eisernen Kreuzes II. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geheimer Oberregierungsrat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSKK-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1880]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Waetzoldt, Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Kunsthistoriker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. Februar 1880&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. Januar 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Halle (Saale)]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Horst Gräbner</name></author>
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