<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Wilhelm_Wach</id>
	<title>Wilhelm Wach - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Wilhelm_Wach"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_Wach&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-04T06:55:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_Wach&amp;diff=503877&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Schibo: Erg.  Quellen EN</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_Wach&amp;diff=503877&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-02-21T17:39:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Erg.  Quellen EN&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Carl Christian Vogel von Vogelstein - Karl Wilhelm Wach.jpg|mini|[[Carl Christian Vogel von Vogelstein]] – &amp;#039;&amp;#039;Karl Wilhelm Wach&amp;#039;&amp;#039; (1822)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Porträt Karl Wilhelm Wach, gezeichnet von August Ferdinand Hopfgarten, Rom um 1835.jpg|mini|Karl Wilhelm Wach, gezeichnet von seinem Schüler [[August Ferdinand Hopfgarten]], Rom um 1835]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wach Grab in Berlin.jpg|mini|Grabstelle auf dem [[Friedrichswerderscher Friedhof|Friedrichswerderschen Friedhof]] an der Bergmannstraße (Berlin-Kreuzberg), Feld G-Reihe 1-Mauer, G 4]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Luise von Mecklenburg-Strelitz painted by Karl Wilhelm Wach 1812.jpg|mini|[[Luise von Mecklenburg-Strelitz|&amp;#039;&amp;#039;Königin Luise&amp;#039;&amp;#039;]], 1812]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Karl Wilhelm Wach (1787-1845) Louise van Pruisen (1808-1870) Nieuw paviljoen Slot Charlottenburg 25-10-2018.jpg|mini|[[Luise von Preußen (1808–1870)|Prinzessin Luise von Preußen]], um 1825]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Wilhelm Wach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[11. September]] [[1787]] in [[Berlin]]; † [[24. November]] [[1845]] ebenda), zu seiner Zeit meist &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Wach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, war ein deutscher [[Maler]] und ein Vertreter des [[Klassizismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Wilhelm Karl Wach kam als Sohn des preußischen [[Auditeur (Militär)|Oberauditeurs]] im Regiment [[Gensdarmes|Gensd&amp;#039;armes]] und [[Kriegsrat]]s Johann Heinrich George Wach (* um 1751; † 27. Mai 1812)&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Anzeige von Todesfällen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berlinische Nachrichten von Staats- und gelehrten Sachen]]&amp;#039;&amp;#039; Nr. 67, 4. Juni 1812, Beilage ([https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb10486241_00213_u001?page=10,11 Web-Ressource]).&amp;lt;/ref&amp;gt; und der Friederike Charlotte Wach, geb. Feigen, zur Welt.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. die bei [[FamilySearch]] ausgewertete und dort als Digitalisat verfügbare Taufurkunde ([https://familysearch.org/ark:/61903/1:1:QPKY-XL18 Web-Ressource], Scan 158, nach Anmeldung entgeltfrei zugänglich).&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine jüngeren Schwestern waren Caroline Amalia Maria Charlotte Wach (* 24. Januar 1786),&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. die bei FamilySearch ausgewertete Taufurkunde ([https://familysearch.org/ark:/61903/1:1:QPVL-39WQ Web-Ressource], nach Anmeldung entgeltfrei zugänglich).&amp;lt;/ref&amp;gt; später verheiratete Pfützenreuter, und die später als Schriftstellerin berühmt gewordene [[Henriette Paalzow|Henriette Wach]], gesch. Paalzow (1792–1847).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wach studierte Kunst an der [[Preußische Akademie der Künste|Akademie]] seiner Heimatstadt und war dort Schüler des Malers [[Karl Kretschmar]]. Durch dessen Fürsprache bekam Wach bereits mit zwanzig Jahren den Auftrag, für die [[Dorfkirche Paretz]] ein Altarbild zu schaffen; es entstand 1807 ein „Christus mit vier Aposteln“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vier Jahre später gelang Wach mit seinem Porträt der Königin [[Luise von Mecklenburg-Strelitz|Luise]] sein künstlerischer Durchbruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Ausbruch der [[Befreiungskriege]] von 1813 bis 1815 trat er, ähnlich wie viele Künstler seiner Zeit, in die neu gegründete preußische [[Landwehr]] ein und wurde Offizier im vierten kurmärkischen Landwehrregiment unter [[Bogislav Friedrich Emanuel von Tauentzien|Graf Tauentzien]]. Nach der Verbannung [[Napoleon Bonaparte|Napoleons]] nach Elba lag sein Regiment im Jahre 1814 am Niederrhein. Das ermöglichte dem Maler eine Studienreise in die Niederlande. Nach dem endgültigen Sieg über Napoleon schied Wach aus der Armee aus und ließ sich in [[Paris]] nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wilhelm Wach befreundete sich mit [[Wilhelm Hensel]] und die beiden wurden Schüler von [[Jacques Louis David]]. Nachdem David nach der [[Französischer Adel#Restauration der Bourbonen|Restauration]] als ehemaliger Anhänger der [[Französische Revolution|Französischen Revolution]] aus Frankreich verbannt worden war, studierten beide bei [[Antoine-Jean Gros]]. Durch seine Lehrer wurde Wach an die Technik des französischen Klassizismus herangeführt. Nachdem er ein Stipendium des Königs [[Friedrich Wilhelm III. (Preußen)|Friedrich Wilhelm III.]] erhalten hatte, reiste Wach im Jahr 1817 durch die Schweiz nach Italien, um dort vor allem die Künstler aus dem [[Quattrocento]] zu studieren. Den stärksten Einfluss – nach eigenen Aussagen – bewirkte aber [[Raffael]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach zwei Jahren kehrte Wach 1819 nach Berlin zurück und ließ sich dort als freischaffender Künstler nieder. Der erste große Auftrag war die Ausgestaltung des [[Konzerthaus Berlin|Königlichen Schauspielhauses]]. Wach schuf dafür ein Deckengemälde mit den neun [[Musen]]; (der [[Kupferstecher (Beruf)|Kupferstecher]] [[Joseph Caspar]] schuf 1877 davon einen bekannten Stich).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Anordnung des preußischen Königs Friedrich Wilhelm III. wurde Wach eine große Halle mit Wohnung zur Verfügung gestellt, in der dieser dann sein [[Atelier]] einrichtete. Durch seinen Einfluss und seine vielen Schüler bedingt, wurde dieses Atelier bald zu einer Schule. Bis 1837 hatte er beinahe siebzig Schüler, welche fast alle später als Künstler Karriere machten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Tätigkeit als Lehrer beeinträchtigte sein künstlerisches Schaffen nicht im mindesten. Wach wurde schon bald mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Professor&amp;#039;&amp;#039; geehrt und 1820 von der [[Preußische Akademie der Künste|Königlich Preußischen Akademie der Künste]] zum Mitglied ernannt. Anlässlich seines vierzigsten Geburtstages avancierte Wach offiziell zum &amp;#039;&amp;#039;königlichen [[Hofkünstler|Hofmaler]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die offizielle Kunstkritik, aber auch das Publikum schätzte Wach vor allem als [[Porträtmalerei|Porträtisten]] im Stile Raffaels. Wach ist nicht als genialer Schöpfer neuer Ideen, sondern eher als [[Eklektizismus|Eklektiker]] zu sehen. Er verstand es, geistreich über die Kunst zu reden und wirkte damit anregend auf das Berliner Kunstleben ein. Zehn Jahre hindurch gehörte er der Kommission zur Anordnung der Sammlungen im [[Altes Museum|Königlichen Museum]] an. Vom Jahre 1840 an berief ihn die Königlich Preußische Akademie der Künste zu ihrem Vizedirektor, dieses Amt bekleidete er bis an sein Lebensende. Er war auch Mitglied der Freimaurerloge „Zur Beständigkeit“,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Uta Motschmann |Titel=Handbuch der Berliner Vereine und Gesellschaften 1786–1815 |Verlag=de Gruyter |Ort=Berlin/München/Boston |Datum=2015 |ISBN=978-3-05-006015-6 |Seiten=396}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ab 1825 Mitglied des [[Verein der Kunstfreunde im preußischen Staat|Vereins der Kunstfreunde im preußischen Staat]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Uta Motschmann |Titel=Handbuch der Berliner Vereine und Gesellschaften 1786–1815 |Verlag=de Gruyter |Ort=Berlin/München/Boston |Datum=2015 |ISBN=978-3-05-006015-6 |Seiten=975}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und ab 1826 Mitglied der [[Gesetzlose Gesellschaft zu Berlin|Gesetzlosen Gesellschaft zu Berlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Wilhelm Wach wurde, wie auch seine Schwester Henriette Paalzow, auf dem [[Friedrichswerderscher Friedhof|Friedrichswerderschen Friedhof]] in [[Berlin-Kreuzberg]] beigesetzt. Das Familiengrab ist bis auf die steinerne verwitterte Inschriftentafel in der südlichen inneren Einfassungsmauer allerdings nicht mehr erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Porträt des preußischen Generalmajors [[Carl von Clausewitz]]&amp;#039;&amp;#039; (um 1818)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Abendmahl und die Auferstehung Christi&amp;#039;&amp;#039; (in der evangelischen St. Peter-Paulskirche in Moskau)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Madonna mit Kinde&amp;#039;&amp;#039; (begonnen 1825 als Hochzeitsgeschenk der Stadt Berlin für die Prinzessin Luise von Preußen, vollendet 1827 als &amp;#039;&amp;#039;Allegorie. Stiftung der christlichen Kirche&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Anna Gräfin Raczyńska (1827, [https://mnp.art.pl/en/ Muzeum Narodowe w Poznaniu])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die drei himmlischen Tugenden&amp;#039;&amp;#039; (1830, [[Friedrichswerdersche Kirche]] in Berlin)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Christus mit seinen Jüngern&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Psyche von Amor überrascht&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Eine lebensgroße Nymphe&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Johannes in der Wüste&amp;#039;&amp;#039; (1838)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Judith mit dem Haupte des Holofernes&amp;#039;&amp;#039; (1838)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Stéphanie Baumewerd: &amp;#039;&amp;#039;Wach, (Karl) Wilhelm.&amp;#039;&amp;#039; In: Bénédicte Savoy, France Nerlich (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Pariser Lehrjahre. Ein Lexikon zur Ausbildung deutscher Maler in der französischen Hauptstadt&amp;#039;&amp;#039;. Band 1: &amp;#039;&amp;#039;1793-1843&amp;#039;&amp;#039;. De Gruyter, Berlin / Boston 2013, ISBN 978-3-11-029057-8, S. 298–300.&lt;br /&gt;
* {{ADB|41|774|776|Wach, Karl Wilhelm|[[Hermann Arthur Lier]]|ADB:Wach, Karl Wilhelm}}&lt;br /&gt;
* Anselm Schubert: Wilhelm Wachs „Allegorie. Stiftung der christlichen Kirche“ (1827). Zur Karriere eines religiösen Bildes in der politischen Restauration, in: Jahrbuch der Berliner Museen 2010&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Musen im königlichen Schauspielhause zu Berlin&amp;#039;&amp;#039;. Erfunden und gemalt von Karl Wilhelm Wach, in Kupfer gestochen von J. Caspar. Mit begleitendem Text von Dr. Max Jordan. Neue Ausgabe. Wasmuth, Berlin 1877 {{ULBDD|urn:nbn:de:hbz:061:1-497250}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Karl Wilhelm Wach}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hinweis Meyers 1888–1890}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117076317|VIAF=54916642}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wach, Karl Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hofmaler (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Preuße]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Preußischen Akademie der Künste]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1787]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1845]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wach, Karl Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Wach, Wilhelm&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. September 1787&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. November 1845&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Schibo</name></author>
	</entry>
</feed>