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	<title>Wilhelm Vogelsang - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T20:47:13Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_Vogelsang&amp;diff=316784&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wiki05: /* Leben und Wirken */ akt. nach Quelle</title>
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		<updated>2024-12-14T11:32:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben und Wirken: &lt;/span&gt; akt. nach Quelle&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Vogelsang&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. Februar]] [[1877]] in [[Niederwenigern]]; † [[6. September]] [[1939]] in [[Essen]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Unternehmer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Wilhelm Vogelsang wurde in der [[Ehemalige Kornbrennerei Vogelsang|Kornbranntweinbrennerei Vogelsang]] in Niederwenigern-Dumberg, heute [[Hattingen]], als Sohn von Johann Max Heinrich Vogelsang (1849–1903) und Elisabeth Bernhardine Vogelsang, geb. Oberste Barenberg (1849–1895) geboren. Seine Familie stammt aus dem [[Saarland]]. Dort betrieb sie seit 1750 eine [[Brennerei]] und war in der Herstellung von Stahlfedern tätig. Wilhelm Vogelsang war der zweitälteste Sohn und hatte vier Brüder und zwei Schwestern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vogelsang heiratete am 15. Juli 1915 Antonie Weltmann (1892–1972). Das Ehepaar hatte fünf Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken==&lt;br /&gt;
Vogelsang besuchte die [[Volksschule]] in Niederwenigern und erlernte anschließend im väterlichen Betrieb das Brennwesen. Nach dem Tod seines Vaters übernahm er die Leitung der Brennerei. 1910 ließ er sich sein Erbe auszahlen und erwarb am 27.&amp;amp;nbsp;September 1910 auf der rechten Seite der [[Ruhr]] die [[Villa Vogelsang]], die [[Wasserkraftwerk Horster Mühle|Horster Mühle]] und 130 [[Morgen (Flächenmaß)|Morgen]] Land (Felder und Wald). Im selben Jahr erwarb er außerdem die [[Zeche Wohlverwahrt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1928 suchte der damalige Besitzer des [[Haus Horst (Essen)|Rittergutes Horst]], Graf von Marchant und Ansembourg (1887–1959), einen Käufer für das der Besitzung Vogelsang angrenzende Anwesen und für den &amp;#039;&amp;#039;Steinbruch Silberkuhle&amp;#039;&amp;#039;. Vogelsang erwarb beide und vereinigte so einen großen Teil der Ländereien der früheren Herren von Horst wieder in einer Hand. Im Jahre 1939 musste er das Kernstück des Gutes in Größe von 160&amp;amp;nbsp;Morgen an den [[Fiskus]] für die Anlage eines [[Truppenübungsplatz]]es abgeben.&amp;lt;ref&amp;gt;I. Voigt, &amp;#039;&amp;#039;Burg Horst. Die Geschichte eines alten Hauses an der Ruhr. 1142-1983&amp;#039;&amp;#039;, Pomp und Sobkowiak, Essen, 1983. ISBN 3-922693-54-7&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nach ihm benannte &amp;#039;&amp;#039;Villa Vogelsang&amp;#039;&amp;#039; ließ er in ein repräsentatives Wohnhaus umbauen. Auf der &amp;#039;&amp;#039;Zeche Wohlverwahrt&amp;#039;&amp;#039; baute er das heute noch erhaltene Zechengebäude, und in der Horster Mühle errichtete er eine [[Carbide|Carbidfabrik]]. Er erweiterte die baulichen Anlagen durch Aufstockung der alten Mühlen- und Färbereigebäude und den Neubau weiterer Werkshallen. Überragt wurde die Anlage durch den hohen Schornstein mit dem Namenszug von W.&amp;amp;nbsp;Vogelsang&amp;lt;!-- Namenszug=W. Vogelsang oder Wolfgang Vogelsang? --&amp;gt;. Seit Dezember 2024 wird er Stück für Stück abgetragen, da er nicht mehr standsicher ist.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Abriss in Essen-Horst: Wahrzeichen verschwindet für immer&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Westdeutsche Allgemeine Zeitung]] vom 12. Dezember 2024&amp;lt;/ref&amp;gt; Hinzu kamen ein [[Wasserkraftwerk]] sowie eine [[Kesselhaus]]- und [[Dampfturbine]]nanlage, um den hohen Bedarf an elektrischem Strom bei der Produktion von [[Calciumcarbid]] zu decken. Das Wasserkraftwerk wurde 1923 erweitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Produktion von Carbid ist technisch sehr aufwändig. Dass Vogelsang ohne entsprechende Fachkenntnisse eine Wassermühle in eine Carbidfabrik umbaute, zeugt von großem unternehmerischem Wagemut. Jedoch waren Rückschläge und Misserfolge unausweichlich. Nach der Explosion der Dampfturbine musste die Carbid-Produktion 1932 eingestellt und die Fabrik stillgelegt werden. Die Wasserkraftanlage wurde weiter betrieben und lieferte Strom ins öffentliche Netz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.route-industriekultur.ruhr/themenrouten/11-fruehe-industrialisierung/horster-muehle.html |titel=Horster Mühle |werk=RVR Route Industriekultur |hrsg=Regionalverband Ruhr |abruf=2019-09-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Förderung von [[Kohle]] in der &amp;#039;&amp;#039;Zeche Wohlverwahrt&amp;#039;&amp;#039; betrug im Jahre 1920 etwa 10.000&amp;amp;nbsp;Tonnen bei etwa 65 Beschäftigten. 1921 fielen große Teile einem [[Hochwasser|Ruhrhochwasser]] zum Opfer, am 1.&amp;amp;nbsp;März 1923 wurde der Förderbetrieb eingestellt. Ab dem 30.&amp;amp;nbsp;Juni 1925 ruhte der Betrieb. Um die Zeche auszubauen und die Kohleförderung wiederaufzunehmen, verkaufte Vogelsang nach der Aufgabe der Carbid-Produktion seine Lizenz des Carbidsyndikats. Den anschließenden Erfolg erlebte er nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem Sturz verletzte sich Vogelsang am Hinterkopf und erlag am 6.&amp;amp;nbsp;September 1939 einem [[Gehirnschlag]]. Er wurde auf dem Katholischen Friedhof in [[Horst (Essen)|Essen-Horst]] bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach Mitgliedern der Familie benannte Straßen ==&lt;br /&gt;
Im Essener Stadtteil Horst ließ Vogelsang Straßen ausbauen oder neu angelegen. Die &amp;#039;&amp;#039;Antonienallee&amp;#039;&amp;#039; wurde im Jahr 1919 nach seiner Frau benannt und die &amp;#039;&amp;#039;Eberhardstraße&amp;#039;&amp;#039; um 1922 nach seinem Sohn Eberhard, der als [[Assessor|Bergassessor]] ein Bergwerk in Südafrika leitete. Seit 2013 gibt es in einem Neubaugebiet den &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm-Vogelsang-Weg&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;B. Hartings, N. Kostanowicz, E. Dickhoff, &amp;#039;&amp;#039;Essener Straßen&amp;#039;&amp;#039;, 2. Aufl., Klartext Verlag, Essen, 2015. ISBN 978-3-8375-0848-2&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* I. Voigt: &amp;#039;&amp;#039;Burg Horst. Die Geschichte eines alten Hauses an der Ruhr. 1142-1983&amp;#039;&amp;#039;, Pomp und Sobkowiak, Essen, 1983. ISBN 3-922693-54-7.&lt;br /&gt;
* [[Corneel Voigt|C. Voigt]], R. Wiesemann: &amp;#039;&amp;#039;Schatzsucher, Industriebarone, Nonnen und Erfinder. Die ersten 160 Jahre der Villa Vogelsang in Essen/Horst&amp;#039;&amp;#039;, Nobel-Verlag GmbH, Essen, 2001. ISBN 3-922785-76-X.&lt;br /&gt;
* [[Walter Buschmann|W. Buschmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Horster Mühle. Karbidfabrik, Kraftwerk in Horst&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kuladig.de/Objektansicht/P-WBuschmann-20100303-0002 |titel=Horster Mühle {{!}} Objektansicht |abruf=2019-09-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Vogelsang, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Industrieller (Essen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1877]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1939]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Vogelsang, Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Unternehmer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. Februar 1877&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Niederwenigern]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. September 1939&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Essen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wiki05</name></author>
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