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	<title>Wilhelm Voelkl - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Bujo: Die verlinkte Deutsche Nationalpartei (Österreich) gab es nur bis 1896. Laut Artikeltext war Voelkl auf kommunaler Ebene in St. Pölten in der &quot;Wirtschaftspartei&quot;. Später als Abgeordneter war er im Klub der Deutschen Volkspartei.</title>
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		<updated>2025-05-22T11:33:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die verlinkte &lt;a href=&quot;/index.php/Deutsche_Nationalpartei_(%C3%96sterreich)&quot; title=&quot;Deutsche Nationalpartei (Österreich)&quot;&gt;Deutsche Nationalpartei (Österreich)&lt;/a&gt; gab es nur bis 1896. Laut Artikeltext war Voelkl auf kommunaler Ebene in St. Pölten in der &amp;quot;Wirtschaftspartei&amp;quot;. Später als Abgeordneter war er im Klub der Deutschen Volkspartei.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Wilhelm Voelkl.jpg|mini|Wilhelm Voelkl (ca. 1901)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Voelkl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Völkl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;; * [[9. August]] [[1862]] in [[St. Pölten]]; † [[10. September]] [[1912]] ebenda) war ein [[Österreich|österreichischer]] Fabrikant und Politiker des [[Deutschnationalismus|deutschnationalen]] Lagers. Er war von 1900 bis 1905 Bürgermeister von St. Pölten und von 1901 bis 1907 Abgeordneter zum österreichischen [[Reichsrat (Österreich)|Reichsrat]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft, Ausbildung und Beruf ==&lt;br /&gt;
Wilhelm Voelkl war Sohn eines wohlhabenden Bürgers in St. Pölten, sein Vater Wilhelm Theodor Voelkl († 1883) war zunächst Hausbesitzer und Essigsieder, später Kaufmann und Druckereibesitzer. Der Sohn besuchte bis 1876 das Realgymnasium in St. Pölten und dann die Handelsakademie in Wien. Die Matura legte er erst 1883 als Privatist ab, studierte dann Jus in Wien (1882–1887) und an der Deutschen Universität Prag, jedoch ohne einen Abschluss zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wilhelm Voelkl war ein erfolgreicher Unternehmer und Besitzer zweier [[Zichorienkaffee]]fabriken (Firma &amp;#039;&amp;#039;R. &amp;amp; W. Voelkl&amp;#039;&amp;#039;, ab 1892): eine in [[Wagram (St. Pölten)|Oberwagram]] (damals Gemeindeteil von [[Stattersdorf]], heute zu St. Pölten), die 1906 geschlossen wurde, und eine in [[Trnava]] ([[Komitat Pressburg]]) in der heutigen Slowakei. Des Weiteren besaß er eine Garn- und Spielwarenfabrik sowie eine Brettersäge in Oberwagram.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politischer Aufstieg ==&lt;br /&gt;
Als Vertreter der Wirtschaftspartei wurde Voelkl in die St. Pöltner [[Gemeinderat (Österreich)|Gemeindevertretung]] gewählt. 1896 erreichte er mit seiner Fraktion, dass der Stadthaushalt, der durch die zahlreichen Bauvorhaben unter Bürgermeister [[Hermann Ofner]] stark belastet worden war, durch einen Ausschuss unter Führung von Freiherr [[Eugen von Aichelburg]] untersucht wurde. Das Ergebnis dieser Untersuchung zeigte zwar keinerlei Unregelmäßigkeiten, jedoch wurde klar, dass sich Ofner um die Sanierung der Stadtfinanzen kümmern müsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die [[Christlichsoziale Partei (Österreich)|Christlichsozialen]] unter [[Johann Wohlmeyer]] war das Ergebnis des Untersuchungsausschusses eine willkommene Gelegenheit, Bürgermeister Ofner und seine Partei, die Altliberalen, anzugreifen. Neben einer landesweiten Pressekampagne wurde vor allem im niederösterreichischen [[Landtag (Österreich-Ungarn)|Landtag]], aber auch im [[Reichsrat (Österreich)|Reichsrat]] interveniert. Gemeinsam fassten die Christlichsozialen mit Voelkls Wirtschaftspartei 1897 den Beschluss, die Stadtfinanzen durch einen Landesausschuss überprüfen zu lassen. Diese Prüfung führte zu einem nahezu gleichen Ergebnis, einzig wurde die Stadt fortan von einem Kommissär überwacht. Als unmittelbares Ergebnis dieser Überwachung traten Ofner und, kurz darauf, sein Nachfolger Freiherr von Aichelburg zurück. Neuer Bürgermeister wurde [[Franz Ertl (Politiker, 1839)|Franz Ertl]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Amtszeit als Bürgermeister und Abgeordneter ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bronzetafel Wilhelm Völkl.jpg|mini|Bronzetafel am Ehrengrab]]&lt;br /&gt;
Weil Ertl 1900 nicht mehr kandidierte, unterstützte die Christlichsoziale Partei die Wahl Voelkls. Dieser wurde indirekt auch von den Sozialdemokraten, die keinen Kandidaten aufgestellt hatten, unterstützt. Als die Wahl geschlagen und Voelkl zum Bürgermeister ernannt worden war, sicherte er sich die Unterstützung der [[Geschichte liberaler Parteien#Österreich|Liberalen]], was zum Bruch mit seinen früheren Unterstützern führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1901 bis 1907 gehörte Voelkl dem [[Abgeordnetenhaus (Österreich)|Abgeordnetenhaus]] im österreichischen [[Reichsrat (Österreich)|Reichsrat]] an, wo er den 10. städtischen Wahlbezirk Niederösterreichs (St. Pölten, [[Waidhofen an der Ybbs]], [[Amstetten]], [[Klosterneuburg]], [[Tulln an der Donau|Tulln]] u.&amp;amp;nbsp;a.) vertrat. Er war [[Klub (Politik)|Klubmitglied]] im Verband der [[Deutsche Volkspartei (Österreich)|Deutschen Volkspartei]]. Ab 1902 gehörte er zusätzlich dem [[Landtag von Niederösterreich]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Voelkls erbittertster politischer Gegner sowohl im Gemeinderat als auch im Landtag und Reichsrat war nach dem Bruch von 1900 [[Johann Wohlmeyer]]. Ihm gelang es 1903, den Gemeindeausschuss aufheben und Voelkl absetzen zu lassen. Ein Regierungskommissär führte die Amtsgeschäfte. Voelkl kehrte allerdings 1904 mit einem triumphalen Wahlsieg ins Bürgermeisteramt zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nervenaufreibenden politischen Auseinandersetzungen belasteten Voelkl jedoch so sehr, dass er am 19. November 1905 auf Grund einer psychischen Erkrankung als Bürgermeister zurücktrat und nach Wien zog. Er behielt jedoch bis zum Ende der Legislaturperiode 1907 sein Abgeordnetenmandat im Reichsrat. Da der niederösterreichische Landtag die Echtheit eines im November 1905 eingetroffenen Rücktrittsschreibens nicht anerkannte, wurde er dort bis 1908 als Mitglied geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Amtszeit, die als eine der wichtigsten in der Geschichte der Stadt gilt, wurde der elektrische Strom eingeführt. Als nachhaltig für die Stadtentwicklung erwiesen sich die Ansiedlung einiger großer Industriebetriebe unter Mithilfe Voelkls. Darunter waren die [[Glanzstoff Austria]], [[Voith (Unternehmen)|Voith]] und die [[ÖBB Hauptwerkstätte St. Pölten|Zentralwerkstatt der Reichsbahnen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Letzte Jahre ==&lt;br /&gt;
[[Datei:2017-10-31 (687) Voelklgrab at Hauptfriedhof St. Pölten, Austria.jpg|mini|Ehrengrab am [[Hauptfriedhof St. Pölten]]]]&lt;br /&gt;
Im März 1907 wurde Voelkl wegen „[[Geisteskrankheit]]“ unter [[Sachwalter]]schaft (Kuratel) gestellt. Er starb am 10. September 1912 in seiner Heimatstadt und wurde am [[Hauptfriedhof St. Pölten]] bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* Voelklplatz in St. Pölten (seit 1909)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Strassen&amp;quot;&amp;gt;[[Manfred Wieninger]]: &amp;#039;&amp;#039;St. Pöltner Straßennamen erzählen&amp;#039;&amp;#039;. Löwenzahn, Innsbruck 2002, ISBN 3-7066-2208-4, S. 379–380: Eintrag zum &amp;#039;&amp;#039;Voelklplatz&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Ehrenbürgerschaft und Ehrengrab in St. Pölten&amp;lt;ref name=nfp&amp;gt;{{ANNO|nfp|11|09|1912|7|Wilhelm Voelkl}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Ehrenbürgerschaft in [[Scheibbs]] (seit 1902)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Siegfried Nasko]], [[Willibald Rosner]] u. a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;St. Pölten im 20. Jahrhundert. Geschichte einer Stadt.&amp;#039;&amp;#039; Residenz-Verlag, St. Pölten u. a. 2010, ISBN 978-3-7017-3155-8, S. 19–31: Kapitel &amp;#039;&amp;#039;Die Ära Voelkl&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* Thomas Karl (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;500 Jahre Rathaus St. Pölten.&amp;#039;&amp;#039; Magistrat der Landeshauptstadt St. Pölten, St. Pölten 2003, S. 69–94: Kapitel &amp;#039;&amp;#039;St. Pöltens Bürgermeister von 1785 bis heute&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Voelklgrab|Bilder des Grabes von Wilhelm Voelkl}}&lt;br /&gt;
* {{Landtag-noez|Voelkl}}&lt;br /&gt;
* Ausführlicher Nachruf: {{ANNO|nfp|11|09|1912|7|Wilhelm Voelkl}}&lt;br /&gt;
* Nachruf mit Bild Voelkls: {{ANNO|wrb|15|09|1912|9|Abgeordneter Wilhelm Völkl †.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste|AMT=[[Liste der Bürgermeister von St. Pölten#St. Pölten|Bürgermeister von St. Pölten]]|VORGÄNGER=[[Franz Ertl (Politiker, 1839)|Franz Ertl]]|ZEIT=1900–1905|NACHFOLGER=[[Edmund Hügel]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1075211654|VIAF=317277746}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Voelkl, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (St. Pölten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter zum Abgeordnetenhaus (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Niederösterreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Österreich-Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Niederösterreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Lebensmittelwirtschaft)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Industrieller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von St. Pölten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Scheibbs]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1862]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1912]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Voelkl, Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Völkl, Wilhelm&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Politiker (DnP), Landtagsabgeordneter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. August 1862&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[St. Pölten]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. September 1912&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[St. Pölten]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bujo</name></author>
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