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	<title>Wilhelm Vocke - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T15:04:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_Vocke&amp;diff=141406&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ringtonatus: Ergänzungen.</title>
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		<updated>2025-12-17T21:47:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ergänzungen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv B 145 Bild-F008512-0026, Bonn, Botschaft Pakistan, Auszeichnung Dr. Vocke.jpg|mini|Vocke (mittig), 1960]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv B 145 Bild-F008512-0016, Bonn, Botschaft Pakistan, Auszeichnung Dr. Vocke.jpg|mini|Wilhelm Vocke 1960 bei einer Auszeichnung durch die pakistanische Botschaft]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm August Theodor Vocke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. Februar]] [[1886]] in [[Aufhausen (Forheim)|Aufhausen]]; † [[19. September]] [[1973]] in [[Frankfurt am Main]]) war ein deutscher Finanzfachmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kindheit, Schulzeit und Studium ==&lt;br /&gt;
Wilhelm Vocke wurde als einer von drei Söhnen des evangelischen Pfarrers August Vocke (1859–1901) und dessen Frau Amalia, geb. Arnold (1861–1933), in Aufhausen (heute Ortsteil von [[Forheim]]) geboren und verlebte seine Kindheit in [[Mosbach (Feuchtwangen)|Mosbach]], wohin der Vater drei Jahre später versetzt wurde. Ab 1895 besuchte er das Ansbacher Gymnasium.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Deutsche Biographie |url=https://www.deutsche-biographie.de/gnd118768832.html |titel=Vocke, Wilhelm - Deutsche Biographie |sprache=de |abruf=2025-12-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Beendigung der Schulzeit ging er an die [[Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg]], um dort die [[Jurisprudenz]] zu studieren, anstelle von Medizin oder Theologie. Während seines Studiums wurde er 1904 Mitglied der christlichen [[Studentenverbindung]] [[CStV Uttenruthia Erlangen|Uttenruthia Erlangen]] im [[Schwarzburgbund]].&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann Goebel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Mitgliederverzeichnis des Schwarzburgbundes.&amp;#039;&amp;#039; 8. Aufl., Frankfurt am Main 1930, S. 143 Nr. 3333.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Uttenruthia bildeten sich Freundschaften u.&amp;amp;nbsp;a. mit [[Wilhelm Stählin]] und [[Friedrich Rittelmeyer]]. Nach der juristischen Zwischenprüfung in Erlangen wechselte er für sein weiteres Studium zum Sommersemester 1906 nach [[Universität Rostock|Rostock]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://purl.uni-rostock.de/matrikel/200005065 Immatrikulation von Wilhelm Vocke] im [[Rostocker Matrikelportal]]&amp;lt;/ref&amp;gt; und anschließend nach Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Berufliche Tätigkeit ==&lt;br /&gt;
=== Laufbahn bis 1945 ===&lt;br /&gt;
Nach seiner Tätigkeit im Berliner Patentamt wurde er in die oberste Reichsbehörde des Inneren berufen, unter der Leitung des Staatssekretärs [[Clemens von Delbrück]], gefolgt von [[Karl Helfferich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1919 bis 1939 war er Mitglied im Direktorium der [[Deutsche Reichsbank|Deutschen Reichsbank]].&lt;br /&gt;
In einem Brief vom 7. Januar 1939 an [[Adolf Hitler]] wies Vocke zusammen mit anderen Reichsbank-Direktoren auf die Erschöpfung der Goldreserven und die Gefahr einer [[Inflation]] hin; auf eigenes Ersuchen wurde Vocke am 1. Februar 1939 von Hitler aus seinem Amt entlassen. Ursache der angespannten Finanzlage des [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutschen Reichs]] war die [[Aufrüstung der Wehrmacht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der [[Nürnberger Prozesse]] wurde Vocke als Zeuge der Verteidigung zu [[Hjalmar Schacht]] vernommen, der von Dezember 1923 bis 1930 und dann wieder von März 1933 bis 1939 an Reichsbankpräsident und damit Vorgesetzter von Vocke war.&amp;lt;ref&amp;gt;(Prozess-Protokolle: {{Webarchiv|url=http://www.nizkor.org/hweb/imt/tgmwc/tgmwc-13/tgmwc-13-120-08.shtml |wayback=20040818155810 |text=nizkor.org |archiv-bot=2024-06-14 23:30:56 InternetArchiveBot }} ff.)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Präsident Bank deutscher Länder und der Deutschen Bundesbank ===&lt;br /&gt;
Vom 20. Mai 1948 bis 31. Dezember 1957 war Vocke Präsident im Direktorium der [[Bank deutscher Länder]]. Als am 1. August 1957 die [[Deutsche Bundesbank]] ihre Tätigkeit aufnahm, wurde er bis 31. Dezember 1957 der erste Präsident der Institution. Nachfolger wurde [[Karl Blessing (Bankmanager)|Karl Blessing]]. Er galt als strenger Verfechter einer stabilen Währung und veranlasste auch konjunkturpolitisch unpopuläre Maßnahmen wie mehrfache Erhöhung des [[Diskontsatz|Diskont-]] und des [[Lombardsatz]]es. Sein Einsatz für eine stabile Währung stand im Gegensatz zur damaligen Politik, weshalb sich der Konflikt zwischen ihm und [[Adenauer]] zusehends zuspitzte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-43062325.html &amp;#039;&amp;#039;WÄHRUNG : Die Weiche wird gestellt&amp;#039;&amp;#039;]. In: Der Spiegel, 23/1956. Spiegeltitel zu Missstimmungen zwischen Adenauer und Industriellen einerseits sowie Vocke und die ihn unterstützenden Minister andererseits.&amp;lt;/ref&amp;gt; Vocke erhielt zu seinem Ausscheiden von Bundespräsident [[Theodor Heuss]] das [[Bundesverdienstkreuz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;[[Der Spiegel]]&amp;#039;&amp;#039; schrieb zu seinem Ausscheiden unter anderem:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Besonders BdL-Präsident Vocke hatte sich den Zorn des Kanzlers zugezogen, weil er die Währungspolitik ohne Rücksicht auf die laienhaften Vorstellungen und tagespolitischen Wünsche Konrad Adenauers führte. Vocke fürchtete mehr als einmal mit gutem Grund, das deutsche Wirtschaftswunder drohe den Bonner Regierern zu Kopf zu steigen, und demonstrierte bei solchen Anlässen, daß die Macht des Kanzlers vor den Toren der Notenbank endet. Den Kanzler hatte die herablassende Kühle des Bankmannes Vocke schon von jeher geärgert.&lt;br /&gt;
 |Quelle=Der Spiegel, 29/1957&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel |ID=41758009 |Titel=Bundesbank: Die Gürzenich-Rechnung |Jahr=1957 |Nr=29 |Seiten=18–20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Währung des Sparers.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main 1950&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gesundes Geld. Gesammelte Reden und Aufsätze zur Währungspolitik. Mit einer Einleitung von [[Volkmar Muthesius]]. Schriftenreihe zur Geld- und Finanzpolitik, Band 1.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main 1956&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Um die Stabilität der Währung.&amp;#039;&amp;#039; Köln 1957&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039; Der Preis für eine stabile Währung.&amp;#039;&amp;#039; Köln 1958&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Weg zur nationalen und internationalen Stabilerhaltung des Geldwertes [Vortrag].&amp;#039;&amp;#039; Essen 1962&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039; Memoiren – Die Erinnerungen des früheren Bundesbankpräsidenten.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 1973&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Bernhard Forssman (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Sie waren Uttenreuther. Lebensbilder einstiger Erlanger Studenten.&amp;#039;&amp;#039; Philisterverein der Uttenruthia, Erlangen 1993.&lt;br /&gt;
* [[Kurt von Wistinghausen]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Rittelmeyer zum Gedächtnis.&amp;#039;&amp;#039; Erweiterter Sonderdruck aus der Monatsschrift &amp;#039;&amp;#039;Die Christengemeinschaft&amp;#039;&amp;#039; vom Mai 1938. Urachhaus, Stuttgart 1938.&lt;br /&gt;
* {{NDB|26|837|838|Vocke, Wilhelm|[[Albrecht Ritschl (Wirtschaftshistoriker)|Albrecht Ritschl]]|118768832}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118768832}}&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=pe/035930}}&lt;br /&gt;
* [http://www.kommunalfenster.de/tthema/kf-01-04/kf-01-04-278_1.htm Faksimile (Ausschnitte) des Schreibens an Adolf Hitler]&lt;br /&gt;
* [http://www.kommunalfenster.de/tthema/kf-01-04/kf-01-04-278_2.htm Faksimile der Entlassung Vockes durch Adolf Hitler]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Präsidenten der deutschen Zentralbanken}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118768832|VIAF=262041653}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Vocke, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Präsident (Deutsche Bundesbank)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Reichsfinanzwesen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im Schwarzburgbund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes (Großkreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ökonom (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeuge in den Nürnberger Prozessen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1886]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1973]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Vocke, Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Vocke, Wilhelm August Theodor (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Finanzfachmann und Bundesbankpräsident&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. Februar 1886&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Aufhausen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. September 1973&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ringtonatus</name></author>
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