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	<title>Wilhelm Vischer-Bilfinger - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T16:56:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-06-19T13:56:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;, Links optimiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Wilhelm Vischer-Bilfinger.png|mini|Wilhelm Vischer-Bilfinger]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Vischer-Bilfinger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, häufig auch nur &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Vischer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, (* [[30. Mai]] [[1808]] in [[Basel]]; † [[5. Juli]] [[1874]] ebenda) war ein [[Schweiz]]er [[Klassische Philologie|Klassischer Philologe]] und Ratsherr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Vischers Vater war Benedikt Vischer (1779–1856), Oberst im eidgenössischen Artilleriestab&amp;lt;ref&amp;gt;[https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/024372/2013-07-31/ Historisches Lexikon der Schweiz]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Nach der Schulbildung in Hofwyl kehrte Vischer 1825 nach Basel zurück und studierte dort Geschichte und Klassische Philologie. Später wechselte er für ein Semester nach [[Universität Genf|Genf]] und von 1825 bis 1828 nach [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Bonn]] und [[Friedrich-Schiller-Universität Jena|Jena]], wo er [[Barthold Georg Niebuhr]], [[Friedrich Gottlieb Welcker]] und [[Karl Wilhelm Göttling]] hörte. Nach der Promotion in Jena ging Vischer als Gaststudent an die [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berliner Universität]] zu [[August Boeckh]], der ihn neben Welcker am meisten beeinflusste.&lt;br /&gt;
[[Datei:Wilhelm Vischer-Bilfinger 1808-1874, Friedhof Wolfgottesacker, Basel.jpg|alternativtext=Wilhelm Vischer-Bilfinger, 1808–1874, Friedhof Wolfgottesacker, Basel|mini|Familiengrab, [[Wolfgottesacker]], Basel]]&lt;br /&gt;
Nach seiner Rückkehr nach Basel habilitierte sich Vischer dort im Sommer 1832 und wurde 1835 zum ausserordentlichen, 1836 zum ordentlichen Professor der griechischen Sprache und Literatur ernannt. Bis an sein Lebensende lehrte und forschte er in dieser Stellung und behandelte neben verschiedenen Schriftstellern und der griechischen Literaturgeschichte auch [[Epigraphik]] und [[Archäologie]]. In den Jahren 1845, 1846 und 1857 war Vischer Rektor der Universität, um deren Ansehen und finanzielle Stärkung er sich sehr bemühte. Daneben unterrichtete er Griechisch am Basler Pädagogium (von 1833 bis 1861), wobei ihm allerdings seine Schwerhörigkeit zu schaffen machte. Nachdem seine Verpflichtungen so zunahmen, gab Vischer 1861 einen Teil davon ab und gründete mit seinem neuen Kollegen [[Otto Ribbeck]] das Philologische Seminar. Auf seinen zahlreichen Ausgrabungen in der Schweiz und seinen zwei Griechenlandreisen (1853/1854 und 1862) sammelte Vischer Material für einige numismatische und archäologische Publikationen. Viele Arbeiten wurden erst nach seinem Tode herausgegeben. Im Februar 1874 wurde Vischer zum korrespondierenden Mitglied der [[Preußische Akademie der Wissenschaften|Preussischen Akademie der Wissenschaften]] ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vischers politische Tätigkeit beschränkte sich nicht auf hochschulinterne Angelegenheiten. Er war seit 1834 Mitglied des [[Grosser Rat (Basel-Stadt)|Grossen Rats]] und leitete im [[Kleiner Rat|Kleinen Rat]], in den er 1867 gewählt wurde, das Ressort Erziehung und Bildung. Er begrüsste die [[Schweizer Bundesverfassung 1848|Bundesverfassung von 1848]] und auch ihre [[Totalrevision der Schweizer Bundesverfassung 1872|gescheiterte Revision von 1872]]. Für seine politische Tätigkeit liess Vischer sich schliesslich von der akademischen Lehrtätigkeit entbinden. Er bemühte sich während seiner Zeit als Professor um die Berufung fähiger Kollegen, wobei ihm [[Friedrich Ritschl]] zahlreiche Vorschläge unterbreitete. Seine Grabstätte befindet sich auf dem [[Wolfgottesacker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1876 wurde bei [[Ferdinand Schlöth]] für die Aula des [[Museum an der Augustinergasse|Museums an der Augustinergasse]] eine Denkmalbüste von Vischer in Auftrag gegeben.&amp;lt;ref&amp;gt; [[Stefan Hess]]/Tomas Lochman (Hg.), &amp;#039;&amp;#039;Klassische Schönheit und vaterländisches Heldentum. Der Basler Bildhauer Ferdinand Schlöth (1818–1891)&amp;#039;&amp;#039;, Basel 2004, S. 176 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vischer heiratete 1832 Emma Valerie, geborene Bilfinger (1813–1893). Zusammen hatten sie vier Kinder, davon der spätere Historiker [[Wilhelm Vischer (Historiker)|Wilhelm Vischer]] und der spätere Architekt [[Eduard Vischer (Architekt)|Eduard Vischer]]. Die Familie lebte im Haus «zum obern Aarau»&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.argoviatoday.ch/aargau-solothurn/aarau-olten/darum-gibt-es-in-basel-ein-aarauer-haus-152579657 Geschichte zum Haus «obern Aarau»]&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 28. Januar 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Leuenberg (heute Heuberg) Nr. 12. 1859 zog die Familie in das von Vischers Vater erbaute und hinterlassene Haus an der Rittergasse 31.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine letzte Ruhestätte fand Wilhelm Vischer im Familiengrab auf dem [[Wolfgottesacker]] in Basel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Erinnerungen und Eindrücke aus Griechenland.&amp;#039;&amp;#039; Basel, Schweighauser, 1857. ([https://books.google.de/books?id=0IkvAAAAYAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de&amp;amp;source=gbs_ge_summary_r&amp;amp;cad=0#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Digitalisat])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ADB|40|67|70|Vischer, Wilhelm|[[Theophil Burckhardt-Biedermann]]|ADB:Vischer, Wilhelm (Baseler Ratsherr)}}&lt;br /&gt;
* {{HLS|32175|Vischer, Wilhelm|Autor=André Barmasse}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.stroux.org/patriz_f/stVi_f/ViB_u.pdf Vischer Stammbaum] in stroux.org&lt;br /&gt;
* [http://www.vischer.org/deutsch/Geschichte.html Vischer, eine Basler Familie]&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118768670}}&lt;br /&gt;
* {{HLS|32175|Wilhelm Vischer|Autor=André Barmasse}}&lt;br /&gt;
* {{UBNL|000072099}}&lt;br /&gt;
* [http://www.stroux.org/patriz_f/stVi_f/ViB_u.pdf Wilhelm Vischer-Bilfinger] In: [http://www.stroux.org/ stroux.org]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Klassische Philologie in Basel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118768670|LCCN=no/2002/26724|VIAF=13103343}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Vischer-Bilfinger, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altphilologe (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Numismatiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Münzsammler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor (Universität Basel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Regierungsrat (Basel-Stadt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grossrat (Basel-Stadt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1808]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1874]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Vischer-Bilfinger, Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Vischer, Wilhelm&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schweizer klassischer Philologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. Mai 1808&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Basel]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. Juli 1874&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Basel]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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