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	<title>Wilhelm Ulex - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T07:24:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_Ulex&amp;diff=1448389&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Klammern korrigiert</title>
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		<updated>2026-02-28T09:47:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klammern korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Ulex&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. Juli]] [[1880]] in [[Bremerhaven]]; † [[26. Juni]] [[1959]]) war ein deutscher [[General der Artillerie]] im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der Vater von Wilhelm Ulex war der Jurist Caspar Ulex, Oberlandesgerichtsrat und Senatspräsident am Hanseatischen Oberlandesgericht. Wilhelm Ulex legte 1899 die Abiturprüfung am Hamburger [[Wilhelm-Gymnasium (Hamburg)|Wilhelm-Gymnasium]] ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm-Gymnasium zu Hamburg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bericht über das 19. Schuljahr : 1899–1900&amp;#039;&amp;#039;. Hamburg 1900, PPN [https://katalog.hamburg/vufind/Record/882210483 882210483], S. 6–7. (Entlassungsprüfungen vom 22. und 23. August 1899, Abiturienten-Nr. 298, [https://ehemalige-wg.de/wp-content/uploads/1899_1900-Bericht-19-Schuljahr.pdf Online])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 2. September 1899 trat Ulex als [[Fahnenjunker]] in das [[Holsteinisches Feldartillerie-Regiment Nr. 24|Holsteinische Feldartillerie-Regiment Nr.&amp;amp;nbsp;24]] ein, wo er am 16. Februar 1901 zum [[Leutnant]] befördert wurde. Es folgte am 18. Oktober 1909 die Beförderung zum [[Oberleutnant]] und am 18. Dezember 1913 zum [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]]. Mit seinem Regiment wurde Ulex während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] an der [[Westfront (Erster Weltkrieg)|Westfront]] eingesetzt. Er wurde mit beiden Klassen des [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuzes]], dem Ritterkreuz des [[Königlicher Hausorden von Hohenzollern|Königlichen Hausordens von Hohenzollern]] mit Schwertern, dem [[Militärverdienstkreuz (Mecklenburg)|Mecklenburgischen Militärverdienstkreuz]] II. Klasse und dem Bremer [[Hanseatenkreuz]] sowie dem [[Verwundetenabzeichen]] in Schwarz ausgezeichnet. Von den Verbündeten Österreichern erhielt Ulex das [[Militärverdienstkreuz (Österreich)|Militärverdienstkreuz]] III. Klasse mit der Kriegsdekoration.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Reichswehrministerium]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Rangliste des Deutschen Reichsheeres.&amp;#039;&amp;#039; Mittler &amp;amp; Sohn, Berlin 1930, S.&amp;amp;nbsp;114.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende erfolgte seine Übernahme in die [[Reichswehr]]. Man setzte Ulex bei der [[2. Division (Reichswehr)|2.&amp;amp;nbsp;Division]] in [[Stettin]] im Stab des Artillerieführers&amp;amp;nbsp;II ein und beförderte ihn am 1. Oktober 1922 zum [[Major]]. 1926 wechselte er nach [[Schwerin]] in den Stab des [[2. (Preußisches) Artillerie-Regiment (Reichswehr)|2.&amp;amp;nbsp;(Preußisches) Artillerie-Regiments]]. In dieser Position wurde er am 1. April 1928 [[Oberstleutnant]]. Er wurde am 1. Oktober 1931 als [[Oberst]] Kommandeur des 2. Artillerie-Regiments und anschließend ab Oktober 1933 als [[Generalmajor]] Artillerieführer&amp;amp;nbsp;VI.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 1935 wurde er Infanterieführer&amp;amp;nbsp;II und am 1. Oktober 1935 bei der Enttarnung der Verbände als [[Generalleutnant]] Kommandeur der [[12. Infanterie-Division (Wehrmacht)|12.&amp;amp;nbsp;Infanterie-Division]]. Ab 6. Oktober 1936 befehligte er als [[Kommandierender General]] das neu aufgestellte [[XI. Armeekorps (Wehrmacht)|XI.&amp;amp;nbsp;Armeekorps]] in [[Hannover]]. Er wurde politisch als unzuverlässig angesehen und ging am 31. März 1939 als General der Artillerie in den Ruhestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im Zweiten Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabstätte Wilhelm Ulex.jpg|mini|hochkant|Kissenstein in der Familiengrabstätte auf dem [[Friedhof Ohlsdorf]]]]&lt;br /&gt;
Beim [[Überfall auf Polen]] wurde Ulex aus Mangel an Heerführern wieder eingezogen und im September Kommandierender General des [[X. Armeekorps (Wehrmacht)|X.&amp;amp;nbsp;Armeekorps]], welches der [[8. Armee (Wehrmacht)|8.&amp;amp;nbsp;Armee]] in der [[Heeresgruppe Süd]] unterstand. Er wurde ab dem 15. Oktober 1939 als Befehlshaber im Grenzabschnitt Süd eingesetzt. Im März 1940 protestierte er neben Generaloberst [[Johannes Blaskowitz]], dem Oberbefehlshaber des deutschen Besatzungsheers in Polen, gegen die Gewalttaten der [[Schutzstaffel|SS]] und der Polizeitruppen im besetzten Polen und verlangte kategorisch deren Ablösung:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Müller&amp;quot;&amp;gt;[[Klaus-Jürgen Müller]]: [https://www.ifz-muenchen.de/heftarchiv/1970_1.pdf &amp;#039;&amp;#039;Zur Vorgeschichte und Inhalt der Rede Himmlers vor der höheren Generalität am 13. März 1940 in Koblenz&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte]]&amp;#039;&amp;#039;. Jahrgang 18 (1970) Heft 1&amp;lt;/ref&amp;gt; „…&amp;amp;nbsp;die sich häufenden Gewalttaten der polizeilichen Kräfte zeigen einen ganz unbegreiflichen Mangel menschlichen und sittlichen Empfindens, so daß man geradezu von Vertierung sprechen kann&amp;#039;“. Ulex wurde kurze Zeit später seines Postens enthoben. Am 2. Juni 1940 wurde er Befehlshaber im [[Wehrkreis I (Königsberg)|Wehrkreis&amp;amp;nbsp;I]], was er bis April 1941 blieb, und am 31. Dezember 1941 mit 61 Jahren in den Ruhestand versetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulex stand aufgrund seiner christlichen Weltanschauung dem nationalsozialistischen Regime kritisch gegenüber. Er galt in den Augen die NS-Führungsspitze als „parteifeindlich“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Martin Broszat]]: &amp;#039;&amp;#039;Nationalsozialistische Polenpolitik 1939-1945&amp;#039;&amp;#039;, Schriftenreihe der Vierteljahreshefte für Zeitgeschichte, Nr. 2, Stuttgart, 1961, S. 76.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ulex war Sympathisant der [[Bekennende Kirche|Bekennenden Kirche]] und wurde deswegen von [[Heinrich Himmler]] als „unbelehrbarer Vertreter der Bekenntnisfront“ eingestuft&amp;lt;ref name=&amp;quot;Müller&amp;quot;/&amp;gt;. Ende April 1945 setzte er sich an der Seite des [[Güstrow]]er Pastors Sibrand Sieger  für die kampflose Übergabe der Stadt an die Rote Armee ein. Der noch am 28. April 1945 neu ernannte Stadtkommandant Oberst [[Ernst Nobis]] (1901–1963) drohte ihm deswegen mit dem Kriegsgericht. Letztendlich gelang es dann doch, auf Grund des Beharren des abgesetzten Stadtkommandanten Walter Staudinger (* 1892) die Forderung mehrere Güstrower Bürger durchzusetzen und die Stadt vor der Zerstörung und weiterem Leid zu bewahren.&amp;lt;ref&amp;gt;  Elise Langfeld, Güstrow im 20. Jahrhundert: Geschichte und Geschichten einer mecklenburgischen Kleinstadt, Edition Temmen, 2001, ISBN 978-3-86108-760-1, S.&amp;amp;nbsp;262ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1953 war Ulex Mitglied der [[Gesetzlose Gesellschaft zu Berlin|Gesetzlosen Gesellschaft zu Berlin]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://gesetzlose-gesellschaft.de/u/ulex.php |titel=Wilhelm Ulex |werk=Gesetzlose Gesellschaft zu Berlin |datum=2020-01-10 |abruf=2021-11-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wilhelm Ulex wurde in der Familiengrabstätte auf dem [[Friedhof Ohlsdorf]] beigesetzt. Sie liegt am Stillen Weg im Planquadrat AC&amp;amp;nbsp;8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://heimatforschung.mianba.de/texte/weitzeit/widerstand.htm Hinweis auf seine politische Unzuverlässigkeit 1939]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1025697812|VIAF=261521259}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ulex, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:General der Artillerie (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hauptmann (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalmajor (Reichswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommandeur einer Infanterie-Division (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommandierender General des X. Armeekorps (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Befehlshaber des Wehrkreises I (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Befehlshaber des Wehrkreises XI (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter des Königlichen Hausordens von Hohenzollern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Hanseatenkreuzes (Bremen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Österreichischen Militärverdienstkreuzes III. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Eisernen Kreuzes I. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Mecklenburgischen Militärverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bremerhaven)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1880]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1959]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ulex, Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher General der Artillerie während des Zweiten Weltkrieges&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. Juli 1880&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bremerhaven]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. Juni 1959&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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