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	<title>Wilhelm Traupel - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_Traupel&amp;diff=1625762&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Wozniak: /* Leben und Wirken */</title>
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		<updated>2026-01-02T09:38:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben und Wirken&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Traupel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. Mai]] [[1891]] in [[Mainz]]; † [[7. Februar]] [[1946]] in [[Recklinghausen]]) war ein deutscher [[SS-Oberführer]] (1939), [[Manager (Wirtschaft)|Manager]] bei der [[Friedrich Krupp AG]] und [[Landeshauptmann#Preußen|Landeshauptmann]] beider Bezirksverbände in der preußischen Provinz [[Hessen-Nassau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Traupel wurde als Sohn einer Metzgerfamilie geboren. Er besuchte die Oberrealschule und die Höhere Handelsschule in Mainz und absolvierte danach eine kaufmännische Ausbildung. Seinen Militärdienst leistete er 1911 ab und danach folgte ein Auslandsaufenthalt bis 1912. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland war er ab Juni 1912 in Brebach in der Hüttenindustrie tätig. Von 1914 bis 1918 nahm er am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teil und schied nach Kriegsende im Rang eines [[Leutnant]]s aus der Armee aus. Bereits Anfang Januar 1914 war er in die Krupp AG eingetreten, wo er rasch Karriere machte. Er stieg zum [[Handlungsbevollmächtigter|Handlungsbevollmächtigten]] für den Gesamtkonzern und zum Direktor der Erntemaschinen-Vertriebsgesellschaft auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Dezember 1930 trat er in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 332.674) ein. Außerdem gehörte er von Anfang Februar 1931 bis Ende Juni 1933 der [[Sturmabteilung|SA]] an, von der er anschließend zur [[Schutzstaffel|SS]] ([[Liste von SS-Mitgliedsnummern|SS-Nummer]] 74.674) wechselte. In der NSDAP engagierte er sich zunächst als Gauredner, Wirtschaftsreferent sowie als Ortsgruppenleiter. Er gehörte zu den Unterzeichnern der [[Eingabe der Wirtschaftspolitischen Vereinigung Frankfurt am Main]], die die Regierungsbeteiligung der NSDAP forderte. Im Sommer 1931 verließ er den Krupp-Konzern und wechselte zum NSDAP-eigenen „Frankfurter Volksblatt“, das er bis 1933 leitete. 1933 wurde er unbesoldeter Stadtrat in [[Frankfurt am Main]]. Des Weiteren gehörte er den NS-Organisationen [[Reichsbund der Deutschen Beamten]], [[Reichsluftschutzbund]] und dem [[Lebensborn]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab September 1933 war er Landeshauptmann in [[Wiesbaden]] ([[Bezirksverband Wiesbaden#Landesdirektor und Landeshauptleute|Bezirksverband Nassau]]) und in Personalunion ab Anfang Januar 1936 auch Landeshauptmann in [[Kassel]] ([[Bezirksverband Hessen]]). Innerhalb der SS stieg er im Januar 1939 zum SS-Oberführer auf und war 1940 im [[SD-Hauptamt]] tätig. Von April 1941 bis April 1944 diente er in der [[Wehrmacht]] und war bei der Militärverwaltung in Frankreich eingesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sander731&amp;quot;&amp;gt;Peter Sander: &amp;#039;&amp;#039;Verwaltung des Krankenmordes. Der Bezirksverband Nassau im Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; Gießen 2003, S. 743.&amp;lt;/ref&amp;gt; Danach befand er sich im Wartestand und wurde am 9. November 1944 zum [[Reichssicherheitshauptamt]] nach [[Berlin]] versetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Rolf Jehke: [http://territorial.de/hsnassau/prhessna.htm &amp;#039;&amp;#039;Territoriale Veränderungen in Deutschland und deutsch verwalteten Gebieten 1874–1945 – Provinz Hessen-Nassau.&amp;#039;&amp;#039;] Herdecke.&amp;lt;/ref&amp;gt; Traupel beging am 7. Februar 1946 [[Suizid]] im Internierungslager Recklinghausen.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Ernst Klee: &amp;#039;&amp;#039;Das Personenlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945.&amp;#039;&amp;#039; Aktualisierte Ausgabe, 2. Auflage. Fischer, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-596-16048-8, S. 629.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sander731&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Initiative des Universitätsrektors [[Theodor Mayer (Historiker)|Theodor Mayer]] wurde Traupel am 6. Juli 1940 zum [[Ehrensenator]] der [[Universität Marburg]] „für die Zusammenlegung der kulturellen Ämter der Landesverwaltung in Marburg“ ernannt. Der spätere Rektor mutmaßte 1946, Traupel sei für seine Unterstützung der nationalsozialistischen Kulturpolitik geehrt worden, und schlug die Aberkennung der Ehrung vor. Die Aberkennung unterblieb, weil Traupel im [[Internierungslager Recklinghausen-Hillerheide]] am 7. Februar 1946 starb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Peter Sandner: &amp;#039;&amp;#039;Verwaltung des Krankenmordes. Der Bezirksverband Nassau im Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Historische Schriftenreihe des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen. Hochschulschriften.&amp;#039;&amp;#039; 2). Psychosozial-Verlag, Gießen 2003, ISBN 3-89806-320-8 (Zugl.: Frankfurt (Main), Universität, Dissertation, 2002; [http://www.lwv-hessen.de/files/266/Sandner_Verwaltung_1_Seite_003-100.pdf online] (PDF; 1,0&amp;amp;nbsp;MB)).&lt;br /&gt;
* [[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Personenlexikon zum Dritten Reich]]. Wer war was vor und nach 1945.&amp;#039;&amp;#039; Aktualisierte Auflage. Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main 2005, ISBN 978-3-596-16048-8, S. 629.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.geocities.com/~orion47/SS-POLIZEI/SS-Oberf_R-Z.html | wayback=20050730003913 | text=Wilhelm Traupel}} auf www.geocities.com&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=172426618|titel=Traupel, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=172426618|VIAF=207354421}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Traupel, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landeshauptmann (Provinz Hessen-Nassau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrensenator der Philipps-Universität Marburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Manager]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaft und NSDAP bis 1933]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung Frankreichs 1940–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Reichssicherheitshauptamt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SD-Personal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1891]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1946]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Traupel, Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Manager, SS-Führer und Nationalsozialist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. Mai 1891&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Mainz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. Februar 1946&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Recklinghausen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Wozniak</name></author>
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