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	<title>Wilhelm Traube - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_Traube&amp;diff=558653&amp;oldid=prev</id>
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		<updated>2025-01-27T16:05:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;tk k&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Wilhelm Traube.jpg|mini|Wilhelm Traube]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Traube&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[10. Januar]] [[1866]] in [[Racibórz|Ratibor]], [[Oberschlesien]]; † [[28. September]] [[1942]] in [[Berlin]]) war ein deutscher Chemiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der Sohn des schlesischen Privatgelehrten [[Moritz Traube]] absolvierte nach kurzzeitiger Beschäftigung mit den Rechtswissenschaften seine chemischen Studien in [[Universität Heidelberg|Heidelberg]], [[Universität Breslau|Breslau]], [[Universität München|München]] und [[Berlin]]. Während seines Studiums wurde er 1884 Mitglied des &amp;#039;&amp;#039;Akademischen Naturwissenschaftlichen Vereins zu Breslau&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Bericht über das II. Decennium des Akademischen Naturwissenschaftlichen Vereins zu Breslau&amp;#039;&amp;#039;. Breslau 1894, S. 11; {{archive.org |cihm_53544 |Blatt=}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu seinen Lehrern gehörten [[August Wilhelm von Hofmann]], [[Adolf von Baeyer]] und [[Karl Friedrich Rammelsberg]]. 1888 wurde er mit einer Arbeit &amp;#039;&amp;#039;Über die Additionsprodukte der [[Cyansäure]]&amp;#039;&amp;#039; promoviert. Von 1897 an war Traube Assistent am Pharmakologischen Institut in Berlin, ab 1902 Oberassistent am Pharmazeutischen Institut und Titularprofessor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1911 wurde er außerordentlicher und 1929 ordentlicher Professor. Auf Vorschlag von [[Emil Fischer]] wurde Traube als Abteilungsvorsteher am Chemischen Institut (Analytische Abteilung) der Universität in Berlin tätig. Sein Erfindungsreichtum kommt in vielen Patenten auf den Gebieten der [[Zellulose]]chemie und der Metallkomplexsalze zum Ausdruck. International bekannt wurde er durch ein Verfahren zur [[Koffein|Coffeinsynthese]]. Die von ihm entwickelte und nach ihm benannte [[Traubesche Synthese]] von [[Purin]] aus Cyanessigsäureester und [[Harnstoff]] hat u.&amp;amp;nbsp;a. in der pharmazeutischen Industrie Bedeutung erlangt. Einem Ruf als Ordinarius an die [[Universität Kiel]] folgte er nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Identifizierung von [[Barium]] in Kernspaltprodukten verwendete [[Otto Hahn]] ein organisches Bariumsalz, das von Traube stammte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Traube war Vorstandsmitglied der [[Deutsche Chemische Gesellschaft|Deutschen Chemischen Gesellschaft]] und wurde 1926 Mitglied der [[Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina|Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Leopoldina|5313|IDName=wilhelm-traube|Name=Wilhelm Traube|Kommentar=|Datum=18. Juni 2016}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Traube hatte eine Vorliebe für die Musik und spielte Klavier. Im Lebenslauf zur Promotion gibt Traube als Religion evangelisch an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wilhelm Traube war jüdischer Abstammung und wurde Opfer des nationalsozialistischen Rassenwahns. Ihm wurde 1935 im Rahmen des [[Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums|Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums]] die Lehrbefugnis an der Berliner [[Humboldt-Universität zu Berlin|Friedrich-Wilhelms-Universität]] entzogen. Zunächst erlitt er durch die NS-Machthaber Diskriminierungen und Restriktionen (z.&amp;amp;nbsp;B. Unterschrift: „Dr.&amp;amp;nbsp;Wilhelm [[Namensänderungsverordnung|Israel]] Traube, [[Kennkarte]] J&amp;amp;nbsp;Berlin A 370&amp;amp;nbsp;523“); sein Vermögen wurde zugunsten des Reiches beschlagnahmt. Im September 1942 stand die [[Deportation deutscher Juden|Deportation]] Traubes unmittelbar bevor und er wollte sich in der Nacht zum 11.&amp;amp;nbsp;September mit [[Cyanwasserstoff|Blausäure]] das Leben nehmen. [[Otto Hahn]] überredete ihn, das nicht zu tun und zu warten. Am 11.&amp;amp;nbsp;September morgens wurde Traube von der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] nach Aufbrechen der Tür verhaftet und starb im Gefängnis an den Folgen von Misshandlungen und Schlägen, die er wegen Widerstands bei der Verhaftung erleiden musste. Otto Hahn und [[Walter Julius Viktor Schoeller]] hatten noch am gleichen Tag versucht, den befreundeten Traube zu retten, formal zwar mit Erfolg, sie kamen aber um wenige Stunden zu spät.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wilhelm Traube wurde auf dem [[Jüdischer Friedhof Berlin-Weißensee|Jüdischen Friedhof in Berlin-Weißensee]] beigesetzt, die Grabstätte ohne Gedenkstein ist erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Bruder war der Mineraloge [[Hermann Traube]] (1860–1913).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenken ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Stolperstein Sybelstr 61 (Charl) Wilhelm Traube.jpg|mini|[[Stolpersteine|Stolperstein]], Sybelstraße 61, in [[Berlin-Charlottenburg]]]]&lt;br /&gt;
Am 1. April 2014 wurde vor seinem ehemaligen Wohnort, [[Berlin-Charlottenburg]], [[Sybelstraße]] 61, ein [[Stolpersteine|Stolperstein]] verlegt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{stolpersteine-berlin.de |Pfad=sybelstr/61/wilhelm-traube |Eintrag=Wilhelm Traube}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|26|368||Traube, Wilhelm|[[Dietmar Linke]]|117634875}}&lt;br /&gt;
* H. Pringsheim, F. Hahn: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Traube zum 60. Geburtstage.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschr. f. angewandte Chemie&amp;#039;&amp;#039;, 1926, Band 39, S. 61–67. &amp;#039;&amp;#039;Dieser Artikel enthält ein Verzeichnis vieler Publikationen Wilhelm Traubes&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Promotionsverfahren Wilhelm Traube (Gutachten, Lebenslauf, Dissertationsschrift, Prüfungsprotokoll, Doktorurkunde). (Archiv der Humboldt-Universität zu Berlin, Philosophische Fakultät, 1888, Littr. P, Nr. 4, Vol. 46, Bl. 1–24)&lt;br /&gt;
* Personalakte des a.o. Prof. Dr. Wilhelm Traube (Archiv der Humboldt-Universität zu Berlin, Philosophische Fakultät, Band 87, Bl. 1–43)&lt;br /&gt;
* Personalakte des o. Prof. Dr. Wilhelm Traube (Archiv der Humboldt-Universität zu Berlin, Philosophische Fakultät, Band 87, Bl. 1–10)&lt;br /&gt;
* Henrik Franke: &amp;#039;&amp;#039;Moritz Traube (1826–1894) – Leben und Wirken des universellen Privatgelehrten und Wegbereiters der physiologischen Chemie.&amp;#039;&amp;#039; Med. Dissertation, 1994, Universitätsbibliothek der Humboldt-Universität Berlin, Signatur 94 HB 1449.&lt;br /&gt;
* Henrik Franke: &amp;#039;&amp;#039;Moritz Traube (1826–1894): Vom Weinkaufmann zum Akademiemitglied&amp;#039;&amp;#039;. In:  &amp;#039;&amp;#039;Studien und Quellen zur Geschichte der Chemie&amp;#039;&amp;#039;, Band 9. Verlag für Wissenschafts- und Regionalgeschichte Dr. Michael Engel, ISBN 3-929134-21-7.&lt;br /&gt;
* {{DeutBiogrEnz |Autor= |Lemma=Traube, Wilhelm |Auflage=1 |Band=10 |SeiteVon=71 |Online=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* Ruth Lewin Sime: [http://www.mpiwg-berlin.mpg.de/KWG/Ergebnisse/Ergebnisse14.pdf Otto Hahn und die Max-Planck-Gesellschaft.] (PDF; 484 kB) mpiwg-berlin.mpg.de&lt;br /&gt;
* Henrik Franke: [http://file1.npage.de/005957/27/html/wtraube.htm Biografie Wilhelm Traube.] npage.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117634875|VIAF=52472277}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Traube, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Humboldt-Universität zu Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer des Holocaust]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im DWV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Racibórz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1866]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1942]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person, für die in Berlin-Charlottenburg ein Stolperstein verlegt wurde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Traube, Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Chemiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. Januar 1866&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Racibórz|Ratibor]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. September 1942&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;PerfektesChaos</name></author>
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