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	<title>Wilhelm Thimme - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T02:34:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_Thimme&amp;diff=2005361&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wedderkop: /* Leben */</title>
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		<updated>2024-11-04T00:40:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Thimme&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. Januar]] [[1879]] in [[Marklohe|Lohe]]; † [[18. Januar]] [[1966]] in [[Bad Oeynhausen]]) war ein deutscher [[Evangelisch-lutherische Kirchen|evangelisch-lutherischer]] [[Theologe]] und Hochschullehrer. Er übersetzte Schriften des Kirchenvaters  [[Augustinus von Hippo|Augustinus]] und verfasste Kinder- und Jugendliteratur. In [[Bad Iburg]] war er von 1911 bis 1949 Gemeinde[[pastor]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Thimme stammte aus einer Pastorenfamilie. Sein Vater Gottfried Wilhelm Thimme war Pastor, ebenso sein Großvater Carl Thimme. Seine Mutter Emilie, gebürtig [[Münchmeyer (Familie)|Münchmeyer]], war Tochter eines [[Konsistorium|Konsistorialrats]]. Thimme wuchs als achtes Kind mit zehn Geschwistern auf, zunächst in Lohe, ab 1887 in [[Schmedenstedt]]. Seit einer [[Scharlach]]-Erkrankung in der Kindheit litt er an [[Schwerhörigkeit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie seine Geschwister erhielt er [[Hausunterricht]] durch einen [[Hauslehrer]], der Vater lehrte [[Alte Sprache]], seine älteste Schwester Marie unterrichtete weitere Fächer. Ab 1893 besuchte er das [[Ratsgymnasium Goslar]] und wohnte in Goslar mit seinem älteren Bruder [[Friedrich Thimme|Friedrich]] und einem weiteren Pastorensohn zusammen. 1897 legte er das Abitur ab. Wegen seiner guten Leistungen wurde er von der mündlichen Abiturprüfung befreit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thimme nahm ein Theologiestudium an der [[Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg|Universität Erlangen]] auf und wechselte später an die [[Georg-August-Universität Göttingen]]. Auch sein Bruder [[Ludwig Thimme]] wurde Theologe. Nach dem Examen arbeitete Wilhelm Thimme unter anderem als Hauslehrer, bis er 1902 zum [[Predigerseminar Erichsburg]] ging. 1905 wurde er Inspektor am [[Theologisches Stift Göttingen|Theologischen Stift Göttingen]]. Durch seine Schwester Heidelene, die wie der Bruder Hermann in Göttingen studierte, lernte Thimme die Lehrerin [[Carl Capelle (Pädagoge, 1841)#Familie|Guste Capelle]] aus Hannover kennen. Sie verlobten sich im Herbst 1906 und heirateten 1908. Der Sohn [[Hans Thimme]] wurde 1909 geboren, im folgenden Jahr Erich, 1912 Berthold, 1916 Georg und 1920 Tochter Heidelene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. Oktober 1907 wurde Thimme [[Ordination|ordiniert]]. Thimme arbeitete anschließend als Hilfsprediger in [[Diemarden]]. Mit der Dissertation &amp;#039;&amp;#039;Augustins geistige Entwicklung in den ersten Jahren nach seiner „Bekehrung“: 386–391&amp;#039;&amp;#039; wurde er 1908 promoviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war drei Jahre in [[Fallersleben]] tätig, bis er 1911 Pastor im Flecken [[Bad Iburg|Iburg]], damals [[Kreis Iburg]], wurde. Zur Gemeinde der [[Schloss Iburg#Evangelisch-lutherische Schlosskirche|Evangelisch-lutherischen Schlosskirche]] gehörten damals 350 Protestanten aus dem Flecken Iburg, aus Glane sowie wenige Familien aus [[Glandorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Deutsche Inflation 1914 bis 1923|Inflationszeit]] litt die Familie wirtschaftliche Not; Thimme verdiente bei der Margarinefabrik [[Walter Rau Lebensmittelwerke|Rau]] in [[Hilter am Teutoburger Wald|Hilter]] ein Zubrot in der [[Entgeltabrechnung|Lohnabrechnung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1919 habilitierte sich Thimme an der [[Westfälische Wilhelms-Universität|Westfälischen Wilhelms-Universität]] in [[Münster]] mit einer Arbeit über &amp;#039;&amp;#039;Glaube und Geschichte&amp;#039;&amp;#039;. Er erhielt 1921 einen Lehrauftrag für [[Religionspsychologie]]. Die Evangelisch-Theologische Fakultät verlieh Thimme 1925 das [[Ehrendoktor]]at. 1927 wurde er [[Professor#Außerplanmäßige Professoren|nicht beamteter außerplanmäßiger Professor]], 1939 außerplanmäßiger Professor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Zeit des Nationalsozialismus]] schloss er sich der [[Bekennende Kirche|Bekennenden Kirche]] an. Er lehnte das [[Führerprinzip]] der [[Deutsche Christen|Deutschen Christen]] für die evangelisch-lutherische Kirche strikt ab und äußerte sich dazu 1935 mit einem Aufsatz in der [[Zeitschrift für Theologie und Kirche]] unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Das Führerprinzip in der evangelischen Kirche&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Thimme: [https://www.jstor.org/stable/23586542 &amp;#039;&amp;#039;Das Führerprinzip in der evangelischen Kirche&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Theologie und Kirche&amp;#039;&amp;#039;, NF 16 (1935), S. 159–174&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Geheime Staatspolizei]] inhaftierte Thimme, weil er an einen [[Juden]] geschrieben hatte, dass er auf die Zeit hoffe, in der lautere Männer wie dieser wieder zu Ehren kämen. Auf Fürsprache kam Thimme nach vier Tagen frei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sich nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] die Kirchengemeinde in Iburg durch [[Flüchtling]]e und [[Heimatvertriebene]] auf 1500 Mitglieder vergrößerte, erhielt Thimme Unterstützung durch einen Hilfsprediger. Seine Professur führte er nicht weiter. Sein Amt als Pastor gab er 1949 wegen seiner Schwerhörigkeit auf, hielt jedoch weiter Predigten, zuletzt 1965. Er behielt seinen Wohnsitz in Bad Iburg bei, wo sein Sohn Berthold [[Hausarzt]] war. Thimme widmete sich der Übersetzung der Werke Augustinus, etwa der &amp;#039;&amp;#039;Theologischen Frühschriften&amp;#039;&amp;#039; und der [[Confessiones|Bekenntnisse]] für den [[Artemis Verlag]]. Für seine Enkelkinder schrieb er Märchen und Erzählungen, die er im Bechauf Verlag in Bielefeld veröffentlichte und gab die Schriften seiner Schwester [[Magdalene Thimme|Magdalene]] heraus. Er hielt den Kontakt zu den Gemeindemitgliedern in Bad Iburg durch seelsorgerliche Besuche bis zu seinem Tod aufrecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 13. Januar 1966 erkrankte er an einer [[Magenblutung]] und wurde in den [[Wittekindshof]] in Bad Oeynhausen gebracht, wo seine Tochter Heidelene als Ärztin arbeitete. Thimme starb am 18. Januar 1966 und wurde auf dem Alten Friedhof in Bad Iburg beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Treue&amp;#039;&amp;#039;. Ludwig Bechauf Verlag, Bielefeld 1950&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Narr oder Held? &amp;#039;&amp;#039; Ludwig Bechauf Verlag, Bielefeld 1950&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Herrgottsbrille&amp;#039;&amp;#039;. Ludwig Bechauf Verlag, Bielefeld 1950&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Umwege&amp;#039;&amp;#039;. Ludwig Bechauf Verlag, Bielefeld 1955&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Spiel und Ernst – Märchen und  Legenden&amp;#039;&amp;#039;. Ludwig Bechauf Verlag, Bielefeld 1957&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Werner Foerster: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Thimme, Pfarrer und Professor&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur westfälischen Kirchengeschichte&amp;#039;&amp;#039;. Luther-Verlag, Bielefeld/Witten 1974, S. 175–193&lt;br /&gt;
*{{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070613163545/http://www.bautz.de/bbkl/t/thimme_w.shtml |autor=Friedrich Achim Krümmel|artikel=Thimme, Wilhelm|band=11|spalten=1231-1233}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*{{DNB-Portal|117341851}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117341851|LCCN=n/86/142379|VIAF=22916733}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Thimme, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lutherischer Theologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lutherischer Geistlicher (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Münster)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität Münster]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer aus dem Latein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer ins Deutsche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Bekennenden Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kinder- und Jugendliteratur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bad Iburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1879]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1966]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Thimme, Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Theologe, Hochschullehrer und Autor&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. Januar 1879&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Marklohe]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. Januar 1966&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bad Oeynhausen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wedderkop</name></author>
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