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	<title>Wilhelm Ternite - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_Ternite&amp;diff=1430639&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Erichsohn: /* Leben */</title>
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		<updated>2026-01-24T16:50:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedrich Wilhelm Ludewig Ternite&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[5. September]] [[1786]] in [[Neustrelitz]]; † [[22. Oktober]] [[1871]] in [[Potsdam]]) war ein deutscher [[Porträtmalerei|Porträt-]] und [[Miniaturmalerei|Miniaturmaler]] sowie [[Lithograf]]. Er war darüber hinaus Berliner Hofmaler und königlich preußischer Galerieinspektor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Wilhelm Ternite wurde als Sohn des Perückenmachers Johann Daniel Ternite und dessen Ehefrau Dorothea Beata, geb. Nehrens, in der Residenzstadt von [[Mecklenburg-Strelitz]] geboren.&amp;lt;ref&amp;gt;Kirchenbuch Neustrelitz (Stadt), Taufeintrag Nr. 47/1786&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits ab 1803 erhielt Ternite Zeichenunterricht an der [[Preußische Akademie der Künste|Königlichen Akademie der Bildenden Künste]] bei [[Friedrich Georg Weitsch]]. Ab 1810 wurde seine künstlerische Ausbildung auch durch Friedrich Wilhelm III. von Preußen gefördert. 1810 wurde er zum Porträtmaler [[Friedrich Wilhelm III. (Preußen)|Friedrich Wilhelms III. von Preußen]] ernannt. In den Befreiungskriegen zog er als Kriegsfreiwilliger und Offizier mit den preußischen Truppen im März 1814 in Paris ein. König [[Friedrich Wilhelm III. (Preußen)|Friedrich Wilhelm III.]] und [[Karl August von Hardenberg]] beauftragten ihn dort mit der „Auffindung und Bestimmung des sämtlichen Preußischen Kunsteigenthums“.&amp;lt;ref&amp;gt;Berlin, GStA PK, HA I Rep. 89 Geh. Zivilkabinett Nr.&amp;amp;nbsp;19810, Unterstützungen und Korrespondenzen, Ternite betreffend: fol.&amp;amp;nbsp;8 [Ternite an Friedrich Wilhelm III. von Preußen, Brief vom 29. Mai 1814].&amp;lt;/ref&amp;gt; Kurz nach dem Fall Napoleons wurde er zum preußischen Kunstkommissar ernannt und beauftragt, für die [[Gemäldegalerie (Berlin)#Geschichte der Gemäldegalerie|Berliner Gemäldegalerie]] die [[Sammlung Giustiniani]], die die Franzosen für den [[Louvre]] geplündert hatten, zu erwerben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende der Befreiungskriege blieb Terninte mit Unterstützung des Königs insgesamt neun Jahre in Paris (1814–1823). Während dieser Zeit absolvierte er auch eine künstlerische Aus- und Weiterbildung in den Ateliers von [[Jacques-Louis David]] und [[Antoine-Jean Gros]]. In Paris bereitete er bis 1817 die Illustrationen für [[August Wilhelm Schlegel]]s &amp;#039;&amp;#039;Mariä Krönung und die Wunder des heiligen Dominicus&amp;#039;&amp;#039; vor. Er fertigte auch einige Kopien der Werke [[Raffael]]s an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf seinem Rückweg nach Berlin traf er Graf [[Gustav Adolf Wilhelm von Ingenheim]] (1789–1855; aus der [[Villa Ingenheim]]), einen berühmten Sammler früher italienischer Kunst, den er 1823 nach Rom begleitete. Hier hatte er das Glück, einige Fresken des [[Andrea Mantegna]] zu entdecken. Ternite blieb bis 1825 in Rom und Neapel. Während seines Aufenthalts in Neapel im Frühjahr 1825 hatte er Gelegenheit, in [[Herculaneum]] und [[Pompeji]] herumzustreifen und Zeichnungen anzufertigen. Der Dresdner Archäologe [[Karl August Böttiger]] ermutigte ihn später, diese 1839 zu veröffentlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Interesse an griechischer und römischer klassischer Kunst ebbte seinerzeit aber gerade ab und Ternite setzte seine Tätigkeit als Porträtmaler für die königliche Familie und die Berliner Gesellschaft fort. Ab 1826 wurde er dann Aufseher der königlichen Kunstwerke (&amp;#039;&amp;#039;Inspektor der Bildergalerie&amp;#039;&amp;#039;) in Potsdam. 1864 ging er in den Ruhestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ternite gehörte der Freimaurerloge „Zum goldenen Schiff“ an&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= Uta Motschmann | Titel=Handbuch der Berliner Vereine und Gesellschaften 1786–1815 |Auflage= |Verlag=de Gruyter | Ort=Berlin/München/Boston|Datum=2015|ISBN=978-3-05-006015-6 |Seiten=395}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und war von 1828 bis 1849 Mitglied des [[Berlinischer Künstler-Verein|Berlinischen Künstler-Vereins]]. 1834 wurde er zum Hofrat ernannt und 1860 mit dem [[Roter Adlerorden|Roten Adlerorden]] geehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wilhelm Ternite hatte vor 1835 Caroline Amalie Sophie, geb.  Behm, geheiratet. Bekannt ist eine Tochter, (Johanna Luise) Clara Termine (* 6. Dezember 1835 in Berlin&amp;lt;ref&amp;gt;Kirchenbuch Berlin (Luisenstadt): Geburts- und Taufeintrag Nr. [https://www.ancestry.de/sharing/53676743?mark=7b22746f6b656e223a226a55476a2b5a6c46487a37326e444f4a324f516e30716b7552786155642b4d7059386a644a48714d49426f3d222c22746f6b656e5f76657273696f6e223a225632227d 95/1835].&amp;lt;/ref&amp;gt;; † 1870 Neustrelitz), die unverheiratet als Lehrerin an der Höheren Töchterschule in Neustrelitz wirkte, dort jung starb und auf dem alten Friedhof ebd. begraben wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Annalise Wagner: &amp;quot;Über die Kulturgeschichte des &amp;#039;Alten Friedhofs&amp;#039; in Neustrelitz (1769-1945).&amp;quot; &amp;#039;&amp;#039;Das Carolinum : Histor.-lit. Zeitschrift.&amp;#039;&amp;#039; Göttingen 47 (1983) Nr. 89, S. 7–38.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Königin Luise (Ternite).jpg|alt=Königin Luise|Königin Luise&lt;br /&gt;
Datei:WilhelmvonHorn.JPG|alt=Wilhelm von Horn|Wilhelm von Horn&lt;br /&gt;
Datei:Ternite-Coat.jpg|Mann mit  [[Pelzbesatz|Pelzkragen]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* F. Furchheim: &amp;#039;&amp;#039;Bibliografia di Pompei&amp;#039;&amp;#039;; 2. Ausgabe, 1891, S. 91.&lt;br /&gt;
* {{ADB|37|574|576|Ternite, Wilhelm|Hermann Arthur Lier|ADB:Ternite, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
* Robert Skwirblies: &amp;#039;&amp;#039;Ternite, (Friedrich) Wilhelm&amp;#039;&amp;#039;, in: Savoy, Bénédicte und Nerlich, France (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Pariser Lehrjahre. Ein Lexikon zur Ausbildung deutscher Maler in der französischen Hauptstadt. Band 1: 1793–1843&amp;#039;&amp;#039;, Berlin/Boston 2013, S. 281–285.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;„Ternite (Wilhelm), aus Neustrelitz; geboren 1786.“&amp;#039;&amp;#039; In: [[Atanazy Raczyński]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der neueren deutschen Kunst.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1841. Fünftes Kapitel: &amp;#039;&amp;#039;Maler verschiedener Fächer.&amp;#039;&amp;#039; ([http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/dfg/content/pageview/1096795?query=Wilhelm%20Krafft%20Maler S. 134–135] (= Nr. IX))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{LBMV PPN|270860770}}&lt;br /&gt;
* [https://arachne.uni-koeln.de/books/Ternite1839 &amp;#039;&amp;#039;Wandgemälde aus Pompeji und Herculanum&amp;#039;&amp;#039;], Berlin [1839–ca. 1858]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11727335X|LCCN=no/2006/50198|VIAF=5704630}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ternite, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Porträtmaler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hofmaler (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hofrat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Roten Adlerordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1786]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1871]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ternite, Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Ternite, Friedrich Wilhelm Ludewig (vollständiger Name); Ternite, Friedrich Wilhelm&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Porträt- und Miniaturmaler sowie Lithograf&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. September 1786&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Neustrelitz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. Oktober 1871&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Potsdam]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Erichsohn</name></author>
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