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	<title>Wilhelm Strüvy - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T02:57:31Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_Str%C3%BCvy&amp;diff=2442634&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Leyo: falsches Minuszeichen durch Halbgeviertstrich ersetzt</title>
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		<updated>2025-05-26T23:39:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;falsches &lt;a href=&quot;/index.php/Minuszeichen&quot; title=&quot;Minuszeichen&quot;&gt;Minuszeichen&lt;/a&gt; durch &lt;a href=&quot;/index.php/Halbgeviertstrich&quot; title=&quot;Halbgeviertstrich&quot;&gt;Halbgeviertstrich&lt;/a&gt; ersetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Strüvy&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. März]] [[1886]] in [[Krasnopolje (Kaliningrad, Gurjewsk)|Sperlings]]; † [[4. Dezember]] [[1962]] in [[Lübeck]]) war ein deutscher [[Offizier]], [[Landwirt]] und [[Agrarpolitik]]er.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bundesarchiv.de/aktenreichskanzlei/1919-1933/1000/adr/adrsz/kap1_1/para2_530.html Bundesarchiv]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Als Sohn des gleichnamigen Rittergutsbesitzers und Amtsvorstehers in [[Piasty Wielkie|Peisten]] wurde Wilhelm Strüvy im [[Kadettenanstalt#Deutsches Reich|Kadettenkorps]] erzogen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.territorial.de/ostp/preyl/grpeisten.htm Amtsbezirk Peisten (territorial.de)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ostpreussen.net/index.php?seite_id=12&amp;amp;kreis=16&amp;amp;stadt=07 Peisten (ostpreussen.net)]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1905 trat er in die [[Preußische Armee]]. Nachdem er am 23. November 1909 als [[Leutnant]] im [[1. Masurisches Feldartillerie-Regiment Nr. 73|1. Masurischen Feldartillerie-Regiment Nr. 73]] Gertrud Schleenstein, eine Tochter des [[Regimentskommandeur]]s in [[Olsztyn|Allenstein]], geheiratet hatte, nahm er seinen Abschied und übernahm die Güter [[Piasty Wielkie|Groß~]] und [[Piasty Małe|Klein Peisten]], [[Worławki (Górowo Iławeckie)|Worlack]] und [[Powiersze|Powarschen]] im [[Landkreis Preußisch Eylau]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;OB62&amp;quot;&amp;gt;[http://archiv.preussische-allgemeine.de/1962/1962_12_15_50.pdf Das Ostpreußenblatt (1962)] (PDF; 11,8&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] wurde er wieder Soldat und kämpfte in der [[Schlacht an den Masurischen Seen]], in der [[Schlacht bei Tannenberg (1914)|Schlacht bei Tannenberg]] und im [[Westfeldzug]]. Er wurde mit beiden Klassen des [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuzes]] sowie dem Ritterkreuz des [[Königlicher Hausorden von Hohenzollern|Königlichen Hausordens von Hohenzollern]] mit Schwertern ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Weimarer Republik]] unterstützte er mit seinen Betrieben die Siedlungspolitik. [[Ehrenamt]]lich in [[Genossenschaft]]en und [[Landwirtschaftskammer (Deutschland)|Landwirtschaftskammern]] engagiert, wurde er zum Vorsitzenden des [[Ostpreußischer Land- und Forstwirtschaftsverband|Ostpreußischen Land- und Forstwirtschaftsverbandes]] gewählt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;OB56&amp;quot;&amp;gt;[http://archiv.preussische-allgemeine.de/1956/1956_03_10_10.pdf Das Ostpreußenblatt (1956)] (PDF; 10,0&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Verband umfasste etwa 60 % der ostpreußischen Landwirte mit mehr als 5 ha Grundbesitz. Strüvy, parteipolitisch neutral, sah sie durch die Agrarpolitik des Reichs benachteiligt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.de/books?id=nS-wuPel36wC&amp;amp;pg=PA64&amp;amp;lpg=PA64&amp;amp;dq=wilhelm+str%C3%BCvy&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=u1zSUG1WLN&amp;amp;sig=DOEpZ13HL2TH4rS8vbxpJe8H_MY&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=XPqfTqibNcmLswb76uidAw&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=3&amp;amp;ved=0CCcQ6AEwAjgK#v=onepage&amp;amp;q=wilhelm%20str%C3%BCvy&amp;amp;f=false Gerhard Schulz: &amp;#039;&amp;#039;Demokratie und Diktatur – von Brüning zu Hitler&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1992]&amp;lt;/ref&amp;gt; In [[Ostpreußen]]s großer Agrarkrise Ende der 1920er Jahre half er seinem Freund [[Paul von Hindenburg]] bei der Strukturierung der [[Osthilfe (Deutsches Reich)| Osthilfe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strüvy wurde 1933 Generallandschaftsrat der [[Ostpreußische Generallandschaftsdirektion|Ostpreußischen Generallandschaftsdirektion]]. In den [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] zog er als [[Bataillonskommandeur]] einer schweren [[Artillerietruppe (Wehrmacht)|Artillerie]]-[[Abteilung (Militär)|Abteilung]] und kämpfte beim [[Überfall auf Polen]] und im [[Westfeldzug]]. In den [[Kämpfe in Ostpreußen 1944/1945|Kämpfen in Ostpreußen 1944/1945]] geriet er als [[Oberstleutnant]] aus dem Kessel Heiligenbeil in die Festung Königsberg.&amp;lt;ref name=&amp;quot;OB62&amp;quot;/&amp;gt; Die vom Festungskommandanten [[Otto Lasch]] angebotene [[Evakuierung]] lehnte er ab: „Wenn die Provinz fällt, kann ich auch fallen“. Ausgezeichnet mit den Wiederholungsspangen zum Eisernen Kreuz, ging Strüvy in [[Sowjetunion|sowjetische]] [[Kriegsgefangenschaft]] und wurde in das Klosterlager 97B in [[Jelabuga]] verbracht. Sein ältester Sohn war in Ostpreußen gefallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weihnachten 1949 entlassen, kam Strüvy wie viele Ostpreußen nach [[Schleswig-Holstein]] und verdiente den Lebensunterhalt als landwirtschaftlicher Berater im Raum [[Eckernförde]]. 1950 wählte ihn die [[Landsmannschaft Ostpreußen]] in den Geschäftsführenden Vorstand. Über zehn Jahre war er neben [[Alfred Gille]] ihr stellvertretender Sprecher. Das [[Schleswig-Holstein|Innenministerium Schleswig-Holstein]] und das [[Bundesministerium des Innern]] beriefen ihn 1953 zum Leiter der [[Heimatauskunftstellen|Heimatauskunftstelle]] für den [[Regierungsbezirk Königsberg]] und die anderen zehn Heimatauskunftstellen in Lübeck.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.studienstelleog.de/bestaende/VertrDok-plm-10j.htm Heimatauskunftstellen (Dokumentation der Vertreibung, Pommersche Landsmannschaft)]&amp;lt;/ref&amp;gt; Er sorgte für die korrekte Durchführung des [[Lastenausgleichsgesetz]]es. Zu seinem 70. Geburtstag verlieh ihm Ministerpräsident [[Kai-Uwe von Hassel]] im Rathaus in Lübeck das [[Bundesverdienstorden|Große Bundesverdienstkreuz]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;OB56&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1959 feierte er in Lübecks [[St.-Jürgen-Kapelle (Lübeck)|St.-Jürgen-Kapelle]] die [[Goldene Hochzeit]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;OB56&amp;quot;/&amp;gt; Strüvy war Inhaber des [[Preußenschild]]es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=133787354|VIAF=15970584}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Struvy, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Agrarpolitiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Vertriebenenthematik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberleutnant (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberstleutnant (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter des Königlichen Hausordens von Hohenzollern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Preußenschildes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Eisernen Kreuzes I. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Ostpreußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1886]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1962]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Strüvy, Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Strüvy, Heinrich Wilhelm&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Offizier, Landwirt und Agrarpolitiker in der Weimarer Republik&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. März 1886&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Krasnopolje (Kaliningrad, Gurjewsk)|Sperlings]], [[Kreis Heilsberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. Dezember 1962&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Lübeck]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Leyo</name></author>
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