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	<title>Wilhelm Staudinger - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_Staudinger&amp;diff=2573118&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 6. April 2026 um 17:31 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Wi.Staudinger.jpg|mini|Wilhelm Staudinger als Zeuge bei den Nürnberger Prozessen, 1947]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Staudinger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[4. Dezember]] [[1902]] in [[München]]; † nach [[1974]]&amp;lt;ref&amp;gt;Sigfrid Gauch: &amp;#039;&amp;#039;Fundsachen&amp;#039;&amp;#039;, 2010, S. 159 verzeichnet, dass Staudinger in diesem Jahr zusammen mit der Witwe Walther Darres ein Spendenkonto eingerichtet habe.&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein deutscher Parteifunktionär ([[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
In seiner Jugend besuchte Staudinger nacheinander eine Münchener Volksschule (1907 bis 1912), die Maria-Theresia-Kreisrealsschule (1912 bis 1919), die Luitpold-Oberrealschule (1919 bis 1921) und die Oberrealschule III in München (1921 bis 1922), die er mit der Reifeprüfung verließ. Anschließend arbeitete er von 1922 bis 1924 bei der [[Münchener Rück|Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft]]. Nebenbei studierte er an der [[Ludwig-Maximilians-Universität München|Universität München]] Volkswirtschaft, Geographie und Philosophie. Während dieser Zeit trat Staudinger im April 1922 erstmals in die NSDAP ein ([[Liste von NSDAP-Parteimitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 5.301). Im September 1923 wurde er außerdem Mitglied des [[Bund Oberland|Bundes Oberland]], mit dem er im November 1923 am gescheiterten [[Hitler-Putsch]] in München teilnahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Weggang von der Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft im Jahr 1924 studierte Staudinger Wirtschaftswissenschaften an der [[Technische Hochschule München|Technischen Hochschule München]]. Er schloss dieses Studium 1928 mit dem Diplom ab. Später [[Promotion (Doktor)|promovierte]] er an derselben Hochschule noch mit einer [[Dissertation]] über die Verschuldung der Landwirtschaft zum &amp;#039;&amp;#039;Dr. rer. techn.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1929 bis 1931 war Staudinger abwechselnd erwerbslos und in kurzfristigen Arbeitsverhältnissen beschäftigt, so als Schreibkraft in einer Drogerie und in der Landwirtschaft. 1931 lernte Staudinger, der im Dezember 1928 der NSDAP erneut beigetreten war ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 108.007),&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/42511406&amp;lt;/ref&amp;gt; den NS-Politiker [[Walther Darré]] kennen, der ihn in seinen Mitarbeiterstab im Agrarpolitischen Amt der NSDAP aufnahm, in dem er bis Ende 1933 tätig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Jahreswechsel 1933/1934 wechselte Staudinger anlässlich der Gründung des [[Reichsnährstand]]es in das zu dieser Zeit neugegründete [[Stabsamt des Reichsbauernführers]] (i.&amp;amp;nbsp;e. Darré), dessen Aufgabe die ideologische Beratung des Bauernführers war. Im Stabsamt war er zunächst als Abteilungsleiter in der von Roland Schulze geleiteten Hauptabteilung C (Verlags- und Zeitungswesen, Werbung und Aufklärung) tätig. In dieser Eigenschaft war er für Bauerngeschichte, Bauernrecht und andere landwirtschaftliche und volkswirtschaftliche Sachen zuständig. 1936 wurde Staudinger zum Hauptabteilungsleiter befördert und mit der Leitung der Stabshauptabteilung E (Aufklärung) betraut.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Taschenbuch für Verwaltungsbeamte&amp;#039;&amp;#039;, 1937, S. 267. Siehe auch: [[Andreas Dornheim]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.bmel.de/SharedDocs/Downloads/DE/_Ministerium/Geschichte/sachverstaendigenrat-zur-rolle-ns-zeit.pdf?__blob=publicationFile&amp;amp;v=3 Rasse, Raum und Autarkie. Sachverständigengutachten zur Rolle des Reichsministeriums für Ernährung und Landwirtschaft in der NS-Zeit]&amp;#039;&amp;#039;, 2011, S. 75f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1934 gehörte Staudinger außerdem der [[Schutzstaffel|SS]] an (SS-Nummer 268.365), in der er schließlich am 30. Januar 1938 zum [[SS-Standartenführer]] befördert wurde. Innerhalb der SS war er dem [[Rasse- und Siedlungshauptamt]] zugeteilt und amtierte als Verbindungsführer zwischen dem Rasse- und Siedlungshauptamt und dem [[SD-Hauptamt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Ende 1939 bis zum Frühjahr 1942 gehörte Staudinger der [[Wehrmacht]] an, mit der er am [[Westfeldzug]] 1940, der [[Deutsche Besetzung Frankreichs im Zweiten Weltkrieg|Besetzung Frankreichs]] und dem [[Balkanfeldzug (1941)|Griechenlandfeldzug]] teilnahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] geriet Staudinger in [[alliierte]] Gefangenschaft. In der Folge wurde er im Rahmen der [[Nürnberger Prozesse]] als Zeuge vernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Verschuldung der deutschen Landwirtschaft unter besonderer Berücksichtigung der Verschuldungsstatistik&amp;#039;&amp;#039;, München 1937. (Dissertation)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Landwirtschaft im deutschen Aufbauwerk&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1938.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.ifz-muenchen.de/archiv/zs/zs-1542.pdf Protokolle von Vernehmungen Staudingers am 7. Mai 1947 und am 2. Juni 1947 im Archiv des IFZ] (PDF; 2,9&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1071876309|VIAF=303498844}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Staudinger, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeuge in den Nürnberger Prozessen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson im Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer am Hitlerputsch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freikorps-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1902]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben im 20. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Staudinger, Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Parteifunktionär (NSDAP)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. Dezember 1902&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[München]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=nach 1974&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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