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	<title>Wilhelm Seelig - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T02:47:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_Seelig&amp;diff=1789680&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Weblinks */ Tippfehler entfernt, Kleinkram</title>
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		<updated>2025-11-04T20:31:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Dr. W. Seelig.jpg|mini|Wilhelm Seelig]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Seelig&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[2. Juni]] [[1821]] in [[Kassel]]; † [[30. Juli]] [[1906]] in [[Kiel]]) war ein deutscher Staatswissenschaftler und linksliberaler Politiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Wilhelm Seelig stammte aus einer Handwerkerfamilie. Sein Vater besaß eine [[Schönfärberei#Berufsstand der Schönfärber|Schönfärberei]], die die [[Kurfürstentum Hessen|kurhessische]] Armee belieferte. Laut der Auskunft des Enkels [[Geert Seelig]] kümmerte sich vor allem die Mutter um das Geschäft.&amp;lt;ref&amp;gt;Geert Seelig: &amp;#039;&amp;#039;Eine deutsche Jugend&amp;#039;&amp;#039;. Hamburg 1920, S. 10.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Wohlstand der Familie erlaubte es, dass sowohl Wilhelm als auch einer seiner Brüder studieren könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabstätte Wilhelm Seelig.jpg|mini|hochkant|links|Grabplatte in der Familiengrabstätte Cramer auf dem [[Friedhof Ohlsdorf]]]]&lt;br /&gt;
Wilhelm Seelig studierte an der [[Philipps-Universität Marburg]], an der [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg]] (bei [[Karl Heinrich Rau]]) und der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin]]. Er war Angehöriger der Corps [[Corps Hasso-Nassovia|Hasso-Nassovia]] (1840) und Hanseatia Heidelberg (1841) und gehörte 1842 zu den Gründern der [[Corps Vandalia Heidelberg|Vandalia Heidelberg]].&amp;lt;ref&amp;gt;Kösener Korpslisten 1910, 113/120, 122/69, 161/31&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit einer noch auf [[Latein]] verfassten [[Dissertation]] über das Finanzsystem [[Jean-Baptiste Colbert]]s wurde er an der [[Georg-August-Universität Göttingen]] zum [[Dr.&amp;amp;nbsp;phil.]] [[Promotion (Doktor)|promoviert]].&amp;lt;ref&amp;gt;Dissertation: &amp;#039;&amp;#039;De Colberti Administratione Aerarii&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zunächst war er [[Privatdozent]], dann a.o. Professor für Staatswissenschaften in [[Göttingen]]. Im Jahr 1853 wechselte er an die [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg]] und ein Jahr später an die [[Christian-Albrechts-Universität Kiel]]. Dort lehrte er 52 Jahre lang Nationalökonomie, Finanzwissenschaft und Statistik. Er widmete sich vor allem Zollfragen und versuchte, mit statistischen Analysen die Ausweitung des [[Deutscher Zollverein|Deutschen Zollvereins]] zu fördern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.bwl.uni-kiel.de/vwlinstitute/ifs/lehre/geschichte.php |text=Lehrstuhl für Finanzwissenschaft, Sozialpolitik und Gesundheitsökonomie an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel |wayback=20131019192748}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1895/96 war er [[Rektor#Akademische Ämter|Rektor]] der CAU.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.historische-kommission-muenchen-editionen.de/rektoratsreden/anzeige/index.php?type=rektor&amp;amp;id=-343850370 Rektoratsrede (HKM)]&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1866 bis 1868 war er auch Leiter des Statistischen Bueros für Holstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er gehörte dem ersten [[Reichstag (Deutsches Kaiserreich)|Reichstag des Deutschen Reiches]] an. Nach einer Unterbrechung wurde er 1890 erneut in das Parlament gewählt. Von 1873 bis 1893 war er auch Mitglied des [[Preußisches Abgeordnetenhaus|Preußischen Abgeordnetenhauses]], in dem er den Wahlkreis Kiel vertrat.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bernhard Mann (Historiker)|Bernhard Mann]] (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch für das Preußische Abgeordnetenhaus. 1867–1918.&amp;#039;&amp;#039; Mitarbeit von [[Martin Doerry]], [[Cornelia Rauh]] und Thomas Kühne. Düsseldorf: Droste Verlag, 1988, S. 362 (Handbücher zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien, Band 3)&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war ein Gegner der preußischen [[Annexion]] [[Schleswig-Holstein]]s. Er gehörte der [[Deutsche Fortschrittspartei|Deutschen Fortschrittspartei]] und später der [[Deutsche Freisinnige Partei|Deutsch-Freisinnigen Partei]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wilhelm Seelig war mit Henriette von Jeß verw. Sthamer (1832–1918) verheiratet. Der Hamburger Rechtsanwalt und Autor [[Geert Seelig]] war sein Sohn. Zu seinem und seiner Familie geselligen Leben in [[Kiel]] liegen eingehende Untersuchungen vor.&amp;lt;ref&amp;gt;Bärbel Pusback: &amp;#039;&amp;#039;Geselligkeit im Kieler [[Bildungsbürgertum]] im 19. Jahrhundert – am Beispiel der Familie des Professors für Nationalökonomie Wilhelm Seelig&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, Band 84, 2008, Heft 4, S. 265–284&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Dr. Seeligs Orangenpepping.jpg|mini|Dr. Seeligs Orangenpepping in den Pomologischen Monatsheften 1879]]&lt;br /&gt;
Seelig beschäftigte sich in seiner Freizeit mit den Themen Gartenbau und [[Pomologie]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Eduard Lucas|E. Lucas]]: Biographien verdienter Pomologen – Professor Dr. Wilhelm Seelig in Kiel. In: [[Johann Georg Conrad Oberdieck|J. G. C. Oberdieck]], E. Lucas: Pomologische Monatshefte – Zeitschrift zur Förderung und Hebung der Obstkunde, Obstcultur und Obstbenutzung, Verlag von Eugen Ulmer, Stuttgart 1881, S. 224 ff&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihm zu Ehren wurde die Apfelsorte Dr. Seeligs Orangenpepping benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;E. Lucas: Dr. Seeligs Orangepepping, Henzen. In: J. G. C. Oberdieck, E. Lucas: Illustrirte Monatshefte für Obst und Weinbau – Organ des Deutschen Pomologen-Vereins. Eugen Ulmer, Stuttgart 1879, S. 128 ff. 71&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf dem Universitätscampus Kiel ist ein Platz nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wilhelm Seelig verstarb im Alter von 85 Jahren und wurde auf dem Hamburger [[Friedhof Ohlsdorf]] beigesetzt. Die Grabstätte liegt im Planquadrat O 12 oberhalb der Cordesallee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Ablösung der Weideberechtigungen auf fremden Grundstücken mit besonderer Rücksicht auf das Königreich Hannover&amp;#039;&amp;#039;. Dieterich, Göttingen 1851&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der preußisch-hannoversche Vertrag vom 7. September 1851 in seiner Bedeutung für Hannover&amp;#039;&amp;#039;. Dieterich, Göttingen 1852&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Verkoppelungsgesetzgebung in Hannover nebst Beschreibung der in der Feldmark von Echte ausgeführten Verkoppelung&amp;#039;&amp;#039;. Hannover 1852; {{archive.org|bub_gb_rKQ_AAAAYAAJ |Blatt=}}.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Zusammenlegung der Grundstücke mit bes. Beziehung auf die Gesetzgebung und das Verfahren im Königreiche Hannover&amp;#039;&amp;#039;. Dieterich, Göttingen 1853&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Verhältnis zwischen Gutsherren und Pächtern bei der Drainirung von Pachtgrundstücken&amp;#039;&amp;#039;. Schwers, Kiel 1857&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schleswig-Holstein und der Zollverein&amp;#039;&amp;#039;. Kiel 1865; [http://books.google.de/books?id=4Yo7AAAAcAAJ&amp;amp;dq=wilhelm+seelig&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=47QSIryhL4&amp;amp;sig=B8yBQRwnT6emqXMzmeFhdU3snhE&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=lq7gSuGIH4WnsAaTj8WIAw&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=1&amp;amp;ved=0CAgQ6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=&amp;amp;f=false books.google.de]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Übersicht der in Schleswig-Holstein angebauten Kernobst-Sorten&amp;#039;&amp;#039;. Jensen, Kiel 1883.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die innere Colonisation in Schleswig-Holstein vor hundert Jahren&amp;#039;&amp;#039;. Rede zum Antritt des Rektorats der königlichen Christian-Albrechts-Universität zu Kiel 1895 ({{URN|nbn:de:s2w-8521}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Manuskripte ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nationaloeconomie&amp;#039;&amp;#039;. Unpublizierte Vorlesungsmitschrift von G. Muhl. Kiel, Wintersemester 1865/66 ({{URN|nbn:de:s2w-6538}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Reichstagsabgeordneten des Deutschen Kaiserreichs (1. Wahlperiode)]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Reichstagsabgeordneten des Deutschen Kaiserreichs (8. Wahlperiode)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117444928}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|117444928}}&lt;br /&gt;
* [http://www.google.de/search?q=Wilhelm+Seelig&amp;amp;btnG=Nach+B%C3%BCchern+suchen&amp;amp;tbm=bks&amp;amp;tbo=1&amp;amp;hl=de Bücher Seeligs] bei Google Books&lt;br /&gt;
* [https://arcinsys.schleswig-holstein.de/arcinsys/detailAction?detailid=b2083 Nachlass, Abt. 399.1137.] LASH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117444928|VIAF=22919225}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Seelig, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ökonom (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Georg-August-Universität Göttingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Christian-Albrechts-Universität zu Kiel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor (Christian-Albrechts-Universität zu Kiel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stifter eines Corps]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Kaiserreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Abgeordnetenhauses]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DFP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pomologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1821]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1906]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Seelig, Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Staatswissenschaftler und Politiker (DFP), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. Juni 1821&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kassel]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. Juli 1906&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Kiel]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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