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	<title>Wilhelm Schwan - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Crazy1880: linkfix</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;linkfix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zum gleichnamigen Graveur siehe [[Wilhelm Schwan (Kupferstecher)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Wilhelm Schwan 1924.jpg|mini|Schwans offizielles [[Reichstag (Weimarer Republik)|Reichstagsporträt]], 1924]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Schwan&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. Februar]] [[1884]] in [[Steele (Essen)|Steele]]; † [[2. Februar]] [[1960]]&amp;lt;ref&amp;gt;Weber/Herbst: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Kommunisten.&amp;#039;&amp;#039; 2004, S. 722.&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Ost-Berlin]]) war ein deutscher Politiker (SPD, KPD, SED).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Wilhelm Schwan wurde 1884 als Sohn eines Bergmanns geboren. Er besuchte die [[Volksschule]]. Anschließend verdiente er seinen Lebensunterhalt wie der Vater als Bergarbeiter. 1912 wurde Schwan Mitglied der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|Sozialdemokratischen Partei Deutschlands]], 1917 wechselte er in die [[Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands]]. Zu dieser Zeit lebte Schwan in der kleinen Bergbaugemeinde [[Rünthe]] im Alt[[kreis Hamm]]. Dort wurde er 1919 bei der ersten Kommunalwahl nach dem Zusammenbruch der Hohenzollern-Monarchie in den Gemeinderat gewählt. Beim [[Ruhraufstand]] von 1920 schloss er sich der [[Rote Ruhrarmee|Roten Ruhrarmee]] an und gehörte zur Kampfleitung im östlichen Ruhrgebiet. Ein Standgericht verurteilte ihn in Abwesenheit zum Tode. Dem Prozess entzog sich Wilhelm Schwan durch eine Flucht nach [[Duisburg]] ins westliche Ruhrgebiet&amp;lt;ref&amp;gt;Westf. Anzeiger, Lokalausgabe Bergkamen, 28. März 2020, &amp;quot;Opfer im Ruhrkampf&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;. Dort trat er schließlich im Dezember 1920 in die [[Kommunistische Partei Deutschlands]] (KPD) ein. In der Partei stand Schwan zunächst der [[Ruth Fischer|Ruth-Fischer-Gruppe]] nahe. Als Funktionär übernahm er den Posten des Parteisekretärs in der Leitung des KPD-Unterbezirks Duisburg. Später wurde er ins Politbüro gewählt. Außerdem war er Gewerkschaftssekretär.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Reichstagswahl Mai 1924|Reichstagswahl im Mai 1924]] wurde Schwan als Kandidat der KPD für den Wahlkreis 23 (Düsseldorf-West) in den [[Reichstag (Weimarer Republik)|Reichstag]] gewählt, dem er bis zum Mai 1928 angehörte. Ende 1926 wurde Schwan aus der KPD ausgeschlossen, eine Solidarisierung durch die &amp;#039;&amp;#039;[[Erklärung der 1000]]&amp;#039;&amp;#039; blieb erfolglos. Sein Reichstagsmandat nahm Schwan fortan für die Gruppe der [[Linke Kommunisten|Linken Kommunisten]] wahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ausscheiden aus der aktiven Politik arbeitete er im Anzeigengeschäft und als Handelsvertreter, ehe im Februar 1933 sein Geschäft als „getarntes KPD-Unternehmen“ von den Nationalsozialisten stillgelegt wurde. Schwan wurde verhaftet und für mehrere Monate in einem Konzentrationslager interniert. 1935 emigrierte er ins [[Saargebiet]] und arbeitete dort erneut als Handelsvertreter. Nachdem Schwan 1938 in [[Berlin]] noch einmal für vier Monate inhaftiert worden war, wurde er während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] in Rüstungsbetrieben dienstverpflichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 1945 wurde Schwan erneut in die KPD aufgenommen und leitete ab dem Juni das Wohnungsamt [[Berlin-Lichtenberg]]. Aus der Partei, zwischenzeitlich [[Zwangsvereinigung von SPD und KPD zur SED|zur SED vereinigt]], wurde er am 26. April 1949 wieder ausgeschlossen. Nach seinem Tod im Februar 1960 flüchtete seine Witwe im März des Jahres in die Bundesrepublik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hermann Weber (Historiker, 1928)|Hermann Weber]] zählt ihn neben [[Max Schütz]] und [[Paul Schlecht]] zu den Konkurrenten [[Ernst Thälmann]]s im Vorfeld von dessen Wahl zum Parteivorsitzenden.&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann Weber: &amp;#039;&amp;#039;Thälmann und Stalin, die KPdSU und die KPD&amp;#039;&amp;#039;. In: Hermann Weber / Bernhard H. Bayerlein (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Thälmann-Skandal. Geheime Korrespondenzen mit Stalin&amp;#039;&amp;#039;. Aufbau-Verlag, Berlin 2003, ISBN 978-3-351-02549-6, S. 11–34, hier S. 16 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* Wilhelm Schwan, [[Ruth Fischer]], [[Werner Scholem]], [[Hugo Urbahns]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Wahrheit über die Verhandlungen mit der deutschen Opposition in Moskau.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1927, {{DNB|361832648}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=[[Hermann Weber (Historiker, 1928)|Hermann Weber]], [[Andreas Herbst]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Schwan, Wilhelm&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Deutsche Kommunisten. Biographisches Handbuch 1918 bis 1945&lt;br /&gt;
   |Auflage=2., überarbeitete und stark erweiterte&lt;br /&gt;
   |Verlag=Dietz&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
   |Datum=2008&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-320-02130-6&lt;br /&gt;
   |Online=https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/recherche/kataloge-datenbanken/biographische-datenbanken/wilhelm-schwan?ID=5171}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|130112232}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|130112232}}&lt;br /&gt;
* {{Biorabw||14090}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=130112232|VIAF=50325288}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schwan, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:USPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Zentralkomitees der KPD]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KZ-Häftling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1884]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1960]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betroffener eines Parteiausschlussverfahrens (KPD)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betroffener eines Parteiausschlussverfahrens (SED)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schwan, Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SPD, KPD, SED), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. Februar 1884&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Steele (Essen)|Steele]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. Februar 1960&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Ost-Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Crazy1880</name></author>
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