<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Wilhelm_Schloz</id>
	<title>Wilhelm Schloz - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Wilhelm_Schloz"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_Schloz&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-26T14:12:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_Schloz&amp;diff=874890&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 21. Oktober 2025 um 14:37 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_Schloz&amp;diff=874890&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-10-21T14:37:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Schloz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. April]] [[1894]] in [[Deizisau]], [[Landkreis Esslingen]]; † [[8. Februar]] [[1972]] in [[Stuttgart-Weilimdorf]]) war ein deutscher [[Schriftsteller]], [[Malerei|Maler]], [[Grafiker]] und Buch-[[Illustrator]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Schloz ist in Deizisau geboren und aufgewachsen. Er besuchte die höhere Schule in [[Esslingen am Neckar]] (das heutige [[Georgii-Gymnasium Esslingen|Georgii-Gymnasium]]) und studierte anschließend [[Germanistik]] und [[Kunstgeschichte]]. Am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] nahm er als Freiwilliger an der Westfront teil und erlitt eine schwere Verwundung, durch die er seinen rechten Arm verlor. Nach dem Ersten Weltkrieg arbeitete er zunächst als Zeichenlehrer und wurde dann [[Berufsschule|Berufsschullehrer]]. 1924 war er einer der Mitbegründer der Württembergischen Bauernvolkshochschule. Schloz lebte in Stuttgart-Weilimdorf. Neben seiner Lehrtätigkeit schrieb er zahlreiche Erzählungen, Kurzgeschichten, Gedichte und Schauspiele.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans-Dieter Mück]], [[Dieter Blum]]: Dichter im Kreis Esslingen. Hrsg. von der Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen, Esslingen am Neckar 1979, S. 164&amp;lt;/ref&amp;gt; Einige davon sind in der schwäbischen Mundart seines Heimatortes Deizisau verfasst, der auch in mehreren seiner Gedichte wie &amp;#039;&amp;#039;Ein Dorf&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;D´Rotfeld-Lende&amp;#039;&amp;#039; vorkommt. Auch als Maler und Grafiker stellte er oft Motive aus Deizisau dar. Das [[Reallexikon der deutschen Literaturwissenschaft|Reallexikon der deutschen Literaturgeschichte]] schreibt zur literarischen Bedeutung seiner Dichtung:&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;„Diese Mundartlyrik kann nach Ausdruck, Formenreichtum und Gehalt der hochsprachigen Kunstlyrik ebenbürtig zur Seite gestellt werden. [[August Lämmle]] und Wilhelm Schloz ist es gelungen, die schwäbische Mundart in ganz besonderem Maße zu adeln.“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;deutsche Literaturgeschichte&amp;quot;&amp;gt;[[Werner Kohlschmidt]], [[Wolfgang Mohr]] (Hrsg.): Reallexikon der deutschen Literaturgeschichte; Band 1. Verlag Walter de Gruyter, Berlin 2001 (Originalausgabe 1958), ISBN 978-3-11-087956-8, S. 535&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schloz trat bereits 1923 und wieder zum 1. Mai 1933 der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] bei ([[Liste von NSDAP-Parteimitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 3.222.086).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-VIII KARTEI/19240778&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;NSDAP und völkische Bünde&amp;quot;&amp;gt; Winfried Mogge: &amp;#039;&amp;#039;Wir lieben Balder, den Lichten ...&amp;#039;&amp;#039; . Völkisch-religiöse Jugendbünde vom Wilhelminischen Reich zum Dritten Reich. In: [[Uwe Puschner]], [[Clemens Vollnhals]] (Hrsg.): Die völkisch-religiöse Bewegung im Nationalsozialismus; Schriften des Hannah-Arendt-Instituts, Band 47. Verlag Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2012, ISBN 978-3-525-36996-8, S. 51, 64, 181. Schloz hatte ab dem 1. Mai 1933 die NSDAP-Mitgliedsnummer: 3 222 086. In der Deutschen Glaubensbewegung war er zuerst Gauführer und dann 1936/37 stellvertretender Vorsitzender.&amp;lt;/ref&amp;gt; In den 1920er-Jahren war er Mitglied [[Völkische Bewegung|völkisch]] geprägter Organisationen wie des Jugendbundes der [[Adler und Falken]] und des Siedlungsbundes der [[Artamanen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;NSDAP und völkische Bünde&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt; [[George L. Mosse]]: Die deutsche Rechte. In: [[Werner E. Mosse]], [[Arnold Paucker]] (Hrsg.): Entscheidungsjahr 1932. Zur Judenfrage in der Endphase der Weimarer Republik. Mohr Siebeck Verlag, Tübingen 1966, ISBN 978-3-16-821102-0, S. 207&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Zeit des [[Drittes Reich|Dritten Reichs]] wurde er ein Führungsmitglied der [[Deutsche Glaubensbewegung|Deutschen Glaubensbewegung]], die das Christentum ablehnte und durch einen „arisch-nordischen“ Glauben ersetzen wollte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NSDAP und völkische Bünde&amp;quot; /&amp;gt; Auch verfasste er zahlreiche Schriften zur Ideologie dieser Glaubensbewegung.&amp;lt;ref&amp;gt; [[Armin Mohler]]: Die Konservative Revolution in Deutschland 1918–1932, Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1989, ISBN 3-534-03955-6. S. 386&amp;lt;/ref&amp;gt; Schloz zählte zum 1938 gegründeten nationalsozialistischen [[Schwäbischer Dichterkreis (1938)|Schwäbischen Dichterkreis]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Die Neue Literatur]]&amp;#039;&amp;#039; 40 (1939). Hrsg. von [[Will Vesper]], S. 107.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs war Schloz fast ein Jahr interniert. Im Spruchkammerverfahren wurde er zunächst als Belasteter eingestuft und zu Strafzahlungen verurteilt, die jedoch nach mehreren Einsprüchen stark abgesenkt wurden. Außerdem wurde er nun nur noch als &amp;quot;Mitläufer&amp;quot; eingestuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Sohn [[Wilhelm Schloz (Bergsteiger)|Wilhelm]] wurde als Bergsteiger bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke als Schriftsteller (in Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Christ oder Deutscher? Eine völkische Frage&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriften zur Deutschen Glaubensbewegung&amp;#039;&amp;#039; 2). Bündischer Verlag, Heidelberg 1934&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Funken aus Muspelheim. Gespräche mit Dingen&amp;#039;&amp;#039;. Gutbrod-Verlag, Stuttgart 1936&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Spätsommer. Eine Novelle in Briefen&amp;#039;&amp;#039;. Georg-Truckenmüller-Verlag, Stuttgart und Berlin 1938&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Regina Holderbusch. Drei Erzählungen.&amp;#039;&amp;#039; Georg-Truckenmüller-Verlag, Stuttgart und Berlin 1940&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Um das Germanische im Deutschen.&amp;#039;&amp;#039; Georg Truckenmüller-Verlag, Stuttgart 1944.&amp;lt;ref&amp;gt;Schloz überreichte dieses 1944 erschienene Buch dem württembergischen Ministerpräsidenten und Kultminister [[Christian Mergenthaler]] seiner handschriftlichen Widmung zufolge &amp;#039;&amp;#039;in Hingabe an unser höchstes Ziel, das Reich&amp;#039;&amp;#039; ({{Webarchiv |url=https://www.zvab.com/signierte-erstausgabe/Germanische-Deutschen-handschriftlicher-Ministerpr%C3%A4sident-Prof-Mergenthaler/30027583872/bd |wayback=20210310184044 |text=Widmungskarte}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ernte einer Gezeit. Gedichte&amp;#039;&amp;#039;. Knöller-Verlag, Stuttgart 1953&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wenn e an Di denk, Muetter … Gedichte in schwäbischer Mundart&amp;#039;&amp;#039;. Hünenburg-Verlag, Stuttgart 1955&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kleiner Hausgarten der Weisheit. Aphorismen, Betrachtungen, Skizzen&amp;#039;&amp;#039;. [[Silberburg-Verlag]], Stuttgart 1959&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Begegnungen. Kurzgeschichten&amp;#039;&amp;#039;. Arno-Balzer-Verlag, Stuttgart 1964&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wäre uns die Liebe nicht gegeben. Vier Erzählungen&amp;#039;&amp;#039;. Lettner Verlag, Berlin 1966&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke als Illustrator (in Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* [[Otto Linck]]: &amp;#039;&amp;#039;Rast auf der Reise. Gedichte&amp;#039;&amp;#039;. Alexander-Fischer-Verlag, Tübingen 1921, mit 14 Holzschnitten von Wilhelm Schloz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Schloz. Aus seinem Wirken und Schaffen. Freundesgabe des Arbeitskreises für deutsche Dichtung zum 70. Geburtstag von Wilhelm Schloz.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von Hinrich Jantzen. Privatdruck 1964.&lt;br /&gt;
* Alexandra Baicu: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Schloz (1894–1972). Vom Belasteten zum Mitläufer.&amp;#039;&amp;#039; In:  Stephan Molitor (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der &amp;quot;Schwäbische Dichterkreis&amp;quot; von 1938 und seine Entnazifizierung: Begleitpublikation zu der Ausstellung des Staatsarchivs Ludwigsburg vom 5. Juni bis 6. September 2019&amp;#039;&amp;#039;. Kohlhammer, Stuttgart 2019, ISBN 9783170365278, S. 89–91.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117330639}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117330639|VIAF=59858437}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schloz, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Illustrator (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aphoristiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1894]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1972]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Schwäbisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schloz, Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Schriftsteller, Maler, Grafiker und Buch-Illustrator&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. April 1894&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Deizisau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. Februar 1972&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Stuttgart-Weilimdorf]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
	</entry>
</feed>