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	<title>Wilhelm Schepmann - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T21:46:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_Schepmann&amp;diff=433413&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Malabon: HC: Ergänze Kategorie:Leutnant (Preußen)</title>
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		<updated>2025-08-25T20:19:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Leutnant_(Preu%C3%9Fen)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Leutnant (Preußen) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Leutnant (Preußen)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Wilhelm Schepmann.jpg|mini|Wilhelm Schepmann, hier [[SA-Obergruppenführer|SA-Ober&amp;amp;shy;gruppen&amp;amp;shy;führer]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 146-1979-107-12, Volkssturm, Wehrschießen zur Vorbereitung.jpg|mini|„Stabschef der SA“ und „Inspekteur für die Schieß&amp;amp;shy;ausbildung des deutschen Volkssturms“ Schepmann (ganz vorne stehend) beim „Wehrschießen“ des [[Volkssturm]]s]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Schepmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. Juni]] [[1894]] in [[Baak (Hattingen)|Baak]]; † [[26. Juli]] [[1970]] in [[Gifhorn]]) war von 1943 bis 1945 der letzte [[Stabschef der SA]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Schlag nach!&amp;#039;&amp;#039; Bibliographisches Institut, Leipzig 1938, S. 203.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch des Gymnasiums absolvierte Schepmann das [[Lehrerseminar]] und arbeitete im Anschluss als Volksschullehrer in Hattingen. Er nahm von 1914 bis 1918 als Soldat des [[Westfälisches Jäger-Bataillon Nr. 7|Westfälischen Jäger-Bataillons Nr. 7]] am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teil und wurde an der [[Westfront (Erster Weltkrieg)|West-]] und [[Ostfront (Erster Weltkrieg)|Ostfront]] eingesetzt. Während des Krieges war er zunächst Kompanieführer im Rang eines Leutnants der Reserve, dann Bataillons-Adjutant und schließlich Gerichtsoffizier. In den Kriegsjahren wurde er dreimal verwundet, davon zweimal schwer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schepmann trat 1925 in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 26.762) ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spiegel61&amp;quot;&amp;gt;{{Der Spiegel |ID=43364050 |Titel=Schepmann. SA marschiert |Jahr=1961 |Nr=21 |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er organisierte zusammen mit [[Viktor Lutze]] den Aufbau der SA im [[Ruhrgebiet]]; bereits 1928 war er [[Parteiredner]]. Gleichzeitig arbeitete er als NSDAP-Stadtverordneter und als SA-Führer in Hattingen und trug wesentlich dazu bei, die Stadt zu einer der Hochburgen der Nationalsozialisten im Ruhrgebiet zu machen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Josef Wagner |Titel=Volk und Kultur im Gau Westfalen Süd. |Verlag=Westfalen-Verlag |Ort=Dortmund |Datum=1938-05 |Kommentar=Veröffentlicht zum Gautag 1938 in Bochum}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1932 bis 1933 war Schepmann Mitglied des [[Preußischer Landtag|Preußischen Landtages]] und ab November 1933 Mitglied des [[Reichstag (Zeit des Nationalsozialismus)|Reichstags]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1931 war Schepmann aus dem Schuldienst ausgetreten; er arbeitete hauptberuflich als Führer der SA-Untergruppe Westfalen-Süd im Rang eines SA-Oberführers. Ab November 1932 übernahm er die Führung der SA-Gruppe [[Westfalen]]. Im Februar 1933 wurde er zum [[Polizeipräsident]]en von [[Dortmund]] ernannt. Am 1. April 1934 erfolgte seine Ernennung zum Führer der SA-Gruppe X ([[Niederrhein (Region)|Niederrhein]] und Westfalen). In der Folge des sogenannten [[Röhm-Putsch]]es übernahm Schepmann ab November 1934 die Führung der SA-Gruppe in [[Sachsen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schepmann wurde im März 1936 kommissarisch mit der Verwaltung der Stelle des Kreishauptmanns der Kreishauptmannschaft Dresden-Bautzen beauftragt und erhielt mit Wirkung vom 1. Juni 1936 die Ernennung zum Kreishauptmann. 1939 wurde die Kreishauptmannschaft in Regierungsbezirk umbenannt. Sodann übte Schepmann bis August 1943 die Funktion als Regierungspräsident des [[Regierungsbezirk Dresden|Regierungsbezirkes Dresden-Bautzen]] aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Unfalltod von Viktor Lutze am 2. Mai 1943 übernahm [[Max Jüttner]] kommissarisch das Amt des SA-Stabschefs.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Munzinger|00000001439|Max Jüttner}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Schepmann wurde am 18. August 1943 zunächst mit der Führung der Geschäfte des [[Oberste SA-Führung|Stabschefs der SA]] beauftragt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|ibn|19|08|1943|1|SA.-Obergruppenführer Wilhelm Schepmann führt die Geschäfte des Stabschefs der SA.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die endgültige Ernennung erfolgte am 8. November 1943;&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|dkv|09|11|1943|4|Stabschef der SA Schepmann}}&amp;lt;/ref&amp;gt; diese Funktion hatte er bis zum Kriegsende inne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch in den letzten Kriegsmonaten engagierte er sich aktiv für den [[Endsieg]] im Sinne der [[Nationalsozialistische Propaganda|NS-Propaganda]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|ztb|02|01|1945|2|Ein neues Jahr des Kampfes. Tagesbefehl des Stabschefs der SA}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|obz|01|03|1945|1|Draht und Funk berichten ferner aus In- und Ausland}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende lebte Schepmann unter falschem Namen („Schumacher“) in Gifhorn und arbeitete als Materialverwalter im dortigen Kreiskrankenhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|san|30|04|1949|2|nachrichtenteil I}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu Tarnzwecken trat er der SPD bei. Im April 1949 wurde er schließlich erkannt, vom [[Vereinigtes Königreich|britischen]] [[Secret Intelligence Service]] verhaftet und Ende Juni 1950 vor einem Dortmunder [[Schwurgericht]] angeklagt. Als Dortmunder Polizeipräsident sollte Schepmann die [[Redaktion]] der Tageszeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Dortmunder General-Anzeiger|Der Generalanzeiger]]&amp;#039;&amp;#039; dazu genötigt zu haben, ihre gegen den [[Nationalsozialismus]] gerichtete Arbeit einzustellen. Er wurde zu neun Monaten Gefängnis verurteilt, ging in Berufung und wurde 1954 freigesprochen. Im [[Entnazifizierung]]sverfahren wurde er im April 1952 als unbelastet (Kategorie&amp;amp;nbsp;V) eingestuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schepmann wollte wieder als Lehrer arbeiten, dies verweigerte jedoch das [[Niedersachsen|niedersächsische]] [[Kultusministerium]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1952 wurde Schepmann über die [[Gesamtdeutscher Block / Bund der Heimatvertriebenen und Entrechteten|BHE]]-Liste im [[Landkreis Gifhorn]] in den [[Kreistag]] und in die Gemeindevertretung gewählt. 1956 wurde er ehrenamtlicher stellvertretender [[Bürgermeister]] von Gifhorn. Seine Wiederwahl 1961 erregte jedoch öffentlichen Anstoß, woraufhin Schepmann von seinem Amt zurücktrat.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spiegel61&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 5. Februar 1938 Ehrenbürger von [[Kurort Oberwiesenthal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Joachim Lilla: &amp;#039;&amp;#039;Leitende Verwaltungsbeamte und Funktionsträger in Westfalen und Lippe (1918–1945/46). Biographisches Handbuch.&amp;#039;&amp;#039; Aschendorff, Münster 2004, ISBN 3-402-06799-4, S. 262–263.&lt;br /&gt;
* Daniel Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Schützen und Dienen. Polizisten im Ruhrgebiet in Demokratie und Diktatur 1919–1939.&amp;#039;&amp;#039; Klartext, Essen 2008, ISBN 978-3-89861-929-5.&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3-88741-116-1}}&lt;br /&gt;
* [[Ernst Kienast]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch für den Preußischen Landtag.&amp;#039;&amp;#039; Ausgabe für die 5. Wahlperiode, Berlin 1933, S. 378.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--* Lars Friedrich: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Schepmann (1894-1970) - Lehrer, Stabschef der SA, Erster Beigeordneter der Stadt Gifhorn. Eine erste Biographie&amp;#039;&amp;#039;. [[BoD]], Hattingen 2011 (siehe http://www.forschungdieverbindet.de)   erst wenn es erschienen ist     --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Yves Müller]]: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Schepmann – der letzte SA-Stabschef und die Rolle der SA im Zweiten Weltkrieg&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift für Geschichtswissenschaft (1953)|Zeitschrift für Geschichtswissenschaft]]&amp;#039;&amp;#039;, 2015, Heft 6, S. 513–532&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|129440566}}&lt;br /&gt;
* [https://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/finde/langDatensatz.php?urlID=1388&amp;amp;url_tabelle=tab_person Wilhelm Schepmann.] Internet-Portal „Westfälische Geschichte“.&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=pe/026445}}&lt;br /&gt;
* {{Deutsche Biographie |GND=129440566 |Name=Schepmann, Wilhelm Hans |NDB-online=1 |Autor=[[Yves Müller]] |Datum=2022-07-01}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=129440566|VIAF=65086400}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schepmann, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichsredner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichsleiter (NSDAP)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GB/BHE-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Landtags (Freistaat Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Regierungspräsident (Sachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreishauptmann (Sachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polizeipräsident (Dortmund)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stellvertretender Bürgermeister (Niedersachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommunalpolitiker (Landkreis Gifhorn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Gifhorn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Hattingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leutnant (Deutsches Heer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Eisernen Kreuzes I. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1894]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1970]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leutnant (Preußen)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schepmann, Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (NSDAP), MdR, MdL, Stabschef der SA&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. Juni 1894&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Baak (Hattingen)|Baak]] bei Hattingen&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. Juli 1970&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Gifhorn]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Malabon</name></author>
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