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	<title>Wilhelm Scharrelmann - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T23:02:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_Scharrelmann&amp;diff=370730&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dateientlinkerbot: Bot: Entferne Commons:File:Wilhelm Scharrelmann – Foto.jpg (de) da die Datei gelöscht wurde. (No permission since 22 December 2025)</title>
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		<updated>2025-12-30T06:16:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Entferne &lt;a href=&quot;https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Wilhelm_Scharrelmann_%E2%80%93_Foto.jpg&quot; class=&quot;extiw&quot; title=&quot;commons:File:Wilhelm Scharrelmann – Foto.jpg&quot;&gt;Commons:File:Wilhelm Scharrelmann – Foto.jpg&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Datei:Wilhelm_Scharrelmann_%E2%80%93_Foto.jpg&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Datei:Wilhelm Scharrelmann – Foto.jpg (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;de&lt;/a&gt;) da die Datei gelöscht wurde. (No permission since 22 December 2025)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Scharrelmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. September]] [[1875]] in [[Bremen]]; † [[18. April]] [[1950]] in [[Worpswede]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Lehrer]] und [[Schriftsteller]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Scharrelmann war der Sohn eines Kolonialwarenhändlers. Er war der Bruder des Pädagogen und Schriftstellers [[Heinrich Scharrelmann]] (1871–1940).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er besuchte in Bremen nach der Domschule wie sein Bruder das [[Bremer Lehrerseminare|Bremer Lehrerseminar]] an der Hamburger Straße. Von 1896 bis 1905 war er Dorfschullehrer in Bremen-[[Seehausen (Bremen)|Seehausen]], danach ab 1905 Lehrer in [[Walle (Bremen)|Walle]] und von 1908 bis 1921 an der &amp;#039;&amp;#039;Hilfsschule Vegesacker Straße&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Herbert Schwarzwälder]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Große Bremen-Lexikon]].&amp;#039;&amp;#039; 2., aktualisierte, überarbeitete und erweiterte Auflage. Edition Temmen, Bremen 2003, ISBN 3-86108-693-X.&amp;lt;/ref&amp;gt; Während der Zeit als Pädagoge engagierte er sich für die Bremer Schulreformbewegung, deren prominentester Kopf [[Fritz Gansberg]] war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Scharrelmann schrieb bereits vor dem Ersten Weltkrieg [[Roman]]e, [[Erzählung]]en und Bühnenstücke für Jugendliche und Erwachsene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] verstärkte sich sein schriftstellerisches Schaffen und so quittierte er 1921 den Schuldienst in Bremen. Er ließ sich 1926 in Worpswede nieder, wo er bis zu seinem Tod im abgelegenen &amp;#039;&amp;#039;Tannenhof&amp;#039;&amp;#039; lebte und arbeitete. Zusammen mit [[Hans Leip]] und dem literarischen Freundeskreis um [[Hans Franck (Schriftsteller)|Hans Franck]], [[Hans Friedrich Blunck]], [[Agnes Miegel]] und [[Manfred Hausmann]] gründete er 1924 die konservative bis z. T. auch völkisch-national ausgerichtete Autorenvereinigung &amp;#039;&amp;#039;[[Die Kogge]]&amp;#039;&amp;#039;, die 1934 im Zuge der nationalsozialistischen Gleichschaltungspolitik aufgelöst und in der im Oktober 1933 gegründeten [[Reichsschrifttumskammer]] mit anderen Autorenvereinigungen zusammengefasst wurde. Scharrelmann selbst machte in der NS-Zeit mit seiner Heimatdichtung Karriere und war williger Akteur der Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinen Erzählungen stehen einfache Menschen im Mittelpunkt: Die &amp;#039;&amp;#039;Geschichten aus der Pickbalge&amp;#039;&amp;#039; (1919), &amp;#039;&amp;#039;Rund um Sankt Annen&amp;#039;&amp;#039; (1919) bis hin zu &amp;#039;&amp;#039;Ein Kind schlägt seine Augen auf&amp;#039;&amp;#039; (1938). Sie waren sehr beliebt – auch von offizieller Seite des NS-Staates aus. So bekam Scharrelmann 1935, mit anderen, den Literaturpreis der Provinz Hannover; die Grußworte bei der Verleihung sprach Dr. Erdmann aus Berlin im Namen des Propagandaministeriums und der [[Reichsschrifttumskammer]]. Zahlreiche weitere Beispiele für Scharrelmanns Regimetreue finden sich in dem Buch von Strohmeyer/Artinger/Krogmann&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Landschaft, Licht und Niederdeutscher Mythos. Die Worpsweder Kunst und der Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039;, Weimar 2000&amp;lt;/ref&amp;gt;. Seit August 1933 war er im [[Reichsverband Deutscher Schriftsteller]] und erklärte sich laut Akte im Bundesarchiv Berlin&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv Berlin: Scharrelmann, Wilhelm, 3.9.75 RKK: 2101 Box:1105 File: 08.&amp;lt;/ref&amp;gt; „vorbehaltlos bereit, jederzeit für das deutsche Schrifttum im Sinne der nationalen Regierung einzutreten“. Seit Mai 1934 war er zudem „Förderndes Mitglied“ der SS&amp;lt;ref&amp;gt;Krogmann, Ferdinand: Worpswede im Dritten Reich 1933-1945. Bremen: Donat Verlag 2011, S. 19–23&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] schrieb Scharrelmann unter anderem die Fabeln &amp;#039;&amp;#039;Tiere, klug wie Menschen&amp;#039;&amp;#039; (1946) und die Märchen in &amp;#039;&amp;#039;Die schöne Akelei&amp;#039;&amp;#039; (1948).&amp;lt;ref&amp;gt; Herbert Schwarzwälder: &amp;#039;&amp;#039;Das Große Bremen-Lexikon&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beigesetzt wurde er auf dem [[Worpswede#Zionskirche und Kirchfriedhof|Worpsweder Friedhof]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
=== Romane und Erzählungen ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Anna Maria&amp;#039;&amp;#039;, Prosadichtungen, 1900&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Fahrt ins Leben&amp;#039;&amp;#039;, 1907&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Stimmen der Stille&amp;#039;&amp;#039;, 1908&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Michael Dorn&amp;#039;&amp;#039;, 1909&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Piddl Hundertmark&amp;#039;&amp;#039;, Geschichte einer Kindheit, 1912&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Großmutters Haus und andere Geschichten&amp;#039;&amp;#039;, 1913&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschichten aus der Pickbalge&amp;#039;&amp;#039;, Erzählungen, 1916&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Täler der Jugend&amp;#039;&amp;#039;, 1919&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rund um Sankt Annen&amp;#039;&amp;#039;, Erzählungen, 1919&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die drei Brüder und anderes&amp;#039;&amp;#039;, 1920&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jesus, der Jüngling&amp;#039;&amp;#039;, 1920&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die beiden Kranze und andere Geschichten&amp;#039;&amp;#039;, 1920&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Selige Armut&amp;#039;&amp;#039;, 1920&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schweigende Liebe&amp;#039;&amp;#039;, 1920&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die erste Gemeinde&amp;#039;&amp;#039;, Erzählung, 1921&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Traumland&amp;#039;&amp;#039;, Novelle, 1922&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;In Poppenburg&amp;#039;&amp;#039;, Novellen, 1922&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hahnemanns Liebesgarten&amp;#039;&amp;#039;, Erzählung, 1923&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Testament und andere Erzählungen&amp;#039;&amp;#039;, 1926&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Fährhaus&amp;#039;&amp;#039;, 1928&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hinnerk der Hahn&amp;#039;&amp;#039;, 1930&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Katen im Teufelsmoor&amp;#039;&amp;#039;, 1937&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ein Kind schlägt seine Augen auf&amp;#039;&amp;#039;, 1938&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tiere, klug wie Menschen&amp;#039;&amp;#039;, Erzählungen, 1946&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die himmlische Wanderung&amp;#039;&amp;#039;, 1947&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Hütte unter den Sternen&amp;#039;&amp;#039;, 1947&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die schöne Akelei&amp;#039;&amp;#039;, 1948&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bühnenstücke ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Krieg&amp;#039;&amp;#039;, Schauspiel, 1906 (gemeinsam mit [[Johannes Wiegand]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Himmelstür wird offenstehen!&amp;#039;&amp;#039;, Weihnachtsspiel, 1910&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die heilige Not&amp;#039;&amp;#039;, Schauspiel, 1914 (gemeinsam mit Johannes Wiegand)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zirkus Bratengeiger&amp;#039;&amp;#039;, Schwank, 1918&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Hochzeit in der Pickbalge&amp;#039;&amp;#039;, heiteres Schauspiel, 1920&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hörspiele ==&lt;br /&gt;
* 1926: Die Hochzeit in der Pickbalge - - Regie: [[Hans Böttcher (Regisseur)|Hans Böttcher]] ([[Nordische Rundfunk AG|NORAG (Hamburg)]])&lt;br /&gt;
* 1951: De Hochtied in de Pickbalge – Bearbeitung und Regie: [[Eberhard Freudenberg]] ([[Radio Bremen|RB]])&lt;br /&gt;
* 1952: Lammers is dorgegen – Regie: [[Jochen Rottke]] (RB)&lt;br /&gt;
* 1961: De Hochtied in de Pickbalge – Regie: [[Ivo Braak]] (RB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen und Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1936: Literaturpreis der [[Provinz Hannover]] (gemeinsam mit [[Alma Rogge]] und [[Moritz Jahn (Autor)|Moritz Jahn]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Kurt Franz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Scharrelmann&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Kinder- und Jugendliteratur.&amp;#039;&amp;#039; Ein Lexikon: Autoren, Illustratoren, Verlage, Begriffe; Corian, Meitingen 1995ff, ISBN 3-89048-150-7&lt;br /&gt;
* Wilhelm Scharrelmann: &amp;#039;&amp;#039;Antlitz der Freundschaft&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. v. [[Johann-Günther König]]. [[Donat Verlag]], Bremen 2000, ISBN 3-934836-10-0&lt;br /&gt;
* Ferdinand Krogmann: &amp;#039;&amp;#039;Schriftsteller in Worpswede während des „Dritten Reiches“ im Spiegel der Presse und eigener Werke&amp;#039;&amp;#039;, darunter Wilhelm Scharrelmann: Seite 229–237, in: Strohmeyer/Artinger/Krogmann: &amp;#039;&amp;#039;Landschaft, Licht und Niederdeutscher Mythos. Die Worpsweder Kunst und der Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039;, Weimar 2000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117110191}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.mahnke-verlag.de/AbisZ/Autoren/Scharrelmannn.htm | wayback=20060228151118 | text=Lebenslauf beim Mahnke-Theaterverlag}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117110191|LCCN=n/85/33890|VIAF=10614568}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Scharrelmann, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Norddeutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Reichsschrifttumskammer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heimatdichtung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzählung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Roman, Epik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Drama]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kinder- und Jugendliteratur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Worpswede)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pädagoge (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schriftsteller (Bremen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1875]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1950]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Scharrelmann, Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Lehrer und Schriftsteller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. September 1875&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bremen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. April 1950&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Worpswede]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dateientlinkerbot</name></author>
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