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	<title>Wilhelm Schaper - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T21:55:40Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_Schaper&amp;diff=2364487&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;GT1976: Kategorie:Lehrer am Katharineum zu Lübeck</title>
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		<updated>2024-05-21T17:40:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Lehrer_am_Katharineum_zu_L%C3%BCbeck&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Lehrer am Katharineum zu Lübeck (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Lehrer am Katharineum zu Lübeck&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Schaper&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Karl Wilhelm Schaper&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. März]] [[1855]] in [[Göttingen]]; † [[22. April]] [[1926]] in [[Breslau]]) war ein deutscher Pädagoge, Rektor und Naturforscher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Schaper war der Sohn eines Göttinger [[Tuchmacher]]s. Zuerst besuchte er die Realschule, dann das Gymnasium in Göttingen. Nach Ableistung seines Militärdienstes begann er 1876 ein Studium der Physik, Mathematik und Naturgeschichte an der [[Universität Göttingen]]. 1879 wurde er zum Dr. phil. promoviert und bestand bald darauf das Staatsexamen. Zu Ostern 1880 wurde er als wissenschaftlicher Hilfslehrer an der Höheren Bürgerschule zu [[Lübeck]], dem Realzweig des [[Katharineum zu Lübeck|Katharineums]] angestellt. Zum Ende des gleichen Jahres wechselte er als Oberlehrer an den Gymnasialzweig (Gymnasium und Realgymnasium).&amp;lt;ref&amp;gt;Schulprogramm des Katharineums 1882&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Lübeck wurde er Mitglied der [[Gesellschaft zur Beförderung gemeinnütziger Tätigkeit]] und der [[Geographische Gesellschaft zu Lübeck|Geographischen Gesellschaft]]. In den Jahren seiner Lübecker Tätigkeit hielt er mehr als 60 Vorträge. Seit seiner Studienzeit bei [[Ernst Christian Julius Schering]] war er besonders am [[Erdmagnetismus]] interessiert. Ab 1884 baute er als Leiter die &amp;#039;&amp;#039;Erdmagnetische Station in Lübeck&amp;#039;&amp;#039; auf, mit der er während der Jahre 1885/87 eine &amp;#039;&amp;#039;Magnetische Aufnahme des Küstengebietes zwischen Elbe und Oder&amp;#039;&amp;#039; ausführte. Diese Arbeit wurde hauptsächlich aus dem Grunde unternommen, weil die Resultate der beiden erdmagnetischen Stationen in Lübeck und auf der [[Deutsche Seewarte|deutschen Seewarte]] hinsichtlich des Wertes der magnetischen Elemente nicht genügend übereinstimmten und der Direktor der Seewarte [[Georg von Neumayer]] es für sehr wünschenswert hielt, diesen Punkt durch erneute und eingehende Untersuchungen klarzustellen. Der Lübecker Senat kam durch Bewilligung der nötigen Mittel entgegen. Die [[Sternwarte Göttingen]] stellte  ein großes Meyerstein’sches Nadel-[[Inklinatorium]] zur Verfügung, und zu den Deklinations- und Intensitäts-Bestimmungen wurden 1885 ein [[Kollimator]]-Magnet, der in einem Kästchen an vier Seitenfäden hing, sowie ein einfacher im [[Theodolit]] benutzt. In den beiden folgenden Jahren benutzte Schaper das Neumayer’sche Marine-[[Deklinatorium]], bei dem jedoch im Jahre 1887 die schwere Doppelnadel durch eine leichtere Doppelnadel ersetzt wurde, bei welcher die Magnete dünner und die übrigen Konstruktionsteile aus Aluminium gefertigt waren.&amp;lt;ref&amp;gt;Nach [[Göttingische Gelehrte Anzeigen]] 1891, S. 36.&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch Spenden wurde es ihm ermöglicht, vom Feinmechaniker Diederichs in Göttingen ein Reise-[[Universalinstrument]] nach seinen Vorstellungen anfertigen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Einführung der elektrischen [[Straßenbahn Lübeck|Straßenbahn in Lübeck]] wurde jedoch die Arbeit der Station schwer beeinträchtigt. Bemühungen, in größerer Entfernung vom elektrischen Straßenbahnnetz ein neues Observatorium zu bekommen, scheiterten. Auch aus diesem Grund nahm er 1898 eine Berufung zum Direktor des [[Realgymnasium Meiningen|Herzoglichen Realgymnasiums Meiningen]] (heute [[Evangelisches Gymnasium Meiningen]]) an und zog nach [[Meiningen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Untersuchungen über die aequipotentiale Vertheilung der magnetischen Fluida cylindrischer Stahlstäbe.&amp;#039;&amp;#039; Metzger &amp;amp; Wittig 1880&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Klimatisches über Lübeck.&amp;#039;&amp;#039;; &amp;#039;&amp;#039;Meteorologisches über Lübeck&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Lübeck: Festschrift den Theilnehmern der 67. Versammlung deutscher Naturforscher und Ärzte gewidmet&amp;#039;&amp;#039;, H.G. Rahtgens, Lübeck 1895&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Magnetische Aufnahme des Küstengebietes zwischen Elbe und Oder: ausgeführt von der erdmagnetischen Station zu Lübeck&amp;#039;&amp;#039; Heft 1-, 1885–1909&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* -an: &amp;#039;&amp;#039;Oberlehrer Dr. Schaper&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Lübeckische Blätter]]&amp;#039;&amp;#039; 40, 1898, S. 486f.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nachruf&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Meteorologische Zeitschrift&amp;#039;&amp;#039; 43, 1926, S. 375&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1027416330|VIAF=275382699}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schaper, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pädagoge (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geodät]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lehrer am Katharineum zu Lübeck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Meiningen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1855]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1926]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schaper, Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Schaper, Karl Wilhelm (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Pädagoge und Naturforscher&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. März 1855&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Göttingen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. April 1926&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Breslau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;GT1976</name></author>
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