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	<title>Wilhelm Schamoni - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T09:09:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_Schamoni&amp;diff=1651026&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gak69: Weblink aus Fließtext entfernt</title>
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		<updated>2024-07-30T22:43:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Weblink aus Fließtext entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Schamoni&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[4. Januar]] [[1905]] in [[Hamm]] in [[Westfalen]]; † [[25. August]] [[1991]] in [[Altötting]]) war ein deutscher [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholischer]] [[Theologe]], [[Exerzitien]]meister, Begründer und bis 1980 Herausgeber der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Theologisches]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Wilhelm war der jüngere Sohn des Bücherrevisors Wilhelm Schamoni (1867–1935) und dessen Gattin Anna Schamoni, geborene Veltmann (1872–1907). Er besuchte das [[Mariengymnasium Werl|Mariengymnasium]] in [[Werl]]. Nachdem das elterliche Hotel aufgegeben worden war, kam er in die Obhut seiner Tante Josefa Schamoni, die in ihm das religiöse Interesse weckte. Nach dem [[Abitur]] erfolgte der Eintritt in das [[Katholisches Priesterseminar|Priesterseminar]] des [[Erzbistum Paderborn|Erzbistums Paderborn]]. Er studierte dort u.&amp;amp;nbsp;a. bei dem Dogmatiker Johannes Brinktrine. Danach folgte ein Studium an der [[Jesuiten|jesuitischen]] [[Universität Innsbruck|Leopold-Franzens-Universität]] in [[Innsbruck]] und an der [[Geschichte der Universität Löwen#Die Katholische Universität Löwen (1834–1968)|Katholischen Universität]] in [[Löwen]]. Im April 1930 wurde er im [[Paderborner Dom]] zum Priester geweiht. Kaplan in [[Gotha]] und ab 1935 [[Vikar]] in [[Oeynhausen (Nieheim)|Oeynhausen]] waren seine nächsten Lebensstationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nationalsozialismus ==&lt;br /&gt;
Menschenbild und Rassenlehre des [[Nationalsozialismus]] stand er von Beginn an kritisch gegenüber. In seinen Predigten übte er, ausgehend von der [[Enzyklika]] &amp;#039;&amp;#039;[[Mit brennender Sorge]]&amp;#039;&amp;#039; [[Pius XI.|Pius’ XI.]], immer wieder Kritik an der Barbarei der Nationalsozialisten. Er wurde denunziert, am 30. Dezember 1939 verhaftet und wegen [[Wehrkraftzersetzung]] verurteilt. Nach Aufenthalten in den Gefängnissen Paderborn und [[Bielefeld]] erfolgte die Überstellung in das [[Konzentrationslager Dachau]]. Am 26. April 1945, drei Tage vor der [[Befreiung des Konzentrationslagers Dachau|Befreiung des KZ Dachau]] durch amerikanische Truppen, war er unter jenen Häftlingen, die unter SS-Bewachung auf einen Marsch in den Alpenraum geschickt wurden. Auf diesem Marsch konnte er unter abenteuerlichen Umständen fliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach dem Krieg ==&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg hatte er eine Pfarrstelle in [[Helmeringhausen]] im [[Sauerland]]. Zwischen 1950 und 1970 war er [[Spiritual]] für die Theologiestudenten in der Erzdiözese Paderborn. Sein theologisches Interesse galt der [[Hagiographie]], der Darstellung des Lebens von Heiligen und der Untersuchung von Wundern der Heiligen in Relation zu den [[Wunder Jesu|Wundern]] des [[Neues Testament|Neuen Testaments]]. Schamoni übersetzte und edierte zahlreiche Akten von Selig- und Heiligsprechungsprozessen. Im April 1950 wurde er durch ein Handschreiben von Papst [[Pius XII.]] geehrt. 1970 gründete er die katholische Monatsschrift &amp;#039;&amp;#039;Theologisches&amp;#039;&amp;#039;, die als Beilage zur &amp;#039;&amp;#039;Offertenzeitung für die katholische Geistlichkeit&amp;#039;&amp;#039; erschien. Für diese Zeitschrift schrieb er zahlreiche Beiträge. 1980 übergab Schamoni die Herausgeberschaft an den Kölner Moraltheologen [[Johannes Bökmann]]. 1982 erfolgte seine Ernennung zum Ehrenmitglied der [[Päpstliche Akademie für Theologie|Pontificia Academia Theologica Romana]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Juli 1985 wurde er [[Emeritierung|emeritiert]]. 1987 verlegte er seinen Wohnsitz nach Altötting. Am 14. Juli 1987 wurde er vom Vatikan zum [[Päpstlicher Ehrenprälat|Päpstlichen Ehrenprälaten]] ernannt. Die Urkunde überreichte der Regensburger Bischof [[Rudolf Graber (Bischof)|Rudolf Graber]]. Am 25. August 1991 verstarb er in Altötting und wurde am 28. August in der [[Gruft|Priestergruft]] auf dem Michaelifriedhof des bayerischen Wallfahrtsortes beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Neffe, der Filmregisseur [[Ulrich Schamoni]], drehte über ihn den Fernsehfilm &amp;#039;&amp;#039;Der Vikar von Helmeringhausen oder Was nützt es für die Ewigkeit&amp;#039;&amp;#039; (1982).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (in Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das wahre Gesicht der Heiligen&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig 1938&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Priester in Dachau: Feststellungen und Folgerungen&amp;#039;&amp;#039;, in: Sacra Congregatio de Religiosis (Hrsg.)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gebet und Hingabe. Ausführungen der Heiligen&amp;#039;&amp;#039;, Paderborn 1953&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bischöfe der alten afrikanischen Kirche&amp;#039;&amp;#039;, Düsseldorf 1964&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Nachtwache&amp;#039;&amp;#039;, Herder, Freiburg 1946&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070629105417/http://www.bautz.de/bbkl/s/s1/schamoni_w.shtml |band=23|spalten=1268-1272|autor=[[David Berger (Theologe)|David Berger]]|artikel=Schamoni, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
* Johannes Bökmann: &amp;#039;&amp;#039;Zum Gedächtnis an Wilhelm Schamoni&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Theologisches&amp;#039;&amp;#039; 21 (9/1991), Sp. 441–443 [http://www.theologisches.net/files/21_Nr.9.pdf (online)].&lt;br /&gt;
* [[Diedrich Wattenberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Schamoni. Ein Leben für die Ewigkeit&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Theologisches&amp;#039;&amp;#039; 21 (9/1991), Sp. 444–447 [http://www.theologisches.net/files/21_Nr.9.pdf (online)].&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Manfred Hauke]] |Titel=Zur Erinnerung an Pfarrer Wilhelm Schamoni, den Gründer von Theologisches |Sammelwerk=&amp;#039;&amp;#039;Theologisches&amp;#039;&amp;#039; |Band=50 |Nummer=9/10 |Datum=2020 |ISSN=1612-6165 |Spalten=429-458 |Online= |Kommentar=mit Bibliographie Schamonis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|1022852892}}&lt;br /&gt;
* {{WestfAutoren|1571}}&lt;br /&gt;
* [https://www.lexikon-westfaelischer-autorinnen-und-autoren.de/autoren/schamoni-wilhelm/#selbststandige_veroffentlichungen_in Vollständiges Verzeichnis seiner Werke und Herausgeberschaften: Wilhelm Schamoni]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1022852892|LCCN=n/81/127002|VIAF=66914025}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schamoni, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Theologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Dachau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (Erzbistum Paderborn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Publizist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herausgeber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1905]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1991]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schamoni, Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher römisch-katholischer Theologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. Januar 1905&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamm]] in Westfalen&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. August 1991&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Altötting]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gak69</name></author>
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