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	<title>Wilhelm Schaeffler - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Phi: /* Leben */ Uwe Ritzer: &#039;&#039;Schaeffler und die NS-Zeit: Hässliche braune Flecken&#039;&#039;. &#039;&#039;sueddeutsche.de&#039;&#039;, 17. Mai 2010</title>
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		<updated>2026-02-15T14:56:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Uwe_Ritzer&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Uwe Ritzer (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Uwe Ritzer&lt;/a&gt;: &amp;#039;&amp;#039;Schaeffler und die NS-Zeit: Hässliche braune Flecken&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;&lt;a href=&quot;/index.php/S%C3%BCddeutsche_Zeitung&quot; title=&quot;Süddeutsche Zeitung&quot;&gt;sueddeutsche.de&lt;/a&gt;&amp;#039;&amp;#039;, 17. Mai 2010&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Schaeffler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. April]] [[1908]] in [[Bourdonnay]] auf Schloss Marimont; † [[22. Oktober]] [[1981]] in [[Herzogenaurach]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Unternehmer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Er begann sein Studium 1928 an der [[Universität zu Köln]] und an der Rechtsfakultät der [[Paris]]er [[Sorbonne]]. Dem Abschluss zum Diplomkaufmann folgte im Dezember 1937 die Promotion mit der Doktorarbeit „Grenzfälle der Bilanzierung“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Parallel zum Studium begann er 1932 seine berufliche Laufbahn mit dem Eintritt in die Deutsche Revisions- und Treuhand AG. Hier hatte er die Aufgabe, Gutachten zur Wirtschaftlichkeit von Industrieunternehmen auszuarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Wechsel zur Berliner Zentrale der [[Dresdner Bank]] blieb er auf dem Gebiet der Wirtschaftlichkeitsprüfungen tätig, wobei er mittlere und größere industrielle Betriebe im gesamten&lt;br /&gt;
Reichsgebiet durchleuchtete. Im Jahr 1939 erwarb er mit Beteiligung seiner Eltern die [[Davistan|Davistan AG]], ein vier Werke umfassendes Textilunternehmen mit rund 40.000 Quadratmetern Fertigungsfläche im [[Oberschlesien|oberschlesischen]] [[Kietrz|Katscher]]. Die [[Geschichte der Juden in Deutschland|jüdischen]] Eigentümer hatten bereits 1933 Deutschland verlassen müssen. Davistan stand unter Verwaltung eines Bankenkonsortiums und war überschuldet. Davistan produzierte zunächst Textilien für die [[Wehrmacht]] und stellte bereits kurz nach Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] sein Fertigungsprogramm auf kriegswichtige Güter um. 1941 wurde Wilhelm Schaeffler Mitglied der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]. Im selben Jahr stieg sein jüngerer Bruder [[Georg Schaeffler]] in das Unternehmen ein. 1942 wurde das Unternehmen in „Wilhelm Schaeffler AG“ umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar 1945 erhielt Schaeffler den Befehl zur Verlagerung der [[Nadellager]]produktion ins oberfränkische [[Schwarzenhammer]]. Im Sommer 1946 gründeten die Brüder Wilhelm und Georg Schaeffler INA (siehe [[Schaeffler-Gruppe]]) und nahmen hier die Nadellagerproduktion wieder auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls 1946 wurde Wilhelm Schaeffler von den US-Amerikanern an Polen ausgeliefert und dort angeklagt, weil er „im Auftrag der deutschen Regierung“ an der „Liquidierung des dem polnischen Staat und den polnischen Bürgern gehörenden Besitzes“ beteiligt gewesen sein soll. Das Urteil vom April 1949 des zuständigen Bezirksgerichts weitete den Vorwurf auf „jüdisches Eigentum“ aus. Wilhelm Schaeffler wurde nach vierjähriger Haft, die er in Gefängnissen in [[Dachau]], [[Białystok]] und [[Warschau]] verbüßte, am 23. Juli 1951 freigelassen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Uwe Ritzer]]: [https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/schaeffler-und-die-ns-zeit-haessliche-braune-flecken-1.483170 &amp;#039;&amp;#039;Schaeffler und die NS-Zeit: Hässliche braune Flecken&amp;#039;&amp;#039;]. &amp;#039;&amp;#039;[[Süddeutsche Zeitung|sueddeutsche.de]]&amp;#039;&amp;#039;, 17. Mai 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück im Unternehmen baute er die Teppichfertigung als zweites Standbein der Schaeffler-Unternehmensgruppe aus. Schaeffler entwickelte sich in den 1970er Jahren zu den größten Herstellern von Teppichen und Teppichböden in der Bundesrepublik Deutschland.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.herzogenaurach.de/Buerger/Online_Archiv/Amtsblatt_Archiv/2008/Amtsblatt_13_int-2008.pdf | wayback=20090306054039 | text=&amp;#039;&amp;#039;Amtsblatt der Stadt Herzogenaurach&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 13/2008}} (PDF)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Klaus-Peter Gäbelein: [http://www.herzogenaurach.de/fileadmin/user_upload/pdf/verwaltung/Kulturamt/heimatb1.pdf &amp;#039;&amp;#039;50 Jahre Schaeffler Herzogenaurach&amp;#039;&amp;#039;.] (PDF; 207 kB) In: Stadt Herzogenaurach (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Herzogenauracher Heimatblatt&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 25, Nr. 18, 6. November 1997 (Beilage im Amtsblatt Nr. 45/1997)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=140461760|VIAF=107157773}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schaeffler, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1908]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1981]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schaeffler, Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Unternehmer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. April 1908&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bourdonnay]] auf Schloss Marimont&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. Oktober 1981&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Herzogenaurach]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Phi</name></author>
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