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	<title>Wilhelm Saure - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T09:16:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_Saure&amp;diff=1697650&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-28477-98: /* Leben */ falsches Wort</title>
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		<updated>2025-10-11T17:48:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; falsches Wort&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Saure&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. September]] [[1899]] in [[Rattlar]]; † [[18. April]] [[1951]] in [[Frankfurt am Main]]) war ein deutscher Jurist und [[Politiker]] ([[NSDAP]], [[Freie Demokratische Partei|FDP]]), SS-Führer und nach dem Krieg Abgeordneter des [[Hessischer Landtag|Hessischen Landtags]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Wilhelm Saure, Sohn eines Landwirts, besuchte die Volksschulen in Rattlar sowie [[Rhena]] und legte am Gymnasium in [[Korbach]] das [[Abitur]] ab. 1913/14 war Saure Mitglied im [[Wandervogel]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heinemann633&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Autor=Isabel Heinemann|Titel=Rasse, Siedlung, deutsches Blut|TitelErg=Das Rasse- und Siedlungshauptamt der SS und die rassenpolitische Neuordnung Europas|Verlag=Wallstein|Ort=Göttingen|Jahr=2003|ISBN=3-89244-623-7|Seiten=633}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1915 bis 1918 leistete er [[Kriegsdienst]] im [[Deutsches Heer (Deutsches Kaiserreich)|deutschen Heer]]. Von 1919 bis 1921 besuchte er das Lehrerseminar Frankenberg und arbeitete von 1921 bis 1925 als Lehrer in Waldeck. Von 1926 bis 1930 studierte er [[Rechtswissenschaften|Rechts-]] und [[Staatswissenschaften]] an den Universitäten Berlin, Paris, Genf und Göttingen. Er schloss das Studium mit der ersten und zweiten Staatsprüfung sowie der [[Promotion (Doktor)|Promotion]] zum [[Doktor der Rechte|Dr. Jur.]] ab. Danach war er mehrere Jahre im Justiz-, Verwaltungs- und Hochschuldienst tätig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lengemann371&amp;quot;&amp;gt;{{Hessen-Parlament 1946–1986 |Seite=371}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saure gehörte von 1919 bis 1926 dem [[Jungdeutscher Orden|Jungdeutschen Orden]] an und betätigte sich auch im [[Bund Wiking]]. Er beteiligte sich 1921 am [[Aufstände in Oberschlesien|Aufstand in Oberschlesien]]. Saure trat zum 1. Mai 1933 der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 2.597.472)&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-VIII KARTEI/18411014&amp;lt;/ref&amp;gt; und im selben Jahr der [[Schutzstaffel|SS]] bei (SS-Nummer 260.752).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee521&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Autor=[[Ernst Klee]]|Titel=Das Personenlexikon zum Dritten Reich|Ort=Frankfurt am Main|Jahr=2007|Seiten=521}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In der SS erreichte er im April 1940 den Rang eines [[SS-Oberführer]]s.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.dws-xip.pl/reich/biografie/lista4/lista4.html Wilhelm Saure] auf dws-xip.pl&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1934 bis 1944 war Saure im Rasse- bzw. Siedlungsamt des [[Rasse- und Siedlungshauptamt|RuSHA]] ehrenamtlich als SS-Führer tätig. Als Leiter der Rechtsabteilung war Saure ab 1933 im Stabsamt des [[Reichsnährstand|Reichsbauernführers]] beschäftigt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heinemann633&amp;quot; /&amp;gt; Im [[Reichsministerium für Ernährung und Landwirtschaft]] war er seit 1933 Referent für Erbhofrecht (vgl. [[Reichserbhofgesetz]]). 1934 wurde er zum [[Ministerialrat]] ernannt (1935 beim [[Reichsministerium für Ernährung und Landwirtschaft|Reichs- und Preußischen Ministerium für Ernährung und Landwirtschaft]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kirschner40&amp;quot;&amp;gt;{{Kirschner Hessen-Parlament |Seite=40}}&amp;lt;/ref&amp;gt;), später stieg er zum [[Ministerialdirektor]] (beim Reichsernährungsministerium) auf. Saure saß zudem dem Ausschuss für Erbhofrecht bei der [[Akademie für Deutsches Recht]] vor&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee521&amp;quot; /&amp;gt; und war Senatspräsident am [[Reichserbhofgericht]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kirschner40&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 1937 wurde gegen Saure ein Ehrenverfahren beim [[Deutscher Reichsbauernrat|Deutschen Reichsbauernrat]] eingeleitet. Ihm wurde vorgeworfen, unter Ausnutzung seiner Stelle im Ministerium seinem Bruder zu einer bevorzugten Zuweisung einer Siedlerstelle verholfen zu haben. Das Verfahren wurde zunächst auf Anordnung [[Hermann Göring]]s bis 15. Juni 1938 ausgesetzt und Saure schließlich am 15. Juli 1938 in dieser Sache eine Amnestie gewährt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kirschner Hessen-Parlament |Seite=14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1938 bis 1940 war Saure ohne [[Habilitation]] ordentlicher Professor für Bürgerliches Recht, Agrar- und Wirtschaftsrecht an der [[Georg-August-Universität Göttingen|Universität Göttingen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lengemann371&amp;quot; /&amp;gt; In diesem Zeitraum war er für die Akademie der Wissenschaften des [[NS-Dozentenbund]]es in Göttingen tätig. Im Januar 1940 wurde Saure zum ordentlichen Professor für Agrarrecht an der Deutschen [[Karls-Universität Prag]] ernannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee521&amp;quot; /&amp;gt; Er wurde Leiter der [[Hochschularbeitsgemeinschaften für Raumforschung|Hochschularbeitsgemeinschaft für Raumforschung]] in Prag. Von 1940 bis 1942 war er Rektor dieser Universität. Nach einem Konflikt mit [[Reinhard Heydrich]] wurde Saure 1942 von diesem Posten entbunden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee521&amp;quot; /&amp;gt; Danach war Saure von Juni bis Oktober 1942 bei der [[SS-Verfügungsdivision|SS-Division „Das Reich“]] der [[Waffen-SS]] eingesetzt. Seit November 1942 war Saure Gastprofessor an der [[Comenius-Universität Bratislava]]. In Bratislava leitete er von 1943 bis 1945 das Deutsche Wissenschaftliche Institut Preßburg.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=[[Frank-Rutger Hausmann]]|Titel=Auch im Krieg schweigen die Musen nicht|TitelErg=Die Deutschen Wissenschaftlichen Institute im Zweiten Weltkrieg|Auflage=2.|Ort=Göttingen|Jahr=2002|Seiten=322 ff.|Online={{Google Buch |BuchID=gS2KFKr0Ze4C}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Wiedemann: [http://hait.tu-dresden.de/dok/bst/Heft_28_Wiedemann.pdf &amp;#039;&amp;#039;Die Reinhard-Heydrich-Stiftung in Prag (1942–1945)&amp;#039;&amp;#039;.] (PDF; 921&amp;amp;nbsp;kB) [[Hannah-Arendt-Institut]] für Totalitarismusforschung, 2000, S. 30.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1944 war Saure auch im [[SS-Wirtschafts- und Verwaltungshauptamt]] beschäftigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kirschner Hessen-Parlament |Seite=33}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wilhelm Saure war für die [[Freie Demokratische Partei|FDP]] vom 1. Dezember 1950 bis zum 18. April 1951 Mitglied des Hessischen Landtags.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lengemann371&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Michael Grüttner]]: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon zur nationalsozialistischen Wissenschaftspolitik&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Studien zur Wissenschafts- und Universitätsgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Band 6). Synchron, Heidelberg 2004, ISBN 3-935025-68-8, S. 145–146.&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=[[Isabel Heinemann]]|Titel=Rasse, Siedlung, deutsches Blut|TitelErg=Das Rasse- und Siedlungshauptamt der SS und die rassenpolitische Neuordnung Europas|Verlag=Wallstein|Ort=Göttingen|Jahr=2003|ISBN=3-89244-623-7}}&lt;br /&gt;
* {{Kirschner Hessen-Parlament |Seite=14, 22, 25, 31–33, 40, 49}}&lt;br /&gt;
* {{Klausch Hessen-Parlament |Seite=12, 14, 16–17}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|9783596160488}}&lt;br /&gt;
* {{Hessen-Parlament 1946–1986 |Seite=370}}&lt;br /&gt;
* Jochen Lengemann: &amp;#039;&amp;#039;MdL Hessen. 1808–1996. Biographischer Index&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Politische und parlamentarische Geschichte des Landes Hessen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 14 = &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 48, 7). Elwert, Marburg 1996, ISBN 3-7708-1071-6, S. 321.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|130346721}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=130346721|titel=Saure, Wilhelm|datum=2020-07-31}}&lt;br /&gt;
* {{Parlamente in Hessen|Thema=Abgeordnete|Ident=130346721|Titel=Prof. Dr. jur. Wilhelm Saure|Datum=2023-03-01|Abruf=2023-09-18}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=130346721|VIAF=15875212|NDL=00525860}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Saure, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Hessen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FDP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verwaltungsjurist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist (Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Privatrechtler (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Erste Slowakische Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor einer Universität in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Reichsuniversität Prag)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Georg-August-Universität Göttingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Angehöriger der Waffen-SS]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Agrarpolitiker (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ministerialdirektor (NS-Staat)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Akademie für Deutsches Recht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (deutsche Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Jungdeutschen Orden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Bund Wiking]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1899]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1951]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Agrarrechtler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftsrechtler (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Saure, Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist und Politiker (NSDAP, FDP), SS-Führer, MdL&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. September 1899&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Rattlar]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. April 1951&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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