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	<title>Wilhelm Roser - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_Roser&amp;diff=701845&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Stolp: /* Familie */</title>
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		<updated>2026-03-05T21:11:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Familie&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Wilhelm Roser ver. Fanny Weber, Charlotte Haug, Amalie Malwine Haug.jpg|mini|Wilhelm Roser ([[Friedrich Brandseph]], um 1862)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Ferdinand Roser&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. März]] [[1817]] in [[Stuttgart]], [[Königreich Württemberg]]; † [[16. Dezember]] [[1888]] in [[Marburg]], [[Königreich Preußen]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{HStAM|915|5669|443}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein deutscher Chirurg und Augenarzt. Er gilt als Mitbegründer der um 1842 aufgekommenen deutschen Richtung der physiologischen Medizin und schuf 1842 mit [[Carl August Wunderlich]] das &amp;#039;&amp;#039;Archiv für physiologische Heilkunde&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Wilhelm Roser ist der Sohn des [[Staatsrat (Amt)|Staatsrates]] [[Karl von Roser]] und seiner Ehefrau Luise geborene Vischer (* 23. Juli 1796 in [[Calw]]; † 1. August 1841 in [[Stuttgart]]) einer Schwester von Emilie Vischer, der Ehefrau von [[Ludwig Uhland]]. Beide Frauen sind Töchter von [[Emilie Pistorius|Emilie Vischer]] geb. [[Feuerlein (Familie)#Stamm_Emilie_Vischer_(Vi)|Feuerlein]] und des Calwer Großkaufmanns [[Johann Martin Vischer]], der sich Ende des 18. Jahrhunderts von dem Hofbaumeister&lt;br /&gt;
[[Reinhard Fischer (Architekt)|Reinhard Fischer]] in Calw ein prächtiges Stadtpalais im [[Klassizismus|klassizistischen]] Stil erbauen ließ. Wilhelm Roser wuchs mit drei Brüdern und zwei Schwestern auf. Der Puppenspieler [[Albrecht Roser]] war sein Ur-Großneffe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wilhelm Roser war dreimal verheiratet. In seiner ersten Ehe vom 9. Februar 1847 bis 4. Januar 1853 mit Fanny Weber (* 30. Juni 1827 in Tübingen; † 4. Januar 1853 in Marburg), Tochter des Gerichtspräsidenten von Weber in Tübingen, in zweiter Ehe vom 24. November 1855 bis 10. Februar 1870 mit Charlotte Haug (* 21. November 1833 in Tübingen; † 10. Februar 1870 in Marburg), der ältesten Tochter des Tübinger [[Historiker]]s [[Carl Friedrich Haug (Historiker)|Carl Friedrich Haug]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{ADB|11|52|54|Haug, Karl Friedrich|Karl Klüpfel|ADB:Haug, Karl Friedrich}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und in dritter Ehe vom 10. Oktober 1871 bis 16. Dezember 1888 mit Amalie Haug (* 10. September 1848 in Tübingen; † 21. Juni 1890 in Marburg), der zweitjüngsten Tochter des Tübinger Historikers Carl Friedrich Haug. Roser hat aus seinen drei Ehen 13 Kinder. Seine jüngste Tochter wurde geboren, als Roser 65 Jahre alt war. Einer seiner zahlreichen Enkel war der Diplomat [[Walther Reinhardt (Diplomat)|Walther Reinhardt]]. Wilhelm Rosers Enkelin Edith Roser war ebenfalls Ärztin und mit dem Philosophen [[Kurt Hübner (Philosoph)|Kurt Hübner]] verheiratet. Edith Rosers jüngere Schwester Hanna Roser heiratete 1949 den Psychologen [[Carl Friedrich Graumann]].&amp;lt;ref&amp;gt;Sämtliche Daten zur Genealogie sind nach den Aufzeichnungen aus dem Familienarchiv der Nachkommen des Regierungsrates [[Carl Friedrich Feuerlein]] angegeben, zuletzt veröffentlicht 2007 von [https://d-nb.info/986112305 Andreas Abel].&amp;lt;/ref&amp;gt; Wilhelm Roser ist [[Schwägerschaft|verschwägert]] mit [[Carl Friedrich Haug (Unternehmer)|Carl Friedrich Haug junior]], [[Karl von Riecke]] und [[Oskar von Bülow]]. Karl von Riecke verfertigte, basierend auf den lebenslangen genealogischen Forschungen seines Schwiegervaters Carl Friedrich Haug, eine Schrift zur Württembergischen Familien- und Landesgeschichte.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Altwirtembergisches aus Familienpapieren zum besten des Lutherstiftes einer Erziehungsanstalt für Pfarrerssöhne&amp;#039;&amp;#039;, verfasst und herausgegeben von Karl Viktor von Ricke [https://archive.org/stream/bub_gb_JNlMAAAAYAAJ#page/n0/mode/2up]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werdegang ==&lt;br /&gt;
1834 nahm Wilhelm Roser mit seinen engen Freunden [[Carl Reinhold August Wunderlich]] und [[Wilhelm Griesinger]] an der [[Eberhard Karls Universität Tübingen]] das Studium der Medizin auf. Im Jahr 1839 wurde Roser in Tübingen zum Doktor der Medizin [[Promotion (Doktor)|promoviert]].&amp;lt;ref&amp;gt;Dissertation: &amp;#039;&amp;#039;Die Humoralätiologie&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; In den folgenden Jahren unternahm Wilhelm Roser die [[Grand Tour]] nach [[Würzburg]], [[Wien]], [[Paris]] und [[Halle (Saale)|Halle an der Saale]]. In Wien lernte Roser [[Carl von Rokitansky]] und [[Josef von Škoda]] kennen. In Paris entstand die wissenschaftlich fruchtbare Zusammenarbeit mit seinem Kollegen [[Auguste Nélaton]]. 1841 nach Württemberg zurückgekehrt, [[Habilitation|habilitierte]] sich Wilhelm Roser an der Eberhard Karls Universität im Fach [[Chirurgie]] und lehrte anschließend an der dortigen Medizinischen Fakultät als [[Privatdozent]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1846 bis 1850 war Roser Oberamtswundarzt in Reutlingen. Dort erreichte ihn der Ruf der [[Philipps-Universität Marburg]] auf ihren [[Lehrstuhl]] für [[Chirurgie]] in der Nachfolge seines Kollegen [[Eduard Zeis]]. Roser folgte dem Ruf und bekleidete den Lehrstuhl bis zu seiner [[Emeritierung]]. In Marburg etablierte er die [[Augenheilkunde]]. 1869 wurde Roser zum Geheimen Medizinalrat ernannt. Er ließ sich 1883 die so genannte [[Behring-Villa]] erbauen und lebte bis zu seinem Tode im [[Dreikaiserjahr]] mit seiner Familie in Marburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Carl Wunderlich und Wilhelm Griesinger gründete Roser 1841 das &amp;#039;&amp;#039;Archiv für physiologische Heilkunde&amp;#039;&amp;#039;. Im Vorwort zu seinem &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der anatomischen Chirurgie&amp;#039;&amp;#039; (1859) würdigte er die stillen Wissenschaftsverdienste von [[Wilhelm Baum (Mediziner)|Wilhelm Baum]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Georg Fischer (Mediziner)|Georg Fischer]]: &amp;#039;&amp;#039;Baum, Wilhelm&amp;#039;&amp;#039;. Allgemeine Deutsche Biographie (ADB), Bd. 46, Duncker &amp;amp; Humblot, Leipzig 1902, S. 250–254.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* [[Geheimer Medizinalrat]]&lt;br /&gt;
* [[Roter Adlerorden]] II. Klasse&lt;br /&gt;
* Wilhelm-Roser-Straße in Marburg&lt;br /&gt;
* Denkmal von [[Max Lange (Künstler)|Max Lange]] bei der [[Deutsche Blindenstudienanstalt|Deutschen Blindenanstalt]] (1912)&lt;br /&gt;
* [[Roser-Nélaton-Linie]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Grab von Wilhelm Roser.jpg|Rosers Grab (2017)&lt;br /&gt;
 Wilhelm Roser Denkmal Marburg (2).jpg|Büste in Marburg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familienbilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Charlotte Haug verheiratet mit Wilhelm Roser.jpg|Charlotte Haug, 2.&amp;amp;nbsp;Ehefrau&lt;br /&gt;
 F Brandseph - Wilhelm, Ludwig und Karl Roser ca.1862.jpg|Wilhelm, Ludwig, Karl&lt;br /&gt;
 F Brandseph - Amalie Haug und Anna Haug ca.1862.jpg|Amalie Roser (li.), 3.&amp;amp;nbsp;Ehefrau&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl)  ==&lt;br /&gt;
* mit [[Carl Reinhold August Wunderlich|Carl August Wunderlich]]: &amp;#039;&amp;#039;Über die Mängel der heutigen deutschen Medicin und über die Nothwendigkeit einer entschieden wissenschaftlichen Richtung in derselben.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Archiv für physiologische Heilkunde.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, 1842, S. I–XXX.&lt;br /&gt;
* als Hrsg. mit Carl August Wunderlich: &amp;#039;&amp;#039;Archiv für physiologische Heilkunde.&amp;#039;&amp;#039; 1842 ff.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der anatomischen Chirurgie.&amp;#039;&amp;#039; Tübingen 1844; 8. Auflage 1884.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Chirurgie.&amp;#039;&amp;#039; Tübingen 1845.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Chirurgisch-anatomisches Vademecum.&amp;#039;&amp;#039; Tübingen 1847; 9. Auflage 1892.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ueber die sogenannte Spezifität der Ophthalmien.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Archiv für physiologische Heilkunde.&amp;#039;&amp;#039; 1847, S. 101.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Lehre vom Hornhaut-Staphylom.&amp;#039;&amp;#039; Marburg 1851.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Karl Roser: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Roser. Ein Beitrag zur Geschichte der Chirurgie&amp;#039;&amp;#039;. J. F. Bergmann, Wiesbaden 1892.&lt;br /&gt;
* Georg Sticker: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Roser. Professor der Chirurgie. 1817–1888.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Hermann Haering]], Otto Hohenstatt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Schwäbische Lebensbilder.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 2, Kohlhammer, Stuttgart 1941, S. 399–406.&lt;br /&gt;
* {{ADB|53|497|497|Roser, Wilhelm|D. Hildebrand|ADB:Roser, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|22|88|89|Roser, Wilhelm Ferdinand|Wolfgang G. Locher|116627190}}&lt;br /&gt;
* Barbara I. Tshisuaka: &amp;#039;&amp;#039;Roser, Wilhelm Ferdinand.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Werner E. Gerabek]], Bernhard D. Haage, [[Gundolf Keil]], Wolfgang Wegner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie Medizingeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Walter de Gruyter, Berlin New York 2005, ISBN 3-11-015714-4, 1265.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Wilhelm Roser}}&lt;br /&gt;
* [https://ditzingen.hypotheses.org/259 &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Roser – Arzt, Hochschullehrer und Hirschlander Gemeindebürger&amp;#039;&amp;#039;], in: Blog des Stadtarchivs Ditzingen (abgerufen am 12. Oktober 2017)&lt;br /&gt;
* [http://www.roser-veil-ploucquet.de/roser.htm Familienverband Roser-Veil-Ploucquet]&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=116627190|titel=Roser, Wilhelm Ferdinand|datum=2022-03-26}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Chirurgie-Ordinarien der Philipps-Universität}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116627190|LCCN=n2019182276|VIAF=5687702}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Roser, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geheimer Medizinalrat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chirurg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Philipps-Universität Marburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Roten Adlerordens 2. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Württemberger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1817]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1888]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Eberhard Karls Universität Tübingen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Roser, Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Roser, Wilhelm Ferdinand (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Chirurg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. März 1817&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Stuttgart]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. Dezember 1888&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Marburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Stolp</name></author>
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