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	<title>Wilhelm Rohrmann - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T05:00:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_Rohrmann&amp;diff=2536017&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 15. Juli 2025 um 12:33 Uhr</title>
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		<updated>2025-07-15T12:33:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ludwig Wilhelm Hermann Heinrich Rohrmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. September]] [[1905]] in [[Oberhausen]]; † [[14. September]] [[1983]] in [[München]]&amp;lt;ref&amp;gt;Sterberegister des Standesamtes München Nr. 2356/1983.&amp;lt;/ref&amp;gt;)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee505&amp;quot;&amp;gt;Ernst Klee: &amp;#039;&amp;#039;Das Personenlexikon zum Dritten Reich&amp;#039;&amp;#039;, Frankfurt am Main 2007, S. 505.&amp;lt;/ref&amp;gt; war ein deutscher Jurist, Kriminalbeamter und [[SS-Hauptsturmführer]], der im [[Zeit des Nationalsozialismus|Nationalsozialismus]] am [[Unternehmen Zeppelin]] mitarbeitete. In der [[Nachkriegszeit nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland|Nachkriegszeit]] wirkte er von 1955 bis 1964 im [[Bundeskriminalamt (Deutschland)|Bundeskriminalamt]] (BKA) als Referatsleiter der Abteilung Erkennungsdienst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Wilhelm Rohrmann war der Sohn eines Bauingenieurs, absolvierte nach dem [[Abitur]] ein Studium der [[Rechtswissenschaften]], legte 1932 das erste juristische Staatsexamen ab und wurde an der [[Universität Erlangen]] mit einer 1936 veröffentlichten strafrechtlichen Arbeit zum [[Doktor der Rechtswissenschaften|Dr. jur.]] [[Promotion (Doktor)|promoviert]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Baumann114&amp;quot;&amp;gt;Imanuel Baumann, Herbert Reinke, Andrej Stephan, Patrick Wagner: &amp;#039;&amp;#039;Schatten der Vergangenheit. Das BKA und seine Gründungsgeneration in der frühen Bundesrepublik&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. vom Bundeskriminalamt, Kriminalistisches Institut. Luchterhand, Köln 2011 (&amp;#039;&amp;#039;Polizei + Forschung&amp;#039;&amp;#039;, Sonderband), S. 114.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeit des Nationalsozialismus ===&lt;br /&gt;
Rohrmann war zum 1. Mai 1933 der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] (Mitgliedsnummer 2.116.473)&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/35480768&amp;lt;/ref&amp;gt; und am 30. Juni 1933 der [[Schutzstaffel|Allgemeinen SS]] beigetreten (SS-Nummer 190.866).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Baumann114&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1936 trat er in den Dienst der [[Kriminalpolizei]] [[Aachen]] ein und durchlief 1937/38 den 12. Kriminalkommissar-Anwärterlehrgang an der [[Führerschulen der SS, des SD und der Sicherheitspolizei|Führerschule der Sicherheitspolizei und des SD]] in Berlin-Charlottenburg. Ab 1. Februar 1942 war er bei der Kripo-Leitstelle [[Posen]] als Leiter des Betrugs- und Korruptionsdezernats tätig. Zudem bearbeitete er als Gerichtsreferendar und SS-Hauptsturmführer die SS-Personalsachen der Dienststelle Posen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schenk175&amp;quot;&amp;gt;Dieter Schenk: &amp;#039;&amp;#039;Auf dem rechten Auge blind – Die braunen Wurzeln des BKA&amp;#039;&amp;#039;. Kiepenheuer &amp;amp; Witsch, Köln 2001, S. 175.&amp;lt;/ref&amp;gt; In einer Beurteilung von 1942 heißt es:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Für Belange von Staat und Partei tritt er rücksichtslos ein.|ref=&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee505&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schenk175&amp;quot; /&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
Im September 1942 wurde Rohrmann zum [[SS-Hauptsturmführer]] befördert,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Baumann114&amp;quot; /&amp;gt; zum 6. Oktober 1942 in das [[Reichssicherheitshauptamt]] (RSHA) abgeordnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schenk175&amp;quot; /&amp;gt; Im von [[Walter Schellenberg (SS-Mitglied)|Walter Schellenberg]] geführten Amt VI („Ausland“) des RSHA war eine Gruppe „VI C ‚Russisch-japanisches Einflussgebiet’ mit den Sonderreferat VI C/Z ‚[[Unternehmen Zeppelin]]’“ eingerichtet worden, dessen Chef [[Heinz Gräfe]] war.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Wildt: Generation des Unbedingten. Das Führungskorps des Reichssicherheitshauptamtes. Hamburger Edition, Hamburg 2003, ISBN 3-930908-87-5, S. 671.&amp;lt;/ref&amp;gt; Rohrmann wirkte bis zum 31. Juli 1943 als Leiter der Personalstelle des „Unternehmens Zeppelin“, das für die Rekrutierung sowjetischer Kriegsgefangener und deren Ausbildung zu Sabotageaktionen hinter der [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Ostfront]] zuständig war.&amp;lt;ref&amp;gt;Dieter Schenk: &amp;#039;&amp;#039;Auf dem rechten Auge blind – Die braunen Wurzeln des BKA&amp;#039;&amp;#039;. Kiepenheuer &amp;amp; Witsch, Köln 2001, S. 175 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Baumann114&amp;quot; /&amp;gt; Diese wurden in Sonderlagern, auch in einem Abschnitt des [[KZ Auschwitz]], gedrillt und, falls sie erkrankten und als Geheimnisträger nicht mehr benötigt wurden, ermordet. Rohrmanns Kompetenzen gingen über die reine Personalverwaltung hinaus und reichten auch in den organisatorischen Bereich. So wies er, als ein „[[Kloster Leubus#Nutzung im Zweiten Weltkrieg und in der Zeit danach|Sonderlager Leubus]]“ eingerichtet werden sollte, per Fernschreiben vom 30. Oktober 1942 an:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Ersuche Einrichtung des Lagers beschleunigt durchzuführen und alsbald Vollzug zu melden.|ref=&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schenk176&amp;quot;&amp;gt;Dieter Schenk: &amp;#039;&amp;#039;Auf dem rechten Auge blind – Die braunen Wurzeln des BKA&amp;#039;&amp;#039;. Kiepenheuer &amp;amp; Witsch, Köln 2001, S. 176.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
Mitteilungen darüber, dass sowjetische Kriegsgefangene, die für das Unternehmen Zeppelin nicht mehr verwendungsfähig waren, zur „[[Sonderbehandlung]]“ in das SS-Sonderlager Auschwitz gebracht und dort ermordet wurden, gingen auch über Rohrmanns Schreibtisch.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schenk176&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
Ab 1955 war Rohrmann im [[Bundeskriminalamt (Deutschland)|Bundeskriminalamt]] als Referatsleiter für Mono[[daktyloskopie]], die der Identifizierung der am Tatort hinterlassenen Fingerspuren dient, an leitender Stelle tätig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Baumann114&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahre 1963 wurde er von Beamten des [[Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen|Landeskriminalamtes Nordrhein-Westfalen]] zu dem Umstand befragt, dass ein Schreiben, in dem mitgeteilt wurde, dass die ursprünglich für das Unternehmen Zeppelin rekrutierten sowjetischen Kriegsgefangenen Gatschkow und Semjenow zur Sonderbehandlung am 29. Januar 1943 in das SS-Sonderlager Auschwitz überstellt wurden und dort noch am gleichen Tage starben, ausdrücklich an das RSHA – Amt VI C/Z – „zu Händen von SS-Hauptsturmführer Dr. Rohrmann“, adressiert war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schenk176&amp;quot; /&amp;gt; Rohrmann erwiderte, hier liege wohl ein bürokratisches Versehen vor und erklärte, als ihm die Aussage eines polnischen Zeugen vorgehalten wurde, nach der „zwischen 1942 und 1944 niedrig gegriffen insgesamt etwa 200 russische Zeppelinleute einzeln oder in kleinen Gruppen in den Block II gebracht und dort innerhalb weniger Tage exekutiert“ worden seien, mit solchen Maßnahmen habe er als rein mit Personalangelegenheiten befasster Mitarbeiter nichts zu tun gehabt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schenk176&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. April 1964 wurde Rohrmann zum [[Statistisches Bundesamt|Statistischen Bundesamt]] abgeordnet und am 30. September 1965 pensioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die strafrechtliche Bedeutung der Verschlimmerung eines Erfolges durch einen bisherigen Nichtteilnehmer&amp;#039;&amp;#039;. Geilenkirchen 1936 (Universität Erlangen, Jur. Diss.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Imanuel Baumann, Herbert Reinke, Andrej Stephan, [[Patrick Wagner]]: &amp;#039;&amp;#039;Schatten der Vergangenheit. Das BKA und seine Gründungsgeneration in der frühen Bundesrepublik&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. vom Bundeskriminalamt, Kriminalistisches Institut. Luchterhand, Köln 2011, ISBN 978-3-472-08067-1 (&amp;#039;&amp;#039;Polizei + Forschung&amp;#039;&amp;#039;, Sonderband). ([http://www.bka.de/nn_205960/DE/Publikationen/BKA-Historie/bkaHistorie__node.html?__nnn=true Download] als PDF-Datei)&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|9783596160488}}&lt;br /&gt;
* [[Dieter Schenk]]: &amp;#039;&amp;#039;Auf dem rechten Auge blind. Die braunen Wurzeln des BKA&amp;#039;&amp;#039;. Kiepenheuer &amp;amp; Witsch, Köln 2001, ISBN 3-462-03034-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|1021680141}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1021680141|VIAF=237540395}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rohrmann, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist (Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist in der Polizeiverwaltung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Reichssicherheitshauptamt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bundeskriminalamt, Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SD-Personal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1905]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1983]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kriminalpolizist (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rohrmann, Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Rohrmann, Ludwig Wilhelm Hermann Heinrich (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist, Kriminalpolizist, SS-Hauptsturmführer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. September 1905&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Oberhausen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. September 1983&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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