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	<title>Wilhelm Rivalier von Meysenbug - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T13:43:36Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_Rivalier_von_Meysenbug&amp;diff=2228641&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Reinhard Dietrich: /* Badischer Außenminister */</title>
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		<updated>2022-05-07T08:13:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Badischer Außenminister&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Rivalier Freiherr von Meysenbug&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, geboren als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Rivalier&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[11. Juli]] [[1813]] in [[Kassel]]; † [[14. Februar]] [[1866]] in [[Karlsruhe]]), war ein [[Großherzogtum Baden|badischer]] Diplomat und Politiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft und Werdegang ==&lt;br /&gt;
Wilhelm Rivalier von Meysenbug entstammte einer [[Hugenotten]]familie aus [[Kurfürstentum Hessen|Kurhessen]]. Meysenbugs Vater [[Carl Rivalier von Meysenbug|Carl Rivalier]] war 1825 vom Kurfürsten von Hessen mit Namensmehrung durch &amp;#039;&amp;#039;von Meysenbug&amp;#039;&amp;#039;, dem Namen einer ausgestorbenen Familie der [[Althessische Ritterschaft|althessischen Ritterschaft]], [[Meysenbug (Adelsgeschlecht)|von Meysenbug]], in den erblichen Adelsstand erhoben worden; 1834 erhielt er vom Kaiser den erblichen [[Freiherr|Freiherrentitel]]. Die Schriftstellerin [[Malwida von Meysenbug]] war Wilhelms Schwester.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wilhelm Rivalier von Meysenbug studierte an den Universitäten in [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berlin]] und [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|Heidelberg]] und trat dann  in den diplomatischen Dienst des [[Großherzogtum Baden|Großherzogtums Baden]]. 1842 wurde Meysenbug Legationssekretär am [[Königreich Württemberg|Württembergischen Königshof]] in [[Stuttgart]] und 1843 am [[Kaisertum Österreich|Österreichischen Kaiserhof]] in [[Wien]]. 1846 kehrte er als Legationsrat in die badische Residenz nach Karlsruhe zurück. Im Jahre 1849 ging Meysenbug in diplomatischer Mission für den Großherzog nach [[Berlin]]. Dort führte er das militärische Einschreiten der [[Preußische Armee|Preußischen Armee]] im Juni 1849 gegen die [[Badische Revolution]] herbei und verhandelte über Badens Beitritt zum [[Dreikönigsbündnis]]. Im selben Jahr wurde Meysenbug badischer Bevollmächtigter im Verwaltungsrat der verbündeten Regierungen in Berlin und 1851 beglaubigter Gesandter am [[Königreich Preußen|preußischen Königshof]]. 1850 war er Mitglied des Staatenhauses des [[Erfurter Unionsparlament]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Badischer Außenminister ==&lt;br /&gt;
Am 19. Mai 1856 ernannte der badische Regent den Diplomaten Meysenbug zum Staatsminister des großherzoglichen Hauses und der auswärtigen Angelegenheiten und somit formal zum Chef  der neuen Regierung, wobei diese Spitzenposition  nach dem Eintritt des Innen- und Justizministers [[Franz von Stengel (Jurist)|Franz von Stengel]] am 20. September 1849  etwas in den Hintergrund trat, so dass gemeinhin die Bezeichnung [[Kabinett Stengel]], teilweise auch Kabinett Stengel-Meysenbug, in die Literatur einging. Einen offiziell  als Leiter des Gesamtministeriums ernannten Staatsminister gab es in Baden für den Zeitraum von 1846 bis 1861 ohnehin nicht. Während Meysenbug vor Eintritt in das Ministerium noch ein Verfechter einer [[Kleindeutsche Lösung|Kleindeutschen Lösung]] war, dachte er als Außenminister zunehmend pro Österreich. Obwohl Meysenbug Protestant war, verfolgte er zusammen mit dem Katholiken Stengel konsequent die Linie eines Konkordats mit dem Vatikan, das dem [[Erzbistum Freiburg]] weitgehende Autonomierechte einräumte. Damit hätten nach Ansicht der Liberalen wesentliche Hoheitsrechte des badischen Staates aufgegeben werden müssen. Es entbrannte ein Streit der [[Badische Ständeversammlung|Badischen Ständeversammlung]] mit der Regierung Stengel-Meysenbug, als diese am 28. Juni 1859 den Vertrag des Großherzogtum Baden mit der römisch-katholischen Kirche paraphierte, ohne zuvor die Zustimmung der Kammern zu dem Konkordat nachgesucht zu haben. Als die Zweite Kammer im März 1860 mit 46 gegen 15 Stimmen die Ablehnung dieser Kirchenkonvention beschloss, entließ der Großherzog das Kabinett Stengel-Meysenbug und bildete die neue liberale [[Kabinett Stabel|Regierung Stabel]]. Meysenbug trat in den Ruhestand und lebte noch sechs Jahre in völliger Zurückgezogenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Freiherr Rivalier von Meysenburg&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;[[Badische Biographien]]&amp;#039;&amp;#039;. Band 2, Heidelberg 1875, S. 78–80 ([http://digital.blb-karlsruhe.de/blbihd/periodical/pageview/158529 Digitalisat])&lt;br /&gt;
* {{ADB|21|660|661|Meysenbug, Wilhelm Freiherr Rivalier von|[[Friedrich von Weech]]|ADB:Meysenbug, Wilhelm Freiherr von}}&lt;br /&gt;
* [[Jochen Lengemann]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Deutsche Parlament (Erfurter Unionsparlament) von 1850. Ein Handbuch: Mitglieder, Amtsträger, Lebensdaten, Fraktionen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Thüringen.&amp;#039;&amp;#039; Große Reihe Bd. 6). Urban &amp;amp; Fischer, München 2000, ISBN 3-437-31128-X, S. 221.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Online-Findbuch [[Landesarchiv Baden-Württemberg]], [[Generallandesarchiv Karlsruhe]], [http://www.landesarchiv-bw.de/plink/?f=4-8367 52 von Meysenbug]&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Außenminister Baden}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11701043X|VIAF=40144809}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Meysenbug, Wilhelm Rivalier von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Außenminister (Baden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Staatenhauses des Erfurter Unionsparlaments]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Badischer Diplomat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesandter in Preußen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freiherr]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1813]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1866]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Meysenbug, Wilhelm Rivalier von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Rivalier von Meysenbug, Wilhelm Freiherr&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=badischer Diplomat und Politiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. Juli 1813&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kassel]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. Februar 1866&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Karlsruhe]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Reinhard Dietrich</name></author>
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