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	<title>Wilhelm Rieth - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-29T15:12:06Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_Rieth&amp;diff=2762497&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Senechthon: Normdaten überprüft</title>
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		<updated>2023-05-01T17:02:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Normdaten überprüft&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Rieth&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. August]] [[1897]] in [[Heilbronn]]; † [[23. November]] [[1987]]) war ein deutscher Kaufmann. Er hat sich nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] um die Bergung der unter den Trümmern verschütteten Heilbronner Kunstwerke verdient gemacht und ab 1963 im Ruhestand zahlreiche Modelle der alten Reichsstadt für die dortigen Museen geschaffen. Für seine Verdienste wurde er mit der &amp;#039;&amp;#039;Goldenen Münze&amp;#039;&amp;#039; der Stadt Heilbronn ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Er war Sohn eines [[Ziselieren|Ziseleurs]]. Nach dem Besuch der [[Robert-Mayer-Gymnasium Heilbronn|Oberrealschule in Heilbronn]] absolvierte er seine Lehre bei der Zigarrenfabrik J.&amp;amp;nbsp;L. Reiner, wo er bis 1945 arbeitete. Von 1945 bis 1949 war er als Zeichenlehrer an der [[Grünewaldschule Grundschule Böckingen|Knabenmittelschule im Allee-Gebäude]] in [[Böckingen]] tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nachkriegszeit bemühte sich Rieth auf Veranlassung seines Nachbarn [[Wilhelm Mattes (Heimatforscher)|Wilhelm Mattes]] um die Bergung der unter Trümmern verschütteten Kunstschätze der durch die [[Luftangriffe auf Heilbronn]] zerstörten Stadt. Die [[Skulptur der heiligen Katharina (Heilbronn)|Skulptur der heiligen Katharina]] (heute im [[Haus der Stadtgeschichte (Heilbronn)|Haus der Stadtgeschichte]]) konnte er unter dem Schutt in einem Brunnentrog wiederauffinden. Bei vielen Objekten gestaltete sich die Rettung zu einem Wettlauf mit Dieben. Die Galvanoplastik des als Ritter dargestellten St. Georg vom [[Hafenmarktbrunnen|Georgsbrunnen]] hatte Rieth im August 1946 bereits aus dem Schutt geborgen, sie wurde jedoch noch entwendet, bevor Rieth sie abtransportieren konnte. Die bereits von Goethe beschriebene Äskulap-Figur der [[Einhorn-Apotheke (Heilbronn)|Einhorn-Apotheke]] wurde unter Rieths Augen gestohlen.&amp;lt;ref&amp;gt;Uwe Jacobi: &amp;#039;&amp;#039;Heilbronn – Die schönsten Jahre? Nachkriegszeit in einer deutschen Stadt&amp;#039;&amp;#039;. Heilbronner Stimme Druckerei und Verlagsanstalt, Heilbronn 1984, ISBN 3-921923-01-8 (&amp;#039;&amp;#039;Reihe über Heilbronn&amp;#039;&amp;#039;. Band 9), S. 101f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1949 übte er wieder eine kaufmännische Tätigkeit aus, ab 1952 war er bei &amp;#039;&amp;#039;Fenster-Felder&amp;#039;&amp;#039; tätig. Ab 1963, nun im Ruhestand, schuf er 28 Modelle der alten Reichsstadt Heilbronn, so die Stadttore und Klöster für die [[Städtische Museen Heilbronn|Städtischen Museen Heilbronn]] bzw. für das [[Stadtarchiv Heilbronn]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;„Goldgräber“ mit der Biographie des Wilhelm Rieth&amp;#039;&amp;#039;. In: Uwe Jacobi: &amp;#039;&amp;#039;Heilbronn – Die schönsten Jahre? Nachkriegszeit in einer deutschen Stadt&amp;#039;&amp;#039;. Heilbronner Stimme Druckerei und Verlagsanstalt, Heilbronn 1984, ISBN 3-921923-01-8 (&amp;#039;&amp;#039;Reihe über Heilbronn&amp;#039;&amp;#039;. Band 9), S. 101.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zuletzt wohnte er im Altersheim [[Katharinenstift (Heilbronn)|Katharinenstift]], wo er im Dachboden auch eine Werkstatt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Modell des Heilbronner [[Katharinenspital (Heilbronn)|Katharinenspitals]] befindet sich heute im Haus der Stadtgeschichte in Heilbronn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
Im Jahre 1975 wurde er mit der &amp;#039;&amp;#039;Goldenen Münze&amp;#039;&amp;#039; der Stadt Heilbronn ausgezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Goldene Münze&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=blk |Titel=Goldene Münze der Stadt für Wilhelm Rieth. Die alten Gebäude leben wieder auf. Heilbronner Modellbauer übergab den „Schwibbogen“ an das Historische Museum. |Sammelwerk=Heilbronner Stimme |Nummer=256 |Datum=1975-11-06 |Seiten=20 |Online=[http://heuss.stadtarchiv-heilbronn.de/index.php?f=/_bin/img.php&amp;amp;imgf=/bilder/33783.jpg bei heuss.stadtarchiv-heilbronn.de] |Abruf=2012-10-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
[[Werner Heim (Biologe)|Werner Heim]] beschreibt Rieth als „liebevollen Kenner“&amp;lt;ref&amp;gt;Werner Heim: &amp;#039;&amp;#039;Das Historische Museum Heilbronn&amp;#039;&amp;#039;, S. 77&amp;lt;/ref&amp;gt; seiner Heimatstadt sowie als fähigen Modellbauer, dessen Arbeiten zum „Großteil“ in den Museen ausgestellt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Werner Heim: &amp;#039;&amp;#039;Das Historische Museum Heilbronn&amp;#039;&amp;#039;, S. 77–78.&amp;lt;/ref&amp;gt; An anderer Stelle nannte er Rieth gar den „besten Sachkenner von Heilbronn“, den er „auch als Künstler und nicht zuletzt als Mäzen“ schätze.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Goldene Münze&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Uwe Jacobi]] würdigte den „Hobby-Bastler“ Rieth ebenfalls: Er habe „prachtvolle Modelle“ geschaffen und damit das geliebte Heilbronn auf besondere Weise gerettet.&amp;lt;ref&amp;gt;Uwe Jacobi: &amp;#039;&amp;#039;Heilbronn – Die schönsten Jahre? Nachkriegszeit in einer deutschen Stadt&amp;#039;&amp;#039;. Heilbronner Stimme Druckerei und Verlagsanstalt, Heilbronn 1984, ISBN 3-921923-01-8 (&amp;#039;&amp;#039;Reihe über Heilbronn&amp;#039;&amp;#039;. Band 9), S. 101&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Daten nach Stadtarchiv Heilbronn, Zeitgeschichtliche Sammlung Signatur ZS-12922, [http://heuss.stadtarchiv-heilbronn.de/index.php?ID=33783 Eintrag zu Wilhelm Rieth] in der Datenbank HEUSS&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.heilbronn.de/bue_rat/ehrungen/muenze/ Goldene Münze] auf der Website der Stadt Heilbronn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Werner Heim: &amp;#039;&amp;#039;Die stadtgeschichtliche Ausstellung im Deutschhofmuseum&amp;#039;&amp;#039;. In: {{Literatur |Hrsg=Pfarramt St. Peter und Paul |Titel=750 Jahre Deutschordenskommende Heilbronn – Erinnerungen an die Vergangenheit, Gedanken zur Gegenwart |Ort=Heilbronn |Datum=1977 |Seiten=129–132 |Kommentar=Die stadtgeschichtliche Ausstellung im Deutschhofmuseum}}&lt;br /&gt;
* Werner Heim: &amp;#039;&amp;#039;Das Historische Museum Heilbronn&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Archiv und Museum der Stadt Heilbronn im Kulturzentrum Deutschhof&amp;#039;&amp;#039;. Stadtarchiv Heilbronn, Heilbronn 1977 (Kleine Schriftenreihe des Archivs der Stadt Heilbronn, 9), S. 66–91, dazu S. 77–79 [Modellbauer der Stadt].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2023-05-01}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rieth, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Heilbronn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1897]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1987]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rieth, Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Kaufmann&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. August 1897&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Heilbronn]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. November 1987&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Senechthon</name></author>
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