<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Wilhelm_Reublin</id>
	<title>Wilhelm Reublin - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Wilhelm_Reublin"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_Reublin&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-03T00:00:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_Reublin&amp;diff=1594901&amp;oldid=prev</id>
		<title>131.152.231.248: /* Leben */ Balthasar Trachsel, Priester in Arth, heiratete bereits 1521, also lange vor Wilhelm Reublin.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_Reublin&amp;diff=1594901&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2024-03-08T14:31:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; Balthasar Trachsel, Priester in Arth, heiratete bereits 1521, also lange vor Wilhelm Reublin.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Reublin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch Röubli, * um 1484 in [[Rottenburg am Neckar]]; † nach 1559) war eine führende Person der [[Schweiz|Schweizer]] [[Täufer|Täuferbewegung]] des 16. Jahrhunderts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Zürich - Witikon - Alte Kirche IMG 4125.JPG|miniatur|hochkant|Alte Kirche von Witikon (heute Stadt Zürich)]]&lt;br /&gt;
Wilhelm Reublin wurde um 1484 in Rottenburg am Neckar geboren. Nach dem Studium der [[Theologie]] in [[Freiburg im Breisgau|Freiburg]] und [[Tübingen]] war Reublin als Priester in [[Grießen (Klettgau)]] tätig. Im Jahr 1521 wurde er [[Leutpriester]] an [[St. Alban-Kirche (Basel)|St. Alban]] in [[Basel]], wo sich Reublin reformatorischen Gedanken annäherte. Das Pfarrhaus von St. Alban wurde so bald zu einem Mittelpunkt des [[Reformation|reformatorischen]] Kreises in Basel. Im Herbst 1522 wurde Reublin jedoch aufgrund seiner reformatorischen Predigten nach Tumulten aus der Stadt ausgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Aufenthalt in [[Laufenburg (Baden)]] gelangte er nach [[Zürich]] und betätigte sich als Prediger in [[Witikon]] und [[Zollikon]]. Ende 1522 ernannte ihn die Witikoner Gemeinde zum Leutpriester und verweigerte gleichzeitig die Abgabe der [[Zehnten]]. Als örtlicher Pfarrer thematisierte er alle reformatorischen Themen und trat für die Abschaffung der [[Kindertaufe]] ein. Im April 1523 heiratete er Adelheid Leemann und war so einer der ersten Priester der [[Alte Eidgenossenschaft|Eidgenossenschaft]], die den [[Zölibat]] öffentlich brachen. Reublin hatte sich inzwischen dem [[Castelberger Lesekreis]] um [[Konrad Grebel]] und [[Felix Manz]] angeschlossen, aus dem sich im Januar 1525 die erste Täufergemeinde entwickelte. Als seine Gemeinde ab Frühjahr 1524 offen die Säuglingstaufe ablehnte, erregte das den Unmut der Obrigkeit. In Zürich nahm Reublin an der Taufdisputation vom 17. Januar 1525 teil, nach deren Abschluss Grebel und Manz mit einem Redeverbot bestraft wurden und die Nichtzüricher wie Reublin die Stadt Zürich innerhalb von acht Tagen verlassen mussten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Hallauer Bergkirche.jpg|miniatur|Hallauer Bergkirche (erbaut 1491)]]&lt;br /&gt;
Reublin ließ sich zusammen mit [[Johannes Brötli]] in dem seit 1521 unter der Herrschaft von [[Schaffhausen]] stehenden Ort [[Hallau]] nieder, wo sie innerhalb kurzer Zeit eine große Täufergemeinde etablieren konnten. Von Hallau aus warb Reublin auch an anderen Orten erfolgreich für die noch junge Täuferbewegung. An Ostern 1525 taufte er in [[Waldshut]] den Theologen [[Balthasar Hubmeier]], unter dem sich der Ort Waldshut zu einem weiteren Zentrum der Täufer entwickelte. Auch [[Michael Sattler]] wurde später von Reublin in Rottenburg getauft. Weitere Stationen waren die Orte Schaffhausen, Straßburg, Reutlingen und Eßlingen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Inhaftierung in Straßburg im Winter 1528/29 wanderte Reublin 1530 mit seiner Frau und anderen Schweizer Täufern ins [[Mähren|mährische]] [[Slavkov u Brna|Austerlitz]] aus, wo sich bereits eine auf [[Gütergemeinschaft_der_Jerusalemer_Urgemeinde#Reformationszeit|Gütergemeinschaft]] basierende kommunitäre Täufergemeinde gebildet hatte. Von Austerlitz übersiedelte Reublin mit etwa 150 weiteren Täufern im Januar 1531 nach [[Hustopeče|Auspitz]], auch, um dort eine strikere Form der Gütergemeinschaft umsetzen zu können. Doch noch im gleichen Jahr wurde Reublin aus der Auspitzer Gemeinde ausgeschlossen, da man bei ihm 24 Gulden Privatbesitz gefunden hatte. Reublin kehrte schließlich wieder nach Südwestdeutschland zurück, wo er 1531 noch einmal in Rottenburg täuferisch tätig war. In der folgenden Zeit trennte er sich jedoch von der Täuferbewegung. Um 1535 stand Reublin in Briefwechsel mit dem [[Reformierte Kirche|reformierten]] Theologen [[Heinrich Bullinger]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 1554 erscheint Reublin noch einmal in Basel. Über seine letzten Jahre ist ansonsten kaum etwas bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Taufsukzession ==&lt;br /&gt;
Die Linie der Taufsukzession geht bei Wilhelm Reublin (Januar 1525) über [[Jörg Blaurock]] (Januar 1525) auf [[Konrad Grebel]] (Januar 1525) zurück. Die in Klammern gesetzten Daten bezeichnen das jeweilige Taufdatum. Belege dazu finden sich in den Biographieartikeln der erwähnten Personen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Peter Bührer: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Reublin: Radikaler Prediger und Täufer&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Mennonitische Geschichtsblätter&amp;#039;&amp;#039;, 63 (2008), S. 181–232.&lt;br /&gt;
* [[James M. Stayer]]: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Reublin. Eine pikareske Wanderung durch das frühe Täufertum&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Hans-Jürgen Goertz]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Radikale Reformatoren. 21 biografische Skizzen von Thomas Müntzer bis Paracelsus.&amp;#039;&amp;#039; München, 1978, S. 93–102.&lt;br /&gt;
* James M. Stayer: &amp;#039;&amp;#039;Reublin and Brötli: The Revolutionary Beginnings of Swiss Anabaptism&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Marc Lienhard]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The Origins and Characteristics of Anabaptism&amp;#039;&amp;#039;. The Hague 1977. S. 83–102.&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070613153813/http://www.bautz.de/bbkl/r/reublin_w.shtml |autor=Irmgard Wilhelm-Schaffer|artikel=Reublin (Röubli), Wilhelm|band=8|spalte=76–77}}&lt;br /&gt;
* {{ADB|28|279|279|Reublin, Wilhelm|[[Ludwig Keller (Archivar)|Ludwig Keller]]|ADB:Reublin, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Mennonitisches Lexikon|reublin_wilhelm|Reublin, Wilhelm|Autor=Peter Bührer}} 22. Mai 2020.&lt;br /&gt;
* {{HLS|10807|Reublin, Wilhelm|Autor=Hanspeter Jecker}} 25. April 2016.&lt;br /&gt;
* {{GAMEO|R515.html|Reublin, Wilhelm (1480/84–after 1559)|Autor=[[Gustav Bossert]], [[James M. Stayer]]}} 1959.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=138332932|VIAF=89888515}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Reublin, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Täuferbewegung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reformator]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Schweizer Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Christentums (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 15. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben im 16. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Reublin, Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schweizer Theologe und Mitglied der Schweizer Täuferbewegung&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=um 1484&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Rottenburg am Neckar]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=nach 1559&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>131.152.231.248</name></author>
	</entry>
</feed>