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	<title>Wilhelm Rettig - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_Rettig&amp;diff=2008438&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Schibo: Erg.  Quelle siehe EN</title>
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		<updated>2025-09-14T15:09:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Erg.  Quelle siehe EN&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Wilhelm Rettig 001.JPG|mini|Wilhelm Rettig]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Rettig&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. Februar]] [[1845]] in [[Heidelberg]]; † [[2. August]] [[1920]] in [[Berlin]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tod&amp;quot; /&amp;gt;) war ein deutscher [[Architekt]], kommunaler [[Baubeamter]], [[Konstrukteur]] und [[Unternehmer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Rettig studierte von 1861 bis 1865 am Polytechnikum in [[Karlsruhe]], wo er 1866 die zweite Staatsprüfung ablegte. Er arbeitete als Assistent von [[Adolph Schroedter]] und wurde 1867 im amtlichen Auftrag nach Paris entsandt. Bis 1871 führte mehrere größere Bauten in Heidelberg aus. Im Jahr 1872 ging er nach [[Berlin]] und begann für das Atelier von Ende und Böckmann zu arbeiten. Er übernahm anschließend die selbständige Leitung der Rheinischen Baugesellschaft in [[Mannheim]]. Kurz darauf war er wieder in Berlin, um sich mit Bootsbau zu beschäftigen, dort trat er in das Hochbaubüro des Reichstagsbaues ein und arbeitete unter [[Paul Wallot]]. Im Jahr 1881/82 gab er an der [[Unterrichtsanstalt des Kunstgewerbemuseums Berlin|Unterrichtsanstalt des Kunstgewerbemuseums]] Kurse in Projektionslehre für die Lehrlinge und Gehilfen der [[Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin|Königlichen Porzellan-Manufaktur]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Antje Kalcher, Dietmar Schenk |Titel=Vor der UdK |Auflage=1 |Verlag=Universität der Künste Berlin |Ort= |Datum=2024 |ISBN= |Seiten=48|Online= https://opus4.kobv.de/opus4-udk/frontdoor/deliver/index/docId/2165/file/Schenk_et_al_Vor_der_UdK.pdf }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1890 bis 1891 war er &amp;#039;&amp;#039;Stadtbaumeister&amp;#039;&amp;#039; in [[Dresden]], anschließend leitete er als &amp;#039;&amp;#039;(städtischer) Oberbaurat&amp;#039;&amp;#039; die kommunale Hochbauverwaltung der Stadt München. In München gab er wichtige Impulse für die zeitgenössische Stadtplanung, konnte sich jedoch mit manchen seiner Ideen nicht gegen wirtschaftliche und kommunalpolitische Interessen durchsetzen.&amp;lt;ref&amp;gt;Uli Walter: &amp;#039;&amp;#039;Der Umbau der Münchener Altstadt (1871–1914).&amp;#039;&amp;#039; Magisterarbeit, [[Ludwig-Maximilians-Universität München]], 1987. ([https://epub.ub.uni-muenchen.de/14340/ überarbeitete online-Fassung]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits 1896 gab er sein Amt auf und ging nach Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rettig stellte 1895 die von ihm entwickelte [[Rettig-Bank]] für Schulen vor. Diese Schulbank wurde zunächst von dem Berliner Unternehmen &amp;#039;&amp;#039;P. Johs. Müller &amp;amp; Co.&amp;#039;&amp;#039; hergestellt und vertrieben, dessen Mitinhaber er war.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Adreßbuch für Berlin und seine Vororte 1897.&amp;#039;&amp;#039; S. 879.&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem war er Inhaber der Firma &amp;#039;&amp;#039;Neue Bootswerft&amp;#039;&amp;#039;, deren Werftanlage an der Köpenicker Landstraße in [[Berlin-Niederschöneweide|(Berlin-)Niederschöneweide]] lag.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Adreßbuch für Berlin und seine Vororte 1897.&amp;#039;&amp;#039; S. 899.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Rudersport-Fachliteratur wird er vereinzelt auch als Entwickler des [[Rollsitz]]es genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;H. Hänel: &amp;#039;&amp;#039;Rudern. Vom Skull zum Riemen. Ein Lehrbuch für Lehrende und Lernende, für Ausbilder und Ruderer.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main 1963, S. 17. – Andere Quellen benennen für die Entwicklung des Rollsitzes Haege, Bruncke, Eggenstein und Rauscher.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf der &amp;#039;&amp;#039;[[Internationale Luftfahrtausstellung#Frankfurt 1909|Internationalen Luftfahrtausstellung 1909]]&amp;#039;&amp;#039; in Frankfurt am Main präsentierte er eine neuartige Bauweise für [[Luftschiff]]-Gerippe aus Holz.&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Wolf: &amp;#039;&amp;#039;Maybach-Motoren und Automobile im Rhein-Neckar-Dreieck und der Pfalz.&amp;#039;&amp;#039; 5., überarbeitete Auflage, Books on Demand GmbH, Norderstedt 2011, ISBN 978-3-8334-8938-9, S. 205&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Freizeit war Rettig Ruderer und 1896 einer der Begründer der Berliner &amp;#039;&amp;#039;Rudergesellschaft Wiking e.V.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.rg-wiking.de/Verein.aspx |wayback=20131101195400 |text=Geschichte der Rudergesellschaft Wiking}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er betrieb zeitweise eine eigene Bootswerft in der Stralauer Allee in Berlin, die sich mit der Entwicklung und Verbesserung des Rudergeräts, der Rollsitze, Hohlruder und Rennboote beschäftigte. Er selbst nahm bereits 1880 an Wettfahrten teil.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=100 Jahre Rudersport in Berlin |Datum=1976 |Seiten=2–5|Online={{archive.org|hertaleoleab03reel03|Blatt=n615}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bauten und Entwürfe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1876: Wettbewerbsentwurf für einen Rathaus-Neubau in Hamburg (gemeinsam mit Rosemann und Jacob)&lt;br /&gt;
* 1875–1881: Garnisonskirche Metz (mit Buschmann)&lt;br /&gt;
* 1890/91: [[Stufenbahn]] (zusammen mit Bruder [[Heinrich Rettig (Architekt)|Heinrich Rettig]], königlicher Baurat in [[Posen]])&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|ina|04|00|1891|00000156|AUTOR=Julius Mandl|Die Stufenbahn der Gebrüder Rettig|ZUSATZ=Nr. 16/1891 (XVI. Jahrgang)|ALTSEITE=156.|anno-plus=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1891–1893: [[Markthalle Antonsplatz]] in Dresden (nach Vorplanung von Stadtbaurat [[Theodor Friedrich]])&lt;br /&gt;
* 1891–1893: Schulgebäude an der Silbermannstraße in Dresden&lt;br /&gt;
* 1891 Entwurf für ein neues Realgymnasium [[Dreikönigschule]], der jedoch nicht verwirklicht wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Deutsche Bauzeitung |Ort=Stuttgart |Datum=1891-05-09 |Seiten=224–225 |Online={{archive.org|deutschebauzeitu1891verb|Blatt=224}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schriften&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Neue Schulbank.&amp;#039;&amp;#039; In: Deutsche Bauzeitung. 1891&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Neue Schulbank.&amp;#039;&amp;#039; Schneider, Leipzig 1895, {{OCLC|800610284}}.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur Schulbanksache – offener Brief an E. Wisskott ….&amp;#039;&amp;#039; Charlottenburg 1908.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Leo Burgerstein und die Schulbankfrage.&amp;#039;&amp;#039; P. J. Müller, Charlottenburg 1909.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Preisgekrönter Entwurf der Architekten Wilhelm Rettig und Paul Pfann zu dem Nationaldenkmal für Kaiser Wilhelm.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1889 {{OCLC|631863998}}.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Titel=Personalnachrichten&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Kunstchronik&lt;br /&gt;
   |Band=Neue Folge, 1. Jahrgang&lt;br /&gt;
   |Nummer=1&lt;br /&gt;
   |Verlag=E. A. Seemann&lt;br /&gt;
   |Ort=Leipzig&lt;br /&gt;
   |Datum=1889-10-10&lt;br /&gt;
   |Spalten=9&lt;br /&gt;
   |Online={{archive.org|kunstchronik01unse|Blatt=5}}}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Titel=Korrespondenz&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Kunstchronik&lt;br /&gt;
   |Band=Neue Folge, 2. Jahrgang&lt;br /&gt;
   |Nummer=23&lt;br /&gt;
   |Verlag=E. A. Seemann&lt;br /&gt;
   |Ort=Leipzig&lt;br /&gt;
   |Datum=1891-04-23&lt;br /&gt;
   |Spalten=387–392|Kommentar=Ausführlicher Bericht zum Streit über den Bau des Realgymnasiums in der Dresdner Neustadt und dem Rücktritt des Stadtbaumeisters Rettig 1891.&lt;br /&gt;
   |Online={{archive.org|kunstchronik01unse|Blatt=5}}}}&lt;br /&gt;
* {{ThiemeBecker |Autor= |Lemma=Rettig, Wilhelm |Band=28 |Seite=192 |Kommentar=ohne Erwähnung seiner Tätigkeit in München und seiner unternehmerischen Aktivitäten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://architekturmuseum.ub.tu-berlin.de/index.php?set=1&amp;amp;p=58&amp;amp;D1=Rettig&amp;amp;D2=Wilhelm zwei Projekte von Wilhelm Rettig] beim [[Architekturmuseum der Technischen Universität Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tod&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Titel=Stadtplanung im 19. Jahrhundert: Das Beispiel München bis zur Ära Theodor Fischer |Autor=Stefan Fisch |Verlag=R. Oldenbourg |Ort=München |Datum=1988 |ISBN=9783486542110 |Online={{Google Buch |BuchID=nKpPAAAAMAAJ |Seite=221 |Hervorhebung=&amp;quot;Dann lebte er nochmals von 1918 bis 1920 in München; zwei Tage nach seiner Abmeldung nach Berlin ist er dort verstorben, am 2.8.&amp;quot;}} |Seiten=221}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117522791|VIAF=5710885}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rettig, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1845]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1920]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rettig, Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Architekt und kommunaler Baubeamter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. Februar 1845&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Heidelberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. August 1920&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Schibo</name></author>
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