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	<title>Wilhelm Reinhard von Neipperg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T01:06:56Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_Reinhard_von_Neipperg&amp;diff=166859&amp;oldid=prev</id>
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		<updated>2024-08-08T14:37:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Wilhelm-reinhard-neipperg.jpg|mini|hochkant|Wilhelm Reinhard von Neipperg in der Uniform seines Regiments [[Kaiserliches Infanterieregiment No. 7 (1769)|Neipperg-Infanterie]] ca. 1730, Gemälde von Flauhiereud im Schloss Schwaigern]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Reinhard Reichsgraf von Neipperg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[27. Mai]] [[1684]] in [[Schwaigern]]; † [[26. Mai]] [[1774]] in [[Wien]]) war ein [[Kaiserliche Armee (HRR)|kaiserlicher]] Heerführer aus dem [[Schwäbischer Reichskreis|schwäbischen]] Geschlecht der [[Neipperg (Adelsgeschlecht)|Herren von Neipperg]], die 1726 mit seiner Erhebung zum [[Reichsgraf]]en den Grafenstand erlangten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Wilhelm Reinhard von Neipperg, Sohn des kaiserlichen Feldmarschalls [[Eberhard Friedrich von Neipperg]] (1656–1725) und seiner Ehefrau Margareta Lucretia [[Hornberg (Adelsgeschlecht, Schwarzwald)|von Hornberg]], verbrachte seine Jugendjahre in Stuttgart und trat 1702 in Wien in kaiserliche Dienste.&amp;lt;ref name=&amp;quot;www.geneall.net&amp;quot;&amp;gt;[http://www.geneall.net/D/per_page.php?id=37344 &amp;#039;&amp;#039;Stammbaum des Wilhelm Reinhard, Graf von Neipperg&amp;#039;&amp;#039;], unter http://www.geneall.net/&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Regiment seines Vaters war er 1709 Obristlieutenant. 1715 wurde er Oberst. Er zeichnete sich im [[6. Österreichischer Türkenkrieg|Türkenkrieg]] 1716 bei [[Temesvár]] und 1717 bei [[Belgrad]] aus, 1717 wurde er vorläufig und 1724 endgültig [[Regimentsinhaber|Inhaber]] des Infanterieregiments seines Vaters („[[Kaiserliches Infanterieregiment No. 7 (1769)|Neipperg-Infanterie]]“, 1769: No.7). Als Generalmajor wurde er 1723 Erzieher des Herzogs Franz Stephan von Lothringen, des späteren Kaisers [[Franz I. Stephan (HRR)|Franz I.]], und danach dessen vertrauter Freund. Wilhelm Reinhards Tochter [[Maria Wilhelmina von Auersperg|Maria Wilhelmina]] wurde Mätresse des Kaisers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Wilhelm Reinhard verlagerte sich der Wirkungskreis der Grafen von Neipperg von ihren Abstammungsgebieten in Schwaben nach Wien. Seine Bindung an den katholischen Habsburger Hof führte außerdem vermutlich 1717 zum Glaubenswechsel der ursprünglich reformierten Neipperger zurück zum Katholizismus. 1726 wurde er in den [[Reichsgrafenstand]] erhoben und heiratete Maria Franciska Gräfin [[Khevenhüller|von Khevenhüller]] (1702–1776), die ebenfalls einer in habsburgischen Diensten stehenden Familie entstammte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1730 wurde Wilhelm Reinhard Gouverneur von Luxemburg, machte 1733 als Feldmarschallleutnant den Krieg in Italien mit und entsetzte dabei das belagerte Mirandola, wurde 1735 Feldzeugmeister, 1737 Gouverneur von Temesvár und kämpfte im [[Türkenkriege|Türkenkrieg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. September 1739 schloss er ohne [[Vollmacht (Völkerrecht)|Vollmacht]] übereilt und vermutlich aufgrund einer Fehleinschätzung den für Österreich-Ungarn ungünstigen [[Frieden von Belgrad]] ab und wurde dafür zu [[Festungshaft]] verurteilt. Er wurde zunächst in [[Győr|Raab]] und dann in der [[Festung Glatz]] festgehalten. Doch [[Maria Theresia]] schlug bei ihrem Thronantritt 1740 das Verfahren gegen ihn nieder und rehabilitierte ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1741 hatte er das Generalkommando der österreichischen Armee in [[Schlesien]], wo er am 10. April 1741 gegen [[Friedrich II. (Preußen)|Friedrich II.]] eine Niederlage in der [[Schlacht bei Mollwitz]] erlitt. Kurz nach der Schlacht wurde er zum [[Generalfeldmarschall#Kaiserliche Feldmarschalle 1618–1806|Feldmarschall]] befördert. 1743 beteiligte er sich an der [[Schlacht bei Dettingen]], wurde danach von der Feldarmee abgezogen und nach Wien versetzt, wo er 1753 kommandierender General des dort stationierten Armeekorps und Ritter des [[Orden vom Goldenen Vlies|Ordens vom Goldenen Vlies]] wurde. Im Jahr 1755 wurde er Vizepräsident im [[Hofkriegsrat]] und 1762 kommandierender General im Erzherzogtum Österreich und Kommandant der Stadt Wien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er starb 1774 und wurde in der Gruft der Familie [[Khevenhüller]] in der [[Schottenkirche (Wien)|Schottenkirche]] in Wien bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachkommen ==&lt;br /&gt;
Er hatte mit seiner Ehefrau Maria Franziska Theresia, Gräfin von Khevenhüller-Frankenburg, einer Tochter von Franz Ferdinand Anton, Graf Khevenhüller-Frankenburg, und seiner Ehefrau Maria Theresia, Freiin von Lubetich und Chapelot, drei Kinder:&amp;lt;ref name=&amp;quot;www.geneall.net&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Johanna Juliana Christiana Josepha, Gräfin von Neipperg (* 16. Februar 1727; † 15. Dezember 1758), verheiratet mit Thomas François Joseph Marquis d’Yve, Freiherr zu Brandenburg Vicomte de Dinant&amp;lt;ref name=&amp;quot;www.geneall.net&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Leopold Joseph Johannes Nepomuk, Graf von Neipperg (* 27. März 1728; † 5. Januar 1792), verheiratet in erster Ehe mit Maria Franziska Eugenie, Gräfin [[Grafschaft Königsegg-Rothenfels|von Königsegg-Rothenfels-Erps]], und in zweiter Ehe mit Maria Wilhelmina, Gräfin [[Althann (Adelsgeschlecht)|von Althann]]. Nach seiner dritten Eheschließung mit Maria Luise, Gräfin [[Hatzfeld (Adelsgeschlecht)|von Hatzfeld-Wildenburg]], heiratete er in vierter Ehe Berhardine Josepha Friederike [[Wiser (Adelsgeschlecht)|von Wiser]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;www.geneall.net&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. [[Maria Wilhelmina von Auersperg|Maria Wilhelmina von Neipperg]] (* 30. April 1738; † 21. Oktober 1775), verheiratet mit Johann Adam Joseph, Fürst [[von Auersperg]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;www.geneall.net&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{ADB|52|610|612|Neipperg, Wilhelm Reinhard Graf|Karl Sommeregger|ADB:Neipperg, Wilhelm Reinhard Graf}}&lt;br /&gt;
* [[Oskar Regele]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Schuld des Grafen Reinhard Wilhelm von Neipperg am Belgrader Frieden 1739 und an der Niederlage bei Mollwitz 1741&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen des Österreichischen Staatsarchivs&amp;#039;&amp;#039; 7 (1954), S. 373–398.&lt;br /&gt;
*Immo Eberl: &amp;#039;&amp;#039;Die Herren und Grafen von Neipperg.&amp;#039;&amp;#039; In: Werner Clement (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Heimatbuch der Stadt Schwaigern.&amp;#039;&amp;#039; Stadtverwaltung Schwaigern, Schwaigern 1994, S. 385–428.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Infanterieregimenter der kaiserlich-habsburgischen Armee der Frühen Neuzeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.kuk-wehrmacht.de/biograph/f0034neipperg.html Biografie und Bild]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste der Militär- und Zivilpräsidenten des Temescher Banats}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117549886|VIAF=45083323}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Neipperg, Wilhelm Reinhard Von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Regimentsinhaber der Frühen Neuzeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (österreichische Habsburger)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Österreichischen Erbfolgekrieg (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person in den Schlesischen Kriegen (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person in den Türkenkriegen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter des Ordens vom Goldenen Vlies (Österreich, 18. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Neipperg|Wilhelm Reinhard]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1684]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1774]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Neipperg, Wilhelm Reinhard von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Neipperg, Wilhelm Reinhard Graf von&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Heerführer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. Mai 1684&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Schwaigern]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. Mai 1774&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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