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	<title>Wilhelm Rein - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T07:32:55Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_Rein&amp;diff=57830&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;El Cazangero: BKL II</title>
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		<updated>2024-06-14T23:29:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BKL II&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel | beschreibt den Pädagogen. Für den Philologen siehe [[Wilhelm Rein (Philologe)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:WilhelmReinFriedrichHaack.jpg|miniatur|Wilhelm Rein, Fotografie von [[Friedrich Haack (Fotograf)|Friedrich Haack]] (ca. 1890)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wilhelm Rein (IZ 44-1865 S 416).jpg|miniatur|Wilhelm Rein (1865)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Rein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[10. August]] [[1847]] in [[Eisenach]]; † [[19. Februar]] [[1929]] in [[Jena]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Pädagoge]]. Er gilt als einflussreichster und zugleich letzter Vertreter des [[Herbartianismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Rein kam als fünftes von sechs Kindern des Altphilologen und Gymnasialprofessors [[Wilhelm Rein (Philologe)|Wilhelm Rein]] (1809–1865) und dessen Frau Dorothea Luise Christiana (1815–1887) zur Welt. Er besuchte ab 1857 das [[Martin-Luther-Gymnasium Eisenach|Carl-Friedrich-Gymnasium Eisenach]], an dem er 1866 die Reifeprüfung ablegte. Anschließend nahm Rein zum Sommersemester 1866 ein Studium der [[Evangelische Theologie|Evangelischen Theologie]] an der [[Friedrich-Schiller-Universität Jena|Universität Jena]] auf, wo er nebenher Pädagogikvorlesungen des Herbartianers [[Karl Volkmar Stoy]] hörte, dem er im Herbst 1867 für ein Jahr an die [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg]] folgte. Zum Wintersemester 1868/69 nach Jena zurückgekehrt wurde er noch 1868 Mitglied der [[Burschenschaft Arminia auf dem Burgkeller]]&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Elsheimer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Verzeichnis der Alten Burschenschafter nach dem Stande vom Wintersemester 1927/28.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main 1928, S. 409.&amp;lt;/ref&amp;gt; und legte er im Sommer 1869 das theologische Kandidatenexamen ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wendete sich Rein endgültig der Pädagogik zu und ging zum Wintersemester 1869/70 an die [[Universität Leipzig]], um [[Tuiskon Ziller]] zu hören, an dessen Übungsschule er zunächst als Praktikant, dann als Lehrer wirkte. Wegen sachlicher Differenzen mit Ziller wechselte Rein 1871 ans [[Gymnasium Sedanstraße|Realgymnasium Barmen]], wo er stark von [[Friedrich Wilhelm Dörpfeld]] beeinflusst wurde. Nachdem seine erste Dissertation an den Universitäten in Leipzig und Bonn abgelehnt worden war, wurde er schließlich 1872 mit einer Arbeit über &amp;#039;&amp;#039;Herbarts Regierung, Unterricht und Zucht&amp;#039;&amp;#039; an der [[Universität Rostock]] zum [[Dr. phil.]] [[Promotion (Doktor)|promoviert]]. Er wurde im selben Jahr Seminaroberlehrer in [[Weimar]] und 1876 Seminardirektor in [[Eisenach]]. 1886 wurde er in Jena zum Honorarprofessor, 1912 zum [[Lehrstuhl|o. Professor]] ernannt. Er baute das von Stoy begründete Pädagogische Seminar nebst [[Laborschule|Übungsschule]] zu einem Zentrum von Weltruf aus, begründete Ferienkurse zur Lehrerfortbildung und förderte die [[Volkshochschule|Volkshochschulbewegung]]. Er gab den [[Formalstufe|Herbart-Zillerschen Formalstufen]] die deutschen Bezeichnungen: &amp;#039;&amp;#039;Vorbereitung, Darbietung, Verknüpfung, Zusammenfassung, Anwendung&amp;#039;&amp;#039;. Einer seiner Schüler war [[Hermann Lietz]], Gründer der [[Landerziehungsheim]]e.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben seiner pädagogischen Tätigkeit engagierte sich Rein auch politisch. Er war Mitglied in [[Friedrich Naumann]]s [[Nationalsozialer Verein|Nationalsozialem Verein]], für den er 1898 ein zukunftsweisendes Schulprogramm erarbeitete, das unter anderem eine allgemeine Elementarschule, eine obligatorische Fortbildungsschule vom 14. bis 18. Lebensjahr, eine finanzielle Unterstützung begabter Schüler für den Besuch höherer Schulen sowie eine allgemeine Lehrmittelfreiheit forderte und für eine Aufwertung des Volksschullehrerberufs eintrat.&amp;lt;ref&amp;gt;Dieter Düding: &amp;#039;&amp;#039;Der Nationalsoziale Verein 1896–1903. Der gescheiterte Versuch einer parteipolitischen Synthese von Nationalismus, Sozialismus und Liberalismus.&amp;#039;&amp;#039; Oldenbourg, München 1972, ISBN 3-486-43801-8, S. 149 (Anm. 10).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Ernst-Abbe-Denkmal Jena Fürstengraben - 20140802 125720.jpg|mini|Gedenkplatte an der Rückseite des heutigen [[Ernst-Abbe-Denkmal]]s am Jenaer Fürstengraben, dessen Sockel ursprünglich zu einem Wilhelm-Rein-Denkmal gehörte, dessen Bronzefigur im Zweiten Weltkrieg [[Requisition|requiriert]] und eingeschmolzen wurde.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rein, Wilhelm Nordfriedhof Grab.jpg|mini|Reins Grab]]&lt;br /&gt;
Nach seinem Tod wurde er auf dem [[Nordfriedhof (Jena)]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
Er hatte drei Söhne, darunter den [[Adolf Rein]]. Eine der zwei Töchter heiratete Reins Doktoranden [[Georg Weiß (Pädagoge)|Georg Weiß]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* mit A. Pickel und E. Scheller: &amp;#039;&amp;#039;Theorie und Praxis des Volksschulunterrichts nach herbartischen Grundsätzen.&amp;#039;&amp;#039; 8 Bände. Dresden/Leipzig 1878ff.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Pädagogik im Grundriss.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1890.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bildende Kunst und Schule&amp;#039;&amp;#039;: Eine Studie zur Innenseite der Schulreform. Dresden 1902. [https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-660406 Digitalisierte Ausgabe]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Grundriss der Ethik.&amp;#039;&amp;#039; Osterwieck 1902.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Pädagogik in systematischer Darstellung.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bände. Langensalza 1902ff.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Grundlagen der Pädagogik und Didaktik.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1909.&lt;br /&gt;
* (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Encyklopädisches Handbuch der Pädagogik.&amp;#039;&amp;#039; 7 Bände. Langensalza 1895ff. (2. Auflage: 11 Bände. Langensalza 1903ff.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|21|342|343|Rein, Wilhelm|Marnie Schlüter|118744127}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Wilhelm Rein}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118744127}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118744127}}&lt;br /&gt;
* [https://www.uni-due.de/imperia/md/content/herbartianismus-forschungsstelle/rein.pdf Biografie] (PDF; 223&amp;amp;nbsp;kB) von der &amp;#039;&amp;#039;Arbeitsstelle für Internationale Herbartianismusforschung&amp;#039;&amp;#039; an der [[Universität Duisburg-Essen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118744127|LCCN=n/91/84376|NDL=00767906|VIAF=7379604}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rein, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Nationalsozialen Vereins]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Friedrich-Schiller-Universität Jena)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor (Friedrich-Schiller-Universität Jena)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der University of Manchester]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pädagoge (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pädagoge (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vereinsfunktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Jena]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1847]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1929]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rein, Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Pädagoge&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. August 1847&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Eisenach]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. Februar 1929&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Jena]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;El Cazangero</name></author>
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