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	<title>Wilhelm Regendanz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T04:17:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_Regendanz&amp;diff=1816881&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Redf0x: WPCleaner v2.05 - Begriffsklärung. - Alexander Werth</title>
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		<updated>2025-07-31T11:42:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://192.168.1.62:8083/index.php/WP:CLEANER&quot; class=&quot;extiw&quot; title=&quot;en:WP:CLEANER&quot;&gt;WPCleaner&lt;/a&gt; v2.05 - Begriffsklärung. - &lt;a href=&quot;/index.php?title=Alexander_Werth&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Alexander Werth (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Alexander Werth&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Guido Regendanz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[31. Mai]] [[1882]] in [[Elberfeld]];&amp;lt;ref name=&amp;quot;kk&amp;quot; /&amp;gt; † [[15. Februar]] [[1955]] in [[Palm Beach]] [[Florida]], USA) war ein deutsch-britischer Bankier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Leben im Kaiserreich (1882 bis 1918) ===&lt;br /&gt;
Regendanz war ein Sohn des Paul Regendanz und seiner Ehefrau Eleonore (1861–1918). Er absolvierte das Gymnasium in [[Mainz]]. Anschließend studierte er Rechtswissenschaft an den Universitäten [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berlin]], [[Christian-Albrechts-Universität zu Kiel|Kiel]] und [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|Heidelberg]]. 1906 promovierte er bei [[Ernst von Beling]] in [[Eberhard Karls Universität Tübingen|Tübingen]] zum &amp;#039;&amp;#039;Dr. jur.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;kk&amp;quot;&amp;gt;[https://ub.unibas.ch/cmsdata/spezialkataloge/ipac/viewer.php?KatalogID=ak2&amp;amp;suchbegriff=&amp;amp;ImageNr=486687 Katalogkarte], Dissertationenkatalog der [[Universitätsbibliothek Basel]], abgerufen am 25. Mai 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Studium trat Regendanz als Assessor in das [[Reichskolonialamt]] ein, das er 1909 auf Anraten von [[Ernst Langwerth von Simmern|Ernst Langwerth]] wieder verließ, um nach einem einjährigen Urlaub als Syndikus in das Bankhaus [[M.M.Warburg &amp;amp; CO]] zu wechseln. Diese Tätigkeit übte er bis 1916 aus. Außerdem wurde er geschäftsführender Direktor der von seinem Schwiegersohn [[Max Warburg]] gegründeten [[Hamburg-Marokko-Gesellschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Eigenschaft als Direktor der Hamburg-Marokko-Gesellschaft spielte Regendanz eine bedeutendere Rolle während der sogenannten [[Zweite Marokkokrise|Zweiten Marokkokrise]] im Jahr 1911, die sich infolge von deutsch-französischen Auseinandersetzungen über die französische Herrschaft über Marokko entspann: Im Auftrag des [[Auswärtiges Amt|Auswärtigen Amtes]] verfasste Regendanz in diesem Jahr eine Petition mit schutzbedürftigen deutschen Interessen in Marokko, in der er außerdem auf die [[Annexion]] von [[Südmarokko]] drängte. Außerdem befand Regendanz sich an Bord des [[Kanonenboot]]es &amp;#039;&amp;#039;[[Panther (Schiff, 1902)|Panther]]&amp;#039;&amp;#039; der deutschen Kriegsmarine, dessen Entsendung nach dem marokkanischen Hafen [[Agadir]] zum äußeren Anlass der deutsch-französischen politischen Konfrontation in diesem Jahr wurde ([[Zweite Marokkokrise|Panthersprung nach Agadir]]).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Joseph Wechsberg]]: &amp;#039;&amp;#039;The Merchant bankers.&amp;#039;&amp;#039; 4th imprint. Weidenfeld and Nicolson, London 1968, S. 197.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1916 bis 1923 amtierte Regendanz als Direktor der [[Creditanstalt-Bankverein|Österreichischen Creditanstalt für Handel und Gewerbe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zwischenkriegszeit und späte Jahre (1919 bis 1955) ===&lt;br /&gt;
Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] förderte Regendanz [[Antikommunismus|antibolschewistische]] Nationalbewegungen in der [[Ukraine]].&amp;lt;ref&amp;gt;Youssef Cassis (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Finance and Financiers in European History, 1880–1960.&amp;#039;&amp;#039; 1. paperback edition. Cambridge University Press u. a., Cambridge u. a. 2002, ISBN 0-521-89373-9, S. 266.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine weitverzweigte wirtschaftliche Tätigkeit setzte er auch in der Zeit der [[Weimarer Republik]] fort: Mit schwedischer Unterstützung gründete er 1925 die Norddeutsche Zündholzfabriken A.G. (NDZAG) und die Süddeutsche Zündholzfabriken A.G. (SDZAG). Ferner war er leitendes Mitglied des Verwaltungsrates der [[Amstelbank]] in Amsterdam und Eigentümer des [[Transmare-Verlag]]s, nachdem er verschiedene Titel des Kurt-Wolff-Verlag übernommen hatte. Um den Verlust der [[Deutsche Kolonien|deutschen Kolonien]] in Afrika zu kompensieren, verwandte Regendanz in der Zwischenkriegszeit außerdem große Anstrengungen darauf, ausgleichsweise große Gebietsmassen in Afrika aufzukaufen: Zu diesem Zweck versuchte er, ein deutsches Konsortium für den Ankauf der Mehrheit der Aktien der Nyassa Consolidated Ltd zusammenzubringen, und erhielt dafür Unterstützung unter anderem von den ehemaligen Diplomaten [[Paul Metternich (Diplomat)|Paul Graf Wolff Metternich zur Gracht]], [[Friedrich Rosen (Politiker)|Friedrich Rosen]] und [[Wilhelm Solf]] sowie vom Bankier Oppell. Wäre es nicht schließlich gescheitert, wäre das Territorium dieser Gesellschaft informell in deutschen Besitz gekommen, was das Deutsche Reich, dem Kolonialpolitik aufgrund des [[Friedensvertrag von Versailles|Vertrages von Versailles]] verboten war, durch die Hintertür faktisch – wenn auch nicht de jure – wieder zu einer Kolonialmacht gemacht hätte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Rolf Peter Tschapek]]: &amp;#039;&amp;#039;Bausteine eines zukünftigen deutschen Mittelafrika. Deutscher Imperialismus und die portugiesischen Kolonien. Deutsches Interesse an den südafrikanischen Kolonien Portugals vom ausgehenden 19. Jahrhundert bis zum ersten Weltkrieg&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Kolonial- und Überseegeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 77). Steiner, Stuttgart 2000, ISBN 3-515-07592-5, S. 13 (zugleich: Düsseldorf, Univ., Diss., 1998).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Spätphase der Weimarer Republik engagierte Regendanz sich in der [[Konservative Volkspartei|Konservativen Volkspartei]], in der er das Amt des Schatzmeisters übernahm.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gottfried Treviranus]]: &amp;#039;&amp;#039;Für Deutschland im Exil.&amp;#039;&amp;#039; Econ, Düsseldorf u. a. 1973, ISBN 3-430-19116-5, S. 26.&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem stand er [[Kurt von Schleicher]] nahe. Für diesen übernahm er Aufgaben als Emissär und Verbindungsmann: So führte er beispielsweise Gespräche für Schleicher mit [[Edvard Beneš]]. Politisch vernetzt war er ferner durch seine Mitgliedschaft in gesellschaftlichen Begegnungsforen wie dem [[Deutscher Herrenklub|Herrenklub]] und dem Civilcasino.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der nationalsozialistischen „[[Machtergreifung]]“ unterhielt Regendanz weiterhin enge Kontakte zu Kurt von Schleicher, den er häufiger in seinem Haus in Berlin-Dahlem empfing. Unter anderem ermöglichte er dort auch Begegnungen Schleichers mit dem französischen Botschafter [[André François-Poncet]]. Im Sommer 1934 floh Regendanz während der [[Röhm-Putsch|Röhm-Affäre]] in das [[Vereinigtes Königreich|Vereinigte Königreich]], vermutlich nachdem er von der Ermordung seines Freundes Schleicher erfahren hatte und die versuchte Verhaftung des ehemaligen Ministers [[Gottfried Treviranus]] durch die SS unmittelbar miterlebt hatte: Regendanz und Treviranus spielten gerade Tennis im Garten des letzteren, als die SS sein Haus stürmte, worauf Treviranus über die Gartenmauer flüchtete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vereinigten Königreich wurde Regendanz noch vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges eingebürgert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehe und Familie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regendanz heiratete 1915 in Hamburg Lilly Jenny Irma Engelbrecht (1894–1916). Um 1923 heiratete er in zweiter Ehe &amp;#039;&amp;#039;Else&amp;#039;&amp;#039; Bertha Clara Engelbrecht (* 8. März 1890 in Hamburg), eine Schwester seiner ersten Frau. Diese war zuvor von 1910 bis 1922 mit dem Rittergutsbesitzer Wilhelm Messner (1881–1949) verheiratet gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Regendanzs Ehe mit Else Engelbrechten gingen drei Kinder – Lisabella, Guido und Rene – hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dritter Ehe heiratete Regendanz Carmen Herrmann (* 11. Oktober 1888 in Mexico), die zuvor mit dem Admiral [[Alexander Werth (Admiral)|Alexander Werth]] verheiratet gewesen war. Auf diese Weise wurde Regendanz Pflegevater des späteren Juristen und Staatsbeamten [[Alexander Werth (Jurist)|Alexander Werth]], den seine Frau mit in die Ehe brachte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Biographisches Handbuch des deutschen auswärtigen Dienstes: 1871 - 1945 |Verlag=F. Schöningh |Datum=2000 |ISBN=978-3-506-71842-6 |Seiten=246 |Online=https://books.google.com/books?id=JoVv-Cwq_2AC&amp;amp;newbks= |Abruf=2022-07-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Später adoptierte er Werth, welcher fortan den Doppelnamen &amp;#039;&amp;#039;Werth-Regendanz&amp;#039;&amp;#039; trug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einem Lebenslauf von 1933 zufolge hatte Regendanz insgesamt sieben Kinder. Seine Nachfahren, inkl. Enkelkinder, wohnen zum Teil immer noch in London und in East Sussex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Lehre von der Beteiligung am gefährlichen Raufhandel&amp;#039;&amp;#039;, R. Zacharias, Magdeburg 1906. (Dissertation)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Finanzen Dänemarks&amp;#039;&amp;#039;, 1911.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Devisenkurse im Kriege&amp;#039;&amp;#039;, Büttner, 1916.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nyassaland&amp;#039;&amp;#039;. R. Zacharias, Magdeburg 1918.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Einverleibung des ostafrikanischen Mandatsgebiets in das Britische Reich&amp;#039;&amp;#039;, Haussmann, Berlin 1929.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;British Policy on mandated Colonies&amp;#039;&amp;#039;, [[Carl Heymanns Verlag|Heymann]], Berlin 1929.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die englische Mandatspolitik&amp;#039;&amp;#039;, Heymann, Berlin 1929.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deutschlands militärische Gleichberechtigung. Eine völkerrechtliche Untersuchung&amp;#039;&amp;#039;, Transmare Verlag, Berlin 1932. (zusammen mit [[Alexander Werth-Regendanz]])&lt;br /&gt;
* Frederick (Fritz) Walter Pick [Hrsg.]: &amp;#039;&amp;#039;Searchlight on German Africa. The Diaries and Papers of Dr. W. Ch. Regendanz. A Study in Colonial Ambitions, etc&amp;#039;&amp;#039;, G. Allen &amp;amp; Unwin, London 1939.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1020766255|LCCN=n/88/70762|VIAF=94877153}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Regendanz, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bankier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Kolonialgeschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Emigrant im Vereinigten Königreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brite]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1882]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1955]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Regendanz, Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Regendanz, Wilhelm Guido (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsch-britischer Bankier&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=31. Mai 1882&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Elberfeld]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. Februar 1955&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Florida]], USA&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Redf0x</name></author>
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