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	<title>Wilhelm Ramsay - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_Ramsay&amp;diff=2274515&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: https, Kleinkram</title>
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		<updated>2023-06-04T16:14:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;https, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Wilhelm Ramsay.jpg|mini|Wilhelm Ramsay, 1915]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Ramsay&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. Januar]] [[1865]] [[Taalintehdas|Dalsbruk]] im [[Kirchspiel]] [[Dragsfjärd]]; † [[6. Januar]] [[1928]] in [[Helsinki|Helsingfors]]) war ein [[Finnland|finnischer]] Geologe [[Schottland|schottischer]] Abstammung, der sich mit [[Mineralogie|mineralogischen]] und [[Petrographie|petrographischen]] Forschungen in [[Skandinavien]] befasste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Jugend und Ausbildung ==&lt;br /&gt;
Ramsay verbrachte seine Kindheit im Umfeld der [[Eisengießerei]] von Dalsbruk (finnisch: Taalintehdas). Nach seiner Schulausbildung wurde er 1882 an der [[Universität Helsinki]] immatrikuliert und schloss das Studium der Chemie und Mineralogie 1886 mit einem Mastergrad ab. Bereits seit 1885 und bis 1887 arbeitete er bei [[Waldemar Christofer Brøgger (Geologe)|Waldemar Christofer Brøgger]] in [[Stockholm]]. Von 1888 bis 1889 setzte Ramsay sein Studium auf dem Gebiet der [[Kristallographie]] bei [[Paul Heinrich von Groth]] in [[München]] fort und wechselte zu petrographischen Vorlesungen nach [[Heidelberg]] zu [[Karl Heinrich Rosenbusch]]. Zwischen 1892 und 1893 weilte er zum Studium der Mineralogie in [[Göttingen]] sowie an der [[Sorbonne]] in [[Paris]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wissenschaftliche Arbeit ==&lt;br /&gt;
Den [[Doktor]]grad erlangte er 1887 in Stockholm unter der Betreuung seiner Professoren Brøgger und [[Anders Jonas Ångström]]. Das Thema seiner Dissertation ist &amp;#039;&amp;#039;Undersökning af pleokroismen och ljusabsorptionen i epidot från [[Soultzbach-les-Bains|Sultzbachthal]]&amp;#039;&amp;#039; (deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Untersuchung des Pleochroismus und der Lichtabsorption im [[Epidot]] vom Sultzbachthal&amp;#039;&amp;#039;). Im selben Jahr nahm er an der Großen [[Halbinsel Kola|Kola]]-Expedition teil und untersuchte dabei das [[Syenit|Nephelinsyenit]]-Massiv auf dieser Halbinsel. Die gesammelten Ergebnisse veröffentlichte er 1890 in einem Artikel der [[Fennia (Zeitschrift)|Fennia]]. Später beschrieb Ramsay die geologischen Verhältnisse des Umptek und des [[Lowosero-Tundra|Lujaururt]]-Massivs in dieser Region.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eindrücke von der Halbinsel Kola veranlassten ihn später zu mehreren Forschungsreisen in diese Region. Dabei wurde er 1898 von [[Victor Hackman]] begleitet. Ihre Vorarbeiten veranlassten die [[Russische Akademie der Wissenschaften]] zu weiteren Untersuchungen, wodurch später die weltgrößten [[Apatit]]lagerstätten entdeckt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der 1890er Jahre war Ramsay an der [[Geologische Karte|geologischen Kartierung]] Finnlands beteiligt. Bei diesen Arbeiten entwickelte sich sein Interesse für das kristalline Grundgebirge. Die gemeinsam mit dem Geologen [[Walter Wahl]] gesammelten Ergebnisse wurden publiziert. In diesem Zusammenhang prägte Ramsay 1898 für den alten kristallinen Kern der skandinavischen Landmasse den Begriff [[Fennoskandia]], heute auch als [[Baltischer Schild]] bezeichnet. Um die Jahrhundertwende besuchte er Gebiete in [[Ostkarelien]], insbesondere zwischen dem [[Ladogasee]] und dem [[Segosero|Seesjärvi]], wo er die Strukturen des kristallinen Grundgebirges aus dem [[Präkambrium]] und die auflagernden [[Quartär (Geologie)|quartäre]] Sedimente untersuchte. Bei einigen dieser Reisen begleitete ihn Walter Wahl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Unterstützung der [[Finnische Geographische Gesellschaft|Finnischen Geographischen Gesellschaft]] unternahm Ramsay im Jahre 1903 Forschungen auf der [[Kanin-Halbinsel]]. Im Mittelpunkt dieser Feldarbeiten standen quartäre Deckschichten und die sich nordwestlich erstreckenden Bergketten, deren Gesteine in den vorliegenden [[Faltung (Geologie)|Faltungszonen]] jünger als die des Fennoskandischen Schildes sind. Diese Faltungen hatten bereits russische Forscher als ein Ergebnis der [[Armorica (Kontinent)|Armoricanisch]]-[[Variszische Orogenese|Herzynischen Orogenese]] erkannt. Erst 1911 konnten Ergebnisse von seiner Reise publiziert werden, die zum weiteren Verständnis dortiger [[Paläozoikum|paläozoischer]] und [[Mesozoikum|mesozoischer]] Sedimente beitrugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit seinem Schüler [[Matti Sauramo]] studierte Ramsay in späten Jahren vorzeitliche Schwankungen des Meeresspiegels und dessen Auswirkungen auf prähistorische Siedlungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1925 wurde er zum Mitglied der [[Leopoldina]] gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Leopoldina|6117|IDName=wilhelm-ramsay|Name=Wilhelm Ramsay|Kommentar=|Datum=14. Februar 2016}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 1925 war er korrespondierendes Mitglied der damaligen [[Russische Akademie der Wissenschaften|Sowjetischen Akademie der Wissenschaften]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ras.ru/win/db/show_per.asp?P=.id-51882.ln-ru |titel=Ausländische Mitglieder der Russischen Akademie der Wissenschaften seit 1724 |titelerg=Wilhelm Ramsay |hrsg=Russische Akademie der Wissenschaften |sprache=ru |abruf=2015-10-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Universitätsarbeit ==&lt;br /&gt;
Als Professor an der [[Universität Helsinki]] strukturierte er das Institut für Mineralogie und Geologie neu. Seine Vorlesungen hielt er auf [[Schwedische Sprache|Schwedisch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* Geologische Beobachtungen auf der Halbinsel Kola. In: Fennia 3 (1890), Nr. 1&lt;br /&gt;
* Beskrifting till kartbladen no. 19 och 20, [[Gogland|Hogland]] och [[Bolschoi Tjuters|Tytärsaari]], 1891, Erläuterungsbericht zur Geologische Karte von Finnland, 1:200.000, Blatt 19 und 20&lt;br /&gt;
* Geologins grunder. Helsingfors 1909&lt;br /&gt;
* Carte bathymetrique de Golfe de Finlande et du lac Ladoga. Atlas de Finlande 1910, Feuille No. 11, texte explicatif. In: Fennia 30 (1911), Nr. 1&lt;br /&gt;
* Geologins grunder 1. 2. Auflage, Helsingfors 1912&lt;br /&gt;
* Geologins grunder 2. 2. Auflage, Helsingfors 1913&lt;br /&gt;
* Fennoskandias ålder. In: Fennia 40 (1917), Nr. 4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans Hausen: &amp;#039;&amp;#039;The History of Geology and Mineralogy in Finland 1828–1918&amp;#039;&amp;#039;. Helsinki 1968&lt;br /&gt;
* Martti Lehtinen: [https://www.blf.fi/artikel.php?id=7118 &amp;#039;&amp;#039;RAMSAY, Wilhelm&amp;#039;&amp;#039;]. In: Biografiskt lexikon för Finland 4. Republiken M–Ö, 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://uppslagsverket.fi/sv/sok/view-103684-RamsayWilhelm &amp;#039;&amp;#039;Ramsay, Wilhelm&amp;#039;&amp;#039;] auf uppslagsverket.fi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=115889248|LCCN=no2008046950|VIAF=34262469}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ramsay, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geologe (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mineraloge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Petrologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kristallograph]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korrespondierendes Mitglied der Russischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Universität Helsinki]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Samische Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finnlandschwede]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1865]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1928]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ramsay, Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=finnischer Geologe und Mineraloge &lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. Januar 1865&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Dalsbruk]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. Januar 1928&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Helsinki]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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