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	<title>Wilhelm Prausnitz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_Prausnitz&amp;diff=1293956&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Peter in s: /* Leben und Wirken */ lf</title>
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		<updated>2025-06-16T08:25:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben und Wirken: &lt;/span&gt; lf&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Prausnitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. Januar]] [[1861]] in [[Glogau]] ([[Schlesien]]); † [[11. September]] [[1933]] in [[München]]) war ein deutscher [[Mediziner]] und [[Hygiene|Hygieniker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vater, Ferdinand Prausnitz, war Stadtverordneter in Glogau. Sohn Wilhelm besuchte in [[Breslau]] das [[Maria-Magdalenen-Gymnasium]], das er 1879 (zusammen mit [[Siegfried Czapski]], [[Richard Reitzenstein]] sowie [[Felix Skutsch]]) mit dem [[Abitur]] verließ. Anschließend studierte er in [[Universität Heidelberg|Heidelberg]], [[Universität Leipzig|Leipzig]], [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg|Freiburg]] und [[Universität Breslau|Breslau]]. Nach dem [[Staatsexamen]] war er für ein Jahr Assistent an dem [[Pathologisch]]-[[Anatomie|anatomischen]] Institut in [[Universität München|München]] unter [[Otto von Bollinger]]. Hier [[promoviert]]e er auch 1885 mit einer Arbeit über pathologische [[Pigmentierung]]. Unter [[Carl Flügge (Mediziner)|Carl Flügge]] arbeitete Prausnitz bis 1886 am [[Hygiene|Hygienischen]] Institut in [[Universität Göttingen|Göttingen]]; anschließend ging er wieder nach München an das dortige [[Max von Pettenkofer-Institut|Hygienische Institut]] unter der Leitung von [[Max von Pettenkofer]]. Von 1888 bis 1894 war er Assistent unter [[Carl von Voit]] am [[Physiologisch]]en Institut in München. Nachdem Prausnitz sich 1890 [[habilitiert]] hatte, folgte er 1894 dem Ruf nach [[Universität Graz|Graz]] und übernahm als außerordentlicher Professor die Nachfolge von [[Max von Gruber]] am Hygienischen Institut, dem 1897 die Staatliche Lebensmittel-Untersuchungsanstalt angegliedert wurde. 1899 wurde Prausnitz zum [[ordentlicher Professor|ordentlichen Professor]] ernannt und 1907 wurde auch die bakteriologische Untersuchungsstelle seiner Aufsicht unterstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1892 untersuchte er das Essen in Fabrik[[kantine]]n und in Krankenhäusern und setzte sich für Probleme in der Sozialhygiene ein. Dazu gehörte auch die Ursachenforschung der [[Säuglingssterblichkeit]]. Er bearbeitete Fragen, die sich mit den hygienischen Anforderungen an das Wohnen und an Wohnungen beschäftigten.  Zum Ende seiner Zeit in München hatte sich Prausnitz mit dem Einmünden der städtischen Kanalisation in die Isar befasst. In Graz wurde er erneut mit Problemen der [[Abwasserbeseitigung]] konfrontiert. Die Fragen der Städtehygiene in den schnell wachsenden Städten waren intensive Arbeitsgebiete. Dazu gehörten die [[Bakteriologie]], [[Immunität (Medizin)|Immunität]], [[Desinfektion]] und die Seuchenbekämpfung. In der Praxis bewährte sich seine  Vielseitigkeit auch bei der Konstruktion verschiedener Hilfsmittel und Apparate für Laborarbeiten. Unter seinen etwa 120 Aufsätzen finden man Themen wie  &amp;#039;&amp;#039;Mortalität und Morbidität im Kindesalter&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Aufgabe der Bauordnungen&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Arbeiterwohnungen&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Desinfektion&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Die Hygiene des Bodens&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Wohnungshygiene&amp;#039;&amp;#039;. Sein Lehrbuch &amp;#039;&amp;#039;Grundzüge der Hygiene&amp;#039;&amp;#039; erreichte zwölf Auflagen innerhalb von 30 Jahren. &amp;lt;!-- In der [[Allergologie]] wurde ein spezielles Verfahren mit seinem Namen verbunden, der [[Prausnitz-Küstner-Versuch|Prausnitz-Küstner-Test]]. Das war Carl P.!--&amp;gt; Wilhelm Prausnitz stand dem Hygiene-Institut in Graz bis 1932 vor. Zu den Ehrungen, die ihm zuteilwurden, gehört auch die Verleihung der Titel &amp;#039;&amp;#039;[[Hofrat]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Edler]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* DBE, Deutsche Biographische Enzyklopädie&lt;br /&gt;
* [[Karl Süpfle]]: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Prausnitz zum 70. Geburtstag&amp;#039;&amp;#039;, Münchner Medizinische Wochenschrift Nr. 78 (1931), S. 32–33&lt;br /&gt;
* Jahresbericht 1879 des Gymnasiums St. Maria Magdalena zu Breslau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{ÖBL|8|248||Prausnitz Wilhelm|J. R. Möse}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117695637}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117695637|LCCN=nr/91/9772|VIAF=5715055}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Prausnitz, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hygieniker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Graz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1861]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1933]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Prausnitz, Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Hygieniker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. Januar 1861&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Glogau]], [[Schlesien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. September 1933&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Peter in s</name></author>
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