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	<title>Wilhelm Pitz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T14:30:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_Pitz&amp;diff=628037&amp;oldid=prev</id>
		<title>2003:DF:771C:C000:7A6E:74D8:6A6B:DCDC: /* Ehrungen */ Ausdruck</title>
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		<updated>2023-03-02T23:28:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Ehrungen: &lt;/span&gt; Ausdruck&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Pitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. August]] [[1897]] in [[Breinig]] im [[Landkreis Aachen]] (heute [[Stolberg (Rhld.)]] in der [[Städteregion Aachen]]); † [[21. November]] [[1973]] in [[Aachen]]) war ein deutscher [[Chorleiter]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;kemp&amp;quot;&amp;gt;Wilhelm Kemp: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Pitz. Zum Tage seiner siebenzig Jahre&amp;#039;&amp;#039;, in: Programmheft der Bayreuther Festspiele 1967, Tannhäuser, S. 12 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde vor allem als Leiter des Chores der [[Bayreuther Festspiele]] bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Pitz wuchs in einem musikalischen Elternhaus auf. Schon sein Vater leitete den örtlichen Gesangsverein. Wilhelm Pitz erlernte zunächst bei dem Aachener [[Konzertmeister]] Fritz Dietrich, einem [[Joseph Joachim|Joseph-Joachim]]-Schüler, das Geigenspiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Direkt nach der Schulzeit wurde Pitz [[Eleve]] im [[Sinfonieorchester Aachen|Aachener Stadtorchester]], das von 1912 bis 1918 von [[Fritz Busch]] geleitet wurde. Schon kurze Zeit später gehörte Pitz zu den Ersten Geigern des Orchesters.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kemp&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] schloss sich Pitz einer Militärkapelle an und lernte zusätzlich [[Posaune]]. Nach dem Krieg wurde Pitz Leiter des Aachener Gesangvereins und zehn Jahre später Chordirektor des [[Theater Aachen|Aachener Stadttheaters]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem [[Herbert von Karajan]] im Jahre 1935 [[Generalmusikdirektor]] in Aachen geworden war, erhielt Pitz auf seine Anregung hin das Amt eines „Städtischen Chordirektors“ und wurde zusammen mit Herbert von Karajan bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] bemühte sich Pitz um die Wiederbelebung des Aachener Musiklebens. Daneben übernahm er den Kölner Männergesangverein,&amp;lt;ref name=&amp;quot;kemp&amp;quot; /&amp;gt; den er bis 1957 leitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar 1951 erhielt er ein Telegramm Karajans, der ihn bat, für die Wiedereröffnung der [[Bayreuther Festspiele#Nachkriegsgeschichte – „Neubayreuth“|Neuen Bayreuther Festspiele]], die jetzt unter der Leitung von [[Wieland Wagner|Wieland]] und [[Wolfgang Wagner (Opernregisseur)|Wolfgang Wagner]] standen „den weltbesten Chor“ aufzubauen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kemp&amp;quot; /&amp;gt; Pitz akzeptierte und prüfte die Chorsänger von 36 Bühnen. Nach den ersten Bayreuther Chorproben meinte Wieland Wagner: „Wilhelm Pitz ist die größte Chorbegabung, die mir je begegnet ist. Wenn alle so gut sind wie er, ist mir um das Gelingen der Festspiele nicht bange.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;kemp&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Pitz leitete den Festspielchor von 1951 bis 1973 und trug maßgeblich zu dem berühmt gewordenen „Chor-Klangwunder Bayreuth“ bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem [[Walter Legge]] nach dem Zweiten Weltkrieg das [[Philharmonia Orchestra]] [[London]] als [[Schallplattenorchester]] gegründet hatte, wollte er diesem in den 1950er Jahren einen gleichrangigen Chor zur Seite stellen. Aus diesem Grund beauftragte er Wilhelm Pitz, geeignete Sänger auszuwählen. Seit der Gründung des [[Philharmonia-Chorus|Philharmonia-Chores]] im Jahre 1957&amp;lt;ref name=&amp;quot;sabor&amp;quot;&amp;gt;Rudolph Sabor: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Pitz&amp;#039;&amp;#039;, in: Programmheft der Bayreuther Festspiele 1967, Tannhäuser, S. 20.&amp;lt;/ref&amp;gt; wirkte der aus bis zu 220 Sängern bestehende Chor unter der Leitung von Wilhelm Pitz bei vielen Schallplattenaufnahmen mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischenzeitlich gehörte Pitz im Jahr 1957 zusammen mit [[Wolfgang Sawallisch]], [[Theodor Bernhard Rehmann]], [[Rudolf Pohl]] und Anderen zur Festspielleitung des 111. [[Niederrheinisches Musikfest|Niederrheinischen Musikfestes]] in Aachen. Seit 1962 wirkte Pitz auch manchmal an der [[Wiener Staatsoper]], wo er für Karajan und [[Karl Böhm]] viele Chorproben leitete.&lt;br /&gt;
Zusätzlich leitete Pitz seit 1963 als Dirigent eigene Aufführungen in London, wie [[Benjamin Britten|Brittens]] [[War Requiem]] oder [[Georg Friedrich Händel|Händels]] [[Messiah]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;sabor&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedingt durch eine schwere neurologische Erkrankung beendete Pitz 1973 seine Aktivitäten und zog sich nach Aachen-[[Kornelimünster]] zurück, wo er im November 1973 starb. Ein Gedenkstein befindet sich heute vor dem Gebäude der ehemaligen Schule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wilhelm-Pitz-Gedenkstätte, Stolberg-Breinig (4).JPG|mini|Gedenkstätte Wilhelm Pitz in Breinig]]&lt;br /&gt;
Wilhelm Pitz wurde das [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Große Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland]] verliehen. Weiterhin erhielt er am 30. Juli 1967 den „Goldenen Ehrenring“ der Stadt [[Bayreuth]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Pitz wurde der renommierte Wilhelm-Pitz-Preis benannt, den u. a. [[Wolfgang Wagner (Opernregisseur)|Wolfgang Wagner]], [[Josef Greindl]], [[Astrid Varnay]], [[Norbert Balatsch]], Pitz&amp;#039; Nachfolger als Leiter des Festspielchores, [[Birgit Nilsson]], [[Dietrich Fischer-Dieskau]], [[Götz Friedrich]], [[Hans Mayer (Literaturwissenschaftler)|Hans Mayer]], [[Pierre Boulez]] und [[Hans Hotter]] erhielten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus wurde Wilhelm Pitz mit der Namensgebung für den „Wilhelm-Pitz-Weg“ in [[Aachen]]-[[Beverau]] und der „Wilhelm-Pitz-Straße“ sowohl in Bayreuth als auch in seinem Geburtsort Breinig geehrt. Zudem richtete die Gemeinde Breinig an der Wilhelm-Pitz-Straße eine Gedenkstätte in Form einer Stele ein, an der auf einem kleinen Sockel eine Büste von Wilhelm Pitz aufgestellt ist. Davor ist auf einem weiteren Stein eine Plakette mit seinen wichtigsten Berufsstationen angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Heimatblätter des Kreises Aachen; 39. Jahrgang, 1983, Heft 1–2.&lt;br /&gt;
* Alfred Beaujean: &amp;#039;&amp;#039;Chordirektor Wilhelm Pitz – Eine Würdigung seines musikalischen Wirkens&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Franz J. Duisberg: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Pitz und die Dorfmusik seines Heimatortes Breinig&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Wilhelm Kemp: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Pitz. Zum Tage seiner siebenzig Jahre&amp;#039;&amp;#039;, in: Programmheft der Bayreuther Festspiele 1967, Tannhäuser, S. 12–19.&lt;br /&gt;
* Rudolph Sabor: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Pitz&amp;#039;&amp;#039;, in: Programmheft der Bayreuther Festspiele 1967, Tannhäuser, S. 19–20.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Wilhelm Pitz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=13185724X|LCCN=no/93/12310|VIAF=14341805}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Pitz, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chorleiter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Goldenen Ehrenrings der Stadt Bayreuth]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Stolberg (Rheinland))]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1897]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1973]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Pitz, Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Chorleiter bei den Bayreuther Festspielen&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. August 1897&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Breinig]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. November 1973&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Aachen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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