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	<title>Wilhelm Pinnecke - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_Pinnecke&amp;diff=727955&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;René Thiemann: Vulkane brechen aus, Kriege werden begonnen.</title>
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		<updated>2026-04-03T10:23:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Vulkane brechen aus, Kriege werden begonnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Wilhelm Pinnecke 1932.jpg|mini|Wilhelm Pinnecke, um 1932]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Pinnecke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. Mai]] [[1897]] in [[Bad Honnef|Honnef]]; † [[12. März]] [[1938]] in [[Alcaila]], [[Spanien]]) war ein deutscher Politiker ([[KPD]]). Vom 30. August 1932 bis zum 1. Februar 1933 war er [[Mitglied des Reichstages]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der Sohn eines Schneiders trat Anfang der 1920er Jahre in die KPD ein und übernahm rasch die Leitung der [[Ortsgruppe]]. Im Mai 1924 wurde er in die [[Stadtverordnetenversammlung]] und den [[Kreistag]] gewählt. Im Dezember 1924 wurde er wegen [[Hochverrat]]s verhaftet. Bei den [[Separatist]]enkämpfen im [[Siebengebirge]] im November 1923 soll eine von den Kommunisten gebildete „[[Proletarische Hundertschaften|proletarische Hundertschaft]]“ beteiligt gewesen sein. Ob eine Einheit tatsächlich bestanden hat oder nur einzelne Kommunisten bewaffnet gewesen waren, ist nicht zu klären. Das Reichsgericht in Leipzig verurteilte Pinnecke als führende Person zu zwei Jahren Gefängnis. Im Oktober 1927 wurde er aus dem Gefängnis entlassen und konnte seine [[Mandat (Politik)|Mandate]] wieder übernehmen. Im Mai 1928 war er Kandidat der KPD für einen Sitz im preußischen Landtag, gewann das Mandat jedoch nicht. Zu diesem Zeitpunkt arbeitete er zusammen mit Ismar Helborn und [[Arthur May (Widerstandskämpfer)|Arthur May]] als Redakteur der Tageszeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Sozialistische Republik]]&amp;#039;&amp;#039;, die in [[Köln]] für den KPD-Bezirk Mittelrhein herausgegeben wurde. Er wurde bei den Reichstagswahlen im [[Reichstagswahl Juli 1932|Juli]] und [[Reichstagswahl November 1932|November 1932]] für den [[Rheinprovinz#Wahlen zum Reichstag|Wahlkreis Köln-Aachen]] in den [[Reichstag (Weimarer Republik)|Deutschen Reichstag]] gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar 1933 war er einer der Sprecher auf dem Fünf-Länder-Treffen der KPD in Honnef, an dem etwa 5.000 Personen teilnahmen. Nach der [[Machtergreifung|Machtübernahme]] durch die [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] tauchte er unter, um der Verhaftung zu entgehen. Die Bezirksleitung entschied sich trotz der Massenverhaftungen im Februar/März 1933 in Köln zu bleiben. Pinnecke übernahm die Funktion des Politischen Leiters. Während einer neuen Verhaftungswelle im Sommer 1933 entschloss sich Pinnecke, aus Sicherheitsgründen sein Quartier hinter die deutsch-niederländische Grenze zu verlegen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Detlev Peukert]]: &amp;#039;&amp;#039;Die KPD im Widerstand. Verfolgung und Untergrundarbeit an Rhein und Ruhr 1933–1945.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Düsseldorfer Schriften zur neueren Landesgeschichte und zur Geschichte Nordrhein-Westfalens.&amp;#039;&amp;#039; 2). Peter Hammer Verlag, Wuppertal 1980, ISBN 3-87294-165-8, S. 102.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Beatrix Herlemann]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Emigration als Kampfposten. Die Anleitung des kommunistischen Widerstandes in Deutschland aus Frankreich, Belgien und den Niederlanden.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Mannheimer Sozialwissenschaftliche Studien.&amp;#039;&amp;#039; 18). Verlag Armin Hain, Königstein im Taunus 1982, ISBN 3-445-02252-6, S. 94.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Berliner Parteiführung, die mit einem baldigen Zusammenbruch des NS-Regimes rechnete und rechtzeitig auf den Plan treten wollte, sah darin einen Akt der Feigheit und setzte Pinnecke ab. Er war weiterhin in den [[Niederlande]]n für die Partei tätig. Nach Beginn des [[Spanischer Bürgerkrieg|Spanischen Bürgerkrieges]] kämpfte er gegen die [[Francisco Franco|Franco-Truppen]] und kam dort 1938 ums Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/recherche/kataloge-datenbanken/biographische-datenbanken/wilhelm-pinnecke?ID=4892 Pinnecke, Wilhelm]&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Hermann Weber (Historiker, 1928)|Hermann Weber]], [[Andreas Herbst]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Kommunisten. Biographisches Handbuch 1918 bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; 2., überarbeitete und stark erweiterte Auflage. Dietz, Berlin 2008, ISBN 978-3-320-02130-6.&lt;br /&gt;
* Ansgar S. Klein: &amp;#039;&amp;#039;Aufstieg und Herrschaft des Nationalsozialismus im Siebengebirge&amp;#039;&amp;#039;, Essen 2008. ISBN 978-3-89861-915-8.&lt;br /&gt;
* [[Günter Bers]]: &amp;#039;&amp;#039;Eine Regionalgliederung der KPD.&amp;#039;&amp;#039; Einhorn Presse Verlag, Reinbek b. Hamburg 1981, ISBN 3-88756-021-3, S. 172/174&lt;br /&gt;
* Günter Bers: &amp;#039;&amp;#039;Die Kommunistische Partei Deutschlands (KPD) im Raum Köln-Aachen gegen Ende der Weimarer Republik.&amp;#039;&amp;#039; Einhorn Presse Verlag, Reinbek b. Hamburg 1993, ISBN 3-88756-029-9, S. 20*, S. 49, S. 91, S. 96&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Pinnecke, Wilhelm&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Werner Röder]], [[Herbert A. Strauss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der deutschsprachigen Emigration nach 1933.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Politik, Wirtschaft, Öffentliches Leben&amp;#039;&amp;#039;. Saur, München 1980, S. 561f.&lt;br /&gt;
* Tobias Kühne: &amp;#039;&amp;#039;Kommunismus im&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Kurort. Wilhelm Pinnecke (1897–1938) und die Honnefer KPD 1920–-1933.&amp;#039;&amp;#039; trafo, Berlin 2024, (Gesellschaft, Geschichte, Gegenwart; 47), ISBN     978-3-86464-261-6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|130356832}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=130356832|VIAF=50332323}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Pinnecke, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verurteilte Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Interbrigadist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatenloser]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1897]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1938]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Pinnecke, Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (KPD), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. Mai 1897&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bad Honnef|Honnef]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. März 1938&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Alcaila]], [[Spanien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;René Thiemann</name></author>
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