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	<title>Wilhelm Pfotenhauer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_Pfotenhauer&amp;diff=1273800&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hejkal: /* Leben und Wirken */ +</title>
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		<updated>2026-01-24T19:51:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben und Wirken: &lt;/span&gt; +&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Pfotenhauer.jpg|mini|Wilhelm Pfotenhauer]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedrich Wilhelm Pfotenhauer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[30. November]] [[1812]] in [[Hohenstein (Hohenstein-Ernstthal)|Hohenstein]]; † [[2. April]] [[1877]] in [[Dresden]]) war Dresdens erster [[Oberbürgermeister]] und Abgeordneter des [[Sächsischer Landtag (1831–1918)|Sächsischen Landtags]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Er, Sohn des Justizamtsverwesers Christian Friedrich Pfotenhauer, besuchte als Kind die [[Kreuzschule]] in Dresden. In Leipzig studierte Pfotenhauer [[Rechtswissenschaft]] und arbeitete nach seinem Studium als [[Advokat]]. Er wurde 1842 zum Bürgermeister von [[Glauchau]] gewählt. Während dieser Zeit wurde er in die Glauchauer [[Freimaurerloge]] &amp;#039;&amp;#039;Zur Verschwisterung der Menschheit&amp;#039;&amp;#039; aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1848 wurde er im 14. städtischen Wahlkreis (Glauchau, Meerane, Hohenstein) als linker Abgeordneter in die II.&amp;amp;nbsp;Kammer des Sächsischen Landtags gewählt, wo er zum Vizepräsidenten seiner Kammer gewählt wurde. Am 23. August 1848 wurde er vom Dresdner Rat zum ersten Stadtrat gewählt. Am 2. Januar 1849 bekam er kommissarisch das Amt des Bürgermeisters von Dresden übertragen, da sein Vorgänger verstorben war. Während des [[Dresdner Maiaufstand]]s verweigerte Pfotenhauer gemeinsam mit zwei Stadträten die Übergabe des Rathauses an die Aufständischen. Trotz dieses Verhaltens wurde er wegen Kontakten zu den Aufständischen als Hochverräter angeklagt, da er Mitglied des sogenannten Sicherheitsausschusses war. Obwohl das Verfahren später eingestellt wurde, hielt König [[Friedrich August II. (Sachsen)|Friedrich August II.]] vorerst an seinem Argwohn gegenüber Pfotenhauer fest. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem wählte der Stadtrat Pfotenhauer noch vor Abschluss des Verfahrens am 16. Juli 1850 offiziell zum Bürgermeister. König Friedrich August II. akzeptierte diese Wahl. Am 3. November 1853 ernannte er Pfotenhauer sogar zum ersten Oberbürgermeister Dresdens. Von Amts wegen war er von 1850 bis zu seinem Tod Mitglied der I.&amp;amp;nbsp;Kammer des Sächsischen Landtags, in der er ab 1863 auch als Vizepräsident fungierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Pfotenhauers Amtszeit verdoppelte sich Dresdens Einwohnerzahl von knapp 100.000 auf rund 200.000. Die [[Industrialisierung]] schritt voran, Firmen wie [[Villeroy &amp;amp; Boch]], Eschenbach und die Brauerei Felsenkeller wurden gegründet beziehungsweise siedelten sich an. Darüber hinaus trieb Pfotenhauer in Dresden den [[Eisenbahn]]bau voran. Während seiner Amtszeit wurde der Schlesische Bahnhof eingeweiht; an diesem Standort wurde später der [[Bahnhof Dresden-Neustadt]] gebaut. Die [[Marienbrücke (Dresden)|Marienbrücke]] wurde errichtet. 1861 wurde der [[Zoo Dresden]] eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Friedrich Wilhelm Pfotenhauer.JPG|mini|Grab von Friedrich Wilhelm Pfotenhauer auf dem Johannisfriedhof in Dresden.]]&lt;br /&gt;
Am 2. April 1877 starb Pfotenhauer an einem [[Gehirnschlag]]. Er wurde auf dem Dresdner [[Trinitatisfriedhof (Dresden)|Trinitatisfriedhof]] beigesetzt. 40.000 Dresdner gaben ihm [[das letzte Geleit]]. 1878 wurde im Stadtteil [[Johannstadt]] eine neu angelegte Straße nach ihm benannt. 1888 wurden seine Gebeine auf Wunsch seiner Familie auf den [[Johannisfriedhof (Dresden)|Johannisfriedhof]] im Stadtteil [[Tolkewitz]] umgebettet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.saechsische.de/plus/pfotenhauer-war-erster-dresdner-oberbuergermeister-2455130.html |titel=Pfotenhauer war erster Dresdner Oberbürgermeister |werk=[[Sächsische Zeitung]] |datum=2012-11-24 |abruf=2020-05-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus seiner 1840 in [[Johanngeorgenstadt]] geschlossenen Ehe mit Louise Antonie (1815–1888), eine geborene Funkhänel, gingen vier Kindern, zwei Söhnen und zwei Töchtern, hervor. Ein Sohn und eine Tochter starben bereits kurz nach der Geburt. Sohn [[Paul Pfotenhauer]] (1842–1897) wurde Archivar und Historiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* Königlich [[Zivilverdienstorden (Sachsen)|Sächsischer Verdienstorden]] Kommandeurkreuz 2. Klasse&lt;br /&gt;
* [[Albrechtsorden]] Kommandeurkreuz 2. Klasse&lt;br /&gt;
* Königlich Preußischer [[Roter Adlerorden]] 3. Klasse&lt;br /&gt;
* Kaiserlich-Österreichischer [[Franz-Joseph-Orden]] Kommandeurkreuz 1. Klasse&lt;br /&gt;
* 1863 verlieh ihm der Großherzog von Sachsen-Weimar-Eisenach das Ritterkreuz 1. Klasse des [[Hausorden vom Weißen Falken|Ordens der Wachsamkeit oder vom weißen Falken]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Wochenblatt für merkwürdige Rechtsfälle in actenmäßigen Darstellungen aus dem Gebiete der Justizpflege und Verwaltung zunächst für das Königreich Sachsen |Datum=1863 |Online={{Google Buch |BuchID=iQpBAAAAcAAJ |Seite=456 |Hervorhebung=&amp;quot;Wilhelm Pfotenhauer&amp;quot; |Linktext=Digitalisat}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1874 Ehrenbürger von [[Johanngeorgenstadt]], für seinen Einsatz zur Bewilligung der Eisenbahnlinie Schwarzenberg-Johanngeorgenstadt&lt;br /&gt;
* 1848 Ehrenbürger von Glauchau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Stadtlexikon Dresden A–Z&amp;#039;&amp;#039;, Verlag der Kunst Dresden 1995, ISBN 3-364-00300-9&lt;br /&gt;
* Artikel von Jens Jungmann in der Dresdner Morgenpost vom 23. Januar 2007&lt;br /&gt;
* [[Josef Matzerath]]: &amp;#039;&amp;#039;Aspekte sächsischer Landtagsgeschichte – Präsidenten und Abgeordnete von 1833 bis 1952.&amp;#039;&amp;#039; Dresden 2001, S. 48/119&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Karlheinz Kregelin |Titel=Oberbürgermeister der Stadt Dresden |TitelErg=Friedrich Wilhelm Pfotenhauer und Paul Alfred Stübel |Hrsg=Landeshauptstadt Dresden, Stadtmuseum Dresden, Direktor Matthias Griebel |Sammelwerk=Dresdner Geschichtsbuch |Nummer=2 |Verlag=DZA Verlag für Kultur und Wissenschaft |Ort=Altenburg |Datum=1994 |ISBN=3980482375 |Seiten=56–68}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Friedrich Wilhelm Pfotenhauer|Wilhelm Pfotenhauer}}&lt;br /&gt;
* {{Säbi|Christel Hermann|116173521|Pfotenhauer, Friedrich Wilhelm}}&lt;br /&gt;
* {{Deutsche Biographie|GND=116173521}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personenleiste&lt;br /&gt;
|AMT= [[Liste der Oberbürgermeister von Dresden|Bürgermeister von Dresden]]&lt;br /&gt;
|ZEIT= 1850–1853&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER= [[Robert Siegismund Schanz]]&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- OB --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|AMT2= [[Liste der Oberbürgermeister von Dresden|Oberbürgermeister von Dresden]]&lt;br /&gt;
|ZEIT2= 1853–1877&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER2=&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER2= [[Paul Alfred Stübel]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116173521|VIAF=5675641}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Pfotenhauer, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Glauchau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Ersten Kammer der Ständeversammlung des Königreichs Sachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Zweiten Kammer der Ständeversammlung des Königreichs Sachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Albrechts-Ordens (Komtur 2. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Franz-Joseph-Ordens (Ausprägung unbekannt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Roten Adlerordens 3. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Hausordens vom Weißen Falken (Ritter/Ritter I. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Johanngeorgenstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Glauchau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1812]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1877]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Pfotenhauer, Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Pfotenhauer, Friedrich Wilhelm (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Oberbürgermeister von Dresden und Mitglied des Sächsischen Landtags&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. November 1812&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hohenstein (Hohenstein-Ernstthal)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. April 1877&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Dresden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hejkal</name></author>
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