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	<title>Wilhelm Oncken - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_Oncken&amp;diff=460581&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Woldemar1958 am 29. September 2025 um 06:36 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Wilhelm Oncken 001.JPG|mini|Wilhelm Oncken (um 1890)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Christian Friedrich Georg Wilhelm Oncken&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. Dezember]] [[1838]] in [[Heidelberg]]; † [[11. August]] [[1905]] in [[Gießen]]) war ein deutscher [[Historiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Wilhelm Oncken kam als erster von zwei Söhnen des Advokaten und Privatgelehrten Anton Wilhelm Oncken (1814–1894) und seiner Frau Marie Eleonore, geb. Thaden (1814–1894), in Heidelberg zur Welt. Sein Vater stammte aus [[Varel]] ([[Großherzogtum Oldenburg|Oldenburg]]), seine Mutter aus [[Jever]] (Oldenburg).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Deutsche Biographie |url=https://www.deutsche-biographie.de/register_pnd117124222.html#ndbcontent_genealogie |titel=Oncken, Wilhelm von – Deutsche Biographie |sprache=de |abruf=2025-01-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner schulischen Ausbildung studierte Wilhelm Oncken klassische Philologie, Geschichte und Philosophie an den Universitäten [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|Heidelberg]], [[Georg-August-Universität Göttingen|Göttingen]] und [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berlin]]. Während seines Studiums wurde er 1856 Mitglied der &amp;#039;&amp;#039;[[Burschenschaft Frankonia Heidelberg]]&amp;#039;&amp;#039;. 1862 [[Promotion (Doktor)|promovierte]] er bei [[Ludwig Häusser]] und war zunächst Privatdozent, dann 1866 außerordentlicher Professor der Geschichte mit der griechischen Antike in Heidelberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1870 zog er nach [[Justus-Liebig-Universität Gießen|Gießen]], um dort als ordentlicher Professor Geschichte zu lehren. Geschichte betrachtete er als Mittel der nationalen politischen Bildung. Zunächst arbeitete er über Griechische Geschichte und später wendete er sich der Geschichte [[Preußen]]s und der Deutschen Vereinigung zu. In den 1870er Jahren war Wilhelm Oncken Abgeordneter der Nationalliberalen im Hessischen Landtag und im Reichstag. 1873 lehnte er einen Ruf an die [[Albertus-Universität Königsberg|Universität Königsberg]] ab. In den Jahren 1877 und 1878 stand er der Universität Gießen als Rektor vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1876 bis 1891 gab Wilhelm Oncken das Werk &amp;#039;&amp;#039;[[Allgemeine Geschichte in Einzeldarstellungen]]&amp;#039;&amp;#039; in 44 Bänden heraus. Des Weiteren hielt er landesweit unzählige populärwissenschaftliche, national gehaltene Vorträge zur Geschichte Deutschlands. Von [[Wilhelm I. (Deutsches Reich)|Wilhelm I.]] beauftragt, verfasste Wilhelm Oncken eine Biografie über ihn für die Nachwelt. Das Werk &amp;#039;&amp;#039;Das Zeitalter des Kaisers Wilhelm&amp;#039;&amp;#039; wurde aber erst zwei Jahre nach dem Tode Wilhelms I. fertig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oncken war Mitglied der Gießener [[Freimaurerloge]] &amp;#039;&amp;#039;Ludewig zur Treue&amp;#039;&amp;#039; und zeitweise deren [[Meister vom Stuhl]]. Um 1900 wurde Wilhelm Oncken emeritiert. Er starb am 11. August 1905 in Gießen im Alter von 67 Jahren. Wilhelm Oncken war der Bruder des Nationalökonomen [[August Oncken]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
In der breiten Bevölkerung fand Wilhelm Oncken aufgrund seiner unzähligen populärwissenschaftlichen Vorträge Resonanz, in seinem Fachgebiet nur geringe Beachtung. Seine Werke zeichneten sich weniger durch neue Erkenntnisse oder wissenschaftliche Originalität als vielmehr durch voluminöse Geschichtsdarstellungen aus. Sein Beitrag war eher, nach der Reichsgründung 1870 an der nationalen Identitätsbildung mitzuwirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Athen und Hellas. Forschungen zur nationalen und politischen Geschichte der alten Griechen.&amp;#039;&amp;#039; 1865/66.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Stadt, Schloß und Hochschule Heidelberg, Bilder aus ihrer Vergangenheit.&amp;#039;&amp;#039; 1874.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Oesterreich und Preussen im Befreiungskriege.&amp;#039;&amp;#039; 1876/79.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Zeitalter Friedrichs des Großen.&amp;#039;&amp;#039; 1880/81.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zeitalter der Revolution, des Kaiserreichs und der Befreiungskriege.&amp;#039;&amp;#039; 1884/86.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Zeitalter des Kaisers Wilhelm.&amp;#039;&amp;#039; 1890.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Freiherr Eduard von Lade und sein Landhaus am Rhein&amp;#039;&amp;#039;. Bong, Berlin 1904 ([http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:061:1-25486 Digitalisierte Ausgabe] der [[Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Helmut Berding]]: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Oncken.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Hans Georg Gundel]] u. a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gießener Gelehrte in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; 1982, S. 696–703.&lt;br /&gt;
* {{NDB|19|536|537|Oncken, Wilhelm|Helmut Berding|117124222}}&lt;br /&gt;
* R. Bonnet: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Onckens stenographische Aufzeichnung über seine Unterhaltung mit Bismarck in den Jahren 1891, 1895 und 1896.&amp;#039;&amp;#039; In: F. Burmeister (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zum 140jährigen Geburtstag von Wilhelm von Stolze.&amp;#039;&amp;#039; 1938, S. 72–78.&lt;br /&gt;
* Helge Dvorak: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft]].&amp;#039;&amp;#039; Band I: &amp;#039;&amp;#039;Politiker.&amp;#039;&amp;#039; Teilband 4: &amp;#039;&amp;#039;M–Q.&amp;#039;&amp;#039; Winter, Heidelberg 2000, ISBN 3-8253-1118-X, S. 252–253.&lt;br /&gt;
* Hans Georg Gundel: &amp;#039;&amp;#039;Treitschke und Oncken um 1870. Zu einigen unbekannten Gelehrtenbriefen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Nachrichten der Gießener Hochschulgesellschaft.&amp;#039;&amp;#039; 35, 1966, S. 169–181.&lt;br /&gt;
* [[Jochen Lengemann]]: &amp;#039;&amp;#039;MdL Hessen. 1808–1996. Biographischer Index&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Politische und parlamentarische Geschichte des Landes Hessen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 14 = &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 48, 7). Elwert, Marburg 1996, ISBN 3-7708-1071-6, S. 285.&lt;br /&gt;
* A. Lindig: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Oncken.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Meo! Altherrenzeitung der Burschenschaft Frankonia zu Heidelberg.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 186, Juni 1968, S. 75–81.&lt;br /&gt;
* Klaus-Dieter Rack, Bernd Vielsmeier: &amp;#039;&amp;#039;Hessische Abgeordnete 1820–1933. Biografische Nachweise für die Erste und Zweite Kammer der Landstände des Großherzogtums Hessen 1820–1918 und den Landtag des Volksstaats Hessen 1919–1933&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Politische und parlamentarische Geschichte des Landes Hessen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 19 = &amp;#039;&amp;#039;Arbeiten der Hessischen Historischen Kommission.&amp;#039;&amp;#039; NF Bd. 29). Hessische Historische Kommission, Darmstadt 2008, ISBN 978-3-88443-052-1, Nr. 650.&lt;br /&gt;
* L. R. Schmitt: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Oncken.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Historische Vierteljahresschrift.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 8, 1905, S. 582 f.&lt;br /&gt;
* A. Woll (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Tagebuchaufzeichnungen, Bismarck nach seinem Sturz.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Gießener Universitätsblätter.&amp;#039;&amp;#039; 1, H. 2, 1968, S. 28–38.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117124222}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|117124222}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=117124222|titel=Oncken, Christian Friedrich Georg Wilhelm|datum=2019-12-22}}&lt;br /&gt;
* [http://www.vahf.de/beruehmtefranken/wilhelmoncken/ Etwas ausführlichere Kurzdarstellung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Abgeordnete des Wahlbezirks Gießen-Stadt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117124222|LCCN=n/85/316719|VIAF=20449148}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Oncken, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor (Justus-Liebig-Universität Gießen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Humboldt-Universität zu Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Zweiten Kammer der Landstände des Großherzogtums Hessen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Kaiserreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NLP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1838]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1905]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Oncken, Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Oncken, Guglielmo; Oncken, Christian Friedrich Georg Wilhelm&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Historiker und Politiker (NLP), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. Dezember 1838&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Heidelberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. August 1905&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Gießen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Woldemar1958</name></author>
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