<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Wilhelm_Niklas</id>
	<title>Wilhelm Niklas - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Wilhelm_Niklas"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_Niklas&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-03T09:24:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_Niklas&amp;diff=39683&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Grubenhagener am 26. Februar 2026 um 14:55 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_Niklas&amp;diff=39683&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-02-26T14:55:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Niklas&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. September]] [[1887]] in [[Traunstein]]; † [[12. April]] [[1957]] in [[München]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Politiker]] ([[Christlich-Soziale Union in Bayern|CSU]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Wilhelm Niklas war der Sohn des Traunsteiner Realschullehrers Johannes Nepomuk Niklas (1847–1912) und jüngerer Bruder des Agrikulturchemikers [[Hans Niklas (Agrarwissenschaftler)|Hans Niklas]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Abitur]] 1906 studierte Niklas zunächst [[Rechtswissenschaft|Rechts- und Staatswissenschaften]], dann aber von 1907 bis 1912 [[Tiermedizin]] in [[München]] und [[Landwirtschaft]] an der Technischen Hochschule München-Weihenstephan. Während seiner Studienzeit trat er 1906 der &amp;#039;&amp;#039;[[Burschenschaft]] Arminia München&amp;#039;&amp;#039; (heute: [[Münchener Burschenschaft Arminia-Rhenania]]) bei.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Willy Nolte]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Burschenschafter-Stammrolle. Verzeichnis der Mitglieder der Deutschen Burschenschaft nach dem Stande vom Sommer-Semester 1934.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1934, S. 352.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1910 erfolgte seine tierärztliche [[Approbationsordnung|Approbation]]. Von 1911 bis 1913 war er außerdem als wissenschaftlicher Assistent an der Medizinischen Klinik und an der Abteilung Tierzucht und Geburtshilfe der Tierärztlichen Hochschule München tätig. 1912 bestand er die Prüfung für den tierärztlichen Staatsdienst in Bayern. Im Jahre 1913 folgte ein halbes Jahr als Assistent bei der Allgäuer Herdebuch-Gesellschaft (Sitz Immenstadt). Im gleichen Jahr promovierte er – inzwischen mit dem weiteren Abschluss als Diplom-Landwirt – an der Technischen Hochschule München bei August Schnider und Leonhard Vogel zum Dr.-Ing. mit der Arbeit &amp;#039;&amp;#039;Die Entwicklung der bayerischen Landesviehversicherungs-Anstalt in den ersten 15 Jahren ihres Bestehens&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1913 bis 1915 war er als Tierzuchtinspektor im Verband für Reinzucht des Pinzgauer Rindes in Oberbayern (Sitz Traunstein), von 1915 bis 1916 als [[Referent (Behörde)|Referent]] für Tierzucht im [[Bayerisches Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration|Bayerischen Innenministerium]], von 1916 bis 1918 als Referent im [[Reichsernährungsamt|Reichs-Kriegsernährungsamt]] in Berlin, 1919 als Regierungsrat im [[Reichswirtschaftsministerium]] und ab 1920 als [[Ministerialrat]] im neu gegründeten [[Reichsministerium für Ernährung und Landwirtschaft]] (immer noch in Berlin) tätig. 1925 wechselte er als Abteilungsleiter in das [[Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus|Bayerische Landwirtschaftsministerium]]. 1934 scheiterte eine Berufung als Professor für Tierzucht an die Tierärztliche Fakultät Universität München. 1935 wurde er in den einstweiligen Ruhestand versetzt, da er sich geweigert hatte, der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] beizutreten. Bis Kriegsende 1945 war er [[Landwirt]] in Achatswies sowie Berater für einige Höfe in anderen Regionen. 1945 wurde er zum stellvertretenden Leiter des Bayerischen Landesamtes für Ernährung – zuletzt im Range eines [[Bayerischer Staatsrat|Bayerischen Staatsrates]] – und 1946 zum [[Staatssekretär]] im Bayerischen Staatsministerium für Ernährung und Landwirtschaft ernannt. Von 1947 bis zu seiner [[Emeritierung]] 1955 hatte er einen [[Lehrbeauftragter|Lehrauftrag]] als Ordentlicher Professor für Tierzucht an der Tierärztlichen Fakultät der Universität München inne. In seiner Abwesenheit wegen politischer Ämter und anderer Aufgaben vertrat ihn [[Wilhelm Zorn]] als Hochschullehrer und Institutsleiter. Mit Beschluss der Stadt Traunstein vom 7. Mai 1955 wurde er »in Würdigung seiner Treue zur Vaterstadt und seiner überragenden Verdienste um das deutsche Vaterland« [[Liste der Ehrenbürger von Traunstein#Die Ehrenbürger der Großen Kreisstadt Traunstein|Ehrenbürger]] der Stadt Traunstein, wie bereits sein Vater, der frühere Vorstand des städtischen Erziehungsinstituts und [[Liste der Ehrenbürger von Traunstein#Die Ehrenbürger der Großen Kreisstadt Traunstein|Ehrenbürger]] seit 1907, Johann Niklas (1847–1912).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Franz Haselbeck |url=https://www.traunsteiner-tagblatt.de/das-traunsteiner-tagblatt/chiemgau-blaetter/chiemgau-blaetter-2024_ausgabe,-die-ehrenbuerger-der-stadt-traunstein-prof-dr-wilhelm-niklas-_chid,739.html |titel=Die Ehrenbürger der Stadt Traunstein: Prof. Dr. Wilhelm Niklas |werk=[[Traunsteiner Tagblatt]] |datum=2008-10-18 |sprache=de |abruf=2024-08-14 |kommentar=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 12. April 1957 starb Niklas im Münchner Rot-Kreuz-Krankenhaus an den Folgen eines Halswirbelbruchs, den er sich bei einem Autounfall am 7. April 1957 auf regennasser Straße zwischen Innsbruck und Kufstein in Österreich zugezogen hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;Passauer Neue Presse, Ausgabe Nr. 88 vom 15. April 1957&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partei ==&lt;br /&gt;
Niklas gehörte 1945 zu den Gründungsmitgliedern der CSU. Von 1949 bis 1953 war er Mitglied im CSU-Landesvorstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgeordneter ==&lt;br /&gt;
Nachdem Niklas am 27. Mai 1951 für den verstorbenen Abgeordneten [[Martin Loibl (Politiker, 1898)|Martin Loibl]] (CSU) im [[Bundestagswahlkreis Donauwörth|Wahlkreis Donauwörth]] nachgewählt worden war, wurde er am 30. Mai 1951 [[Mitglied des Deutschen Bundestages]]. Mit Ablauf der Legislaturperiode schied er 1953 aus dem Parlament wieder aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentliche Ämter ==&lt;br /&gt;
Von 1945 bis 1947 war Niklas Staatsrat (bzw. ab 1946 [[Staatssekretär]]) im Bayerischen Staatsministerium für Ernährung und Landwirtschaft (ab 1946: und Forsten), von 1948 bis 1949 Stellvertretender Direktor der Verwaltung für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten des Vereinigten Wirtschaftsgebietes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem [[Kabinett Adenauer I|ersten Kabinett]] von [[Konrad Adenauer]] gehörte er vom 20. September 1949 bis zum 20. Oktober 1953 als [[Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft|Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten]] an. Sein Schwiegersohn [[Josef Ertl]] bekleidete dasselbe Amt während der [[sozialliberale Koalition|sozialliberalen Koalition]] und dem [[Kabinett Kohl I|ersten Kabinett Kohl]] von 1969 bis 1983 für die [[Freie Demokratische Partei|FDP]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1953: Großkreuz des [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland]]&lt;br /&gt;
* 1955: [[Liste der Ehrenbürger von Traunstein|Ehrenbürger der Stadt Traunstein]]&lt;br /&gt;
* 1955 wurde Niklas mit der [[Hermann-von-Nathusius-Medaille]] für seine Leistungen in der Tierzucht ausgezeichnet&lt;br /&gt;
* 1956 wurde Niklas mit der [[Adolf-Köppe-Nadel]] ausgezeichnet&lt;br /&gt;
* Zur Erinnerung an Niklas verleiht der [[Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz|Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten]] die [[Professor-Niklas-Medaille]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bmel.de/DE/Ministerium/_Texte/Professor-Niklas-Medaille.html Jüngste Verleihungen der Professor-Niklas-Medaille]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|19|260|261|Niklas, Wilhelm|Karl-Ulrich Gelberg|124729592}}&lt;br /&gt;
* Helge Dvorak: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft]].&amp;#039;&amp;#039; Band I: &amp;#039;&amp;#039;Politiker.&amp;#039;&amp;#039; Teilband 4: &amp;#039;&amp;#039;M–Q.&amp;#039;&amp;#039; Winter, Heidelberg 2000, ISBN 3-8253-1118-X, S. 214–216.&lt;br /&gt;
* [[Theophil Gerber]]: &amp;#039;&amp;#039;Persönlichkeiten aus Land- und Forstwirtschaft, Gartenbau und Veterinärmedizin. Biographisches Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; NORA Verlagsgemeinschaft Dyck &amp;amp; Westerheide, Berlin, 4. erw. Aufl., 2014, ISBN 3-936735-67-0, S. 546–547.&lt;br /&gt;
* Biogramme der Veterinärmedizinischen Bibliothek der Freien Universität Berlin&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Zorn]]: Nachruf für Wilhelm Niklas. Züchtungskunde, 29, 1957, 4, 236-241&lt;br /&gt;
* [http://www.bundesarchiv.de/cocoon/barch/1/z/z1961z/kap1_2/para2_47.html#Start Eintrag im Bundesarchiv]&lt;br /&gt;
* [http://elib.tiho-hannover.de/dissertations/albrechts_ws06.pdf Stefanie Albrecht: Prof. Dr. Hans Jöchle (1892–1969) – Ein Leben für den Hufbeschlag: Diss. TiHo Hannover, 2006, S. 250]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|124729592}}&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20141213014418/https://bib.vetmed.fu-berlin.de/vetbiogramm/467.html Biogramm in der VMB der FU Berlin]&lt;br /&gt;
* [http://www.dgfz-bonn.de/ehrenmitgliedschaft.html Bisher Ausgezeichnete mit Ehrenmitgliedschaft]&lt;br /&gt;
* [http://www.dgfz-bonn.de/hermann_von_nathusius.html Bisher Ausgezeichnete mit der Hermann-von-Nathusius-Medaille]&lt;br /&gt;
* [http://www.dgfz-bonn.de/adolf_koeppe.html Bisher Ausgezeichnete mit der Adolf-Köppe-Nadel]&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/7faa8753-9f6a-46fc-8e9b-da6bb47cfe9b/ Nachlass BArch N 1317]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Bundeslandwirtschaftsminister&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Kabinett Adenauer I&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=124729592|VIAF=64947576}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Niklas, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirtschaftsminister (Bundesrepublik Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Bayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatssekretär (Bayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CSU-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Agrarwissenschaftler (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ministerialrat (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ministerialbeamter (Deutsches Kaiserreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bayerischer Staatsrat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Ludwig-Maximilians-Universität München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes (Großkreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Traunstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1887]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1957]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Niklas, Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (CSU), MdB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. September 1887&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Traunstein]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. April 1957&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Grubenhagener</name></author>
	</entry>
</feed>