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	<title>Wilhelm Muttray - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T07:52:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_Muttray&amp;diff=2077547&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bernd Schwabe in Hannover: Wasserstraßen-Direktion</title>
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		<updated>2024-12-04T16:46:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Wasserstra%C3%9Fen-Direktion&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Wasserstraßen-Direktion (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Wasserstraßen-Direktion&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Otto Muttray&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. Dezember]] [[1850]] in [[Marggrabowa]], [[Ostpreußen]]; † [[14. Januar]] [[1922]] in [[Hannover]]) war ein deutscher [[Wasserbauingenieur]] und preußischer [[Baubeamter]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{ZentralblBauverw |Autor=G. |Titel=Wasserbaudirektor a. D. Muttray † |Jahr=1922 |Heft=10 |Seiten=56 |zlb=72}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{OstdtBio|muttray-wilhelm|Muttray, Wilhelm}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Als Sohn des Richters und Landgerichtsdirektors &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Wilhelm Muttray&amp;#039;&amp;#039; (1814–1886) besuchte Wilhelm Muttray das [[Königliches Gymnasium Lyck|Königliche Gymnasium Lyck]]. Als der Vater nach [[Sowetsk (Kaliningrad)|Tilsit]] versetzt wurde, wechselte er auf die [[Königliche Litthauische Provinzialschule]], an der er Ostern 1870 das [[Abitur]] ablegte. Er studierte [[Bauwesen]] an der [[Technische Universität Berlin#Geschichte|Technischen Hochschule (Berlin-)Charlottenburg]] und bestand 1875 das 1. [[Staatsexamen]]. Anschließend arbeitete er als &amp;#039;&amp;#039;Bauführer&amp;#039;&amp;#039; ([[Referendar]] in der öffentlichen Bauverwaltung) zunächst in [[Bydgoszcz|Bromberg]]. Dann kam er als Wasserbaubeamter nach Tilsit, um am [[Flussbau]] der [[Memel]] mitzuarbeiten. Nachdem er 1880 die &amp;#039;&amp;#039;Baumeisterprüfung&amp;#039;&amp;#039; (2. Staatsexamen) bestanden hatte, wurde er als [[Assessor]] zur Wasserbauinspektion [[Brzeg|Brieg an der Oder]] versetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 1881 heiratete er &amp;#039;&amp;#039;Olga Emilie Helene geb. Boy&amp;#039;&amp;#039;, mit der er vier Kinder hatte: Emilie Olga Elisabeth (1882–1887), Johanna Helene Margarethe (* 1885), Johann Friedrich Wilhelm (* 1886; gefallen 1916 in [[Pierrepont (Meurthe-et-Moselle)]]) und Georg (* 1894). Nur zwei Kinder überlebten ihn.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://gedbas.genealogy.net/person/show/201180 gedbas.genealogy.net]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1884 wurde er als Leiter des Wehr- und Schleusenbaus nach [[Oppeln]] versetzt. Schließlich kam er für zwei Jahre nach [[Fürstenwalde/Spree]] zum Bau des [[Oder-Spree-Kanal]]s, der vor dem Bau des [[Nord-Ostsee-Kanal|Kaiser-Wilhelm-Kanals]] das größte Bauvorhaben im [[Königreich Preußen]] darstellte. Es folgten eine dreijährige Anstellung in [[Berlin-Charlottenburg|Charlottenburg]] bei der Spree-Regulierung und eine zweite Versetzung nach Oppeln zu den Bauten für die Oder-Kanalisierung mit dem Bau der Hafenanlagen in [[Koźle|Cosel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1892 war Muttray Vorstand der &amp;#039;&amp;#039;Wasserbauinspektion Tilsit&amp;#039;&amp;#039;, wo er den Ausbau der Memel vorantrieb und zugleich das wegen des jährlichen Frühjahrshochwassers des Flusses bedeutende Amt des [[Deichgraf|Deichhauptmanns]] innehatte. 1897 wurde er im Rang eines &amp;#039;&amp;#039;Regierungs- und Baurats&amp;#039;&amp;#039; zur [[Regierungsbezirk Arnsberg|Bezirksregierung Arnsberg]] versetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1898 wurde Wilhelm Muttray als [[Weser]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;strombaudirektor nach Hannover berufen, wo er sich 23 Jahre lang dem Ausbau und der Entwicklung „seiner Weser“ widmete. Unter seiner Leitung entstanden der Entwurf und die teilweise Ausführung des Hochwasserregulierungsplans, der erweiterte Ausbau des Flusslaufs, die Stau- und Kraftwerksanlage in [[Dörverden]], die [[Edersee|Edertalsperre]] bei [[Hemfurth-Edersee|Hemfurth]], die [[Diemeltalsperre]] mit ihren Kraftwerken sowie die Stau- und Kraftanlage bei [[Hann. Münden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als 1919 die Weserbaudirektion mit der Kanalbaudirektion, deren Arbeitsbereich sich von der Ems bis Hannover erstreckte, zusammengelegt wurde, berief man Muttray zum ersten Leiter dieser neuen [[Wasserstraßen-Direktion]]. Hier diente er den Interessen des Schiffsverkehrs, der Landeskultur durch Regulierung des Wasserstands der Flüsse und der Versorgung weiter Gebiete mit Elektrizität, bis er am 1. April 1921 in den [[Ruhestand]] trat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er starb zur selben Zeit wie der mit ihm befreundete [[Leo Sympher]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* mit Wilhelm Soldan: &amp;#039;&amp;#039;Der Ausbau der Weser auf Niedrigwasser&amp;#039;&amp;#039;. 1919.&lt;br /&gt;
* mit Franz K. Visarius: &amp;#039;&amp;#039;Denkschrift über den erweiterten Ausbau der Weser von Münden (Hann.) bis zur Landesgrenze mit Bremen und der Aller von km 94,3 bis zur Mündung km 117,1&amp;#039;&amp;#039;. 1916.&amp;lt;ref&amp;gt;Visarius war Baurat und Wasserbauinspektor in [[Międzychód|Birnbaum]] später bei der [[Wasserstraßendirektion Hannover]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1919: [[Ehrendoktor]]würde (als &amp;#039;&amp;#039;Dr.-Ing. E. h.&amp;#039;&amp;#039;) der [[Technische Universität Braunschweig|Technischen Hochschule Braunschweig]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.biblio.tu-bs.de/universitaetsarchiv/bestaende/bestand_b2.pdf |text=TU Braunschweig |format=PDF |wayback=20130626025558}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|127798803}}&lt;br /&gt;
* {{OstdtBio|muttray-wilhelm|Muttray, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=127798803|VIAF=55180450}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Muttray, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wasserbauingenieur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Masuren)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Hannover)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Technischen Universität Braunschweig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Opole)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1850]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1922]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Muttray, Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Muttray, Wilhelm Otto (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Wasserbauingenieur und preußischer Baubeamter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. Dezember 1850&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Marggrabowa]], Ostpreußen&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. Januar 1922&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hannover]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bernd Schwabe in Hannover</name></author>
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