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	<title>Wilhelm Mueller - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_Mueller&amp;diff=1708243&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Jordi: Bilderdienst</title>
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		<updated>2025-02-27T00:21:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bilderdienst&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem Generalmajor Wilhelm Mueller. Zu anderen Personen siehe [[Wilhelm Müller]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 137-029858, Wilhelm Müller.jpg|mini|hochkant|Wilhelm Mueller als Generalmajor der Schutztruppe]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Franz Ludwig Wilhelm Mueller&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[7. September]] [[1850]] in [[Paprotno (Świnoujście)|Friedrichsthal]]; † [[12. Februar]] [[1921]] in [[Paderborn]]) war ein [[Königreich Preußen|preußischer]] [[Generalmajor]] sowie [[Kommandeur]] der [[Schutztruppe für Kamerun|Kaiserlichen Schutztruppe]] für [[Kamerun (deutsche Kolonie)|Kamerun]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wilhelm Mueller Schutztruppe DSW.jpg|mini|Wilhelm Mueller als Regimentskommandeur der [[Schutztruppe für Deutsch-Südwestafrika]]]]&lt;br /&gt;
Wilhelm Mueller trat nach dem Besuch des Gymnasiums in die [[Preußische Armee]] ein, wurde 1868 [[Fahnenjunker]] im [[Ostpreußisches Jäger-Bataillon Nr. 1|Ostpreußischen Jäger-Bataillon Nr. 1]] in [[Braniewo|Braunsberg]] und avancierte bis 1870 zum [[Leutnant|Sekondeleutnant]]. Als solcher nahm er 1870/71 am [[Deutsch-Französischer Krieg|Krieg gegen Frankreich]] teil und erhielt das [[Eisernes Kreuz|Eiserne Kreuz]] II. Klasse. Von 1872 bis 1878 fungierte er als Bataillonsadjutant. 1878 wurde er als [[Oberleutnant|Premierleutnant]] ins Pommersche Jäger-Bataillon Nr. 2 nach [[Greifswald]] versetzt und von dort im September 1881 auf ein Jahr zur Dienstleistung beim [[Füsilier-Regiment „General-Feldmarschall Prinz Albrecht von Preußen“ (Hannoversches) Nr. 73|Hannoverschen Füsilier-Regiment Nr. 73]] kommandiert. 1884 trat er wieder in das Jäger-Bataillon Nr. 1 zurück und avancierte am 11. Februar 1886 zum [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] und [[Kompaniechef]]. Ende 1892 wurde Mueller in das [[Infanterie-Regiment „Graf Kirchbach“ (1. Niederschlesisches) Nr. 46]] nach Posen versetzt und am 27. Januar 1893 als Kompaniechef einrangiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 1894 als [[Major]] aggregiert, schied Mueller mit dem 19. April 1895 aus dem Heer aus, wurde in der [[Schutztruppe für Deutsch-Südwestafrika|kaiserlichen Schutztruppe]] für [[Deutsch-Südwestafrika]] angestellt und dort mit der Übernahme der Funktion des Kommandeurs beauftragt. In Abwesenheit des Landeshauptmanns und Kommandeurs [[Theodor Leutwein]] führte er 1897/98 den Feldzug gegen die Zwartbooi und Topnaar-[[Nama (Volk)|Nama]]. Am 20. November 1900 wurde er zum [[Oberstleutnant]] befördert. Im Februar 1902 schied er aus der Schutztruppe aus und wurde beim [[Infanterie-Regiment „von Stülpnagel“ (5. Brandenburgisches) Nr. 48]] in [[Kostrzyn nad Odrą|Küstrin]] angestellt. Er wurde am 22. März 1903 zum [[Oberst]] befördert und schied kurz darauf erneut aus dem Heer aus, um mit dem 6. April 1903 als Kommandeur an die Spitze der [[Schutztruppe für Kamerun|Schutztruppe]] für [[Kamerun (deutsche Kolonie)|Kamerun]] zu treten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Sebastian-Manès Sprute |Titel=Müller, Wilhelm |Hrsg=Mikaél Assilkinga, Lindiwe Breuer, Fogha Mc. Cornilius Refem, Albert Gouaffo, Dieu Ly Hoang et al. |Sammelwerk=Atlas der Abwesenheit. Kameruns Kulturerbe in Deutschland. |Verlag=Reimer Verlag |Ort=Berlin |Datum=2023 |ISBN=978-3-496-01700-4 |Seiten=408-410}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Nachfolger von [[Curt von Pavel]] übernahm Mueller ein schwieriges Erbe. Die Situation der Schutztruppe war durch die personalintensive Okkupation des islamischen Nordens der Kolonie und durch den Konflikt zwischen der Spitze der Militärverwaltung und Gouverneur [[Jesko von Puttkamer]] gekennzeichnet. Mueller gelang es, die Beziehungen zur Zivilverwaltung zu verbessern. Auch unter seiner Leitung kam es zu mehreren gewaltsamen Auseinandersetzungen mit der indigenen Bevölkerung. Er selbst führte 1904 den Feldzug gegen die [[Anyang (Ethnie)|Anyang]] und 1905 die [[Manenguba-Expedition]] in das Grasland Westkameruns. Nach der Abberufung Puttkamers 1906 versah er vorübergehend die Geschäfte des Gouverneurs und unternahm mehrere Expeditionen gegen die Gesellschaften des Südbezirks. Mueller trat für die Schaffung eines freien indigenen Bauernstandes ein und unterstützte dabei die Bestrebungen des [[Basler Mission]]. Zugleich wurde aber seine Förderung der umstrittenen [[Gesellschaft Süd-Kamerun]] kritisiert. Am 14. April 1907 erhielt er den [[Charakter (Titel)|Charakter]] als Generalmajor.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Militär-Wochenblatt]].&amp;#039;&amp;#039; Nr. 49 vom 16. April 1907, S. 1143.&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde im November 1907 mit den Schwertern zum [[Königlicher Kronen-Orden (Preußen)|Kronen-Orden]] II. Klasse mit Schwertern am Ringe ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Militär-Wochenblatt.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 152 vom 28. November 1907, S. 3445.&amp;lt;/ref&amp;gt; In Genehmigung seines Abschiedsgesuches wurde Mueller am 18. Februar 1908 mit der gesetzlichen [[Pension (Altersversorgung)|Pension]] und der Erlaubnis zum Tragen der bisherigen Uniform zur [[z. D. (Militärsprache)|Disposition]] gestellt. Anlässlich seiner Verabschiedung erhielt er den [[Roter Adlerorden|Roten Adlerorden]] II. Klasse mit Eichenlaub und Schwertern am Ringe.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Militär-Wochenblatt.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 35 vom 17. März 1908, S. 787.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] wurde Mueller als z.D.-Offizier wiederverwendet und war als Inspekteur der Munition- und Geräte-Verwaltung der Etappen-Inspektion bei der [[4. Armee (Deutsches Kaiserreich)|4. Armee]] tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;Deutscher Offizier-Bund (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ehren-Rangliste des ehemaligen Deutschen Heeres.&amp;#039;&amp;#039; [[E.S. Mittler &amp;amp; Sohn]], Berlin 1926, S. 700.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1919 zog er sich nach Paderborn zurück. Er übernahm den Vorsitz des Aufsichtsrats des [[Kolonialkriegerdank]]s, starb aber bereits im Februar 1921.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bericht des Oberst Mueller über die Bakoko-Expedition.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Kolonialblatt.&amp;#039;&amp;#039; 15 (1904), S. 286–288.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Anjang-Feldzug.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Kolonialblatt.&amp;#039;&amp;#039; 15 (1904), S. 698–701.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Manenguba-Expedition.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Kolonialblatt.&amp;#039;&amp;#039; 16 (1905), S. 498–503.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Land und Volk der Bafia.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Amtsblatt für das Schutzgebiet Kamerun.&amp;#039;&amp;#039; 1 (1908), S. 30.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Florian Hoffmann: &amp;#039;&amp;#039;Okkupation und Militärverwaltung in Kamerun. Etablierung und Institutionalisierung des kolonialen Gewaltmonopols.&amp;#039;&amp;#039; Teil 2, Göttingen 2007, S. 143–144.&lt;br /&gt;
* Sebastian-Manés Sprute: Müller, Wilhelm. In: [https://books.ub.uni-heidelberg.de/arthistoricum/reader/download/1219/1219-16-103984-1-10-20230530.pdf Atlas der Abwesenheit. Kameruns Kulturerbe in Deutschland] (Hrsg. Kollektiv), Berlin 2023, 408–410.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1155888618|VIAF=3376153239462129450001}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mueller, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalmajor (Königreich Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Deutsch-Französischen Krieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Befehlshaber im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Kaiserliche Schutztruppe)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kamerun, Kolonie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Eisernen Kreuzes II. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Roten Adlerordens 2. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Preußischen Königlichen Kronenordens 2. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens der Württembergischen Krone (Ehrenkreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Infanterist (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1850]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1921]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Mueller, Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Mueller, Ludwig Wilhelm (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=preußischer Generalmajor&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. September 1850&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Paprotno (Świnoujście)|Friedrichsthal]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. Februar 1921&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Paderborn]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jordi</name></author>
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