<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Wilhelm_Middendorff</id>
	<title>Wilhelm Middendorff - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Wilhelm_Middendorff"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_Middendorff&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-03T15:36:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_Middendorff&amp;diff=606106&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;NordNordWest: /* Weblinks */ cc-fix</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_Middendorff&amp;diff=606106&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-09-13T20:35:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; cc-fix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Wilhelm Middendorf by August Lieber.jpg|mini|Wilhelm Middendorff ([[August Lieber (Maler)|August Lieber]], ca. 1847)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hof Schult Übbing.jpg|mini|Geburtshaus von Wilhelm Middendorff in [[Brechten]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johann Wilhelm Middendorff&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. September]] [[1793]] in [[Brechten]], heute Stadt [[Dortmund]]; † [[27. November]] [[1853]] in [[Keilhau]], heute ein Ortsteil von [[Rudolstadt]] in [[Thüringen]]) war ein deutscher Pädagoge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kindheit und Jugend ==&lt;br /&gt;
Middendorffs Vater war Besitzer eines Bauernfreigutes in [[Brechten]] (Westfalen). Mit 10 Jahren besuchte er das Gymnasium in [[Dortmund]], das er in seinem 18. Lebensjahr mit dem Abitur abschloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Studium und Befreiungskriege ==&lt;br /&gt;
Nach der Zeit in Dortmund besuchte er die Universität [[Jena]] und studierte [[Evangelische Theologie]]. Später wechselte er nach Berlin, um [[Immanuel Hermann Fichte|Fichte]], [[August Neander|Neander]] und [[Friedrich Schleiermacher|Schleiermacher]] zu hören. Er nahm Turnunterricht bei [[Friedrich Ludwig Jahn]] und war mit [[Justinus Kerner]] und [[Gustav Schwab]] befreundet. Durch einen Landsmann wurde er bei dem Kriegsrat Hoffmeister, dem Vater der ersten Frau Fröbels, eingeführt. Im Frühjahr 1813 schloss er sich in Dresden dem [[Lützowsches Freikorps|Lützowschen Freikorps]] an. Im Krieg lernte er seine späteren Mitstreiter [[Friedrich Fröbel]] und [[Heinrich Langethal]] kennen. Er war zusammen mit Langethal einer der treuesten Mitarbeiter, als es daran ging, die Erziehungsideen Fröbels in [[Keilhau]] bei [[Rudolstadt]] in die Praxis umzusetzen.&lt;br /&gt;
Nach einem Jahr wurde er mit der Option auf das eiserne Kreuz und eine Offizierstelle entlassen, wenn er dem Korps beitreten würde.&lt;br /&gt;
Nach erfolgloser Wiederbewerbung kehrte er nach Berlin zurück und wurde Hauslehrer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Keilhau ==&lt;br /&gt;
1817 trat Middendorff der Lehranstalt [[Keilhau]] bei. Im Jahre 1824 gab Middendorff die Broschüre &amp;#039;&amp;#039;Die Feier des Christfestes in Keilhau&amp;#039;&amp;#039; heraus. Zwei Jahre später heirateten er und [[Albertine Fröbel]] (1801–1880). Sie war die Tochter von [[Johann Christian Ludwig Fröbel]] und die Nichte von [[Friedrich Wilhelm August Fröbel]]. Aus der Ehe gingen sieben Kinder hervor, wovon vier am Leben blieben. Seine Tochter Alwine Middendorff heiratete in Keilhau 1851 Dr. [[Wichard Lange]]. 1831 übernahm Wilhelm Middendorff gemeinsam mit [[Heinrich Langethal]] und [[Johannes Arnold Barop]] die Leitung der Keilhauer Anstalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Späte Jahre ==&lt;br /&gt;
1835 ging Middendorff mit seiner Schwägerin [[Elise Fröbel]] nach [[Willisau]] in die Schweiz, um Fröbel bei seiner Erziehungsarbeit zu unterstützen, und kehrte 1839 nach Keilhau zurück. Er gründete mit Fröbel 1840 den ersten deutschen [[Kindergarten]]. 1848 verfasste Middendorff die Schrift &amp;#039;&amp;#039;Die Kindergärten. Bedürfnis der Zeit, Grundlage einigender Volkserziehung&amp;#039;&amp;#039;. Diese Schrift wurde der [[Frankfurter Nationalversammlung]] vorgelegt. Nach Fröbels Tod im Jahre 1852 führte er für einige Zeit die Bildungsanstalt für Kindergärtnerinnen in Keilhau fort. Unterstützung fand er dabei durch Fröbels zweite Frau [[Louise Fröbel|Luise]], geborene Levin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 27. November 1853 starb Wilhelm Middendorff in Keilhau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* A. Diesterweg: &amp;#039;&amp;#039;Pädagogisches Jahrbuch für 1855&amp;#039;&amp;#039;, S. 20–29.&lt;br /&gt;
* Dieter Höltershinken: &amp;#039;&amp;#039;Von Spielen, Liedern und Gebeten für den Kindergarten. Wilhelm Middendorff – ein vergessener Pädagoge&amp;#039;&amp;#039;. Bochum/Freiburg i.Br.: Projekt-Verlag 2010, ISBN 978-3-89733-208-9&lt;br /&gt;
* {{NDB|17|465|465|Middendorff, Wilhelm|Karl R. Mühlbauer|117026689}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20080303171725/http://www.uni-weimar.de/architektur/e+gel1/projekte/kosovo/Seminare/Hutterer_Thiede/frobel.html Lebenslauf von Fröbel mit Hinweisen auf Middendorff]&lt;br /&gt;
* [http://www.religio.de/froebel/genealo/albertin.html Stammtafel der Familie Fröbel mit Hinweisen auf Middendorff]&lt;br /&gt;
* https://www.nifbe.de/fachbeitraege/autorinnen-der-fachbeitraege?view=item&amp;amp;id=698:wilhelm-middendorff-1793-1853&amp;amp;catid=37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117026689|VIAF=57381798}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Middendorff, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pädagoge (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Friedrich Fröbel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Rudolstadt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Dortmund)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1793]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1853]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Lützowschen Freikorps]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Middendorff, Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Middendorf, Johann Wilhelm&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Pädagoge&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. September 1793&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Brechten]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=27. November 1853&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Keilhau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;NordNordWest</name></author>
	</entry>
</feed>