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	<title>Wilhelm Marx - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Reichskanzler der Weimarer Republik. Zu anderen Personen dieses Namens siehe [[Wilhelm Marx (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Reichskanzler Wilhelm Marx (cropped).jpg|miniatur|Reichskanzler Wilhelm Marx (1923)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Marx&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. Januar]] [[1863]] in [[Köln]]; † [[5. August]] [[1946]] in [[Bonn]]) war ein deutscher [[Jurist]] und [[Politiker]] ([[Deutsche Zentrumspartei|Zentrum]]). Marx war in den Jahren 1923/24 sowie 1926 bis 1928 [[Reichskanzler (Weimarer Republik)|Reichskanzler]]. Mit einer Amtszeit von insgesamt drei Jahren und einem Monat war er der am längsten amtierende Kanzler der [[Weimarer Republik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Reichspräsidentenwahl 1925]] war er Kandidat des „Volksblocks“ der Parteien der [[Weimarer Koalition]] ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]], [[Deutsche Demokratische Partei|DDP]] und Zentrum) für das Amt des [[Reichspräsident]]en, verlor die Wahl jedoch knapp gegen [[Paul von Hindenburg]]. In der öffentlichen Wirkung stand Marx stets im Schatten anderer Personen wie [[Gustav Stresemann]] oder [[Friedrich Ebert]]. Er war jedoch eine der tragenden Figuren, die für eine Verständigung innerhalb des demokratischen Lagers sorgten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Marx war Sohn des Volksschulrektors Johann Marx (1822–1882) und dessen Frau Gertrud, geborene Hackenbroich (1826–1909).&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die deutschen Kanzler. Von Bismarck bis Schmidt&amp;#039;&amp;#039;. athenäum 1985, S. 273, ISBN 3-7610-8382-3&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wuchs in Köln auf und legte am dortigen [[Marzellengymnasium]] im Jahr 1881 sein Abitur ab. Marx studierte [[Rechtswissenschaft]]en an der [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Universität Bonn]]. Während seines Studiums in Bonn wurde er Mitglied der [[katholische Studentenverbindung|katholischen Studentenverbindung]] [[KStV Arminia Bonn|K.St.V. Arminia]] im [[Kartellverband katholischer deutscher Studentenvereine|KV]]. Im Sommersemester 1925 wurde er zudem Ehrenphilister des K.St.V. Semnonia Berlin im KV.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.archive.nrw.de/LAV_NRW/jsp/findbuch.jsp?archivNr=2&amp;amp;id=02662&amp;amp;tektId=3187&amp;amp;klassId=1&amp;amp;expandId=0&amp;amp;bestexpandId=3170&amp;amp;suche=1 |titel=Bestände |hrsg=Historisches Archiv der Stadt Köln – Archive in Nordrhein-Westfalen |titelerg=Marx, Wilhelm |werk=www.archive.nrw.de |abruf=2025-03-22 |sprache=de |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181013211824/http://www.archive.nrw.de/LAV_NRW/jsp/findbuch.jsp?archivNr=2&amp;amp;id=02662&amp;amp;tektId=3187&amp;amp;klassId=1&amp;amp;expandId=0&amp;amp;bestexpandId=3170&amp;amp;suche=1 |archiv-datum=2018-10-13 |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Marx legte im Jahr 1888 das 2. juristische Staatsexamen ab und trat in die preußische Justizverwaltung ein. Für kurze Zeit arbeitete er als [[Assessor#Geschichte|Gerichtsassessor]] in Köln und am [[Amtsgericht Waldbröl]] (1889). Dann war er mehrere Jahre beim Hypotheken- und Grundbuchamt in [[Simmern/Hunsrück|Simmern]] tätig. Ab dem Jahr 1894 arbeitete Marx als Richter am [[Landgericht]] in [[Elberfeld]] (gehört heute zu [[Wuppertal]]). Zehn Jahre später kam er als [[Landgerichtsrat]] zurück nach Köln. Seine Vorgesetzten betrachteten die politische Tätigkeit des bekennenden [[Römisch-katholische Kirche|Katholiken]] in der Zentrumspartei mit Argwohn, dennoch stimmte der Präsident des [[Oberlandesgericht Köln|Oberlandesgerichts Köln]] 1906 seiner Beförderung zu. In den Jahren 1907 bis 1921 war Marx [[Oberlandesgerichtsrat]], allerdings auf der anderen Seite des Rheins – am neu errichteten [[Oberlandesgericht Düsseldorf]].&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrich von Hehl: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Marx (1863–1946). Eine politische Biographie.&amp;#039;&amp;#039; Matthias-Grünewald-Verlag, Mainz 1987, S. 81.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Gründung der Weimarer Republik wurde Marx [[Landgericht Limburg|Landgerichtspräsident]] in [[Limburg an der Lahn]], kurz darauf folgte die Beförderung zum [[Senatspräsident]]en des [[Kammergericht]]s in Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politisch aktiv war er als Mitglied des Zentrums und des [[Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold|Reichsbanners]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=Z4YOKr0UyOcC&amp;amp;pg=PA316&amp;amp;lpg=PA316&amp;amp;dq=Wilhelm+Marx+reichsbanner&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=LtYaNFjfBF&amp;amp;sig=zdxZ3ihgYjS-SqeMiQKuWtqeftM&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0CCsQ6AEwAmoVChMI18T5m9npxgIVy1ssCh1EVgSF#v=onepage&amp;amp;q=Wilhelm%20Marx%20reichsbanner&amp;amp;f=false Inventar zu den Nachlässen der deutschen Arbeiterbewegung]&amp;lt;/ref&amp;gt;. In der Weimarer Republik war er bis 1932 Reichstagsabgeordneter und zeitweise Inhaber eines Regierungsamtes. In der [[Zeit des Nationalsozialismus]] verbrachte er zurückgezogen seinen Ruhestand. Er wohnte in Bonn zunächst in der Reuterstraße 115.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner-Buch der Stadt Bonn&amp;#039;&amp;#039;, 1936, S. 452.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1937 verzog er dann in die damals gleich nach dem Tod des NSDAP-Politikers Hans Schemm 1935 umbenannte Hans-Schemm-Straße 18a,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=M.d.R.. Die Reichstagsabgeordneten der Weimarer Republik in der Zeit des Nationalsozialismus. Politische Verfolgung, Emigration und Ausbürgerung 1933-1945. Eine biographische Dokumentation. |Hrsg=Martin Schumacher |Verlag=Droste |Ort=Düsseldorf |Datum=1992 |Seiten=865}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (heute Joachimstraße) wo er bis zu seinem Tod im Jahr 1946 lebte.&amp;lt;ref&amp;gt;Generalanzeiger Bonn vom 14. August 2024, Seite 23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war seit 1891 mit Johanna Verkoyen verheiratet, mit der er vier Kinder hatte. Nach seinem Tod wurde er auf dem Kölner [[Melaten-Friedhof]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Reichskanzler Marx Grab.jpg|miniatur|Grab auf dem Melaten-Friedhof]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Marx war früh in der Vertretung des [[Politischer Katholizismus|politischen Katholizismus]], der [[Deutsche Zentrumspartei|Zentrumspartei]], aktiv. Ab 1899 leitete er den Zentrums-Verein in Elberfeld, 1906–1919 war er stellvertretender Vorsitzender der Rheinischen Zentrumspartei, im Jahr 1908 wurde er Vorsitzender des Zentrums in Düsseldorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marx war von 1899 bis 1918 Mitglied des [[Preußisches Abgeordnetenhaus|preußischen Abgeordnetenhauses]]. Ab 1910 war er als Vertreter des [[Wahlkreis]]es Mülheim/Rhein-Wipperfürth Mitglied des [[Reichstag (Deutsches Kaiserreich)|Reichstages]]. Ab 1916 war er dort Vorstandsmitglied der [[Fraktion (Politik)|Fraktion]] und insbesondere in der [[Schulpolitik|Schul-]] und [[Kulturpolitik]] aktiv. Über die Lager hinweg galt er als ruhiger, vermittelnder Politiker, der sich wenig Feinde machte und stets auf einen Interessenausgleich hinarbeitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] trat Marx für die [[Friedensresolution]] und gegen zu weitreichende [[Annexion]]sforderungen ein. Nach dem Zusammenbruch der Monarchie 1919 wurde er in die [[Weimarer Nationalversammlung]] und die verfassunggebende [[Preußische Landesversammlung]] gewählt. Während der [[Alliierte Rheinlandbesetzung|Besetzung des Rheinlandes durch die Alliierten]] trat er im Gegensatz zu vielen anderen Politikern aus der Region gegen eine Trennung des Gebiets von [[Preußen]] ein. Seine Unterstützung des [[Friedensvertrag von Versailles|Versailler Vertrags]] begründete Marx vor allem mit der Sorge, dass das Rheinland ohne den Vertrag endgültig von Preußen getrennt werden könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Weimarer Republik]] war Marx zunächst bestrebt, das Zentrum zu einen, damit es im Jahr 1921 geschlossen die [[Kabinett Wirth I|Regierung Wirth]] – eine „[[Weimarer Koalition]]“ aus Zentrum, [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands#1919 bis 1933: Weimarer Republik|SPD]] und [[Deutsche Demokratische Partei|DDP]] unter seinem Parteikollegen [[Joseph Wirth]] – unterstützte. Deren erste Amtshandlung war die Anerkennung einer deutschen Reparationsschuld in Höhe von 132 Milliarden Goldmark, was der rechte Flügel der Zentrumspartei als „[[Erfüllungspolitik]]“ ablehnte.&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrich von Hehl: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Marx (1863–1946). Eine politische Biographie.&amp;#039;&amp;#039; Matthias-Grünewald-Verlag, Mainz 1987, S. 189.&amp;lt;/ref&amp;gt; Marx gelang dies zum einen durch seinen Politikstil, zum anderen durch die Berufung auf den Katholizismus und den Einsatz der gesamten Partei für die [[Bekenntnisschule]]. Von 1922 bis 1928 war er als Nachfolger von [[Karl Trimborn]] Vorsitzender der Zentrumspartei.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=http://www.kas.de/wf/de/71.8941/ |titel=Geschichte der CDU |titelerg=Zentrumspartei (bis 1933) |hrsg=Konrad-Adenauer-Stiftung e. V. |werk=www.kas.de |datum=2018 |abruf=2025-03-22 |sprache=de |format= |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181022095417/http://www.kas.de/wf/de/71.8941/ |archiv-datum=2018-10-22 |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Marxges.jpg|miniatur|Porträt des Reichskanzlers Wilhelm Marx von [[Wilhelm Ritterbach (Maler, 1878)|Wilhelm Ritterbach]], Düsseldorf 1924]]&lt;br /&gt;
Nach dem Sturz der [[Kabinett Stresemann II|Regierung Stresemann]] 1923 nahm Marx den Ruf [[Friedrich Ebert]]s zum Reichskanzler an. Damit führte er das bereits zehnte deutsche Kabinett seit 1919. Marx übte das Amt des Reichskanzlers zweimal aus. Seine erste Amtszeit dauerte knapp 13 Monate (30. November 1923 bis 15. Januar 1925), die zweite Amtszeit 25 Monate (17. Mai 1926 bis 29. Juni 1928). Er leitete in dieser Zeit vier Kabinette. Die ersten drei ([[Kabinett Marx&amp;amp;nbsp;I]], [[Kabinett Marx&amp;amp;nbsp;II]], [[Kabinett Marx&amp;amp;nbsp;III]]) waren bürgerliche Minderheitsregierungen aus [[Zentrumspartei|Zentrum]], [[Deutsche Demokratische Partei|Deutscher Demokratischer Partei]], [[Bayerische Volkspartei|Bayerischer Volkspartei]] und [[Deutsche Volkspartei|Deutscher Volkspartei]], das letzte ([[Kabinett Marx&amp;amp;nbsp;IV]]) wurde durch die [[Deutschnationale Volkspartei]] ergänzt. Die von Gustav Stresemann geführte Außenpolitik dieser Regierung wurde von den [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|Sozialdemokraten]] unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marx führte die [[Reichsregierung (Weimarer Republik)|Reichsregierung]] während einiger ihrer zahlreichen Krisen. Es gab Konflikte mit den Ländern [[Sachsen]] und [[Bayern]], im besetzten Rheinland und in der Pfalz waren Separatisten aktiv. Nach der Inflation von 1923 führte die Einführung der neuen Währung ebenfalls zu [[Wirtschaftspolitik|wirtschafts-]] und [[Finanzpolitik|finanzpolitischen]] Problemen. Marx reagierte darauf mit Sparmaßnahmen des öffentlichen Haushalts, Entlassung von Personal, der Einführung neuer Steuern.&amp;lt;!--Es gelang ihm so, einen Wirtschaftsaufschwung herbeizuführen.--&amp;gt; Die Entwicklung stabilisierte sich, Ende Februar 1924 konnte der militärische Ausnahmezustand aufgehoben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Marx’ zweiter Amtszeit trat Deutschland dem [[Völkerbund]] bei. Marx setzte Generaloberst [[Hans von Seeckt]] ab, der die [[Reichswehr]] zu einem Staat im Staate ausgebaut hatte. Allerdings stürzte Marx dann über die Reichswehr. Der Sozialdemokrat [[Philipp Scheidemann]] hatte im [[Reichstag (Weimarer Republik)|Reichstag]] die Zusammenarbeit der Reichswehr mit der [[Rote Armee|Roten Armee]] enthüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 102-01295, Berlin, Wahlkundgebung, Wilhelm Marx.jpg|miniatur|Gemeinsame Wahlkundgebung von [[Deutsche Zentrumspartei|Zentrum]], [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] und [[Deutsche Demokratische Partei|DDP]] für ihren Reichspräsidentenkandidaten Wilhelm Marx, 17. April 1925 im [[Berliner Sportpalast]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 1925 wurde Marx zum [[Preußisches Staatsministerium|Ministerpräsidenten Preußens]] gewählt, trat das Amt aber nicht an, da die Parteien der [[Weimarer Koalition]] ihn als Kandidaten für die [[Reichspräsidentenwahl 1925]] aufstellten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Peter Krüger (Historiker)|Peter Krüger]]: &amp;#039;&amp;#039;Marx, Wilhelm, Politiker&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Wolfgang Benz]] und [[Hermann Graml]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon zur Weimarer Republik.&amp;#039;&amp;#039; C.H. Beck Verlag, München 1988, S. 222.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im zweiten Wahlgang erhielt er am 26. April 1925 45,3 % der abgegebenen Stimmen und unterlag somit knapp dem Kandidaten des [[Politische Rechte (Politik)|rechten]] Reichsblocks, [[Paul von Hindenburg]]. Die Bayerische Volkspartei und andere katholische Gruppen hatten sich für Hindenburg ausgesprochen. 1926 amtierte er als [[Reichsministerium der Justiz|Reichsjustizminister]] unter seinem Nachfolger als Reichskanzler [[Hans Luther]]. Bis 1932 gehörte er noch dem Reichstag an. Im Jahr 1933 wurde er im [[Volksvereins-Prozesse|Großen Volksvereins-Prozess]] angeklagt. Die [[Zeit des Nationalsozialismus]] verbrachte Marx zurückgezogen in Bonn. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Staatspräsident [[Baden (Land)|Badens]], der DDP-Politiker [[Willy Hellpach]], bezeichnete ihn Mitte der 1920er Jahre als „idealtypischen Zentrumspolitiker“. Der westfälische SPD-Politiker [[Carl Severing]] charakterisierte Marx rückblickend als „Mann der geraden politischen Mitte“.&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Morsey: &amp;#039;&amp;#039;Die Deutsche Zentrumspartei, 1917–1923.&amp;#039;&amp;#039; Droste, Düsseldorf 1966, S. 578.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Bernd Braun (Historiker)|Bernd Braun]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Reichskanzler der Weimarer Republik. Zwölf Lebensläufe in Bildern.&amp;#039;&amp;#039; Droste, Düsseldorf 2011, ISBN 978-3-7700-5308-7, S.&amp;amp;nbsp;304–337.&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070629175902/http://www.bautz.de/bbkl/m/marx_w.shtml |band=5|spalten=971-973|autor=[[Wolfgang Elz]]}}&lt;br /&gt;
* [[Ulrich von Hehl]]: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Marx in den politischen Auseinandersetzungen der Zentrumspartei während des Ersten Weltkriegs.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Annalen des Historischen Vereins für den Niederrhein.&amp;#039;&amp;#039; (AHVN), 186, 1983, S. 98–138.&lt;br /&gt;
* Ulrich von Hehl: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Marx 1863–1946, eine politische Biographie.&amp;#039;&amp;#039; Grünewald, Mainz 1987, ISBN 3-7867-1323-5.&lt;br /&gt;
* [[Leo Schwering]]: &amp;#039;&amp;#039;Reichskanzler Wilhelm Marx.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Annalen des Historischen Vereins für den Niederrhein&amp;#039;&amp;#039; (AHVN), 170, 1968, S. 220–257.&lt;br /&gt;
* Hugo Stehkämper: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Marx (1863–1946).&amp;#039;&amp;#039; In: Rheinische Lebensbilder, Band 6. Hrsg. von [[Bernhard Poll]]. Rheinland Verlag, Köln 1975, S. 189–210.&lt;br /&gt;
* {{NDB|16|348|350|Marx, Wilhelm|Hugo Stehkämper|11873153X}}&lt;br /&gt;
* Hugo Stehkämper: Wilhelm Marx (1863–1946) In: [[Jürgen Aretz]], [[Rudolf Morsey]], [[Anton Rauscher]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zeitgeschichte in Lebensbildern, Aus dem deutschen Katholizismus des 19. und 20. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;, Band 1, Aschendorff  Verlag GmbH &amp;amp; Co. KG, Münster 2022, ISBN 978-3-402-06112-1, S 174–205. [https://www.aschendorffbuchverlag.de/digibib/?digidownload&amp;amp;tid=17576 (Digitalisat])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|11873153X}}&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=pe/019473}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|11873153X}}&lt;br /&gt;
* {{Biorabk|Wilhelm Marx|1573}}&lt;br /&gt;
* {{AdR|11873153X}}&lt;br /&gt;
* {{DHM-HdG|Bio=wilhelm-marx|Titel=Wilhelm Marx}}&lt;br /&gt;
* [[Heiner Wember]]: [https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/todestag-wilhelm-marx-100.html &amp;#039;&amp;#039;5. August 1946 – Ex-Reichskanzler Wilhelm Marx stirbt&amp;#039;&amp;#039;] [[WDR]] [[ZeitZeichen (Hörfunksendung)|ZeitZeichen]] vom 5. August 2021. (Podcast)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock|Navigationsleiste Reichskanzler Weimarer Republik|Navigationsleiste Reichsjustizminister|Navigationsleiste Kabinett Marx I|Navigationsleiste Kabinett Marx II|Navigationsleiste Kabinett Luther II|Navigationsleiste Kabinett Marx III|Navigationsleiste Kabinett Marx IV|Navigationsleiste Preußische Ministerpräsidenten}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11873153X|LCCN=n/88/83981|VIAF=29699414}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Marx, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichskanzler (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichsminister (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Justizminister (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Landtags (Freistaat Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Kaiserreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Weimarer Nationalversammlung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Abgeordnetenhauses]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorsitzender der Deutschen Zentrumspartei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Landgericht Limburg a. d. Lahn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Oberlandesgericht Düsseldorf)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Reichsbanner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im KV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1863]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1946]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Marx, Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist und Politiker (Zentrum), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. Januar 1863&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Köln]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. August 1946&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bonn]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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