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	<title>Wilhelm Maler - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_Maler&amp;diff=324232&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Tycho.brodersen: /* Leben */ Kein Fall bekannt, in dem es heute noch verwendet würde</title>
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		<updated>2026-03-02T09:56:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; Kein Fall bekannt, in dem es heute noch verwendet würde&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Maler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. Juni]] [[1902]] in [[Heidelberg]]; † [[29. April]] [[1976]] in [[Hamburg]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Musiktheorie|Musiktheoretiker]], [[Komponist]] und [[Hochschullehrer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Maler studierte Komposition bei [[Hermann Grabner]] in Heidelberg und [[Joseph Haas]] in [[München]], danach bei [[Philipp Jarnach]] in [[Berlin]]. 1924 wurde er als Nachfolger Grabners Theorielehrer am Konservatorium Heidelberg, wurde aber bereits 1925 an die [[Hochschule für Musik Köln|Musikhochschule]] in [[Köln]] berufen und leitete dort ab 1928 eine Kompositionsklasse. Von 1931 bis 1944 unterrichtete er zugleich als Dozent für Musiktheorie an der [[Universität Bonn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den ausgehenden 1920er Jahren galt Maler als aufsteigendes Talent unter den jungen rheinischen Komponisten und gewann, unterstützt durch seine Lehrtätigkeit, Ansehen als Theoretiker. Sein musikpädagogisches Engagement machte ihn zum Anhänger [[Fritz Jöde]]s.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Zeit des Nationalsozialismus]] komponierte er verschiedene systemkonforme Musikstücke, wie 1933 das zweistimmige Lied &amp;#039;&amp;#039;Einmal noch&amp;#039;&amp;#039; oder eine Musik zu [[Josefa Berens-Totenohl]]s Trilogie &amp;#039;&amp;#039;Freyas Erdenfahrt – Balder segnet die Erde – Lokis Sühne&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Prieberg&amp;quot;&amp;gt;[[Fred K. Prieberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Deutsche Musiker 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. CD-ROM-Lexikon, Kiel 2009, 2. Auflage, S. 4732&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach seiner Ernennung zum Professor beantragte er am 12. Juli 1937 die Aufnahme in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] und wurde rückwirkend zum 1. Mai desselben Jahres aufgenommen ([[Liste von NSDAP-Parteimitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 4.614.048).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/27461020&amp;lt;/ref&amp;gt; Trotzdem wurde er 1938 versehentlich in der NS-Ausstellung [[Entartete Musik]] angeprangert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Prieberg&amp;quot; /&amp;gt; 1944 bis 1945 wurde Maler zur [[Wehrmacht]] einberufen und leistete Kriegsdienst.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Prieberg&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl poliogelähmt, wurde Maler Ende 1944 zum Heimatdienst in der Wehrmacht eingezogen. Nach der Entlassung unterrichtete er 1945–46 an der damals noch städtischen &amp;#039;&amp;#039;Schule für Musik und Theater&amp;#039;&amp;#039; in Hamburg, bevor er die Leitung der von ihm mitgegründeten &amp;#039;&amp;#039;Nordwestdeutschen Musikakademie Detmold&amp;#039;&amp;#039; (heute [[Hochschule für Musik Detmold]]) übernahm. Als Komponist schwieg er fortan und fand seine Aufgabe in einem breiten Engagement in musikpolitischen Gremien der 1950er und 60er Jahre ([[Deutscher Musikrat]] u.&amp;amp;nbsp;a.). Als Nachfolger von [[Philipp Jarnach]] leitete er von 1959 bis 1969 die [[Hochschule für Musik und Theater Hamburg|Hochschule für Musik und Theater]] in Hamburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1967 bis 1971 war Maler Präsident der [[Freie Akademie der Künste in Hamburg|Freien Akademie der Künste in Hamburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1974 wurde ihm der Kulturpreis des [[Landesverband Lippe|Landesverbandes Lippe]] verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu seinen Schülern (s. unten) gehörte Hajo Hinrichs, der sein Nachfolger an der Hamburger Musikhochschule wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Malers kompositorisches Werk trägt neoklassizistische und folkloristische Züge. Die Moderne der 1920er Jahre erlebte er als Nachfahr der [[Max Reger|Reger]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;schule und steht anfangs [[Paul Hindemith|Hindemith]] nahe. Er komponierte in zeitgenössischer Distanz zur Tradition der großen Sinfonik im Stil einer &amp;quot;Neuen [[Polyphonie]]&amp;quot; unter Verwendung einer erweiterten Tonalität. In den 1930er Jahren wandte er sich vermehrt Formen der Vokalmusik zu, als dessen herausragendes Werk sein Oratorium &amp;#039;&amp;#039;Der ewige Strom&amp;#039;&amp;#039; (1935) nach einem Libretto von [[Stefan Andres]] zu nennen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere Linie seines Schaffens gründet schon früh in der Singbewegung. Seine für den Gebrauch in der Jugend- und Hausmusik geschriebenen Stücke achten auf Spielbarkeit und Praxisnähe, damit Vorstellungen aufnehmend, die neben Jöde von Musikpädagogen wie Fritz Reusch oder [[Walther Hensel (Musikerzieher)|Walther Hensel]] eingefordert wurden. Mit der Wendung zum Volkslied gewinnt seine Produktion im Lauf der 1930er Jahre ein musikalisches Paradigma, das er für die &amp;quot;Neue Musik&amp;quot; auch kammermusikalisch fruchtbar macht. In diese Zeit fallen auch Gelegenheitskompositionen für den Rundfunk und die offizielle Singpraxis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu einem Standardwerk der harmonischen Funktionstheorie hat sich Malers &amp;#039;&amp;#039;Beitrag zur durmolltonalen Harmonielehre&amp;#039;&amp;#039; (München und Leipzig, 1931; vielfach neuaufgelegt) entwickelt, nach welchem an vielen Musikhochschulen gelehrt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schüler ==&lt;br /&gt;
* [[Alfred Böckmann]]&lt;br /&gt;
* [[Helmut Degen]]&lt;br /&gt;
* [[Diether de la Motte]]&lt;br /&gt;
* [[Roland Ploeger]]&lt;br /&gt;
* [[Almut Rößler]]&lt;br /&gt;
* [[Kurt Seibert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
Abkürzungen für Verlage: **Schott, Mainz (S), **Müller, Heidelberg (M), **Tonger, Köln (T), **Kallmeyer, Wolfenbüttel (K), **Leuckart, Leipzig (L)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Orchester ===&lt;br /&gt;
* Konzert für Streichorchester und Klavier, op. 6 (1926)&lt;br /&gt;
*Konzert für Cembalo und Kammerorchester, op. 10 (1927) (S)&lt;br /&gt;
* Concerto grosso für 2 Holzbl., Klavier und Streichorchester, op. 11 (1928) (S)&lt;br /&gt;
* Orchesterspiel (1930) (S)&lt;br /&gt;
* Violinkonzert in A (1932) (S)&lt;br /&gt;
* Flämisches Rondo (1938) (S)&lt;br /&gt;
* Musik für Streichorchester (1938) (S)&lt;br /&gt;
* Konzert für Klaviertrio und Orchester (1940) (S)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vokalwerke ===&lt;br /&gt;
(teilweise unter dem Pseudonym Christoph Tucher)&lt;br /&gt;
* Kantate nach Versen von Stefan George für Bariton, Chor und Orchester (1930) (S)&lt;br /&gt;
* Oratorium “Der ewige Strom” für 3 Solisten, Chor und Orchester (1932) (S)&lt;br /&gt;
* 4 Hölderlin-Chöre für a cappella Chor (1933) (S)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Einmal noch&amp;quot; für 2 Singstimmen (1933)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Ein neues Banner&amp;quot;. Arbeitsdienstlied für 1–2 Stimmen (1933)&lt;br /&gt;
* Musik zur Trilogie &amp;quot;Freyas Erdenfahrt&amp;quot; – Balder segnet die Erde&amp;quot; – &amp;quot;Lokis Sühne&amp;quot; von Josefa Berens-Totenohl (1934)&lt;br /&gt;
* “Leuchte, scheine goldne Sonne”. Arbeitshymne für Chor und Orchester. Text: Heinrich Lersch (1936) (T)&lt;br /&gt;
* Kantate “Kume Geselle min”, für Sopran und Orchester (1941) (M) (Manuskript)&lt;br /&gt;
Maler komponierte darüber hinaus weitere Lieder und Chorsätze für Jugend- und Laienchöre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kammer- und Klaviermusik ===&lt;br /&gt;
* Fünf Bagatellen für drei Holzbläser, op. 7 (Manuskript)&lt;br /&gt;
*Streichquartett in G (1935) (S)&lt;br /&gt;
*3 Fest- und Spielmusiken für die Hitler-Jugend (1937)&lt;br /&gt;
* Klaviersonate in C (1937) (M)&lt;br /&gt;
* Streichterzett für 2 Violinen und Viola, oder 3 Violinen (1938) (S)&lt;br /&gt;
* Klaviersonate in E (M) (1939)&lt;br /&gt;
* Rondo in D (1940) (T)&lt;br /&gt;
* Klaviersonate in A (1941) (M)&lt;br /&gt;
* Kleine Serenade für Klavier (1941) (T)&lt;br /&gt;
* Streichquartett in A (1942) (S)&lt;br /&gt;
* Suite “Der Mayen” für Klavier (1942) (T)&lt;br /&gt;
* Klaviersonate in B (1943) (M)&lt;br /&gt;
*Fagottquintett für Fagott und Streichquartett (Manuskript)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schriften ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Beitrag zur durmolltonalen Harmonielehre.&amp;#039;&amp;#039; 3 Bde., Leipzig 1931 (13. Aufl. Leuckart, München/Leipzig 1984).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Karl Laux: &amp;#039;&amp;#039;Musik und Musiker der Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Dr. W. Spiel K.G., Essen 1949.&lt;br /&gt;
*{{NDB|15|727|728|Maler, Wilhelm|Werner Krützfeldt|124737595}}&lt;br /&gt;
* Ludwig Holtmeier: &amp;#039;&amp;#039;Maler, Wilhelm&amp;#039;&amp;#039;. In: Die [[Die Musik in Geschichte und Gegenwart|Musik in Geschichte und Gegenwart]] (MGG). Personenteil, Bd. I. Kassel: Bärenreiter 2004, S. 907–909.&lt;br /&gt;
* [[Fred K. Prieberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Deutsche Musiker 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. CD-ROM-Lexikon, Kiel 2009, 2. Auflage, S. 4731–4735. [https://archive.org/details/handbuch-ns-musiker-prieberg online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|124737595}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=124737595|LCCN=no/93/24711|VIAF=277711}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Maler, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiktheoretiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist klassischer Musik (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Chor)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachbuchautor (Musik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (HfMT Köln, Standort Köln)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (HfM Detmold)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (HfMT Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1902]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1976]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Maler, Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Musiktheoretiker und Komponist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. Juni 1902&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Heidelberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. April 1976&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tycho.brodersen</name></author>
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