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	<title>Wilhelm Ludwig Deichmann - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T04:57:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_Ludwig_Deichmann&amp;diff=1584608&amp;oldid=prev</id>
		<title>2003:E6:723:D00:6D14:90FE:E15D:3A9: /* Eigene Bank */Schreibfehler korrigiert</title>
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		<updated>2023-08-07T20:48:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Eigene Bank: &lt;/span&gt;Schreibfehler korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:WilhelmLudwigDeichmann.jpg|mini|W. L. Deichmann]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Deichmannsaue, Rüngsdorf.jpg|mini|[[Schloss Deichmannsaue|Schloss Deichmannsaue, Rüngsdorf]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Ludwig Deichmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. August]] [[1798]] in [[Rodenberg]]; † [[23. November]] [[1876]] in [[Mehlem]]) war ein deutscher [[Bankier]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben ==&lt;br /&gt;
Deichmann, der dritte Sohn eines hessischen Beamten, heiratete am 26. Mai 1830 eine der Töchter des 1824 verstorbenen Kölner Bankiers [[Abraham Schaaffhausen]], [[Elisabeth Deichmann-Schaaffhausen|Elisabeth Jacobine Eleonore „Lilla“ Schaaffhausen]]. Durch diese Ehe wurde er noch im selben Jahr 1830 Leiter und Teilhaber des in Köln führenden Handels- und Bankhauses [[A.&amp;amp;nbsp;Schaaffhausen’scher Bankverein]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einbindung Deichmanns in die wohlhabende Familie diente nach dem Tod des Schwiegervaters und dem frühzeitigen Rückzug von seinen beiden Söhnen aus dem Geschäftsleben zur schnellen Besetzung der vakanten Positionen im Bankhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;Ingo Köhler: &amp;#039;&amp;#039;Wirtschaftsbürger und Unternehmer – Zum Heiratsverhalten deutscher Privatbankiers im Übergang zum 20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Dieter Ziegler (Historiker)|Dieter Ziegler]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Großbürger und Unternehmer. Die deutsche Wirtschaftselite im 20. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Studien zur Zivilgesellschaft.&amp;#039;&amp;#039; 17). Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2000, ISBN 3-525-35682-X, S. 116–143, hier S. 126, ({{Google Buch |BuchID=4ceJ_WbMSOMC}}).&amp;lt;/ref&amp;gt; Die familiären und verwandtschaftlichen Beziehungen insbesondere bei Kölner Banken waren vielschichtig. So wurden in den Jahren zwischen 1821 und 1907 elf direkte eheliche Verbindungen innerhalb der Hauptstämme der Familien Herstatt, Deichmann, Stein und Schnitzler geschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer Liedtke: &amp;#039;&amp;#039;Zur mäzenatischen Praxis und zum kulturellen Selbstverständnis der jüdischen Wirtschaftselite in Deutschland: Die Hamburger Warburgs im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Dieter Ziegler (Historiker)|Dieter Ziegler]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Großbürger und Unternehmer. Die deutsche Wirtschaftselite im 20. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Studien zur Zivilgesellschaft.&amp;#039;&amp;#039; 17). Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2000, ISBN 3-525-35682-X, S. 187–203, hier S. 200 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familie Deichmann kaufte 1836 bei Bonn ein barockes Schloss als Sommersitz (heute [[Schloss Deichmannsaue]]), das bald zu einem Treffpunkt der Gesellschaft wurde. So war dort am 1. September 1853 der gerade 20-jährige [[Johannes Brahms]] bei Familie Deichmann zu Besuch.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www2.bonn.de/stadtmuseum/inhalte/brahms.htm |wayback=20091124153410 |text=Stadtmuseum Bonn |archiv-bot=2019-05-23 18:59:37 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deichmann behielt die Position als Bankier der Schaaffhausen’schen Bank noch nach ihrer Konsolidierung bis zum Herbst 1857 inne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Tod wurde er in Köln auf dem [[Melaten-Friedhof]] in der &amp;#039;&amp;#039;Millionenallee&amp;#039;&amp;#039; begraben.&amp;lt;ref&amp;gt;Josef Abt, Johann Ralf Beines: &amp;#039;&amp;#039;Melaten. Kölner Gräber und Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Fotos Celia Körber-Leupold. Greven, Köln 1997, ISBN 3-7743-0305-3, S. 170.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigene Bank ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Deichmannhaus Köln.jpg|mini|Deichmannhaus in Köln]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Deichmann Melaten 2.jpg|mini|hochkant|Familiengruft Deichmann auf dem Kölner [[Melaten-Friedhof]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(MA zwischen HWG und Lit. P)&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Deichmann war 1857 zusammen mit [[Adolph vom Rath]] Mitbegründer des Kölner Bankhauses &amp;#039;&amp;#039;Deichmann &amp;amp; Co.&amp;#039;&amp;#039;, das an der [[Trankgasse (Köln)|Trankgasse]] neben dem 1868 bezogenen Wohnhaus der Familie residierte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kuladig.de/Objektansicht/KLD-313792 Palais Deichmann] auf &amp;#039;&amp;#039;www.kuladig.de&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 13. Februar 2022&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Bruder Adolf Deichmann (1811–1882) hatte bereits 1842 in Amsterdam ein gleichnamiges Bankhaus errichtet. Die Bank in Köln entwickelte sich stetig – wie alle Kölner Banken – durch Einstieg in die Industriefinanzierung und stärkte das [[Kölner Bankwesen]]. Deichmann &amp;amp; Co. wurde 1870 zu einer der Gründungsbanken der heutigen [[Deutsche Bank|Deutsche Bank AG]], Mitinhaber Adolph vom Rath war als Vertreter des Bankhauses Mitglied im Gründungskomitee und gehörte dem Verwaltungsrat an. Das Bankhaus wurde auch international erfolgreich, als es die in finanzielle Schwierigkeiten geratene belgische Waffenfabrik &amp;#039;&amp;#039;Établissements Pieper S.A.&amp;#039;&amp;#039; (Eigentum des aus Westfalen stammenden Heinrich Pieper) durch Neugründung zur [[Sanierung (Wirtschaft)|Sanierung]] verhalf. Im Jahr 1862 beteiligte es sich maßgeblich am Ausbau des Maschinenbau-Unternehmens [[Henschel &amp;amp; Sohn]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wilhelm Treue]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Privatbankwesen im 19. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Helmut Coing]], Walter Wilhelm (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wissenschaft und Kodification des Privatrechts im 19. Jahrhundert. Band 5: Geld und Banken.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Studien zur Rechtswissenschaft des neunzehnten Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;, Band 5.) Klostermann, Frankfurt am Main 1980, ISBN 3-465-01332-8, S. 94–127, hier S. 102. ({{Google Buch |BuchID=uVyXd0vxr6oC}})&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des Vaters führten die Söhne Theodor (1837–1895), Otto (1838–1911) und Wilhelm (1841–1919) die Bank weiter; Letzterer war auch Sportfunktionär und Gründungsmitglied und Vorsitzender des [[Kölner Regatta-Verband#Geschichte|Cölner Clubs]] sowie im Gründungsvorstand des [[Deutscher Ruderverband|Deutschen Ruderverbands]]. Deichmanns ältester Sohn Adolf (1831–1907) war Bankier in London und damit nicht in das operative Geschäft des Kölner Bankhauses eingebunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die inzwischen durch Karl-Theodor und Artur Deichmann geleitete Bank wurde 1913 an der Trankgasse nach Entwurf des Kölner Architekten [[Heinrich Müller-Erkelenz]] ein siebengeschossiges Büro- und Geschäftshaus mit [[Muschelkalk]]-Fassade errichtet, das als [[Deichmannhaus (Köln)|Deichmannhaus]] bekannt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1927 war das Bankhaus im Kreditkonsortium des [[Klöckner &amp;amp; Co|Klöckner-Konzerns]] vertreten. Am 24. September 1931 meldete das Bankhaus in Folge der [[Weltwirtschaftskrise]] wegen [[Zahlungsunfähigkeit]] [[Insolvenz|Konkurs]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://web.hs-merseburg.de/~nosske/EpocheII/he/e2h_1931.html HS Merseburg, Meldungen Wirtschaft]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|3|567|568|Deichmann, Wilhelm Ludwig|[[Franz Brill]]|138678707}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=138678707|VIAF=90942705}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Deichmann, Wilhelm Ludwig}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bankier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Köln)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1798]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1876]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Deichmann, Wilhelm Ludwig&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Unternehmer, Kölner Bankier&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. August 1798&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Rodenberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. November 1876&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Mehlem|Bonn-Mehlem]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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