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	<title>Wilhelm Liese - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T07:05:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_Liese&amp;diff=773524&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Rensi: Ergänzt nach Borgmann.</title>
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		<updated>2026-04-19T15:16:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ergänzt nach Borgmann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Wilhelm Liese (1876–1956).png|mini|Wilhelm Liese (vor 1917)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Liese&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[27. April]] [[1876]] in [[Würdinghausen]]; † [[19. März]] [[1956]] in [[Paderborn]]) war deutscher [[Römisch-katholische Kirche|katholischer]] [[Priester (Christentum)|Priester]], Schriftsteller, Redakteur und [[Archivar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft ==&lt;br /&gt;
Wilhelm Liese stammt aus einer alteingesessenen Familie aus der Ortschaft [[Würdinghausen]] in der Gemeinde [[Kirchhundem]]. Die Familie lässt sich dort seit der ersten Hälfte des [[16. Jahrhundert]]s nachweisen. Seine Großmutter väterlicherseits war eine Schwester des bedeutenden [[Advokat|Hofgerichtsadvokaten]] [[Johann Friedrich Joseph Sommer]] aus Kirchhundem. Wilhelm Liese war das zweite von sieben Kindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werdegang ==&lt;br /&gt;
Wilhelm Liese besuchte zunächst die [[Volksschule]] in Kirchhundem. Im Alter von acht Jahren zog er zu Verwandten mütterlicherseits nach [[Letmathe]] (heute Stadt [[Iserlohn]]), wo er eine bessere schulische Ausbildung erhielt. Daraufhin besuchte er die Rektoratschule in [[Rüthen]] und später das [[Gymnasium]] in Paderborn. Nach bestandenem [[Abitur]] absolvierte er ein Studium der [[Philosophie]] und [[Theologie]] in Paderborn, [[Bonn]], [[Münster]] und [[Innsbruck]]. Am 14. August 1899 empfing er in [[Paderborner Dom|Dom zu Paderborn]] das [[Sakrament]] der [[Priesterweihe]]; seine [[Primiz]] feierte er am 18. August 1899 in Kirchhundem. Wegen eines Gehörleidens musste er die sich anschließende [[Seelsorge|seelsorgliche]] Tätigkeit in Bochum aufgeben. Er ging nach [[Freiburg im Breisgau]], um seine theologischen Studien fortzusetzen und zudem als Bibliothekar der im Aufbau befindlichen Caritasbibliothek zu wirken.&amp;lt;ref&amp;gt;Borgmann, S. 17&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Februar 1902 wurde er zum Doktor der Theologie [[Promotion (Doktor)|promoviert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
Nach 1900 wurde Wilhelm Liese zu einem der engsten Vertrauten und Mitarbeiter des Präsidenten des [[Deutscher Caritasverband|Caritasverbandes]] [[Prälat]] [[Lorenz Werthmann]]. Von 1903 bis 1928 war er Schriftleiter für die Zeitschriften Caritas und Caritas-Stimmen. 1906 wurde der Gründer der Zeitschrift „Die Heilsarmee“, die er bis 1931 betreute. 1903 wurde Wilhelm Liese nach Paderborn zurückberufen. An der dortigen Universität hielt er Vorlesungen über die Caritas; 1905 verlegte er seinen Wohnort wiederum nach Freiburg und blieb dort bis 1929, als er endgültig nach Paderborn zurückkehrte. In den 20er Jahren wohnte er in Freiburg in der Oberrieder Straße 17.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Amtliches Einwohnerbuch der Stadt Freiburg im Breisgau 1928-1929.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910 bekam er den Lehrauftrag für [[Sozialwissenschaften]]. 1914 erhielt er den Titel [[Professor]]. Von 1910 bis 1914 hatte er die Leitung des Verbandes [[Arbeiterwohl]] mit Sitz in [[Mönchengladbach]]. Zugleich übernahm er die Schriftleitung der Zeitschrift „Frauenwirtschaft“. Wilhelm Liese war Mitbegründer der [[Reifensteiner Schulen|Wirtschaftlichen Frauenschule]] in [[Borchen]]. Seine zweibändige &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Caritas&amp;#039;&amp;#039; von 1922 gilt immer noch als „Standardwerk der Geschichte der Caritas“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Michael Klöcker]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Modernisierung der Gesundheitsfürsorge und der deutsche Katholizismus. Ausgewählte Aspekte katholischer Gesundheitsbemühungen im 19. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. In: Hans-Joachim Maurer, Ernst Horst Schallenberger (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gesundheitssystem und Politik&amp;#039;&amp;#039;. Gilles &amp;amp; Francke, Duisburg 1987, ISBN 3-925348-04-2, S. 83–102.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für seine Verdienste erhielt er 1924 die Ernennung zum [[Päpstlicher Geheimkämmerer|Päpstlichen Geheimkämmerer]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 1945 zog er sich wegen der Bombenangriffe auf Paderborn nach [[Lippspringe]] in das dortige Marienheim der Franziskanerinnen zurück. Hier schrieb er seine Lebenserinnerungen nieder.&amp;lt;ref&amp;gt;Borgmann, S. 17.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
Wilhelm Liese ist mit zahlreichen Veröffentlichungen in Erscheinung getreten. Davon sind folgende besonders hervorzuheben:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Handbuch des Mädchenschutzes: Insbesondere für Priester und Mitglieder charitativer Vereine&amp;#039;&amp;#039;. Charitasverband für das katholische Deutschland, Freiburg im Breisgau 1904.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das hauswirtschaftliche Bildungswesen in Deutschland&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. vom Verband für soziale Kultur und Wohlfahrtspflege (Arbeiterwohl). Volksvereinsverlag, Mönchengladbach 1905.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wohlfahrtspflege und Caritas im Deutschen Reich, Deutsch-Österreich, der Schweiz und Luxemburg&amp;#039;&amp;#039;. Mit einem Ortskataster und alphabetischem Register der einschlägigen katholischen Einrichtungen. Volksvereinsverlag, Mönchengladbach 1914.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Caritas&amp;#039;&amp;#039;. 2 Bände. Caritasverlag, Freiburg im Breisgau 1922.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Pfarrei Kirchhundem und ihrer Tochterpfarreien Altenhundem, Heinsberg, Kohlhagen&amp;#039;&amp;#039;. Bonifacius-Druckerei, Paderborn 1920.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Necrologium Paderbornense. Totenbuch Paderborner Priester (1822–1930)&amp;#039;&amp;#039;. Junfermann, Paderborn 1934.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Rudolph Bauer]]: &amp;#039;&amp;#039;Liese, Wilhelm&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Hugo Maier]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Who is who der Sozialen Arbeit&amp;#039;&amp;#039;. Freiburg : Lambertus, 1998, ISBN 3-7841-1036-3, S. 361f.&lt;br /&gt;
* Laslowski, Dr.: &amp;#039;&amp;#039;Professor Dr. Wilhelm Liese zum 80. Geburtstag&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Caritas&amp;#039;&amp;#039;, 57 (1956), S. 60-61.&lt;br /&gt;
* K. Borgmann: &amp;#039;&amp;#039;Geschichtsschreiber der Caritas. Professor Dr. Wilhelm Liese (1876-1956)&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Caritas-Kalender&amp;#039;&amp;#039; 50 (1979), S. 17.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119342839}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119342839|LCCN=no/96/59349|VIAF=59892252}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Liese, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kirchhundem)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Theologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Päpstlicher Geheimkämmerer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Caritas)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Paderborn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1876]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1956]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Liese, Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=römisch-katholischer Priester und Schriftsteller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. April 1876 &lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Würdinghausen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. März 1956 &lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Paderborn]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rensi</name></author>
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