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	<title>Wilhelm Leffers - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T10:22:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_Leffers&amp;diff=1750987&amp;oldid=prev</id>
		<title>80.187.122.92: /* Pfarrer und Studentenseelsorger in Rostock */Tippfehler</title>
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		<updated>2023-11-17T15:16:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Pfarrer und Studentenseelsorger in Rostock: &lt;/span&gt;Tippfehler&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Leffers&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. März]] [[1871]] in Steinbild&amp;lt;ref&amp;gt;heute: [[Kluse (Emsland)]]&amp;lt;/ref&amp;gt;; † [[25. April]] [[1952]] in [[Altglashütten (Feldberg)|Altglashütten]]) war ein katholischer Pfarrer und wurde während der [[Zeit des Nationalsozialismus]] verfolgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:20160616 18.20h Prälat Wilhelm Leffers plaque HRO1.jpg|mini|Gedenktafel am &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Prälat-Wilhelm-Leffers-Haus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in der Augustenstraße 85 in Rostock]]&lt;br /&gt;
Wilhelm Leffers wurde am 16. September 1894 in [[Osnabrück]] zum Priester geweiht und wirkte zunächst als Kaplan in [[Ankum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pfarrer und Studentenseelsorger in Rostock ===&lt;br /&gt;
Bischof [[Hubertus Voß]] entsandte Leffers im April 1902 nach [[Rostock]], um dort den Bau einer ersten großen katholischen Kirche zu betreuen. Die [[Christuskirche (Rostock)|Christuskirche]] am Rostocker Schröderplatz wurde am 24. Oktober 1909 geweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wilhelm Leffers baute mit großem Engagement katholische Sozial- und Bildungseinrichtungen in der [[Diaspora]] auf. Er gab den Anstoß für die Gründung des katholischen Krankenhauses „St. Georg“ in Rostock im Jahre 1914. Zur Verbesserung der schlechten Lebensumstände katholischer Kinder in Rostock, darunter vieler polnischen Kinder, und zu ihrer religiöse Erziehung kaufte er das Haus Augustenstraße 85 und ließ es zum Kinder- und Säuglingsheim „St. Josef“ umbauen. Am 29. Januar 1918 zogen die ersten Kinder ein. Der Aufbau einer katholischen Volksschule fiel ebenfalls in die Amtszeit Wilhelm Leffers’. Am 8. Oktober 1929 wurden die ersten 159 Kinder in der Lindenstraße eingeschult, 1930 waren es schon 221.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem war Leffers [[Studentenpfarrer]] an der [[Universität Rostock]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Kurt Meier (Kirchenhistoriker)|Kurt Meier]]: &amp;#039;&amp;#039;Kirchliche Zeitgeschichte (Fortsetzung)&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Theologische Rundschau]]&amp;#039;&amp;#039;, Neue Folge, Jg. 64 (1999), S. 153–196, hier S. 195.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Widersacher des Nationalsozialismus ===&lt;br /&gt;
Bereits in den ersten Jahren der [[Zeit des Nationalsozialismus|NS-Diktatur]] wurde Wilhelm Leffers denunziert. Gerhard Schinke, der Gauschulungswart des [[Nationalsozialistischer Deutscher Studentenbund|NS-Studentenbundes]], und zwei anderen Studenten verwickelten ihn – nach einem vorgefassten Plan – in ein Gespräch über den &amp;#039;&amp;#039;[[Der Mythus des 20. Jahrhunderts|Mythus des 20. Jahrhunderts]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Alfred Rosenberg]] und zeigten Leffers wegen dessen Kritik des antisemitischen Machwerks an.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Friedrich Zipfel]]: &amp;#039;&amp;#039;Kirchenkampf in Deutschland 1933–1945. Religionsverfolgung und Selbsbehauptung der Kirchen in der nationalsozialistischen Zeit&amp;#039;&amp;#039;. de Gruyter, Berlin 1965, S. 11.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 6. März 1935 wurde er verhaftet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tobias Riedel&amp;quot;&amp;gt;Tobias Riedel (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Von Ansgar bis heute – Zwölf Jahrhunderte kirchlicher Tradition im Erzbistum Hamburg&amp;#039;&amp;#039;. Katalog zur Ausstellung. Metropolitankapitels des Erzbistums Hamburg, Hamburg 2012, S. 30.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das [[Sondergericht#Zeit des Nationalsozialismus|Sondergericht]] des Hanseatischen Oberlandesgerichtsbezirks verurteilte ihn wegen Vergehen gegen § 3 des [[Heimtückegesetz]]es zu einem Jahr und sechs Monaten Gefängnis. Er war im [[Justizvollzugsanstalt Bützow|Zuchthaus Dreibergen]] in [[Bützow]] inhaftiert. Im März 1940 wurde Leffers erneut verhaftet und zu zweieinhalb Gefängnis verurteilt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tobias Riedel&amp;quot; /&amp;gt; Als er aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig entlassen wurde, verfügte die [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] die Verbannung aus dem [[Land Mecklenburg]] auf Lebenszeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin zog Leffers nach Altglashütten im Schwarzwald. Dort war er weiterhin als Seelsorger tätig. Er starb am 25. Mai 1952. 1956 wurde sein Leichnam, seinem Wunsch entsprechend, nach Rostock umgebettet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Wegen seiner Verdienste um die Gemeindegründungen in [[Güstrow]], [[Tessin (bei Rostock)|Tessin]], [[Marlow]] und [[Warnemünde]] wurde er vom Papst zum [[Päpstlicher Geheimkämmerer|Geheimkämmerer]] ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rostocker Stadtteil [[Brinckmansdorf]] wurde eine Straße nach Wilhelm Leffers benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{LBMV PPN|270276165}}&lt;br /&gt;
* [http://www.katholische-kirche-guestrow.de/e.htm#liste0 www.katholische-kirche-guestrow.de]&lt;br /&gt;
* [http://ruh.soziale-bildung.org/gedenktafel-wilhelm-leffers Wilhelm Leffers Gedenktafel in Rostock]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1034936123|VIAF=302042993}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Leffers, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Studentenpfarrer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Päpstlicher Geheimkämmerer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Christentums (Mecklenburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Rostock)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1871]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1952]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Leffers, Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=katholischer Geistlicher &lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. März 1871 &lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Steinbild, heute [[Kluse (Emsland)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. April 1952&lt;br /&gt;
|STERBEORT=Altglashütten, heute [[Feldberg (Schwarzwald)]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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