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	<title>Wilhelm Laage - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T11:19:43Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_Laage&amp;diff=1263720&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Luitold: BKL I</title>
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		<updated>2024-02-29T12:50:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BKL I&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Laage&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. Mai]] [[1868]] in [[Hamburg-Stellingen|Stellingen bei Hamburg]]; † [[3. Januar]] [[1930]] in [[Ulm]]) war ein deutscher [[Malerei|Maler]] und [[Holzschnitt|Holzschneider]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Laage - Selbstbildnis.JPG|miniatur|200px|Selbstbildnis, 1927, Öl auf Leinwand, 44 × 31 cm Sammlung des [[Spendhaus|Städtischen Kunstmuseums Spendhaus Reutlingen]].]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Schwabenalb Tafel24, Achalm, W Laage.jpg|miniatur|Gemälde von Laage: Die [[Achalm]], Hausberg von Reutlingen.]]&lt;br /&gt;
Wilhelm Laage wurde 1868 in der Nähe Hamburgs, im Dorf Stellingen (damals Schleswig-Holstein) im großelterlichen Bauernhaus geboren. Sein Vater arbeitete als Friedhofsgärtner und Totengräber, seine Mutter in einer Bleicherei. Nach Ende der Schulzeit arbeitete er zunächst in der Bleicherei der Mutter, danach acht Jahre in einem Hamburger Wirtshausbetrieb. In seiner Freizeit begann Laage zu zeichnen und zu malen. Von 1890 bis 1892 besuchte er die [[Hochschule für bildende Künste Hamburg|Gewerbeschule Hamburg]] und durch Förderung [[Alfred Lichtwark]]s von 1893 bis 1899 die [[Staatliche Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe|Kunstakademie in Karlsruhe]] bei [[Carl Langhein]], [[Robert Poetzelberger]] und [[Leopold von Kalckreuth]], dessen Meisterschüler er wurde. Er schloss Freundschaft mit [[Karl Hofer]], [[Friedrich Mißfeldt]] und [[Emil Rudolf Weiß]]. 1896 begann er sein grafisches Schaffens mit [[Holzschnitt]] und [[Lithografie]]. 1899 folgte er seinem Lehrer Leopold von Kalckreuth an die [[Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart|Kgl. Kunstschule]] in Stuttgart. Im selben Jahr veröffentlichte [[Friedrich Dörnhöffer]] in der in Wien erscheinenden [[Die Graphischen Künste]] einen ersten Beitrag über die Grafik Laages.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Dezember 1900 bis Mai 1901 hielt er sich in [[Paris]] auf und arbeitete in einem Atelier in der Rue Leclercs. In Paris sah er die erste große [[Vincent van Gogh|Van-Gogh]]-Ausstellung in der Galerie Bernheim. Das in Paris entstandene Bild „Die Heide“ erhält in Oldenburger eine Silbermedaille. E. R. Weiss veröffentlicht einen Beitrag über Laage in der Zeitschrift „Ver Sacrum“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1903 kaufte [[Karl Ernst Osthaus]] für das von ihm begründete [[Museum Folkwang|Folkwang Museum]] in [[Hagen]] erste Werke Laages an. 1904 nahm er an Ausstellungen in Wien und Dresden („Große Kunstausstellung Dresden“) teil. Er heiratete seine Mitschülerin Hedwig Kurtz aus [[Reutlingen]] und lässt sich mit ihr zunächst in [[Cuxhaven]] nieder. Dort besucht ihn der Hamburger Kunstsammler, [[Mäzen]] und Kunstkritiker [[Gustav Schiefler]]. 1906 stellte er gemeinsam mit [[Wassily Kandinsky]], H. Neumann und G. Hentze als Gast in der 1. Graphik-Ausstellung der Künstlergemeinschaft „[[Brücke (Künstlergruppe)|Brücke]]“ in Dresden aus. Im September 1907 siedelte die Familie Laage nach [[Betzingen]] bei Reutlingen über, wo sie bis 1914 lebte. Da er sich zunächst im Schwäbischen nicht recht heimisch fühlte, kehrte er ab 1908 jeden Sommer wieder nach Cuxhaven und in die Altenwalder Heide zurück, wo er noch lange mit Vorliebe seine Motive fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1912 veröffentlichte Gustav Schiefler den Œuvre-Katalog „Das graphische Werk Wilhelm Laages bis 1912“. 1914 wurde ihm der [[Villa-Romana-Preis]], der Ehrenpreis der Stadt [[Leipzig]] und die Staatsmedaille auf der Internationalen Graphik-Ausstellung in Leipzig verliehen. Wegen seines fortgeschrittenen Alters beendete er 1924 sein Holzschnittwerk, war aber weiter als Maler tätig. Während der Vorbereitung einer Ausstellung seiner Werke in [[Ulm]] starb Laage am 3. Januar 1930. Wilhelm Laage war Mitglied im [[Deutscher Künstlerbund|Deutschen Künstlerbund]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.kuenstlerbund.de/deutsch/historie/deutscher-knstlerbund/mitglieder/index.html |wayback=20160304050724 |text=kuenstlerbund.de: &amp;#039;&amp;#039;Ordentliche Mitglieder des Deutschen Künstlerbundes seit der Gründung 1903 / Laage, Wilhelm&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2019-05-23 18:54:33 InternetArchiveBot }} (abgerufen am 2. Oktober 2015)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit seiner Frau Hedwig hatte Wilhelm Laage den Sohn Friedrich (1905–1940). Dieser erkrankte als Kind an Hirnhautentzündung und erlitt im Verlauf dieser Erkrankung eine bleibende Hirnschädigung. Diese ließ Friedrich ein Opfer des nationalsozialistischen [[Aktion T4|Euthanasie-Programms]] werden. Friedrich Laage wurde im Alter von 35 Jahren in der [[Tötungsanstalt Schloss Grafeneck|NS-Tötungsanstalt Grafeneck]] in der Nähe seiner Heimatstadt Reutlingen ermordet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30. April 2017 wurde eine Folge der Sendung &amp;#039;&amp;#039;[[Lieb &amp;amp; Teuer]]&amp;#039;&amp;#039; des [[Norddeutscher Rundfunk|NDR]] ausgestrahlt, die von [[Janin Ullmann]] moderiert wurde. Darin wurde mit der Gemälde-Expertin Ariane Skora ein Ölgemälde mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Mohn II&amp;#039;&amp;#039; besprochen, das von Wilhelm Laage gemalt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/lieb_und_teuer/Oelgemaelde-Roter-Mohn,liebundteuer4666.html Der Teil] mit dem aus der Sendung als Video auf &amp;#039;&amp;#039;ndr.de&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitate ==&lt;br /&gt;
[[Wilhelm Boeck]] schrieb 1969: „Unbestreitbar ist, dass Laage in manchen Fällen dem Gang der Kunstgeschichte um Jahre vorausgegriffen hat.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[HAP Grieshaber]] 1979: „Er ist der beste Holzschneider in Reutlingen gewesen. Malgré tout.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alfred Hagenlocher (Wilhelm Laage. Das graphische Werk. München 1969, S. 14): „Sie [Wilhelm Laage, Karl Hofer und Emil Rudolf Weiß] sind in Deutschland die Ersten, von denen im Bereich des spezifisch Graphischen eine eigene, legitime Beziehung zu jener Innenwelt aufgenommen wird, die sich von van Gogh und Munch herleiten läßt. Die Rückschau läßt erkennen, daß hier der Frühexpressionismus eine erste gültige Ausformung erfahren hat, wenn auch die Voraussetzungen zum eigentlichen Durchbruch in das breitere Kunstgeschehen noch nicht gegeben waren.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sekundärliteratur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Georg Laage: &amp;#039;&amp;#039;Laage, Wilhelm, Friedrich&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Lexikon für Schleswig-Holstein und Lübeck|Schleswig-Holsteinisches Biographisches Lexikon]]&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 1. Wachholtz, Neumünster 1970, S. 177–178.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Eros, Traum und Tod. Zwischen Symbolismus und Expressionismus. Die frühe Grafik von Karl Hofer, Wilhelm Laage und Emil Rudolf Weiß&amp;#039;&amp;#039;. Ausst.-Kat. [[Städtische Wessenberg-Galerie]] Konstanz und Städt. Kunstmuseum Spendhaus Reutlingen. Konstanz/Reutlingen 2012, ISBN 978-3-86568-772-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Laage „… seine Zeit wird kommen“&amp;#039;&amp;#039; Claudia Schönjahn, Daria Stelzer, Ralf Gottschlich. Ausst.-Kat. Kunstmuseum Reutlingen, [[Spendhaus]], [2018], ISBN 978-3-939775-68-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kai Hohenfeld: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Laage (1868–1930) – Nächtliche Dämonen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Die dunkle Seite des Mondes. Schattenbilder aus Kunst und Literatur&amp;#039;&amp;#039; (Veröffentlichungen des Kunstmuseums Albstadt, Nr. 181/2019), Text von Kai Hohenfeld, Ausst.-Kat. Kunstmuseum Albstadt 2019/20, S. 12–13.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* Die Straßen und Wege u.&amp;amp;nbsp;a. in [[Cuxhaven]]-Duhnen und  [[Reutlingen]] wurden nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/lieb_und_teuer/Oelgemaelde-Roter-Mohn,liebundteuer4666.html Ölgemälde &amp;#039;&amp;#039;Roter Mohn II&amp;#039;&amp;#039;] in der Sendung &amp;#039;&amp;#039;Lieb &amp;amp; Teuer&amp;#039;&amp;#039;, Video von 2017&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118725734}}&lt;br /&gt;
* [https://digital.blb-karlsruhe.de/Autographen/topic/view/6282213 Autographen] in den Digitalen Sammlungen der [[Badische Landesbibliothek|Badischen Landesbibliothek]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118725734|LCCN=n95001001|VIAF=30331854}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Laage, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Holzschneider (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Deutschen Künstlerbund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Villa-Romana-Preises]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler in Ausstellungen „Entartete Kunst“]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler (Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Reutlingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1868]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1930]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Laage, Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler und Holzschneider&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. Mai 1868&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamburg-Stellingen|Stellingen bei Hamburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. Januar 1930&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Ulm]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Luitold</name></author>
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